Multi-Asset-Fonds haben in Deutschland und in den großen Ländern Europas während der letzten Jahre deutlich an Bedeutung bei den privaten Investoren gewonnen. Dies zeigen die Verschiebungen bei der Gewichtung der einzelnen Fondsanteile in den Portfolien der privaten Anleger. Multi-Asset-Fonds werden dabei nicht als Substitute für andere Fondsgattungen gesehen, sondern weisen das Profil einer eigenen „Vermögensgattung“ auf: Die Zuflüsse sind kaum korreliert mit Zuflüssen z. B. in Aktien oder Anleihenfonds.

Auch scheinen die Anleger Multi-Asset-Fonds sehr gezielt für die Steuerung ihrer Vermögensallokation zu verwenden, was die relativen Über- bzw. Untergewichtungen durch Mittelzuflüsse zeigen.

In der Summe spricht dies dafür, dass Multi-Asset-Fonds kein zeitlich gebundenes Phänomen darstellen, sondern bei den Anlegern breit etabliert sind. Die USA laufen dieser Entwicklung (noch) hinterher.

Die neue Multi Asset-Studie von Allianz GI zeigt Vorteile, die eine „Odysseus-Strategie der Kapitalanlage“ ermöglicht: Selbstbindung zur Überwindung von Anlegerfehlern.

Allianz GI-Broschüre (PDF)