Das Jahr 2017 verlief in der Containerwirtschaft sehr positiv. Der Containerumschlag legte kräftig zu und die Eigentümer und Manager der Container konnten nach einem schwierigen Vorjahr wieder Geld verdienen. Ein Zeugnis dieser Entwicklung sind die Aktienkurse der börsennotierten Leasinggesellschaften, die 2017 stark gestiegen sind. Auch in der Luftfracht lief das Geschäft im vergangenen Jahr am besten seit der Finanzkrise. Die Frachtraumnachfrage stieg um neun Prozent, für dieses Jahr rechnet der internationale Airline-Verband IATA mit einem Plus von 4,5 Prozent.

Containerpreise

Ein neuer 20 Fuß Container kostet inzwischen wieder mehr als 2.200 US-Dollar, nachdem der Preis am Tiefpunkt des vergangenen Marktzyklus im ersten Halbjahr 2016 nur noch etwa 1.300 US-Dollar betragen hatte. Durch die höhere Nachfrage sind auch die Preise für die gebrauchten Container wieder gestiegen. Für einen gebrauchten Container können aktuell je nach Standort und Zustand im Durchschnitt mehr als 1.200 US-Dollar erzielt werden. Im Zusammenhang mit der Preisentwicklung haben sich auch die Leasingraten positiv verändert. Die Leasingrate für einen 20 Fuß Container liegt in einem langfristigen Vertrag („Long Term Lease“) im Moment im Schnitt zwischen 0,60 und 0,70 US-Dollar pro Tag.
Alle Preisangaben sind ungefähre Durchschnittswerte. die tatsächlichen Preise sind abhängig vom Alter, Zustand, Mieter und Mietvertrag.

Containerumschlag

In seiner Januar-Ausgabe 2018 des „Monthly Monitor“ geht der Branchendienst „Alphaliner“ von einem kräftigen Zuwachs des weltweiten Containerumschlags 2017 aus. Die Analysten rechnen mit einem Plus von über sechs Prozent und einem Volumen von rund 780 Millionen TEU. Die finalen Zahlen für die ganze Welt und das Gesamtjahr 2017 liegen noch nicht vor. Auf Basis der ersten Ergebnisse, die Häfen und Container-Terminal-Betreiber veröffentlicht haben, zeichnet sich jedoch tatsächlich ein kräftiges Wachstum ab.

Containerschifffahrt

Die Schifffahrt befindet sich nach wie vor in der Konsolidierung. Die Branche ist von zahlreichen Fusionen und Übernahmen geprägt. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass diese Entwicklung noch einige Jahre anhält. „Die größten fünf Reedereien haben jetzt einen Marktanteil von rund 60 Prozent und wir sehen in anderen Branchen, dass dieser Anteil durchaus höher sein kann“, zitierte das „Handelsblatt“ Søren Toft, der Vorstand bei der weltweit größten Reederei Maersk ist. Außerdem sagte er, dass die Zeiten der hohen Wachstumsraten aus der Zeit vor der Krise 2009 zwar vorbei seien. Allerdings habe das Jahr 2017 mit einem Zuwachs des weltweiten Containerverkehrs von fast fünf Prozent eine solide Zunahme der Nachfrage gezeigt. 2018 und 2019 rechnet Toft laut „Handelsblatt“ mit einem Marktwachstum von zwei bis vier Prozent.

In der Krise der vergangenen Jahre ist auch die Containerschiffsflotte gewachsen, obwohl es, bedingt durch Fusionen, Übernahmen und Insolvenzen, insgesamt weniger Reedereien gibt. Anfang 2018 bestand die Flotte weltweit aus rund 5.200 Schiffen. Die kumulierte Transportkapazität dieser Schiffe beträgt 20,8 Millionen TEU. Damit ist die Flotte in den vergangenen beiden Jahren um zirka 5,5 Prozent gewachsen. In den Orderbüchern der Bauwerften standen zu Jahresbeginn knapp 400 Schiffe mit einer Stellplatzkapazität von 2,8 Millionen TEU.

Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft hat sich im vergangenen Jahr etwas besser als erwartet entwickelt. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) betrug das Wachstum 3,7 Prozent (im Herbst 2017 wurde eine Steigerungsrate von 3,6 Prozent prognostiziert). Für das laufende und kommende Jahr hat der IWF die Wachstumsprognose von 3,7 auf 3,9 Prozent angehoben. Wesentliche Gründe dafür seien die allgemeine internationale Wachstumsdynamik und die von Präsident Donald Trump initiierte Steuerreform in den USA.

Die Weltbank hat ebenfalls im Januar 2018 ihren aktuellen Bericht veröffentlicht. Sie meldet für das vergangene Jahr ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent, nachdem im Juni 2017 nur ein Plus von 2,7 Prozent erwartet worden war. Für das Jahr 2018 hat die Weltbank ihre Prognose ebenfalls angehoben. Sie erwartet aktuell eine Zunahme der weltweiten Wirtschaftsleistung von drei Prozent.

Welthandel

Der IWF meldet in seinem Januar-Bericht, dass der Welthandel im Jahr 2017 um 4,7 Prozent gewachsen sein dürfte. 2018 und 2019 erwarten die IWF-Ökonomen ein Wachstum von 4,6 bzw. 4,4 Prozent.

Der deutsche Logistikkonzern DHL hat Mitte Januar 2018 sein neues „Global Trade Barometer“ vorgestellt. Er bildet die aktuelle und prognostizierte künftige Entwicklung des Welthandels ab. Aktuell wird erwartet, dass der Welthandel im ersten Quartal 2018 weiter wachsen wird. „Die Vorzeichen für den globalen Handel stehen auf Expansion, das Wachstum verliert jedoch an Dynamik. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich die Aussichten für den chinesischen und japanischen Handel eingetrübt haben – eine Entwicklung, die nur teilweise durch einen verbesserten Ausblick für Indien, Südkorea und Großbritannien ausgeglichen werden können“, berichtete DHL.

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