Nach der Investmentsteuerreform müssen auch inländische Fonds auf deutsche Beteiligungser-träge (hauptsächlich Dividenden) 15 % Körperschaftsteuer zahlen. Die zu zahlende Steuer wird bereits auf Fondsebene belastet, wodurch sich die Erträge mindern. Im Gegenzug erfährt der Fonds eine Teilfreistellung von 30 % auf Aktienfonds und 15 % auf Mischfonds. Bei einer Fonds-police beträgt die Teilfreistellung unabhängig von der Fondsauswahl pauschal 15 %. Nun könnte der Eindruck entstehen, dass man mit einem Aktienfonds-Direktinvestment durch die 30 %-ige Teilfreistellung besser fährt als mit einer Fondspolice.
Hier ist jedoch Vorsicht geboten!

Um die erhöhte Teilfreistellung zu erhalten, muss der Aktienfonds mit mehr als der Hälfte seines Vermögens in Kapitalbeteiligungen investiert sein. Gerade bei einer langfristigen Anlage stellt sich die Frage, ob der Fonds durchweg dieses Limit erfüllt und ob der Kunde dauerhaft eine hohe Aktienbeteiligung wünscht. Darüber hinaus wird von den nicht ausgeschütteten Erträgen eines Direktinvestments jährlich eine Vorabpauschale auf Grundlage eines Basiszinses abgezo-gen.

Durch den Zinseszins-Effekt hat dies enorme Auswirkungen auf die Gesamtrendite. Während einer längeren Laufzeit sind Fondswechsel zudem sehr wahrscheinlich, die zu einer Zwischenbe-steuerung führen und sich nochmals auf den Zinseszins-Effekt auswirken. Bei Fondspolicen wird keine Vorabpauschale erhoben, Fondswechsel sind steuerfrei.

Hierzu ein Beispiel mit einem laufenden Beitrag von 150 € monatlich:

 

Berechnung Helvetia Leben: 150 € mtl., Anlagedauer 30 Jahre, WE 5 % p. a., EK 40 000 € p. a., verheiratet, 5 % AA beim Aktienfonds, 3 % AA beim Rentenfonds, Depotgebühren 20 € + 0,2 % p. a.

Und ein Beispiel mit einem Einmalbeitrag von 100.000 €:

Vergleich mit einem Fondswechsel

Vergleich mit drei Fondswechsel

 

Berechnung Helvetia Leben: 100.000 € Einmalanlage, Anlagedauer 20 Jahre, WE 5 % p. a., EK 100.000 € p. a., verheiratet, 5 % AA beim Aktienfonds, 3 % AA beim Rentenfonds, Depotgebühren 20 € + 0,2 % p. a.
Die Beispiele zeigen, wie stark sich Fondswechsel und ein steigender Basiszins auf das Ergebnis auswirken. Abgesehen von den steuerlichen Faktoren ist die Anlageauswahl der entscheiden-de Renditefaktor. Hier bietet Helvetia mit CleVesto Select eine Fondspolicen mit umfassender Anlageauswahl:
– Individuelle Auswahl aus mehr als 300 aktiv gemanagten Fonds und passiv gemanag-ten, indexorientierten ETF
– Professionell gemanagte Vermögensverwaltung mit bis zu fünf Anlagestrategien
– Drei automatische Vermögensaufbaustrategien (Lebenszyklus-Modelle)
– Sicherungsguthaben als „sicherer Hafen“, welches keinen direkten Kursschwankungen unterliegt
– Cost-Average-Option für Einmalanlagen und Zuzahlungen für das sukzessive Investieren
Besonders hervorzuheben ist die Cost-Average-Option als Anlaufmanagement für Einmalbei-träge, denn damit erübrigt sich die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt. Investiert wird zunächst in das Sicherungsguthaben, welches keinen direkten Kursschwankungen unterliegt. Über einen gewissen Zeitraum wird dann sukzessive in bis zu zehn Anlagen umgeschichtet. So-mit profitiert auch eine Einmalanlage vom
positiven Cost-Average-Effekt.
Für das mittelfristige Sparen eignet sich hervorragend die Fondspolice CleVesto Favorites. Die-ser Tarif zeichnet sich durch eine besondere Kostenstruktur und hohe Rückkaufswerte von Be-ginn an aus. Wie CleVesto Select bietet auch  CleVesto Favorites über 300 Investmentfonds inklusive passiv gemangter ETF. Auch das kostenfreie jährliche Rebalancing ist gegeben.
Mit der umfassenden Fondsauswahl und den steuerlichen Vorteilen stellen CleVesto Select und CleVesto Favorites echte Alternativen zu Direktinvestments dar.
Sollten Sie Interesse an dem Vergleichstool haben, kontaktieren Sie bitte Ihren Helvetia Betreuer
Sven Staack
Homeoffice 06655/9168870
Mobil 0151/11923575