Nachhaltige Geldanlage – Berater genießen hohes Vertrauen

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Bild: seagul/Pixabay

Nachhaltig Geld anlegen und dabei auch noch eine attraktive Rendite erzielen – dieser Anlagetrend ist immer mehr im Kommen. Doch mittlerweile gibt es so viele entsprechende Produkte, dass die meisten Menschen auf professionelle Beratung angewiesen sind – und Vermittler genießen hohes Vertrauen.

Angesichts von Nullzins, Rekordinflation, Krieg und Klimakrise möchten immer mehr Deutsche ihr Geld so anlegen, dass ihr Erspartes eine stabile Rendite erwirtschaftet, keine sozial und ökologisch fragwürdigen Sektoren unterstützt und einen aktiven Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leistet.

Eine aktuelle Umfrage des Versicherers Pangaea Life zeigt, was Menschen bei der nachhaltigen Geldanlage und Altersvorsorge wichtig ist. Befragt nach den wichtigsten drei Aspekten in der nachhaltigen Geldanlage nannten die Teilnehmer am häufigsten die Faktoren Sicherheit (49 Prozent), Rendite (39 Prozent) und Transparenz (31 Prozent).

Doch es gibt Unterschiede unter den ESG-Interessierten, wie eine Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts YouGov zeigt. Danach bezeichnet YouGov rund eine Viertel der befragten Anleger als „Öko-Investoren“, die sich selbst als Umweltschützer sehen, gleichzeitig aber auch nach gewinnbringenden Geldanlagen suchen. 22 Prozent der Befragten sind laut YouGov sogenannte „Öko-Sparer“. Diese halten sich selbst zwar auch für Umweltschützer, investieren jedoch nicht aktiv gewinnbringend.

Ihnen allen gemeinsam ist jedoch, dass sie bei der Wahl nachhaltiger Anlage- oder Versicherungsprodukte gerne professionelle Hilfe annehmen. Laut Pangaea-Studie erklärt ein Viertel der Befragten, dass Anlageberater beziehungsweise Versicherungsvermittler die für sie wichtigste Informationsquelle seien, wenn es um das Thema nachhaltige Anlage- oder Vorsorgeprodukte gehe. Damit spielten Vermittler eine genauso große Rolle, wie die eigene Familie.