Größere Anschaffungen wie etwa das neue Auto, eine neue Küche oder einfach nur einen tollen Urlaub planen Ehepaare oder Lebensgemeinschaften in der Regel zu zweit. Wer sich dann auch bei einer dafür nötigen Kreditaufnahme mit seinem Partner zusammentut, spart bares Geld.

Vom Familienauto über die Einrichtung der eigenen vier Wände bis hin zum Sommerurlaub: Vieles gönnen wir uns gemeinsam mit Partner oder Partnerin. Da erscheint es nur sinnvoll, auch bei der Kreditaufnahme auf Zweisamkeit zu setzen.

Das sieht jeder Zweite, der gerade in einer Beziehung lebt, genauso: Laut einer YouGov-Umfrage würde die Hälfte aller deutschen Paare einen Ratenkredit mit dem oder der Liebsten aufnehmen – Doch die meisten wissen überhaupt nicht, welche Vorteile das gemeinsame Vorgehen bringt. Auf die Frage, ob er schon wusste, dass bei der Kreditaufnahme zu zweit die Kreditzinsen in der Regel günstiger sind, antwortete gerade einmal jeder fünfte der über 2.000 Umfrageteilnehmer mit „Ja“.

Dass der Kredit zu zweit günstiger wird, hat einen einfachen Grund: Verdienen beide Kreditnehmer, so haben sie in Summe ein höheres Einkommen als ein Kreditnehmer allein. Und je höher das – nach Abzug aller Ausgaben verfügbare – Einkommen, desto wahrscheinlicher ist es aus Sicht der Bank, dass die monatlichen Raten wie geplant gezahlt werden. Diese Sicherheit honorieren Banken, die ihre Kredite zu bonitätsabhängigen Zinsen vergeben, regelmäßig mit einem günstigeren Zinssatz.

Das höhere Gesamteinkommen wirkt sich aber nicht nur positiv auf die Zinsen aus, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank den gewünschten Kredit bewilligt. Das ist nicht nur dann von Vorteil, wenn größere Anschaffungen ins Haus stehen, für die ein entsprechend hoher Betrag benötigt wird.

Gerade für Selbstständige und Freiberufler sowie Studierende und Auszubildende, die aufgrund ihres unregelmäßigen oder vergleichsweise geringen Einkommens bei der Kreditaufnahme eher schlechte Karten haben, kann ein zweiter Kreditnehmer viel bewirken.