Baukindergeld immer beliebter

188

Seit gut einem halben Jahr können Familien das Baukindergeld beantragen. Rund 83.000 Anträge sind bereits beim Bundesinnenministerium eingegangen. Vor allem Familien mit mittlerem Einkommen nutzen die Förderung.

Familien dabei unterstützen, sich Wohneigentum zu kaufen, das sie dann auch selbst nutzen – das war das erklärte Ziel der Bundesregierung, als sie das sogenannte Baukindergeld eingeführt hat. Davon profitieren vor allem Haushalte mit einem jährlichen Brutto-Einkommen bis 30.000 Euro: 37 Prozent der bewilligten Anträge fallen in diese Kategorie. Weitere 20 Prozent gaben ein Bruttoeinkommen bis 40.000 Euro an.

Familien und Alleinerziehende, die seit dem 1. Januar 2018 eine Eigentumswohnung oder ein Haus gekauft oder gebaut haben (bei Neubauten gilt der Tag, an dem die Baugenehmigung erteilt wurde) beziehungsweise den Kauf oder Bau planen, dürfen sich über das Baukindergeld als staatliches Fördermittel freuen – sofern sie diese Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie erwerben zum ersten Mal eine Immobilie.
  • Sie haben mindestens ein Kind unter 18 Jahre, das in das Eigenheim mit einzieht.
  • Das Jahreshaushaltseinkommen übersteigt 90.000 Euro nicht. Diese Einkommensgrenze gilt für Familien mit einem Kind; jedes weitere Kind erhöht die Einkommensgrenze um 15.000 Euro.

Anträge für Baukindergeld können über das Zuschussportal der KFW unter www.kfw.de/zuschussportal eingereicht werden.