Günstig modernisieren und Fördergelder kassieren

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Die Kreditzinsen sind zwar ohnehin schon auf rekordniedrigem Niveau, doch wer seine eigenen vier Wände renovieren oder modernisieren will, kann mit dem richtigen Darlehen immer noch Zinsen sparen – und zudem Fördermittel vom Staat kassieren.

Der nahende Winter ist eigentlich nicht die richtige Jahreszeit, um an die Sanierung oder Modernisierung des eigenen Häuschens oder der Wohnung zu denken. Doch angesichts des Auftragsstaus bei den heimischen Handwerksbetrieben können schon einmal ein paar Monate vergehen, bis es ans Werk geht. Zeit also, sich um die Finanzierung zu kümmern.

Ein Haus zu sanieren ist mit Kosten verbunden, die ohne weiteres im fünfstelligen Bereich liegen können. Selbst kleinere Arbeiten wie eine Badsanierung können Kosten verursachen, die rasch das monatlich verfügbare Budget sprengen. Für solche Fälle gibt es das Modernisierungsdarlehen.

Grundsätzlich unterscheidet sich ein Modernisierungsdarlehen nicht von anderen Konsumentenkrediten, es gibt allerdings eine Besonderheit: So wird das Modernisierungsdarlehen fast ausschließlich zweckgebunden ausgezahlt, das bedeutet, es darf nur für die Modernisierung oder Sanierung der Immobilie verwendet werden. Diese Zweckbindung hat aber einen angenehmen Nebeneffekt: Die Zinsen bei dieser Art von Darlehen liegen in der Regel deutlich unter dem Zinsniveau von normalen Ratenkrediten.

Das Extra vom Staat: Wer einen Altbau modernisieren, sein Haus energetisch sanieren oder es altersgerecht umbauen will, den unterstützt der Staat. Verschiedene Möglichkeiten kommen in Frage und es lohnt sich vorab zu prüfen, welche Modernisierungsvorhaben von der einen oder anderen Förderung profitieren können.