Die Nachfrage nach Immobilien ist ungebrochen

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Bild: Grant Lemons/Unsplash, Richard Horvath/Unsplash

Die Suche nach inflationsgeschützten Kapitalanlagen treiben die Deutschen vermehrt Richtung Immobilien – ob zur Eigennutzung oder als Investment. Zwar steigen die Preise nach wie vor, doch die rekordgünstigen Hypothekendarlehen machen Immobilieninvestments nach wie vor lukrativ.

Ob als selbstgenutzte Form der Altersvorsorge oder als attraktive Kapitalanlage: Immobilien stehen bei den Deutschen hoch im Kurs. Dazu tragen auch die seit Monaten steigenden Inflationsraten, die – aufgrund der Minizinsen – ein ertragreiches Sparen mit Bankeinlagen oder festverzinslichen Anlagen immer schwieriger macht.

Dieser Run auf Immobilien schlägt sich natürlich auch auf das allgemeine Preisniveau nieder. Aktuelle Marktanalysen zeigen, dass der durchschnittlich gezahlte Kaufpreis im dritten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahresquartal um elf Prozent für Eigennutzer und sogar um 22 Prozent für Kapitalanleger gestiegen ist.

In die gleiche Richtung gehen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das zweite Quartal 2021. Danach lag der sogenannte Häuserpreisindex um rund elf Prozent über dem Wert ein Jahr zuvor – der stärkste Anstieg seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2000.

Laut Statistischem Bundesamt stiegen die Preise stiegen sowohl in den Städten als auch in ländlichen Regionen deutlich an. Ein besonders starker Anstieg wurde erneut in den Top-7-Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf beobachtet: So erhöhten sich die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser dort um fast 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, Eigentumswohnungen verteuerten sich um knapp 13 Prozent.

Doch trotz dieser rasant steigenden Preise muss der Traum von den eigenen vier Wänden nicht platzen. Aufgrund der anhaltenden Nullzinspolitik sind Immobiliendarlehen nach wie vor rekordgünstig zu haben. So zeigen Analysen des Baufinanzierers Interhyp, wie sich die Bauzinsen seit 2012 entwickelt haben: Bei einer Zinsbindung von zehn Jahren sanken sie von 3,31 Prozent auf aktuell unter ein Prozent.

Zwar steigen die Immo-Zinsen seit geraumer Zeit wieder leicht an, doch zu einer echten Zinswende wird es erst kommen, wenn sich die Notenbank von ihrer Nullzinspolitik verabschiedet. Wer also ein kreditfinanziertes Immobilieninvestment plant, sollte sich jetzt noch die günstigen Konditionen sichern.

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