Wie Fondsmanager bei der Aktienanlage helfen können

25

Vor einem Investment in Aktien schrecken viele Anleger zurück. Aus Angst, sich laufend um ihre Wertpapiere kümmern zu müssen, um Verluste zu vermeiden, bevorzugen sie das Sparbuch. Es ist ein gängiges Vorurteil, dass Aktienanlagen eine laufende Beobachtung von Nachrichten zur Volkswirtschaft und Unternehmen voraussetzen. Sparer können das vielmehr Fondsmanagern überlassen und sich zurücklehnen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Es ist eine Stärke von Fondsmanagern, nach Kriterien wie Bilanzkennzahlen und einer Bewertung des Geschäftsmodells die geeigneten Unternehmen für das Fondsportfolio auszusuchen. Die breite Anlage des Vermögens in unterschiedliche Branchen, Länder und Kapitalmärkte verteilt die Risiken.

Fonds eignen sich grundsätzlich für jedes Budget. Der Einstieg in Aktienfonds ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. Schon mit 25 Euro monatlich können Sparer regelmäßig sparen. Ein Sparplan auf Fonds, die in deutsche Aktien investieren, kann sich lohnen. Das zeigt ein Blick in die Vergangenheit. Wer in den zurückliegenden 25 Jahren beispielsweise monatlich 100 Euro in die Fonds investiert hat, die in deutsche Aktien investieren, zahlte insgesamt 30.000 Euro ein. Der Sparplan brachte ihm per Ende Juni 2019 im Durchschnitt rund 63.509 Euro ein. Das entspricht einer Wertentwicklung von durchschnittlich 5,5 Prozent im Jahr.

Ein Anlageberater kann dem Sparer dabei helfen, eine für ihn geeignete Quote von Aktienfonds auf Basis seiner Risikobereitschaft sowie der individuellen Lebens- und Vermögenssituation zu bestimmen.