Strafzinsen treiben die Menschen an die Kapitalmärkte

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Immer mehr Banken drohen ihren Kunden mit Strafzinsen, also der Erhebung von Verwahrgeld. Eine Umfrage zeigt jetzt, dass daher fast jeder zweite Bankkunde sein Geldinstitut wechseln will. Und viele überlegen, ihr Kapital anders anzulegen. Eine gute Chance für ein Beratungsgespräch.

Nach Zahlen des Internetportals Biallo verlangen mittlerweile mehr als 510 von 1300 beobachteten Banken Strafzinsen, davon gut 470 auch von Privatkunden. Daher ist fast jeder zweite Bankkunde (46 Prozent) bereit, seine Bankverbindung zu wechseln, falls ihm sein Geldhaus eine Verwahrgebühr, sprich Strafzinsen, berechnet. Das ist das nicht überraschende Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Investmenthauses J.P. Morgan AM.

Da jedoch ein kompletter Bankwechsel in der Regel mit sehr viel organisatorischem Aufwand verbunden ist, sind die meisten Menschen gegenüber alternativen Lösungen offen. Laut Umfrage können sich 26 Prozent vorstellen, ihr Geld auf mehrere Banken zu verteilen, um mit ihren Kontoständen unter die Schwellenbeträge fürs Verwahrgeld zu sinken.

Ein klares Votum für die Kapitalmärkte ist der Wunsch vieler, vom Sparer zum Anleger zu werden: Immerhin können sich 24 Prozent der Befragten vorstellen, dort ihr Geld anzulegen. Im vergangenen Jahr waren dazu lediglich neun Prozent der Befragten bereit. Und für 18 Prozent kommen als Alternative zum Bankkonto Sachwerte wie Immobilien in Frage. Nur noch 5 Prozent der Befragten wollen die Strafzinsen hinnehmen und nicht aktiv werden. Im vergangenen Jahr waren es mit 23 Prozent noch deutlich mehr.

Es zeigt sich also, dass die zunehmende Gefahr drohender Strafzinsen für immer geringere Kontostände die Menschen umdenken lässt. Das eröffnet ganz neue Gesprächsanlässe, denn wer vom Sparer plötzlich zum Anleger werden möchte, braucht gute Beratung.

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