Zeitenwende – auch an den Kapitalmärkten

JDC Quarterly (1/2023)

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Bild: ihor lishchyshyn/iStock

„Zeitenwende“ wurde von der Gesellschaft der deutschen Sprache zum Wort des Jahres 2022 gewählt. Ursprünglich im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine genannt, trifft Zeitenwende durchaus auch auf die Kapitalmärkte zu. 2020, zu Lockdown-Zeiten, zählte die New Economy mit ihren IT-Unternehmen zu den Lieblingen der Anleger. Im Post-Covid-Jahr 2021, als die Weltwirtschaft „wiedereröffnete“ und Nachholeffekte die Konjunktur befeuerten, war die Old Economy – und hier vor allem Aktien von Energieunternehmen – besser als Tech-Aktien.

Das Jahr 2022 schließlich war geprägt durch den Ausbruch des Kriegs in der Ukraine, der folgenden Energiekrise und ausufernden Teuerungsraten. 2022 war also in zweifacher Hinsicht eine Zeitenwende. Das Inflationsgespenst war zurück, und die Notenbanken weltweit traten mächtig auf die Zinsbremse. Gewinnerbranche an den Märkten war erneut der Energiebereich, während Tech-Werte angesichts der steigenden Zinsen kräftig unter die Räder kamen.

Einig wie selten sind sich die Marktexperten, wenn es um den Kapitalmarktausblick 2023 geht. Beherrschende Themen werden die konjunkturelle Entwicklung und die weiteren Schritte der Notenbanken sein – allen voran der Fed. Und die hängen maßgeblich von den kommenden Inflationsraten ab.

Das aktuelle JDC Quarterly bündelt wichtige Marktsignale und die Wertenwicklung gängiger Indizes auf einen Blick. Damit erhalten Sie professionelle Kommentierungen und wertvolle Einordnungen aus der JDC-Gruppe.

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Viel Spaß bei der Lektüre!