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Im Anlageprozess kann es zu Fehlentscheidungen kommen, die oft allzu menschlich sind. Gesucht werden Lösungen, die den Anlegern helfen, sich selbst zu überlisten – das heißt genau die typischen Anlegerfehler nicht zu begehen. Die spannende Frage ist, inwieweit sogenannte Multi-Asset-Fonds ein geeignetes Mittel der Selbstbindung, also Selbstüberlistung, sein können.

Fonds mit dem „Odysseus-Effekt“

Multi-Asset-Fonds konnten während der letzten Jahre deutlich in der Anlegergunst gewinnen. Auf Basis hauseigener Daten erwiesen sie sich vom Nettomittelaufkommen her besehen im Auf und Ab der Märkte stabiler. Erste Betrachtungen zeigen, dass Multi-Asset-Fonds durchaus als Fonds mit dem „Odysseus-Effekt“ der Selbstbindung bezeichnet werden können. Dieser Effekt hilft bei der Selbstüberlistung, wenn es zum Beispiel um die Überwindung der Trägheit, des Herdenverhaltens, der Selbstüberschätzung oder der Verlustaversion geht. Wer ihn kennt, kann sein Geld entspannter für sich arbeiten lassen.

„Anleger sind auch nur Menschen“ – eine Erkenntnis, die gut von der Behavioral Finance-Theorie unterfüttert wird. Danach kommt es im Anlageprozess zu Fehlentscheidungen, die oft allzu menschlich sind. Die neue Allianz GI-Studie „Die Odysseus-Strategie der Kapitalanlage“ zeigt die wichtigsten solcher sogenannten Verhaltensanomalien auf. Außerdem wird verdeutlicht, inwieweit Multi-Asset-Lösungen Anlegern helfen können, sich selbst zu überlisten.

Allianz GI Studie „Die Odysseus-Strategie der Kapitalanlage“ (PDF)