Obwohl Sparbücher nur noch Minizinsen abwerfen, hat ihre Beliebtheit bei den Deutschen in den vergangenen Jahren sogar zugenommen. Das zeigt eine Studie der Vermögensverwaltung der Gothaer Versicherung. Auf der Beliebtheitsskala lag das Sparbuch aktuell mit 48 Prozent an erster Stelle, 2018 waren es nur 39 Prozent. Damit wird diese Anlageform mehr geschätzt als Immobilien oder Lebensversicherungen. Die Beliebtheit des Sparbuchs steht damit im Widerspruch zur Furcht der Befragten vor einem starken Preisanstieg und verbundenen Entwertung der Geldanlagen. Viele Sparer wollen die Situation nicht verändern. Doch das ist fatal für die Altersvorsorge und den Erhalt des Lebensstandards. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Einen Ausweg bieten Anlagen wie Aktien oder Aktienfonds, die regelmäßig höhere Erträge abwerfen. Der Umfrage der Vermögensverwaltung der Gothaer Versicherung entsprechend ist allerdings nur rund jeder Vierte bereit, bei der Geldanlage zu Gunsten einer höheren Rendite ein größeres Risiko einzugehen. Vermögenseinbußen sind auch für vorsichtige Sparer nicht zu erwarten, wenn sie nur wenige Prinzipien wie eine breite Streuung ihrer Anlagen und eine lange Anlagedauer beachten.

Es ist auch für Sparer mit einem geringen Budget möglich, die Streuung der Anlagen kostengünstig zu bekommen. Das kann schon mit geringen monatlichen Einzahlungsbeträgen bei Sparplänen über Fonds erfolgen, deren Portfolios durch Fondsmanager betreut werden. Beispielsweise bieten aktiv gemanagte Mischfonds die Möglichkeit, renditestarke Anlagen wie Aktien mit anderen Anlageklassen wie Anleihen oder Immobilien zu mischen und damit das Risiko aktiv zu managen. Zum anderen werden die Risiken auf unterschiedliche Anlageklassen verteilt. Ein Mischfonds ist wie eine Vermögensverwaltung für Sparer mit kleineren Anlagebeträgen. Der Einstieg in Mischfonds ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. Schon mit 25 Euro monatlich können Sparer damit regelmäßig sparen.