Unfall am heimatlichen Arbeitsplatz

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Wer am Arbeitsplatz – egal, ob Büro oder im Freien – bei der Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit einen Unfall erleidet, ist gesetzlich unfallversichert. Doch im Home-Office ist die Lage komplizierter, denn: Was gilt als Arbeitsplatz?

So hängt die Versicherung nach einem Sturz zu Hause immer davon ab, wohin man sich gerade begeben wollte: Handelt es sich um einen „Arbeitsweg“, beispielsweise, um im Keller die Internetverbindung zu prüfen, die für die Tätigkeit notwendig ist, besteht der gesetzliche Unfallschutz. Ist der Unfall jedoch auf dem Weg zur Haustür geschehen, um die bestellte Pizza entgegenzunehmen, basiert dieser Weg auf einer eigenwirtschaftlichen Grundlage und ist nicht versichert.

Für Homeworker ist es daher wichtig, im Fall eines Versicherungsschadens mit einer umgehenden Dokumentation des Unfallhergangs nachweisen zu können, dass man gerade eine berufliche Tätigkeit ausgeübt hat und dabei zu Schaden gekommen ist. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bietet auf Ihrer Website zahlreiche praktische Tipps zur rechtlichen und gesundheitlichen Situation bei der Arbeit im Home-Office.

Home-Office: So bleibt die Arbeit sicher und gesund auf dguv.de