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Nach Jahren der Abstinenz bietet US Treuhand wieder einen US Immobilienfonds an
23.10.2018 von Robert Fanderl

Angebot

Der Fonds investiert mittelbar über eine 90prozentige Beteiligung an einer Portfoliogesellschaft in eine gemischt genutzte Gewerbeimmobilie in Las Vegas. Eine Zeichnung ist grundsätzlich ab 30.000 US-Dollar zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag möglich. Dieser Betrag erhöht sich gegebenenfalls um den Betrag, der notwendig ist, damit der Zeichnungsbetrag am Tag der Zeichnung mindestens umgerechnet 20.000 Euro entspricht. Die Laufzeit der Fondsgesellschaft endet planmäßig am 31. Dezember 2027. Die Gesellschafter können allerdings mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen eine Verlängerung der Laufzeit bis längstens 31. Dezember 2031 beschließen. Eine ordentliche Kündigung durch die Anleger ist während der Laufzeit des Fonds ausgeschlossen.

Anbieter

Die US Treuhand wurde im Februar 1995 von Lothar Estein und zwei weiteren Partnern mit dem Ziel, US-Immobilienfonds zu emittieren, gegründet. Bisher wurde mit 19 geschlossenen US-Immobilienfonds ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 4,6 Milliarden US-Dollar realisiert. Zwischenzeitlich wurden 15 dieser Fonds wieder aufgelöst. Die durchschnittlichen jährlichen Ergebnisse der einzelnen Vermietungsfonds lagen dabei zwischen 3,3 Prozent (US Treuhand XV Madison Ltd.) und 15,5 Prozent (Preston Ridge Centre Ltd). Die beiden bisher aufgelösten Projektentwicklungsfonds haben durchschnittliche jährliche Ergebnisse von 9,7 beziehungsweise 12 Prozent erzielt. Das durchschnittlich gewichtete Ergebnis über alle 15 Fonds liegt bei 10,5 Prozent pro Jahr……

Fazit

Die US Treuhand ist seit mehr als 20 Jahren auf dem US-Immobilienmarkt aktiv und hat mit dem bisherigen Erfolg ihrer Fonds einen überzeugenden Leistungsnachweis zu bieten. Beim aktuellen Fonds können Anleger in eine moderne, von vielen Mietern genutzte Büroimmobilie in der US-Metropole Las Vegas investieren. Die derzeitige Objektmiete liegt knapp 17 Prozent unter der gegenwärtigen Marktmiete und bietet damit Aufholpotential. Vor diesem Hintergrund ist die kalkulierte Mietsteigerung von 25 Prozent innerhalb von acht Jahren vertretbar. Für einen lukrativen Verkauf im Jahr 2026 sollte die Objektmiete dann aber nicht über der dann vorherrschenden Marktmiete liegen. In diesem Fall wäre eine überhöhte Objektmiete („overrent“) keine geeignete Berechnungsbasis für die Ermittlung des Verkaufspreises.

fondstelegramm
Gelungenes Comeback der US-Treuhand

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