Nachgefragt in Corona-Zeiten: Heute mit den Antworten der DNL

Anbieter von AIFs und Vermögensanlagen beantworten 7 Fragen

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In ungewöhnlichen Zeiten wie diesen haben Anleger und Vertriebspartner viele Fragen. Insbesondere interessiert immer wieder die Frage des Einflusses von Corona-Maßnahmen auf die einzelnen Anbieter und Angebote. Jung, DMS & Cie. ist einigen Fragen nachgegangen und hat diese direkt an die Anbieter gestellt. Zu Beginn dieser Artikel-Serie lesen Sie die Antworten der DNL.

Wie wirkt sich die Corona Pandemie mit Ihren Einschränkungen auf Ihr Geschäftsmodell aus?

Derzeit merken wir in den USA bei unseren Immobilien noch nichts. Unsere erste Immobilie, die wir jetzt ankaufen wollen, ist zu 95 % vermietet und nur ein Mieter mit einer Mietfläche von knapp 2 % (Café im Erdgeschoss) bittet um Stundung seiner Miete. Da diese Immobilie in Columbia, South Carolina liegt und wir dort nur sehr schwach von der Pandemie betroffen sind, ist der Markt allgemein noch relativ gut. Unsere Mieter zahlen ca. 20 % unter Vergleichsmiete und unsere Immobilie zeichnet sich in Columbia dadurch aus, dass sie LEED ist und in allen Bereichen (Energie, Wasser, etc.) ausgezeichnet wurde. Allerdings merken wir die Pandemie daran, dass sich das Investorenverhalten in Deutschland verändert hat. Während Beteiligungen um $10.000 weniger geworden sind, haben größere Beteiligungen zugenommen.

Sehen Sie derzeit negative Einflüsse auf die laufenden oder in der Platzierung befindlichen Angebote? Haben Sie ggf. besondere Maßnahmen ergriffen?

Aktuell sind die Umsätze pro Tag zurückgegangen, da ja unsere Vertriebspartner nicht zu ihren Kunden gehen können. Wir bieten aber unseren Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartnern die Möglichkeit, ihre Kunden mindestens 4x pro Woche an unseren Online Präsentationen teilnehmen zu lassen. Hier bieten wir die aktuellsten Informationen über die Pandemie und ihre Auswirkungen auf Investitionen in Deutschland und den USA. Da viele dieser Kunden schon in den USA investiert sind, schätzen diese vor allem die Informationen, die sie beruhigt. Auf unseren AIF und unser Angebot hat es keine weiteren Auswirkungen gegeben, da wir uns eine Class A Immobilie im Zentrum von Columbia, South Carolina gesichert haben, die wir dann zum tatsächlichen Wert kaufen werden.

Verzeichnen Sie derzeit eine langsamere oder stockende Platzierung?

Ja

Sollte der Vertrieb unter dem Einfluss der Corona Maßnahmen besondere Hinweise beim Kunden machen?

In unserem Fall sollte der Kunde darauf hinweisen, dass aufgrund der aktuellen Situation Immobilienpreise weltweit, also auch in den USA, fallen können. In unserem Fall kann er aber darauf hinweisen, dass bei Ankauf der Immobilie dann der tatsächliche Wert ermittelt und anschließend auch bezahlt wird.

Welche Hilfsmittel kann der Vertrieb nutzen, wenn der Kunde Ihn derzeit nicht persönlich empfängt?

Unsere Online Präsentation und seine Beratung am PC und Telefon. Zur Zeichnung bieten wir kurzfristig elektronische Zeichnungsschienen an.

Was ist bei Ihrem Angebot besonders positiv hervorzuheben, was andere Anbieter nicht für sich in Anspruch nehmen können?

Vor allem die Tatsache, dass unser Fonds keine Altlasten hat. Hiermit ist gemeint, dass wir noch keine Immobilien in den AIF eingekauft haben und der Investor somit nicht mit eventuellen Wertverlusten rechnen muss. Ein weiterer Vorteil ist die geringe

Mindestbeteiligungssumme von $10.000 und die Tatsache, dass der Kunde in eine deutsche Fondsgesellschaft investiert.

Welche 3 Argumente sprechen in diesen Zeiten für Ihr Angebot und warum sollte der Anleger gerade jetzt bei Ihnen investieren?

  1. Sein Geld vor einer drohenden Rezession im Euroraum in den sicheren US – Dollar zu sichern.
  2. Sein Geld in Betongeld – Büroimmobilien – im Südosten der USA zu sichern.
  3. Erstklassige Büroimmobilien können derzeit mit teilweise sehr interessanten Preisnachlässen von Eigentümern, die ihre Zinsen nicht mehr bezahlen können, erworben