KKE informiert: Marktwert Solar steigt auf Rekordhöhe von 7,41 Cent pro Kilowattstunde im Juli

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Bild: Kristall-Klar-Energie eG

Die Zukunft der Photovoltaikanlagen sind sogenannte Ausschreibungsanlagen. Meistens handelt es sich hier um größere Freiflächenanlagen, die meist in ca. 100 000 € Einheiten aufgeteilt werden.

Bei der letzten Ausschreibungsanlage erhielten die Investoren für jede erzeugte kwh 5,1 Cent. Diese sind ab Netzanschluss für 20 Jahre lang garantiert. Damit ist die Absicherung nach unten fest und der Investor kann damit kalkulieren.

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Wenn der Marktwert (Strompreis von Photovoltaikanlagen), der monatlich ermittelt wird, höher als die 5,1 Cent sind, dann erhalten die Investoren auch den höheren Betrag ausgezahlt.

Das bedeutet nach oben hin kann sich der Ertrag noch deutlich erhöhen.

Im Juni 2021 stieg dieser Marktwert auf 6,84 Cent und somit deutlich über 30 % Mehrerlös und im Juli sogar auf 7,41 Cent und somit 40 % Mehrerlös.

Die hohen Strompreise sorgen im Juli für deutlich höhere Einnahmen aus der Vermarktung für die Netzbetreiber.

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Keiner weiß wie sich der Marktwert in Zukunft entwickelt, doch einiges deutet darauf hin, dass dieser eher steigt als fällt:

  1. Der Strombedarf wird deutlich zunehmen (Elektroautos, Digitalisierung, Wasserstoffherstellung,..).
  2. Gleichzeitig steigt Deutschland aus der Atomkraft und langfristig aus der Kohle aus.
  3. Das Klimaschutzgesetz wurde dieses Jahr verabschiedet und erhöht den Druck sogar noch
  4. Aktuell zahlen alle privaten Stromkunden 6,5 Cent pro kwh EEG Umlage. Die Politik überlegt diese künftig über Steuern zu finanzieren, sodass der Strompreis für den Endverbraucher erst einmal deutlich sinkt. Doch was könnte das für einen Grund haben? Vermutlich geht auch die Politik von einem steigenden Marktpreis aus, der dann den Photovoltaikinvestoren von Ausschreibungsanlagen die Erträge erhöht.

Seit wenigen Monaten können bis zu 50 % der Investitionssumme in eine Photovoltaikanlage steuerlich geltend gemacht werden, und zwar rückwirkend. Sollte für das Jahr 2020 noch kein Steuerbescheid da sein, ist die Eintragung eines IAB (Investitionsabzugsbetrag) noch möglich. Im Kaufjahr können dann vom steuerlichen Restwert nochmals bis zu 20 % Sonderafa genutzt werden.

Außerdem wurde der Investitionszeitraum verlängert, so dass wir derzeit davon ausgehen alle Anleger, die einen IAB bilden mit Anlagen bedienen zu können.

Dieses ist eine Information der KKE

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