Fast jeder vierte Deutsche hat schon einmal eine Lebensversicherung gekündigt, so eine aktuelle Umfrage. Dass es auch Alternativen zur Kündigung gibt, weiß nur jeder Zweite, denn die wenigsten besprechen ihr Vorhaben mit ihrem Makler.

Die Lebensversicherung war einmal die beliebteste Altersvorsorge der Deutschen. Das spiegelt sich auch im mehrfachen Besitz von Lebensversicherungen wider: Von den Inhabern einer kapitalbildenden Lebensversicherung haben 42 Prozent mehr als eine Police, bei den Rentenversicherten sind es 45 Prozent, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Marktforschers Infas Quo.

Was die Studie aber auch sagt: Fast jeder vierte Lebensversicherte hat bereits einmal in seinem Leben eine entsprechende Police selbstständig gekündigt. Dass es auch Alternativen zur Kündigung einer Lebensversicherung gibt, kennt indes nur jeder Zweite – und auch ihrem Makler geben die Kunden bei solch einer Entscheidung meist zu spät Bescheid.

Zu den Hauptbeweggründen, warum sie eine Lebensversicherung kündigen würden, gaben 35 Prozent finanzielle Probleme an, durch die sie sich die Beitragszahlungen nicht mehr leisten können – auch wegen Arbeitslosigkeit. Für 31 Prozent ist die stark gesunkene Rendite der Lebensversicherungen ausschlaggebend und 30 Prozent würden ihr Geld gerne besser anlegen oder sich eine Immobilie kaufen.

Diese Beweggründe zeigen indes, dass den kündigungswilligen Policen-Inhabern mit einer kompetenten Beratung durchaus attraktive Alternativen zur Kündigung ihres LV-Vertrags aufgezeigt werden können – etwa mit einer vorübergehenden Stilllegung der Beitragszahlungen während der Arbeitslosigkeit, oder mit einem Policen-Darlehen für die Finanzierung des Immobilienwunsches.