Nachhaltige Investments immer beliebter

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Bild: Markus Spiske/Unsplash

Während auf politischer Ebene viel über den Klimawandel gesprochen aber kaum gehandelt wird, wandeln sich die Finanzmärkte zunehmend zur treibenden Kraft in Sachen Nachhaltigkeit. Die anhaltenden Umweltschutzdiskussion liefern gute Argumente für ein Beratungsgespräch.

Die Finanzaufsicht BaFin hat kürzlich die finale Fassung eines Merkblatts veröffentlicht, das den von ihr beaufsichtigten Finanzfirmen Orientierung im Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken geben soll. Gemeint sind damit Gefahren aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.

Dieser Dreiklang, in der Finanzbranche längst als ESG-Kriterien geläufig (environmental, social und governance) findet immer mehr Anhänger unter Anlegern. Kein Wunder, es locken attraktive Renditen.

So hat die Fondsgesellschaft DWS analysiert, dass das globale Nachhaltigkeitsbarometer MSCI World SRI seit Januar 2018 um 4,7 Prozentpunkte besser abgeschnitten hat als der traditionelle MSCI World. Das gilt auch über einen längeren Zeitraum. Laut DWS liegt die annualisierte Rendite des SRI-Index seit September 2007 bei 6,3 Prozent und damit um 0,7 Prozentpunkte höher als die des Weltindex MSCI World.

Seit Jahren verzeichnen daher ESG-Fonds hohe Mittelzuflüsse. Inzwischen gibt es nach Angaben des Nachrichten- und Datendiensts Bloomberg weltweit 1900 Fonds, die auf Basis der ESG-Kriterien investieren und auf diese Weise nahezu 30 Billionen Euro verwalten.

Hierzulande ist das Thema bei Privatanlegern allerdings noch nicht so recht angekommen. Laut einer aktuellen Umfrage der Zurich Versicherung plant im Bundesdurchschnitt nur etwa jeder zehnte deutsche Haushalt, Geld nachhaltig anzulegen. Allerdings ist die Anlegerschaft hier sehr heterogen:

Während laut Umfrage nur sechs Prozent der Single-Haushalte nachhaltige Investments wichtig sind, will jeder fünfte Haushalt mit Kindern (19 Prozent) künftig in Anlageprodukte mit sozial-ökologischem Anspruch investieren.

Familien haben laut der Studie auch öfter nachhaltige Finanzprodukte. Zwölf Prozent der befragten Familien verfügen bereits über nachhaltige Sparbücher, Fonds oder Versicherungen. Im Bundesdurchschnitt sind es erst acht Prozent der Bevölkerung, so das Ergebnis der Studie.

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