Deutsche horten Bargeld in Milliardenhöhe

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Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not. Diese alte Weisheit schert die meisten Deutschen nicht – sie sparen immer und besonders in der Not. Seit Ausbruch der Corona-Krise bunkern die Menschen immer mehr Bargeld unterm Kopfkissen. Zeigen Sie ihnen, wie sie mehr aus ihrem Geld machen.

Eine aktuelle Untersuchung von Barkow Consulting im Auftrag der ING Deutschland zeigt, dass sich das Finanzvermögen der Bundesbürger in den vergangenen 20 Jahren glatt verdoppelt hat. Das liege aber nicht an den üppigen Zinsen, sondern daran, dass man einfach die Sparrate erhöht habe, insbesondere nach Krisen, schreiben die Autoren der Studie.

Seit 2014 sei jeder zweite Spar-Euro in Bankeinlagen geflossen. So stieg das Geldvermögen der Deutschen innerhalb der vergangenen fünf Jahre von 5,36 auf 6,46 Billionen Euro, knapp 40 Prozent davon in Form von Bargeld und Bankeinlagen.

Dieses Krisensparen zeigt sich auch derzeit wieder. Marktbeobachter erkennen in der Eurozone derzeit sogar einen „Corona-Sondereffekt“ von rund 30 Milliarden Euro, die in Form von Bargeld zu Hause gebunkert werden. Von diesen würden rund sechs Milliarden Euro auf deutschen Privathaushalte entfallen, so die Schätzungen. Doch egal, ob auf kaum verzinsten Bankkonten oder unterm Kopfkissen: Real – also unter Berücksichtigung der jährlichen Teuerungsrate – wird das Geld immer weniger wert.

Obwohl die Zinsen bereits seit 2012 oft und seit 2016 permanent real unter null liegen, ignorieren die heimischen Sparer den schleichenden Kaufkraftverlust. Seit 2012 summiert sich diese Geldentwertung auf einen dreistelligen Milliardenwert, wie die verschiedensten Studien immer wieder belegen.

Hier ist also kompetente Beratung dringend nötig. Zeigen Sie Ihren Kunden, wie sie mehr aus ihrem Kapital machen können – ohne zu hohe Risiken einzugehen. In unserem Beraterportal World of Finance finden Sie dazu im Bereich Investments zahlreiche Vertriebsaktionen.