Jahr für Jahr schöpfen Millionen von Riestersparern die Ihnen zustehenden Zulagen nur unzureichend aus. Der Grund ist häufig ganz banal: Der bei Vertragsabschluss gestellte Dauerzulagenantrag ist nicht mehr aktuell.

Anspruchsvoraussetzungen für Riester-Zulagen

Riester-Zulagen sind von verschiedenen Anspruchsvoraussetzungen abhängig, die gegenüber dem Riesteranbieter und der Zulagenstelle nachgewiesen werden müssen. Zum Beispiel:

  • Geburt eines Kindes,
  • Änderung des Bruttoeinkommens,
  • Änderung des Familienstandes oder
  • Ausübung einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung.

Machen Sie den Zulagen-Check mit Ihrem Kunden – So geht’s

Im Frühjahr werden die Zulagen des vergangenen Jahres von den Riester-Anbietern gutgeschrieben. Mit dem beigefügten Endkundenmailing bieten Sie Ihrem Kunden einen unverbindlichen Zulagen-Check an.

Beim Termin prüfen Sie den Riestervertrag Ihres Kunden dann auf Basis folgender Punkte:

  • Hat Ihr Kunde bereits einen Dauerzulagenantrag unterschrieben?
    Ohne Dauerzulagenantrag keine staatlichen Zulagen. Aber: Zulagen können bis zu zwei Jahre rückwirkend geltend gemacht werden. Helfen Sie Ihrem Kunden bei der Beantragung.
  • Zahlt Ihr Kunde noch ausreichend Eigenbeitrag, um die vollen Zulagen zu erhalten?
    Viele Kunden verschenken bares Geld, da der bei Vertragsasbschluss eingetragene Eigenbeitrag durch Gehaltserhöhungen nicht mehr ausreicht, um die vollen Zulagen zu bekommen.
  • Hat Ihr Kunde Nachwuchs bekommen?
    Egal in welchem Monat ein Kind im geboren wurde, es besteht trotzdem der volle Anspruch auf 300 € Kinderzulage im Geburtsjahr.
Kinderzulage als Vertriebsansatz

Durch die Kinderzulage verringert sich der Eigenbeitrag Ihres Kunden. Das freie Kapital sollte dem Kind zu Gute kommen. Viele Kinderprodukte gibt es schon für unter 20 Euro Monatsbeitrag. Sprechen Sie Ihren Kunden auf die Kindervorsorge ohne Zusatzausgaben an.