Direktversicherung ohne Garantie – auf Wunsch mit bis zu 100 % Aktienanlage

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Bild: MayoFinance/Pixabay

Direktversicherungen sind im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung grundsätzlich sehr stark von Garantien geprägt. Insbesondere auf Arbeitnehmerseite ist der Wunsch nach garantierten Lösungen unverändert hoch. Das Zinsniveau wird sich jedoch kurz- und mittelfristig nicht maßgeblich verändern.

Auf Geschäftsleistungs- und Führungsebene vieler Unternehmen ist der Wunsch nach Garantien dagegen kaum noch spürbar. Das ist nicht verwunderlich, denn diese Personengruppen haben i. d. R. deutlich mehr Erfahrung mit investmentorientierten Anlagen und suchen deshalb zunehmend nach renditeorientierten Produktlösungen im Rahmen betrieblicher Altersversorgungsysteme für ihre Belegschaften.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Beitrag kann chancenorientiert investiert werden, ohne einen erheblichen Beitragsanteil für die Garantie verbrauchen zu müssen. Damit entscheiden sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer bewusst für ein chancenreiches Altersvorsorgeprodukt und gegen renditeschwache Lösungen mit Garantieleistung.

In diesem Zusammenhang stellt sich nun die Frage: Ist eine feste Garantie wirklich erforderlich? Um dies neutral und objektiv zu bewerten, hilft ein Blick in die Vergangenheit. Das Risiko der Einstandspflicht für den Arbeitgeber wäre auf Basis historischer Wertentwicklungen äußerst gering gewesen.

DAX® -Investment mit 30-jähriger Spardauer für insgesamt 374 Perioden, z. B. u.a. 01.1980 – 01.2010, 03.1989 – 03.2019, usw., über 30 Jahre. (Quelle: Helvetia Leben, Stand 01.01.2022)

Unabhängig vom Starttermin eines 30-jährigen DAX®-Sparplans hätten Kunden immer eine Wertentwicklung zwischen 5,16 % p.a. und 9,96 % p.a. erzielt.

Die Einrichtung der Direktversicherung ohne Garantie im Tarif CleVesto Allcase oder CleVesto Select erfolgt als Beitragszusage mit Mindestleistung (§1 Abs. 2 Nr. 2). Das bedeutet für den Arbeitgeber, dass zum Ablauf mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge zur Verfügung stehen muss. Gleichzeitig bietet der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern eine echte Renditechance, um Wertentwicklungen von 5 % p. a. und mehr erreichen zu können.

Wie realistisch ist das Risiko der Einstandspflicht des Arbeitgebers zu bewerten?

Folgende Berechnungen – Einzeltarif, 5 Jahre Rentengarantiezeit (RGZ), Endalter 67 – zeigen für bestimmte Laufzeiten und Beiträge eine mögliche Einstandspflicht des Arbeitgebers, d. h. bei welcher Wertentwicklung nicht mindestens die Summe der eingezahlten Beiträge zum Ablauf zur Verfügung steht.

Bild: Helvetia

Im Ergebnis realisiert sich für den Arbeitgeber bereits bei einer Wertentwicklung von über einem Prozent p. a. keine Einstandspflicht bzw. für den Arbeitnehmer eine Leistung weit über die Mindestleistung hinaus. Bei einer angenommenen Wertentwicklung von 5 % p. a. kann der Arbeitnehmer eine deutlich höhere Ablaufleistung generieren, was in einem Tarif mit Garantie bei einem gleichbleibenden Niedrigzinsumfeld kaum zu erzielen ist.

Fazit: Helvetia bietet mit den Tarifen CleVesto Allcase und CleVesto Select als Direktversicherung eine fondsgebundene bAV-Lösung ohne Garantie. Durch den bewussten Verzicht auf eine Garantieleistung kann in vollem Umfang von den Renditechancen am Kapitalmarkt profitiert werden. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist dies eine besonders attraktive Möglichkeit.

Ansprechpartner

Bei Interesse steht Ihnen Ihr Helvetia Betreuer, Herr Murat Aykut, sehr gerne zur Verfügung:

M: 0152 54566237
murat.aykut@hl-maklerservice.de