HiFi-Anlagen oft besser versichert als eigene Arbeitskraft

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Bild: fernandozhiminaicela/Pixabay

Hohe Inflation, potenzielle Energiekrise, Krieg in der Ukraine – das sind die größten Sorgen, die die Deutschen umtreiben und zum Sparen anregen. Viele Menschen setzen dann auch bei ihren Versicherungen den Rotstift an und verzichten auf die Absicherung existenzbedrohender Risiken.

Das Leben ist jetzt schon wesentlich teurer, als noch vor ein paar Monaten – und die jährlichen Gas- und Stromabrechnungen kommen erst noch. Daher denken viele Verbraucher über mögliche Einsparpotenziale nach und setzen den Rotstift auch bei ihren Versicherungen an.

Laut des aktuellen „Guidewire Survey Report 2022“ halten es 56 Prozent der Deutschen für wahrscheinlich, dass sie ihre Ausgaben für Versicherungen angesichts der steigenden Lebenshaltungskosten reduzieren werden. Mehr als jeder dritte Verbraucher würde am ehesten bei Reise- oder Fahrradversicherungen sparen. Aber immerhin würden zwölf Prozent der Befragten auch auf die Absicherung der eigenen Arbeitskraft verzichten, um das eigene Budget zu schonen.

Die Kündigung einer Berufsunfähigkeitsversicherung, um sich Geld zu sparen, zeigt jedoch, dass viele Menschen in Sachen Risikoabsicherung relativ leichtfertig sind und zum Teil bereits jetzt auf existenzsichernde Versicherungen verzichten. Laut einer aktuellen, repräsentativen Studie des Marktforschungsunternehmens YouGov sichern die Deutschen – plakativ formuliert – die heimische Stereoanlage besser ab als Hinterbliebene.

So haben laut Studie immerhin 61 Prozent der Deutschen eine Hausratversicherung. Aber nur rund 15 Prozent der Befragten besitzen eine private Berufsunfähigkeitsversicherung und nur zwölf Prozent eine Risikolebensversicherung. Eine private Pflegezusatzversicherung besitzen sogar nur zehn Prozent der Befragten – und das, obwohl die Pflegekosten bereits seit Jahren steigen.

Hier besteht offensichtlich großer Beratungsbedarf, denn wenn die Menschen schon bei ihren Versicherungen sparen wollen oder müssen, dann wenigstens sinnvoll und risikobewusst. Und Einsparpotenzial gibt es auch, wenn Tarife verglichen und optimiert werden. Für eine kompetente Beratung steht Ihnen innerhalb des iCRMs unsere Rechnerwelt mit zahlreichen Vergleichsrechnern wie dem Sach-Vergleichsrechner von Mr-Money sowie dem Vergleichsrechner im Bereich Leben und Kranken fb>xpert von Franke und Bornberg zur Verfügung.