Darum wird die private Pflege-Vorsorge immer wichtiger

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Kaum ein Thema beschäftigt Menschen aller Altersgruppen mehr als die Pflege. Die Presse liefert regelmäßig Steilvorlagen: Was passiert, wenn meine Eltern pflegebedürftig werden? Was kostet mich ein Platz im Pflegeheim? Müssen meine Kinder später für die Kosten aufkommen? Was kann ich regeln, bevor der Pflegefall eintritt?

Das Wissenschaftliche Institut des PKV-Verbands (WIP) hat im Mai 2019 die Pflegefinanzierung in Deutschland analysiert. Allein durch die alternde Bevölkerung steigt der Beitragssatz demnach auf mindestens 4,1 Prozent im Jahr 2040. Wer 1989 geboren ist, zahlt deshalb mit durchschnittlichem beitragspflichtigem Einkommen über seine gesamte Lebenszeit mehr als 38.000 Euro Beitrag zur Pflegeversicherung. Das sind 50 Prozent mehr als bei 1966 geborenen Versicherten.

Die Krux: allein bei steigenden Beiträgen aufgrund von mehr älteren Menschen in der Gesellschaft wird es nicht bleiben. Schon in der Vergangenheit sind die Ausgaben- und die Einnahmen-Entwicklung auseinandergedriftet. Die Zahl der Erwerbstätigen sinkt, die Pflege-Kosten pro Kopf steigen. Laut WIP könnten die SPV-Beitragssätze 2040 sogar zwischen 5 und knapp 8 Prozent liegen. Und damit in einer Größenordnung, die nicht mehr tragbar erscheint. Es wächst das politische Risiko, Leistungen kürzen zu müssen.

Die Bevölkerung wähnt sich indessen größtenteils auf der sicheren Seite und macht sich keine Gedanken. Die SDK hat zusammen mit der mhplus Krankenkasse 1.000 Bundesbürger über 55 Jahren befragt. Bei der Frage, ob das Geld für die Pflege reicht, tappen fast zwei von drei Befragten im Dunkeln. Das Thema Pflegefinanzierung ist ihnen viel zu kompliziert. Und wenn es finanziell wirklich eng wird, setzen 55 Prozent auf den Staat – soll er doch für sie einspringen. Nur was sie nicht wissen: der Staat wird nicht für sie alle einspringen können.

Die Bedeutung der privaten Pflegevorsorge kann demnach gar nicht ernst genug genommen werden. Vermittler haben einen wichtigen Beitrag zu leisten, indem sie die Menschen wieder und wieder darauf hinweisen, wie wichtig es ist, trotz steigender Beiträge privat vorzusorgen.

Der Vergleich mit der Rentenabsicherung gibt Orientierung. Ähnlich wie die Rente sollte die Pflege auf drei Säulen stehen:

  1. Auf der sozialen Pflegeversicherung für gesetzlich beziehungsweise der Pflegepflichtversicherte für privat Versicherte.
  2. Auf einer staatlich geförderten Zusatzabsicherung.
  3. Auf einer privaten Vorsorge.

Die staatlich geförderte Pflegeabsicherung, kurz „Pflege-Bahr“, gibt es ab einem Mindestbeitrag von 15 Euro pro Monat. Darin enthalten sind die 5 Euro staatlicher Zuschuss, insgesamt gibt es 60 Euro pro Jahr. Ein guter Anreiz, um mit der privaten Vorsorge zu beginnen – aber eben bei weitem nicht ausreichend angesichts der vorgezeichneten Entwicklung unserer Gesellschaft.

Wie aber muss der passende Tarif für die private Vorsorge aussehen? Der Blick auf die Pflegezusatzversicherung der SDK zeigt, auf was zu achten ist, damit die Kunden im Alter entspannt sein können.  So ist die Pflegezusatzversicherung der SDK besonders flexibel und es ist eine lebenslange Anpassung der Leistungen möglich. Wer pflegebedürftig wird, ist ab Pflegegrad 2 von den Beiträgen befreit und dadurch finanziell entlastet. Im Pflegefall erhalten Versicherte das festgelegte Monatsgeld ohne Wartezeiten, ohne Kostennachweis und steuerfrei. Mit der Anwartschaftsversicherung der SDK kann der „Worst-Case“ kostengünstig abgesichert werden. Für jeden Geldbeutel gibt es das passende Angebot.

Für Vermittler bietet sich hier hervorragendes Vertriebspotenzial. Mit Fachwissen und einer ganzheitlichen Beratung können Sie bei Ihren Kunden punkten und sich als Experten positionieren.