E-Bikes: Schnäppchenpreise nutzen und richtig versichern

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Bild: KBO Bike/Unsplash

E-Bikes bleiben weiterhin gefragt, das zeigen aktuelle Umfragen, wonach ein Fünftel der Deutschen den baldigen Kauf eines Pedelecs plant. Interessierte sollten aber nicht nur an die aktuellen Schnäppchenpreise denken, sondern auch an den richtigen Versicherungsschutz.

Die Lager sind wieder voll, die Lieferketten funktionieren halbwegs, und die enorm gestiegenen Lebenshaltungskosten der vergangenen Monate haben auch den Preisauftrieb bei E-Bikes eingebremst. Erste große Hersteller haben bereits angekündigt, ihre Preise zu senken.

Für Interessierte, die in nächster Zeit vorhaben, sich ein E-Bike anzuschaffen, geht der Bundesverband Zukunft Fahrrad neben den dauerhaften Preissenkungen von Rabatten bis zu 30 Prozent aus. Im neuen Jahr wollen Händler aktuelle E-Bike-Modelle anbieten und brauchen dafür Platz in ihren Lagern, denn nach Silvester ist das Vorjahresmodell schlagartig viel weniger wert. Hinzu kommt, dass die Nachfrage in den Wintermonaten traditionell nachlässt – auch das drückt auf die Preise.

Daher sollte man besser jetzt zugreifen und sich ein Schnäppchen sichern, denn E-Bikes werden auch weiterhin gefragt bleiben. So zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage des ADAC, dass rund ein Fünftel der Deutschen plant, sich in absehbarer Zeit ein E-Bike zuzulegen. Die Umfrage zeigt aber auch, dass drei Viertel der Befragten, die ein E-Bike in Erwägung ziehen, neu im Thema E-Bike sind. Wenn es um die richtige Versicherung ihres Pedelecs geht, haben sie daher einen hohen Informationsbedarf.

Klassische Pedelecs (Pedal Electric Cycles) – die am meisten in Deutschland verkauften Elektrofahrräder – haben zwar einen Motor, der Radler muss aber dennoch selbst noch in die Pedale treten. Rechtlich gesehen zählen Pedelec bis 25 km/h somit zu den „normalen“ Fahrrädern und können über die Hausratversicherung versichert werden. Da gute E-Bikes aber mittlerweile erst ab rund 3000 Euro zu haben sind, empfiehlt sich eine separate Absicherung, da die Anschaffung teurer Räder schnell die Versicherungssumme der Hausratversicherung übersteigen kann.

Außerdem muss in der Hausratversicherung der sogenannte „einfache Diebstahl“, also der Diebstahl außerhalb von Räumen und Gebäuden, separat versichert werden. Dagegen bieten spezielle Fahrradversicherungen – je nach Anbieter – nicht nur Versicherungsschutz bei Diebstahl, sondern beinhalten oft auch die Reparaturkostenübernahme und Leistungen bei Unfall.

Sprechen Sie ihre Kunden doch einmal auf ihre E-Bike-Pläne an, denn gerade für höherwertigere E-Bikes kann es sich lohnen, die Versicherungssumme in der Hausratversicherung zu erhöhen oder eine spezielle Fahrradversicherung abzuschließen.