Aufgrund der geltenden regulatorischen Vorschriften sind Banken verpflichtet, in der Geschäftsbeziehung zu ihren Kunden bestimmte Sorgfaltspflichten zu beachten. Darunter fällt insbesondere auch die kontinuierliche Überwachung der Geschäftsbeziehung einschließlich der von den Kunden durchgeführten Transaktionen. Seit dem 1. August 2021 sind ebase Kunden verpflichtet, sich beim Login ins Online-Banking für Endkunden mit einem zusätzlichen Sicherheitsfaktor per Zwei-Faktor-Authentifizierung zu Identifizieren.

Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wurde unter anderem aus folgenden Gründen für die Endkundenimplementiert:

  • Um Ihre und unsere Kunden zu schützen und
  • um sicherzugehen, dass ausschließlich die Kunden selbst auf das Online-Banking für Endkunden zugreifen

Das Hauptaugenmerk liegt hier dabei, unsere Kunden vor unbefugten Dritten zu schützen, die sich widerrechtlich Zugang zu Ihren Depots verschafft haben. Doch auch der Vermittler des Kunden darf und soll sich nicht in deren Online-Banking mit deren Zugangsdaten einloggen.

Für die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird ein persönlicher Sicherheitsfaktor des Endkunden, beispielsweise die Handy-Nr. benötigt, mit welcher sich der Kunde bei seinem Login gegenüber ebase identifiziert. Sollte für die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht die eigene Handy-Nr. des Kunden, sondern die Nummer eines Dritten hinterlegt worden sein, muss dies umgehend geändert werden. Sollte in den Prozess der Zwei-Faktor-Authentifizierung der Vermittler des Kunden eingebunden worden sein (bspw. durch Hinterlegung der Handy-Nr. des Vermittlers) und somit die Legitimierung des Kundenlogins manipuliert werden, so kann dies rechtliche Konsequenzen zur Folge haben.

Wir bitten Sie, dieses Thema in Ihrem Haus entsprechend zu kommunizieren, um widerrechtliche Zugriffe auf das Online-Banking von Endkunden zu unterbinden.