Die Euro-Swap-Spreads stiegen in diesem Jahr auf historische Höchststände, mit einem Anstieg des 10-jährigen Spreads um 60 Basispunkte auf einen Tageshöchststand von 108 Basispunkten am 11. Oktober. Der Spread gibt die Differenz zwischen der Euro-Zinskurve und der Rendite deutscher Bundesanleihen mit gleicher Laufzeit an. Die Entwicklung der Swap-Spreads wird heute hauptsächlich von technischen Faktoren wie dem Angebot an Sicherheiten (das heißt Bundesanleihen) auf dem Markt und der Nachfrage nach Swaps beeinflusst.

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