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KVG Scholz und Partner ergänzt Geschäftsleitung

Jan Ebentreich komplettiert als neues Mitglied die Geschäftsleitung der Kapitalverwaltungsgesellschaft Scholz und Partner. Die Geschäftsleitung besteht damit aus Ebentreich, verantwortlich für den Bereich Risikomanagement, und Frank Iggesen, verantwortlich für den Bereich Portfoliomanagement.

Ebentreich verfügt über eine mehr als zehjährige Leitungserfahrung in der Finanzwirtschaft, davon die vergangenen Jahre im Bereich Risikomanagement einer ostwestfälischen Sparkasse.

Durch die Neubesetzung mit Ebentreich im Risikomanagement hat Scholz und Partner den nächsten Schritt in Richtung weiteren Wachstums bei der Emission und Verwaltung geschlossener Investmentvermögen getan. So werden 2019, nach erfolgreicher Akquisition neuer Immobilientransaktionen, die Schwerpunkte auf die Erlangung der KVG-Erlaubnis nach §§ 20,22 KAGB sowie die erste Emission eines AIF in Verantwortung mit dem neuen Management Team gelegt.

Michael Gubitz wird die Geschäftsleitung Ende Februar mit der nun erfolgten Vervollständigung des Management Teams plangemäß verlassen und Gesellschafter bei Scholz und Partner bleiben.

Quelle: Pressemitteilung Scholz und Partner

Die Scholz und Partner GmbH ist ein 1994 gegründetes und noch heute familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Salzkotten und seit 2014 als staatlich regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft nach § 44 i.V.m. §2 (5) Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) registriert. Sie betreut mit einem interdisziplinären Team mehr als 1.500 Kunden und verwaltet über 2.300 Beteiligungen in vier geschlossenen Fonds. Das verwaltete Fondsvermögen beträgt Ende 2017 rund 35 Millionen Euro.

www.sup-kvg.de

Ernst Russ und Peter Döhle verkaufen ihre Anteile an der Hammonia Reederei

Die Ernst Russ Gruppe und die Peter Döhle Schiffahrts-KG haben ihre Anteile an der Hammonia Reederei GmbH & Co. KG an die skandinavischen Investoren Ness Risan and Partners, Norwegen, und die ehemaligen Eigentümer der Containerships Gruppe, Finnland, verkauft. Mit der Transaktion setzt die Ernst Russ Gruppe ihre Strategie um und fokussiert die Aktivitäten stärker auf die Bereiche Asset-Investment und Asset-Management in den Bereichen Schiff und Immobilie. Die Peter Döhle Schiffahrts-KG bündelt das technische Management der Flotte im eigenen Hause, bleibt der Hammonia Reederei aber als Dienstleister in den Bereichen Chartering, Crewing und Versicherung erhalten.

Die Hammonia Reederei ist technischer Bereederer von Bulkern, Container- und MPP-Schiffen. Sie wurde im Oktober 2003 von der Peter Döhle Schiffahrts-KG und der Ernst Russ Gruppe gegründet. Der Anteil am Kommanditkapital betrug zuletzt jeweils 31,37 Prozent. Die Transaktion unterliegt der Genehmigung der Kartellbehörden.

Quelle: Pressemitteilung Ernst Russ Gruppe und Peter Döhle Schiffahrts-KG

Die Ernst Russ Gruppe ist ein börsengehandelter Asset‐ und Investmentmanager mit Schwerpunkt auf den Asset‐Klassen Schiff und Immobilie. Aktuell betreut die Ernst Russ Gruppe eine Flotte von rund 100 Container‐, Tank‐, Bulk‐ und sonstigen Schiffen. Diese werden aktiv gemanagt oder als Fondsschiffe über Partnerreedereien verwaltet. Die Ernst Russ Gruppe fungiert als Assetmanager verschiedener Objekte aus den Segmenten Real Estate, Shipping und Alternative Investments. Das Unternehmen hat Standorte in Hamburg, Bremen, Köln und London.

www.ernst-russ.de

Die Peter Döhle Schiffahrts-KG ist ein voll integrierter Reeder und Schiffsmanager in den Segmenten Container, Bulk und MPP. Das Familienunternehmen wurde 1956 in Hamburg gegründet. Döhle hat einen starken Fokus im Containermarkt (Schiffe bis 14.000 TEU).

www.doehle.de

Neues Kakao-Direktinvestment von Forest Finance am Markt

Mit dem „Kakao Direktinvest II“ erweitert der Bonner Anbieter von Wald-Investments Forest Finance seine Produktpalette um ein weiteres Kakaoprodukt in Panama. In den nachhaltig bewirtschafteten Kakaowäldern werden unter Einhaltung hoher Sozialstandards beste Edelkakaosorten angebaut – garantiert ohne Kinderarbeit. Die Größe des Grundstücks kann der Investor in 0,1-Hektar-Schritten selbst auswählen. Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 3.000 Euro bei einer Laufzeit von circa sechs Jahren.

Laut Unternehmensangaben ist der Edelschokoladen-Markt ist in den vergangenen Jahren um sieben bis zehn Prozent und damit doppelt so schnell wie der „normale“ Schokoladenmarkt gewachsen. Nachhaltig produzierter Edelkakao sei besonders gefragt und erzielt am Markt höhere Preise als Kakao aus Massenproduktion, so Forest Finance.

Geschäftsführer Harry Assenmacher erläutert die geplanten Rückflüsse aus dem Kakaoprojekt: „Wir kalkulieren sowohl Erlöse, die wir durch den Verkauf des Edelkakaos ab Jahr vier erzielen wollen, als auch den Verkaufserlös der vollproduktiven Edelkakaobäume zum Laufzeitende nach circa sechs Jahren.“

Quelle: Pressemitteilung Forest Finance

Die Forest Finance-Gruppe verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung im Bereich Baumsparen sowie der Entwicklung und dem Vertrieb von ökologischen Waldinvestment-Produkten. Seit Mitte der 90er Jahre forstet Forest Finance ökologische Mischforste in Panama auf, seit einigen Jahren auch in Vietnam, Kolumbien und Peru.

www.forestfinance.de

Flotte der PCE Flusskreuzfahrtschiffe wächst auf elf Einheiten

Der in Hamburg und Basel ansässige Anbieter von Sachwertinvestments PCE blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und ist zuversichtlich für 2019. So konnte die PCE-Gruppe ihre Position als Finanzierungs- und Projektpartner für Touristikunternehmen in der Flusskreuzfahrt ausbauen. Im Rahmen der Expansion wurde die PCE Suisse GmbH in Basel gegründet, da mehrere Neubauten aus der Schweiz heraus betreut werden.

Die Flotte der Flusskreuzfahrtschiffe ist langfristig an diverse Touristikunternehmen bis mindestens 2021 verchartert. 2018 konnten alle Flusskreuzfahrtschiffe Auszahlungen an ihre jeweiligen Investoren leisten. Nachfolgend die Eckdaten im Überblick:

  • Aufgelegtes Investitionsvolumen von rund 155 Millionen Euro in elf Flusskreuzfahrtschiffen
  • Aktuell vier Neubauten bei renommierten Werften im Bau
  • Circa 52 Millionen Euro realisiertes beziehungsweise kontrahiertes Eigenkapital
  • Rund 21,4 Millionen Euro Auszahlungen an Investoren geleistet, davon allein in 2018 insgesamt 1,9 Millionen Euro
  • Die kumulierten Tilgungen der fahrenden Flotte betragen rund 19 Millionen Euro, das entspricht rund 46 Prozent der ursprünglichen Schiffshypothekendarlehen
  • Drei Flusskreuzfahrtschiffe haben das Schiffshypothekendarlehen bereits vollständig getilgt

PCE bestellt auf führenden Werften für die jeweiligen Touristikunternehmen maßgeschneiderte Flusskreuzfahrtschiffe gegen langfristige Charterverträge. Im Sommer 2018 wurde der von der PCE bestellte 4-Sterne-Flusskreuzfahrtneubau „VistaStar“ abgeliefert und ist seitdem für das Touristikunternehmen 1AVista Reisen, Köln, auf europäischen Flüssen in Fahrt. Darüber hinaus konnten weitere Touristikunternehmen als neue Partner gewonnen werden. „Zum einen haben wir mit der Schweizer Twerenbold-Reisen-Gruppe einen Neubau realisiert, der im Mai 2019 abgeliefert werden soll und die Schweizer Flagge führen wird. Zum anderen konnten wir das größte australische Touristikunternehmen APT als Kunden gewinnen und eine Serie von drei Neubauten mit langfristigen Charterverträgen über unsere Schweizer Niederlassung umsetzen. Insgesamt ist damit die Flotte um vier Neubauten gewachsen, die in 2019 bis 2021 abgeliefert werden“, erklärt Kai-Michael Pappert, Gründer und Geschäftsführer der PCE.

Auf der Eigenkapitalseite gewinnen die institutionellen Investoren weiter an Bedeutung. Für diese Investoren sind langfristig stabile Cashflows mit jährlich attraktiven Auszahlungen aufgrund der langen Bareboatcharterverträge von großem Interesse: „So haben wir eine Schweizer Pensionskasse als Investor eines Neubaus gewinnen können“, so Pappert.

Quelle: Pressemitteilung PCE

Die PCE-Unternehmen konzipieren und emittieren seit der Gründung Anfang 2004 Beteiligungsangebote in Sachwerte für unterschiedliche Investorengruppen. PCE hat bisher 23 Beteiligungsangebote in der Handelsschifffahrt und Flusskreuzfahrt konzipiert und realisiert, hiervon 20 Schiffe in insgesamt 18 Fonds und vier Schiffe für vermögende Einzelanleger. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 500 Millionen Euro. Seit 2008 hat die PCE elf Flusskreuzfahrtschiffe für führende internationale Touristikunternehmen mit einem Investitionsvolumen von rund 155 Millionen Euro realisiert.

www.pce-capital.de

Hep erweitert Projektpipeline in Japan

Vom 27. Februar bis zum 1. März fand die Solarenergie-Messe „12th International Photovoltaic Power Generation Expo“ in Japans Hauptstadt Tokio statt. Auch der New-Energy-Spezialist Hep war mit einem deutsch-japanischen Expertenteam vertreten.

Während der dreitägigen Solarenergie-Messe, auf der rund 70.000 Besucher erwartet wurden, stand zum einen die Expertise von Hep in den Bereichen Anlagenbau sowie langfristiger Betrieb und Wartung im Vordergrund. Zum anderen sei es Hep zufolge eine gute Plattform gewesen, um Kontakte zu Projektentwicklern zu knüpfen und das japanische Ziel voranzutreiben, verstärkt erneuerbare Energien in den Energiemix zu integrieren.

Zeitgleich konnte Hep die Verhandlungen bezüglich einer Freifläche in Sanda bei Osaka erfolgreich abschließen. Diese Entwicklung verstärkt die Projektpipeline um weitere 24 Megawattpeak (MWp). Der Solar-Park wird voraussichtlich 2022 ans Netz gehen.

Quelle: Pressemitteilung Hep

HEP ist ein weltweit tätiger New-Energy-Spezialist und besteht aus den Bereichen HEP Capital und HEP Energy. HEP Capital ist ein Finanzdienstleister mit dem Fokus auf erneuerbare Energien, der Investmentprodukte konzipiert und vertreibt. Die Verwaltung und das Risikocontrolling der Fonds (Fondsvolumen insgesamt rund 100 Millionen Euro) übernimmt die hauseigene Kapitalverwaltungsgesellschaft HEP Kapitalverwaltung AG. HEP Energy ist in der Entwicklung, dem Bau und dem Betrieb weltweiter Photovoltaik-Projekte tätig. Unternehmenssitz ist Güglingen bei Heilbronn in Baden-Württemberg.

www.hep.global

Hansainvest Real Assets auf Wachstumskurs

Der Immobilienmanager Hansainvest Real Assets hat im vergangenen Geschäftsjahr die Assets under Management auf knapp 5,2 Milliarden Euro ausgebaut. Im Vorjahr hatten sich die verwalteten Vermögenswerte noch auf rund 4,8 Milliarden Euro belaufen. „Verantwortlich für den Zuwachs waren neben Wertsteigerungen durch aktives Asset Management insbesondere strategische Ankäufe sowie zukunftsweisende Projektentwicklungen in Deutschlands Metropolen wie der Kapstadtring 5“, erläutert Nicholas Brinckmann, Sprecher der Geschäftsführung von Hansainvest Real Assets.

Insgesamt verzeichnete das Unternehmen im abgelaufenen Jahr dabei Transaktionen in Höhe von 440 Millionen Euro. Davon entfielen rund 370 Millionen Euro auf Ankäufe und knapp 70 Millionen Euro auf Verkäufe. Mit rund 60 Millionen Euro trugen ein Logistikportfolio in Rotterdam ebenso wie die Projektentwicklungen Global Tower in Frankfurt und der Kapstadtring 5 in Hamburgs City Nord mit knapp 340 Millionen Euro respektive 140 Millionen Euro zum Gesamtinvestitionsvolumen bei. Auf Verkäuferseite trennte sich Hansainvest Real Assets vor allem von kleineren und älteren Objekten, um das Portfolio hinsichtlich Gebäudesubstanz und regionaler Diversifizierung zu optimieren.

„Unsere Neubauprojekte wie der Global Tower zeigen, wie wir mit der allgemeinen Angebotsknappheit und sinkenden Renditen im Bestand umgehen – indem wir unsere Expansionsstrategie im Projektentwicklungsgeschäft nutzungsklassenübergreifend konsequent weiterverfolgen. Dabei gründen wir auch gerne Joint Ventures mit erfahrenen Partnern, um uns deutschlandweit die attraktivsten Grundstücke zu sichern“, so Brinckmann.

Auch beim Vermietungsmanagement des Immobilienbestands war Hansainvest Real Assets erfolgreich: Insgesamt wurden 168 Mietverträge neu abgeschlossen beziehungsweise verlängert. Dies entspricht einer neu vermieteten Fläche von rund 200.000 Quadratmetern, nach rund 90.000 Quadratmeter im Vorjahr. Die Vermietungsquote des Gesamtportfolios stieg auf nun 95 Prozent. „Der Erfolg unseres aktiven Asset-Management-Ansatzes beruht auf der langjährigen Erfahrung unseres Teams, das im täglichen Austausch mit unseren Mietern langfristige Partnerschaften aufbaut“, kommentiert Martina Averbeck, Geschäftsführerin der Hansainvest Real Assets.

Quelle: Pressemitteilung Hansainvest Real Assets

Die Hansainvest Real Assets GmbH mit Sitz in Hamburg steht für Investitionen im Immobilien- und Infrastruktursektor. Insgesamt betreuen rund 80 Mitarbeiter Vermögenswerte von knapp 5,2 Milliarden Euro.

www.hansainvest-real.com

Hansainvest Real Assets auf Wachstumskurs

Der Immobilienmanager Hansainvest Real Assets hat im vergangenen Geschäftsjahr die Assets under Management auf knapp 5,2 Milliarden Euro ausgebaut. Im Vorjahr hatten sich die verwalteten Vermögenswerte noch auf rund 4,8 Milliarden Euro belaufen. „Verantwortlich für den Zuwachs waren neben Wertsteigerungen durch aktives Asset Management insbesondere strategische Ankäufe sowie zukunftsweisende Projektentwicklungen in Deutschlands Metropolen wie der Kapstadtring 5“, erläutert Nicholas Brinckmann, Sprecher der Geschäftsführung von Hansainvest Real Assets.

Insgesamt verzeichnete das Unternehmen im abgelaufenen Jahr dabei Transaktionen in Höhe von 440 Millionen Euro. Davon entfielen rund 370 Millionen Euro auf Ankäufe und knapp 70 Millionen Euro auf Verkäufe. Mit rund 60 Millionen Euro trugen ein Logistikportfolio in Rotterdam ebenso wie die Projektentwicklungen Global Tower in Frankfurt und der Kapstadtring 5 in Hamburgs City Nord mit knapp 340 Millionen Euro respektive 140 Millionen Euro zum Gesamtinvestitionsvolumen bei. Auf Verkäuferseite trennte sich Hansainvest Real Assets vor allem von kleineren und älteren Objekten, um das Portfolio hinsichtlich Gebäudesubstanz und regionaler Diversifizierung zu optimieren.

„Unsere Neubauprojekte wie der Global Tower zeigen, wie wir mit der allgemeinen Angebotsknappheit und sinkenden Renditen im Bestand umgehen – indem wir unsere Expansionsstrategie im Projektentwicklungsgeschäft nutzungsklassenübergreifend konsequent weiterverfolgen. Dabei gründen wir auch gerne Joint Ventures mit erfahrenen Partnern, um uns deutschlandweit die attraktivsten Grundstücke zu sichern“, so Brinckmann.

Auch beim Vermietungsmanagement des Immobilienbestands war Hansainvest Real Assets erfolgreich: Insgesamt wurden 168 Mietverträge neu abgeschlossen beziehungsweise verlängert. Dies entspricht einer neu vermieteten Fläche von rund 200.000 Quadratmetern, nach rund 90.000 Quadratmeter im Vorjahr. Die Vermietungsquote des Gesamtportfolios stieg auf nun 95 Prozent. „Der Erfolg unseres aktiven Asset-Management-Ansatzes beruht auf der langjährigen Erfahrung unseres Teams, das im täglichen Austausch mit unseren Mietern langfristige Partnerschaften aufbaut“, kommentiert Martina Averbeck, Geschäftsführerin der Hansainvest Real Assets.

Quelle: Pressemitteilung Hansainvest Real Assets

Die Hansainvest Real Assets GmbH mit Sitz in Hamburg steht für Investitionen im Immobilien- und Infrastruktursektor. Insgesamt betreuen rund 80 Mitarbeiter Vermögenswerte von knapp 5,2 Milliarden Euro.

www.hansainvest-real.com

Project realisiert weitere Immobilienentwicklungen in Berlin und Frankfurt

Die beiden aktuell in Platzierung befindlichen Immobilienentwicklungsfonds „Metropolen 17“ und „Metropolen 18“ der Investmentgesellschaft Project investieren gemeinsam mit mehreren Project Beteiligungen in zwei weitere Immobilienprojekte in Berlin und Frankfurt am Main. So wird im Berliner Büro- und Gewerbepark „Am Borsigturm“ ein neues Bürogebäude mit einem Verkaufsvolumen von über 32 Millionen Euro entstehen. In der Mainmetropole plant der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist die Errichtung eines Wohnareals. Das Verkaufsvolumen beläuft sich auf rund 45 Millionen Euro.

Auf dem 3.604 Quadratmeter großen Baugrundstück „Am Borsigturm 74“ im Berliner Bezirk Reinickendorf sieht Project den Neubau eines mehrgeschossigen Bürogebäudes vor, das im Erdgeschoss Fläche für produktionsnahes Gewerbe bereitstellt. Der Komplex wird mit vier Geschossen geplant und bietet eine Mietfläche von rund 7.500 Quadratmetern. Außerdem ist eine Tiefgarage mit 95 Pkw-Stellplätzen vorgesehen. Das trapezförmige Grundstück ist unbebaut und wird derzeit als Pkw-Abstellfläche genutzt. Es befindet sich auf einer Teilfläche des früheren Produktionsareals der Borsigwerke. In den 1990er Jahren wurde hier durch die Sanierung denkmalgeschützter Industriearchitektur und Neubauten der Büro- und Gewerbepark „Am Borsigturm“ geschaffen, der auch ein Einkaufszentrum, ein Gesundheitszentrum sowie ein Hotel umfasst.

Zeitgleich konnte die Project Immobilien-Gruppe das Baugrundstück Frankenallee 98 bis 102 in Frankfurt am Main zum Ankauf durch mehrere Project Fonds sichern. Das 3.389 Quadratmeter große Areal liegt zentrumsnah im Stadtteil Gallus. Die Project-Architekten planen die Errichtung einer Wohnanlage, die als Lückenschluss entlang der Frankenallee ausgeführt werden soll. Auf diese Weise werde ein verkehrsberuhigter und begrünter Innenhof geschaffen. Gegenwärtig wird das Grundstück als Autohaus mit angeschlossener Werkstatt verwendet.

Die beiden Immobilienentwicklungen werden unter anderem von den Project Beteiligungsangeboten „Metropolen 17“ und „Metropolen 18“ getragen. Die nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten alternativen Investmentfonds (AIF) erhöhen mit den Neuankäufen ihre Streuungsbreite auf 21 Objekte im Teilzahlungs-AIF „Metropolen 17“ und 14 Immobilienentwicklungen im Einmalanlage-AIF „Metropolen 18“. Letzterer hat binnen acht Monaten seit Platzierungsstart den konzeptionsbedingten „Blind Pool“ planungsgemäß abgelegt und die Mindeststreuungsquote von zehn Objekten überschritten. Inzwischen haben über 700 Anleger mehr als 30 Millionen Euro Eigenkapital investiert. In den „Metropolen 17“ haben ebenfalls mehr als 700 Investoren über 24 Millionen Euro eingebracht.

Quelle: Pressemitteilung Project

Die Project Immobilien-Gruppe ist als Projektentwickler und Bauträger neben dem Hauptsitz in Nürnberg an fünf weiteren deutschen Metropolstandorten und in Wien vertreten. Mit aktuell über 120 in der Entwicklung befindlichen Wohn- und Gewerbeimmobilien mit einem Verkaufsvolumen von mehr als drei Milliarden Euro zählt das Unternehmen zu den größten Projektentwicklern Deutschlands.

www.project-immobilien.com

KanAm-Fonds investiert erstmals in der Schweiz

Der offene Immobilien-Publikumsfonds „Leading Cities Invest“ der KanAm Grund Group hat die europäische Konzernzentrale von Chiquita Brands International am Genfer See von dem Asset Manager Aerium Group erworben. Bei dem im Jahr 2018 fertiggestellten Objekt in Etoy, zwischen Lausanne und Genf, handelt es sich um ein viergeschossiges, vollunterkellertes Bürogebäude mit rund 3.500 Quadratmetern. Chiquita ist für den Fonds die erste Investition in der Schweiz. Ansonsten ist der Immobilienfonds vor allem in Deutschland, Frankreich, Belgien und auch in England und Schottland investiert.

Der „Leading Cities Invest“ ist mit dem jüngsten Einkauf an 15 Standorten in fünf Ländern investiert und hat seit seiner Auflegung vor fünf Jahren eine Wertentwicklung von 16,8 Prozent vorzuweisen. Diese nachhaltige Rendite bei größtmöglicher Sicherheit von mindestens drei Prozent im Jahr hat sich das Fondsmanagement auch für das Jahr 2019 als Richtschnur gesetzt und bereits weitere geeignete Immobilien nahezu fertig verhandelt. Deshalb soll der derzeit geltende CashStop auch Ende März aufgehoben und der Fonds für frisches Geld wieder geöffnet werden.

Der „Leading Cities Invest“ nutzt das Wachstumspotenzial zukunftsträchtiger und entwicklungsfähiger Städte für Privatanleger. Das Anlagespektrum umfasst Gewerbeimmobilien verschiedenster Nutzungsarten von ausgewählten Bürogebäuden über Einzelhandelsflächen bis hin zu Objekten an bekannten Haupteinkaufsstraßen und Hotels. Mit dem C-Score und dem Property Selection Modell (PSM) greift die KanAm Grund Group auf zwei eigenentwickelte Research- und Portfoliomodelle zurück, um aussichtsreiche Immobilienmärkte und Einzelobjekte für den offenen Immobilien-Publikumsfonds zu identifizieren. Beide Modelle bauen aufeinander auf und lieferten bei allen bisherigen Transaktionen zentrale Daten zu Qualität und erwarteter Performance. Mit dem neu entwickelten G-Score-Modell ist dieser Ansatz speziell auf Deutschland nochmals verfeinert worden.

Quelle: Pressemitteilung KanAm Grund Group

Die KanAm Grund-Gruppe, im Oktober 2000 gegründet, besteht aus der KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft (offene Immobilienfonds), KanAm Grund Institutional Kapitalverwaltungsgesellschaft (Immobilien-Spezialfonds) und der KanAm Grund REAM (internationales Investment & Asset Management Advisory).

www.kanam-grund.de

Capital Bay setzt Wachstumskurs fort

Der Berliner Alternative Investmentmanager Capital Bay betreute Ende des vergangenen Jahres ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro, ein Plus von 1,25 Milliarden Euro (55 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig verdoppelte Capital Bay die Zahl seiner Mitarbeiter auf 170. Insgesamt vollzog Capital Bay im vergangenen Jahr Transaktionen im Wert von über 765 Millionen Euro. Die größte Transaktion bestand im Einbringen eines bereits gesicherten Portfolios von 756 Wohnungen in Hannover im Wert von über 100 Millionen Euro in den offenen Spezial-AIF „CB Wohnimmobilien Deutschland“.

Im Fondsgeschäft erhielt Capital Bay neue Kapitalzusagen für den „CB Wohnimmobilien Deutschland Fonds“ und plant für 2019 weitere offene Spezial-AIF für institutionelle Investoren aufzulegen – und zwar in den Segmenten Micro-Living, Senior Living, Retail, Office und Projektentwicklung. Weitere Schwerpunkte werden der Ausbau des bestehenden Mandatsgeschäfts für alle operativen Managementeinheiten sowie Private Placements sein. In der Privatisierung von Wohnbeständen in den deutschen Metropolregionen sieht Capital Bay beispielsweise zweistellige Renditemöglichkeiten.

Weiteres organisches wie anorganisches Wachstum zur Abrundung der Dienstleistungspalette ist das Ziel für 2019. Dazu gehört auch der Ausbau des Segments „Temporäres Wohnen“, worunter Capital Bay neben Studentenwohnen, Co-Living, Boarding Houses und Hotels auch Pflegeheime und betreutes Wohnen zählt.

George Salden, CEO von Capital Bay: „Wir haben im vergangenen Jahr unser Dienstleistungsspektrum deutlich ausgebaut. Mit der Gründung der CB Micro Living GmbH haben wir unser Engagement in der Assetklasse Temporäres Wohnen gestärkt – Senior Living und unsere Pflegeimmobilien, die wir mit Curata als strategischen Partner betreiben, gehören dazu.“

Insgesamt sieht Salden eine anhaltend starke Immobiliennachfrage aus dem In- und Ausland, getrieben vom niedrigen Zinsniveau und dem ‚Safe Haven‘-Status Deutschlands: „Der Anlagedruck bleibt groß und der Fokus liegt auf stabilen Cashflows. Gerade für Pflegeheime ist die Nachfrage immens – von Investoren ebenso wie von Mietern.“

Parallel dazu treibt Capital Bay die Internationalisierung und Digitalisierung des Unternehmens voran. „Mit neuen Büros in Europa, Asien und dem mittleren Osten werben wir derzeit internationales Kapital ein und stärken unsere Investorenbasis “, sagt Salden.

Quelle: Pressemitteilung Capital Bay

Die Capital Bay GmbH ist ein Immobilien-Investment-Manager mit Sitz in Berlin. Das 2016 gegründete Unternehmen beschäftig 170 Mitarbeiter und verwaltet ein Vermögen in Höhe von etwa 3,5 Milliarden Euro für institutionelle und semi-professionelle Investoren.

www.capitalbay.de

Publity-CEO hält mehr als zwei Drittel der Unternehmensanteile

Der Vorstandsvorsitzende des Asset Managers Publity, Thomas Olek, hält mittelbar durch die TO-Holding GmbH und die TO-Holding 2 GmbH, deren Alleingesellschafter er jeweils ist, mittlerweile mehr als 66 Prozent der Anteile an Publity. Damit wurde die Beteiligung in den vergangenen Monaten signifikant erhöht. Allein seit Ende September 2018 hat Olek vor allem über die Börse Publity-Aktien im Wert von insgesamt rund 67 Millionen Euro erworben.

Olek kommentiert: „Ich möchte durch die Aufstockung der Anteile an Publity ein Zeichen setzen, dass ich von der Publity AG und den hervorragenden Perspektiven der Gesellschaft überzeugt bin. Publity kann eine sehr gute Positionierung im deutschen Immobilienmarkt vorweisen, verfügt über langjährige Erfahrung, starke und renommierte Partner sowie über ein breites Netzwerk.“

Quelle: Pressemitteilung Publity

Die 1999 gegründete Publity Finanzgruppe ist ein auf die Initiierung, den Vertrieb und das Management von Kapitalanlagen spezialisierter Finanzinvestor mit Sitz in Leipzig. Das Produktportfolio umfasst sachwertgestützte Finanzanlagen, AIFM-konforme Geschlossene Immobilienfonds, Verbriefungen nach Luxemburger Verbriefungsgesetz und Sachwertpolicen für Lebensversicherungen. Anlageobjekte sind deutsche Immobilien aus Bankenverwertung und Non Performing Loans (NPL) deutscher Banken.

www.publity.de

HTB kauft für mehrere Millionen Euro Zielfondsanteile ein

Kurze Zeit nachdem die ersten Anlegermillionen für den Zweitmarkt-Publikums-AIF HTB 10. Geschlossene Immobilieninvestment Portfolio GmbH & Co. KG („HTB 10“) eingeworben wurden, hat das Bremer Fondshaus HTB einen Großteil des Geldes in Zielfondsanteile investiert. „Wir konnten für mehrere Millionen Euro sehr attraktive geschlossene Immobilienfondsanteile am Zweitmarkt erwerben und das zu äußerst günstigen Konditionen“, sagte HTB Geschäftsführer René Trost. Damit zahlt sich einmal mehr die umsichtige Planung und die konsequent vorausschauende Marktanalyse des Unternehmens aus. Erfolgsserie fortgesetzt.

Der reine Eigenkapitalfonds „HTB 10“ wurde Anfang September 2018 aufgelegt und befindet sich noch bis Ende 2019 im Vertrieb. Im Rahmen der neunjährigen Laufzeit nach Vollinvestition sind jährliche Auszahlungen zwischen drei und acht Prozent vorgesehen. Erzielt würden solche Rückflüsse durch die Veräußerung von Objekten auf Zielfondsebene sowie der Möglichkeit, Fondsanteile mit Gewinn wieder zu verkaufen. Auch eine Reinvestition in chancenreiche Assets sei möglich. Insgesamt sollen die Anleger laut Planung einen Rückfluss vor Steuern von rund 158 Prozent ihres angelegten Kapitals erhalten.

Quelle: Pressemitteilung HTB-Gruppe

Die HTB-Gruppe ist ein auf Immobilien fokussierter Investor und Asset Manager sowie ein auf Service-KVG Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen. 2014 erhielt die HTB-Gruppe ihre Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Die HTB-Gruppe ist Pionier im Zweitmarkt und mit mehr als 20 platzierten Fonds einer der Marktführer in diesem Segment.

www.htb-fondsinvest.de

Quantum überschreitet sechs Milliarden Euro bei den Assets under Management

Die 2005 gegründete Quantum Immobilien Kapitalverwaltungsgesellschaft betreut mittlerweile ein Immobilienvermögen von rund 6,4 Milliarden Euro. Durch zahlreiche Ankäufe und Bestandsentwicklungen sind die Assets under Management im Jahr 2018 deutlich gestiegen. Insgesamt befinden sich über 300 Objekte im Management von Quantum, wovon der Großteil auf die Metropolregionen der Top 7 in Deutschland entfällt. Den Schwerpunkt bilden Büro- und Wohnimmobilien, ergänzt um Einzelhandelsobjekte sowie Parkhäuser.

In 2018 wurden von der Quantum Immobilien Kapitalverwaltungsgesellschaft Immobilien im Wert von rund 700 Millionen Euro angekauft, die Verkäufe hatten ein Volumen von insgesamt rund 160 Millionen Euro. Im Rekordjahr 2017 belief sich das Transaktionsvolumen auf 1,2 Milliarden Euro, wovon 920 Millionen Euro auf Ankäufe entfielen. Damit sind die Assets under Management allein in diesen zwei Jahren um rund ein Drittel gestiegen. Die Vermietungsleistung bei Büro- und Einzelhandelsflächen betrug in 2018 rund 210.000 Quadratmeter. Für 2019 plant Quantum den Kurs konsequent fortzusetzen und weiterhin attraktive Investitionsmöglichkeiten für die Investoren zu generieren.

Quelle: Pressemitteilung Quantum Immobilien AG

Die 1999 gegründete unabhängige 1999 gegründete vereint Projektentwicklung, institutionelle Anlageprodukte sowie im Management von Immobilieninvestments. Die Metropolregionen in Deutschland stehen im Fokus der Aktivitäten. Im Fondsgeschäft bietet die Quantum Immobilien AG institutionellen Investoren über die eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft Immobilien-Spezialfonds sowie alternative Investmentprodukte an. Die Assets under Management belaufen sich auf rund 6,4 Milliarden Euro.

www.quantum.ag

Neues Normungs-Projekt bei DIN gestartet: „Vermögens- und Risikoanalyse von Privatanlegern“

Nach der Vorstellung der neuen DIN-Norm „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ hat nun der zuständige Arbeitsausschuss beim Deutschen Institut für Normung sein nächstes Projekt in Angriff genommen: eine DIN-Norm für die „Vermögens- und Risikoanalyse von Privatanlegern“. Der Ausschuss ist mit Repräsentanten wichtiger Marktteilnehmer aus den Bereichen Bank und Versicherung, aus Vertrieben, Verbänden und Initiativen sowie aus Verbraucherschutz und Wissenschaft besetzt. Projekte beim DIN begründen sich auf Initiativen aus der Wirtschaft. Das neue Normungsvorhaben ist bereits das dritte seiner Art, welches das Defino Institut für Finanznorm initiiert hat.

Nach der Umsetzung der europäischen „Markets in Financial Instruments Regulation“ (MiFID) und der demnächst erwarteten Verordnung über die Finanzanlagenvermittlung (FinVermV) bedarf die im Jahre 2016 veröffentlichte DIN SPEC 77223, die denselben Titel wie die geplante Norm trägt, der grundlegenden Überarbeitung. Diese soll demnächst in Angriff genommen werden und dabei das Thema zugleich von der SPEC- auf die Norm-Ebene heben. „Dabei wollen wir uns auf die Themen konzentrieren, die von der Gesetzgebung offengelassen wurden und der Klärung und Präzisierung bedürfen, zum Beispiel die Risiko-Profilierung und die Beschreibung von Risikoklassen“, beschreibt Klaus Möller, Defino-Vorstand und Obmann des Arbeits-Ausschusses beim DIN, den Auftrag, den sich das Gremiums selbst gestellt hat. „Mit der neuen Norm wollen wir ganz ausdrücklich von den Anlageberatern als verunsichernd wahrgenommene Regelungs-Lücken schließen und so konkrete Hilfestellung leisten.“

Die fachliche Arbeit an der „Vermögens- und Risikoanalyse für Privatanleger“ soll am 20. und 21. Mai 2019 beginnen. An der Mitarbeit interessierte Experten können sich bis dahin noch beim DIN (nadl@din.de) melden.

Mit Rücksicht auf die Sorgfaltspflicht gegenüber den Anlageberatern hat der Arbeitsausschuss die DIN SPEC 77223 zurückgezogen. „Wir wollen vermeiden, dass Berater womöglich mit Berufung auf die SPEC gegen Gesetze verstoßen“, so Ausschuss-Obmann Möller.

Quelle: Pressemitteilung Defino

Das Defino Institut für Finanznorm AG ist ein 2011 eigens für die Entwicklung von Standardisierungen und Normungen im Bereich der Finanzdienstleistungen gegründetes Unternehmen mit Sitz in Heidelberg. Das Unternehmen arbeitet eng mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN), mit Wissenschaftlern, Verbraucherschutzorganisationen und Experten des Finanzdienstleistungsgewerbes zusammen.

www.defino.de

Hotelmarkt Deutschland: Zunehmender Wettbewerbsdruck trotz hoher Nachfrage

Der deutsche Hotelimmobilienmarkt ist 2018 im zehnten Jahr in Folge gewachsen. In den vergangenen zehn Jahren ist der RevPAR (Revenue Per Available Room) pro Jahr im Schnitt um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 73,20 Euro gewachsen. Die Übernachtungszahlen sind pro Jahr durchschnittlich um 2,9 Prozent auf 478 Millionen Nächtigungen im Jahr 2018 gestiegen. Die Anzahl der Betten ist in der vergangenen Dekade im Mittel um 0,9 Prozent jährlich auf 3,7 Millionen Betten gewachsen. Das Transaktionsvolumen liegt mit rund vier Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Die Produktknappheit prägte 2018 weiterhin den Markt. Dies zeigt sich auch in den sinkenden Transaktionsvolumina in den Top-5-Städten – mit Ausnahme von Frankfurt. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Hotelmarktreport Deutschland 2019 von Engel & Völkers Hotel Consulting in Kooperation mit HQPlus und Fairmas.

„Der deutsche Hotelimmobilienmarkt war auch 2018 auf Wachstumskurs. Das zusätzliche Angebot durch fertiggestellte Projektentwicklungen wird bislang durch die steigende Nachfrage absorbiert. Der Wettbewerbsdruck wird aber weiterhin zunehmen, da viele neue Hotels in den kommenden Monaten fertiggestellt werden. Zudem treten gewerbliche Wohnkonzepte an der Schnittstelle zwischen Wohnen und Hotel zunehmend in Konkurrenz zu den klassischen Hotelkonzepten“, erläutert Andreas Ewald, Geschäftsführender Gesellschafter von Engel &Völkers Hotel Consulting. „Daher profitieren nicht alle Hotels von der positiven Marktentwicklung, was sich unter anderem in den RevPAR Entwicklungen einzelner Städte zeigt.“

In den deutschen Top-Five (Berlin, Düsselforf, Frankfurt, Hamburg und München) sind 2018 die Übernachtungszahlen gestiegen. Berlin steht bezüglich der Übernachtungszahlen weiterhin an der Spitze Deutschlands mit einem Nächtigungsvolumen von 32,7 Millionen (plus 5,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Den größten Zuwachs mit fast zehn Prozent verzeichnet München. 17,2 Millionen Menschen übernachteten 2018 in der bayerischen Landeshauptstadt. Hamburg erzielte ein Wachstum von 5,1 Prozent (14,5 Millionen), Frankfurt verzeichnete ein Plus von 6,6 Prozent (10,2 Millionen) und Düsseldorf von 2,5 Prozent (4,9 Millionen).

München ist mit einem durchschnittlich erzielbaren Zimmerpreis von 129 Euro (plus 4,7 Prozent) der teuerste Hotelmarkt. An zweiter Stelle folgt Hamburg mit 115 Euro (minus 1,4 Prozent) und Frankfurt mit 111 Euro (minus 0,2 Prozent). Die niedrigsten Zimmerpreise hat Berlin mit 101 Euro (plus 4,5 Prozent) zu verzeichnen.

Quelle: Pressemitteilung Engel & Völkers

Engel & Völkers ist ein Dienstleistungsunternehmen in der Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten im Premium-Segment. Das Unternehmen beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter und ist mehr 30 Ländern auf vier Kontinenten präsent.

www.engelvoelkers.com

Gesamtindex der Immobilienpreise erneut praktisch unverändert

Auch der Jahresanfang war durch einen „Winterschlaf“ der Preise für Immobilien geprägt. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Europace-Hauspreis-Index EPX. Der EPX wird anhand von realen Verkaufspreisen von Wohnimmobilien deutschlandweit ermittelt.

„Zwei Monate in Folge ein praktisch gleichbleibender Gesamtindex ist schon eine Seltenheit“, berichtet Stefan Kennerknecht, Vorstand des Finanzierungsmarktplatzes Europace. „Aber im Winter ist eine Pause beim Preisanstieg auch nicht ungewöhnlich. Da die Nachfrage insgesamt weiterhin größer als das Angebot ist, rechne ich damit, dass die Preise in den nächsten Monaten in allen Segmenten wieder leicht ansteigen werden. Die Zinsen für Baufinanzierungen sind ja weiterhin sehr niedrig, aktuell sogar fast auf Rekordniveau.“

Der deutschlandweite EPX-Gesamtindex ging im Januar im Vergleich zum Vormonat minimal um 0,02 Prozent zurück, getrieben von einem leichten Preisrückgang bei Eigentumswohnungen um 0,29 Prozent. Diesen konnten die sehr leichten Preisanstiege bei neuen (plus 0,08 Prozent) und bestehenden Ein- und Zwei-Familienhäusern (plus 0,15 Prozent) nicht ganz ausgleichen. So bleiben die Preise nach dem Jahreswechsel erneut insgesamt praktisch unverändert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich für den Gesamtindex ein Plus von 8,18 Prozent.

Quelle: Pressemitteilung Europace

Die Europace AG betreibt mit der Europace-Plattform den größten anbieterunabhängigen Finanzierungsmarktplatz in Deutschland. Monatlich werden bis zu fünf Milliarden Euro an Transaktionen über die Plattform abgewickelt. Aus diesem Datenpool wird monatlich der Europace-Hauspreis-Index EPX ermittelt. Die hedonische Berechnungsmethodik wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt.

www.europace.de

McKinsey-Analyse: Private Equity auf Rekordniveau

Private Equity (PE) wird in Deutschland und weltweit immer wichtiger für die Finanzierung von Unternehmen. Ende 2018 waren nach Analysen der Unternehmensberatung McKinsey & Company 8.000 Unternehmen im Besitz von PE-Firmen, dies entspricht einer Verdoppelung seit 2006. Im gleichen Zeitraum sank die Zahl börsennotierter Unternehmen um 16 Prozent von 5.100 auf 4.300. Insgesamt stecken aktuell 5,8 Billionen US-Dollar in Privatinvestments – ein Rekordwert. Das Transaktionsvolumen 2018 betrug 1,4 Billionen Dollar, auch dies ist ein Allzeithoch. Diese Zahlen gehen aus der neuen McKinsey-Studie „Private markets come of age“ hervor.

Der Zufluss an neuen Mitteln in PE war 2018 allerdings geringer als im Vorjahr: 385 Milliarden Dollar gegenüber 460 Milliarden. Dies ist ein Rückgang um 16 Prozent. Zusammen mit den anderen privaten Investitionsklassen (neben PE auch Real Estate, Private Debt, Rohstoffe und Infrastruktur) betrug der Rückgang der Mittelzuflüsse elf Prozent auf nun 778 Milliarden Dollar. In Europa flossen umgerechnet 82 Milliarden Dollar frisch in PE-Investments, was eine Abschwächung um elf Prozent bedeutet.

Lukas Schäfer, Leiter der Private-Equity-Beratung von McKinsey in Deutschland: „Das Transaktionsvolumen der PE-Deals hat weltweit seit 2009 kontinuierlich zugenommen, allerdings stagniert die Anzahl der Deals seit 2015 auf hohem Niveau.“ Die durchschnittliche Deal-Größe betrug 2018 global 157 Millionen Dollar – zwölf Prozent mehr als im Jahr davor.

Die Experten von McKinsey stellen fest, dass es viele Parallelen zwischen der heutigen Situation zu der von 2007 gibt: Die Preise sind hoch, die Liquiditätsreserven steigen und jeden Tag treten neue Anbieter am Markt auf, gerade auch in Deutschland. Dennoch bestehen wichtige Unterschiede zu früher: „Die Transaktionen sind nicht nur kleiner, sie werden auch weniger mit Fremdkapital belastet. Die Marktteilnehmer haben aus Fehlern der Vergangenheit gelernt“, beobachtet Experte Schäfer.

Insgesamt sitzen die Investoren weltweit nach der McKinsey-Analyse auf rekordhohen Liquiditätsreserven: Das sogenannte Dry Powder betrug zuletzt 2,1 Billionen Dollar und ist damit seit 2012 um 14 Prozent pro Jahr gestiegen.

Der Ausblick für die PE-Branche ist nach Einschätzung von McKinsey robust – trotz der geringeren Mittelzuflüsse 2018. Schäfer: „Der Markt für sogenannte Secondaries, also Transaktionen zwischen Private-Equity-Gesellschaften wächst weiter sehr schnell, die zufriedenstellenden Erträge und die Flexibilität der Anlage zieht viele Investoren an.“ Nach seiner Beobachtung professionalisieren sich die Firmen am Markt zusehends und achten vermehrt auf die Effizienz auch ihrer eigenen Abläufe, um im Wettbewerb besser dazustehen, auch in Deutschland. Schäfer: „Der Markt ist endgültig erwachsen geworden.“

Quelle: Pressemitteilung McKinsey

McKinsey & Company ist eine weltweit führende Unternehmensberatung mit 120 Büros in mehr als 65 Ländern.

www.mckinsey.de

Engel & Völkers: Aufwärtstrend am italienischen Wohnimmobilienmarkt hält an

Der Immobilienmarkt in Mailand und Rom zeigt sich von der finanziellen Instabilität Italiens und den Spannungen in Europa unbeeindruckt. Die Gesamtanzahl der Transaktionen auf dem italienischen Wohnimmobilienmarkt erhöhte sich 2018 auf 573.000 (eine Steigerung von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Die Unsicherheiten des Marktes und der Politik haben die Wohnimmobilienbranche geringfügig beeinflusst. 2019 erwartet der Immobiliendienstleister Engel & Völkers eine leichte Steigerung der Transaktionen und weiterhin stabile Preise.

Die teuerste Gegend der italienischen Modestadt befindet sich im Designerviertel Quadrilatero, wo im vergangenen Jahr Quadratmeterpreise für exklusive Immobilien 17.000 Euro erreichten. Auch in den historischen Stadtteilen von Brera, San Babila und Castello-Foro Bonaparte wurden Preise von bis zu 15.000 Euro pro Quadratmeter erzielt. In Mailand gab es zunehmendes Interesse von internationalen Investoren. Kunden aus Großbritannien bevorzugten Top-Lagen wie Magenta/Brera. „Für einen Immobilienkäufer in Mailand sind die maßgebenden Kriterien, dass ein Gebäude renoviert und in gutem Zustand ist sowie sich in einer Top-Lage befindet“, sagt Roberto Magaglio, geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers in Mailand. Auf dem Markt für Neubauten rechnet man 2019 mit einer hohen Nachfrage.

Im historischen Stadtzentrum von Rom wurde vorwiegend Interesse von nationalen sowie europäischen und amerikanischen Käufern verzeichnet. Dort lagen 2018 die Quadratmeterpreise für renovierte Eigentumswohnungen bei maximal 12.000 Euro. Die Wohngebiete Prati-Balduina und Parioli hingegen waren neben italienischen Käufern vor allem für internationale Kunden aus Russland und den arabischen Ländern von Bedeutung. Alle Käufer schätzten Objekte in zentralen Lagen, bevorzugt mit Terrasse und Blick auf historische Palazzi, und eine Garage oder Stellplatz. „Die Prognosen 2019 gehen von einer Preisstabilität und einem gesteigerten Transaktionsvolumen aus“, sagt Helio Cordeiro Teixeira, Teamleiter des Engel & Völkers Market Centers Rom.

Trotz Europawahl und möglichem Brexit geht Engel & Völkers sowohl für Mailand als auch für Rom von einer leicht steigenden Nachfrage bei stabilen Preise aus. Das Interesse von nationalen sowie internationalen Käufern bleibe ungebrochen hoch.

Quelle: Pressemitteilung Engel & Völkers

Engel & Völkers ist ein Dienstleistungsunternehmen in der Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Yachten im Premium-Segment. Das Unternehmen beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter und ist mehr 30 Ländern auf vier Kontinenten präsent.

www.engelvoelkers.com

Containerumschlag-Index: Welthandel bleibt auf hohem Niveau

Nach einer aktuellen Schnellschätzung ist der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) von 137,7 im Dezember 2018 auf 138,8 im Januar 2019 gestiegen. Aufgrund von Änderungen im Berichtskreis weichen die Angaben stärker als üblich von der vorhergehenden Veröffentlichung ab. Die Grundtendenz habe sich dadurch allerdings nicht verändert. Der Index liege weiter unter dem Höchstwert vom Oktober 2018, aber über dem Durchschnitt des vierten Quartals. Die aufgrund zunehmender protektionistischer Tendenzen erwartete Abschwächung des Welthandels sei bislang nicht erkennbar.

In den Index gehen die vom ISL im Rahmen seiner Marktbeobachtung fortlaufend erhobenen Angaben zum Containerumschlag in internationalen Häfen ein. Da der internationale Handel im Wesentlichen per Seeschiff abgewickelt wird, lassen die Containerumschläge zuverlässige Rückschlüsse auf den Welthandel zu. Weil viele Häfen bereits zwei Wochen nach Ablauf eines Monats über ihre Aktivitäten berichten, ist der RWI/ISL-Containerumschlag-Index ein zuverlässiger Frühindikator der Entwicklung des internationalen Handels mit verarbeiteten Waren und damit auch der weltwirtschaftlichen Aktivität.

Wie in den vergangenen Jahren, wird die Veröffentlichung des ersten Monatswertes für ein neues Jahr zum Anlass genommen, methodische Anpassungen im Index vorzunehmen. Die Häfen von Tanger (Marokko), Buenaventuro (Kolumbien), Kingston (Jamaika), Busan, Inchon, Kwangyang (alle Südkorea) und Aden (Jemen) sind wegen ausbleibender Datenlieferungen nicht mehr im Index vertreten. Neu im Index sind Manila (Philippinen) und Chennai (Indien). Damit reduziert sich der Berichtskreis auf 83 Häfen, auf die rund 60 Prozent des weltweiten Containerumschlags entfallen. Zugleich wurde bei dieser Gelegenheit das Fortschreibungsverfahren für die Schätzung fehlender Daten verbessert. Der Wechsel im Berichtskreis zieht einen etwas stärkeren Anstieg im Jahr 2018 nach sich, das bisher durch einen nennenswerten Anteil geschätzter Werte gekennzeichnet war.

Die Schnellschätzung für Januar stützt sich auf Angaben von 41 Häfen, die rund 70 Prozent des im Index abgebildeten Umschlags tätigen. Der RWI/ISL Containerumschlag-Index für Februar 2019 wird am 26. März 2019 veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung RWI

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI) ist ein Zentrum für wissenschaftliche Forschung und evidenzbasierte Politikberatung in Deutschland. Es wurde 1926 gegründet und arbeitet seit 1943 in rechtlicher Selbständigkeit als eingetragener Verein; es dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken.

www.rwi-essen.de

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