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Deutsche Finance-AIF mit „sehr gut“ bewertet

Das Hamburger Analysehaus GUB bewertet den alternativen Investmentfonds „DF Deutsche Finance Investment Fund 13“ mit insgesamt 80 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A).

Die Deutsche Finance investiert über die Beteiligung an institutionellen Investmentstrategien global in Immobilien- und Infrastrukturprojekte. Anlageziel des Fonds ist, über die Beteiligung an mehreren institutionellen Investmentstrategien (Zielfonds, Club Deals, Co-Investments und Joint Ventures) global in eine Vielzahl von Projekten aus den Assetklassen Infrastruktur und/oder Immobilien zu investieren. Anleger können sich mit einer Einmalanlage von 5.000 Euro (Anteilklasse A) oder ab einer Zeichnungssumme von 4.500 Euro mit 180 Sparraten á mindestens 25 Euro monatlich (Anteilklasse B) beteiligen. Das Agio beträgt jeweils fünf Prozent. Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) ist die DF Deutsche Finance Investment GmbH aus München.

Als Stärken/Chancen beurteilt G.U.B. Analyse an erster Stelle die ausgeprägte Erfahrung in dem speziellen Geschäftsfeld und die Managementqualität der Deutschen Finance Group. Zudem wird die Beteiligung an internationalen Projekten zusammen mit institutionellen Investoren positiv bewertet. Ebenso die angestrebte breite Risikomischung sowie die auch zeitliche Streuung durch die teilweise ratierliche Einzahlung und Re-Investitionen.

Zudem bestehe global ein hoher Bedarf an Immobilien- und Infrastrukturinvestitionen, auf Dachfondsebene werde grundsätzlich nur Eigenkapital verwendet und auf Basis des Gesellschaftsvertrags besteht praktisch keine Außenhaftung für die Treugeber (Anleger).

Als Schwächen/Risiken bewertet G.U.B. Analyse, dass die institutionellen Investmentstrategien noch nicht bekannt sind, höhere Kosten im Vergleich zu ähnlichen alternativen Investmentfonds anfallen und durch die Ratenzahlungen anfänglich erhöhte Kosten bezogen auf das eingezahlte Kapital entstehen.

Zudem sind Auslands- und Wechselkursrisiken möglich, die vertraglichen Regelungen zu Präsenzversammlungen und Treuhänder-Stimmrecht sind unvorteilhaft und bei den einzelnen Investitionen können generell erhöhte unternehmerische Risiken bestehen.

Quelle: Ratingmitteilung G.U.B. Analyse

Die Deutsche Finance Group ist eine internationale Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in München. Die 2005 gegründete Unternehmensgruppe bietet Investoren Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur und hat aktuell 2,05 Milliarden Euro Assets under Management.

www.deutsche-finance-group.de

www.gub-analyse.de

Zweitmarkt mit regem Handel bei mittlerem Umsatz

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler vermittelte im Februar dieses Jahres 496 Fondsanteile auf dem Zweitmarkt für Sachwertinvestments. Trotz überdurchschnittlich vieler Vermittlungen lag der erzielte Umsatz mit 15,92 Millionen Euro eher im Durchschnitt. Wie im Vormonat fehlten großvolumige Vermittlungen im Immobiliensegment.

Zwar stieg die Anzahl der Vermittlungen mit 496 gegenüber dem Vormonat nochmals an. Das nominale Volumen der gehandelten Beteiligungen verringerte sich mit 15,9 Millionen Euro dennoch gegenüber dem Vormonat (16,2 Millionen Euro) wie auch gegen den Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr (17,8 Millionen Euro). Der durchschnittliche Handelskurs lag mit 65,6 Prozent zwei Prozent niedriger als zuletzt (67,6 Prozent).

Ausschlaggebend für die Umsatz- und Kursentwicklung sei einmal mehr das Immobilien-Segment mit einem Anteil von 65,4 Prozent am Gesamtumsatz gewesen. Aus 333 Vermittlungen wurde dort ein nominaler Gesamtumsatz von 10,41 Millionen Euro erreicht. Nachdem Immobilien in den vergangenen Monaten wiederholt die 100-Prozent-Marke knacken konnten, lag der Durchschnittskurs vom Februar mit 80,73 Prozent eher im durchschnittlichen Bereich.

Die unter Sonstige Beteiligungen zusammengefassten Assetklassen wie Private-Equity-, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds bestätigten mit einem gewachsenen Anteil von 24,91 Prozent am Gesamthandel (Vormonat: 20,1 Prozent) ihre wachsende Bedeutung im Zweitmarkt-Geschehen. Der im Februar erzielte Durchschnittskurs lag mit 39,1 Prozent im gewohnten Rahmen (Januar: 38,9 Prozent). Insgesamt erreichte das Segment einen Nominalumsatz von rund 4,0 Millionen Euro aus 113 Transaktionen.

Schiffsfonds bleiben im Zweitmarkt weiterhin von untergeordneter Bedeutung. Das Segment trug im Februar 9,7 Prozent zum Handelsgeschehen bei. Die Kurse zeigten sich mit durchschnittlich 31,1 Prozent annähernd unverändert zum Vormonat (31,4 Prozent). Aus insgesamt 50 Transaktionen wurde im Handel mit Schiffsbeteiligungen ein Umsatz von 1,5 Millionen erzielt.

Durch die Kooperation zwischen der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler und dem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) wurden im März insgesamt 100 Transaktionen mit einem nominalen Gesamtumsatz von rund 3,0 Millionen abgewickelt. Dabei kam in 52 Fällen die Verkäuferseite über die DZAG, die Käuferseite über die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler. In 48 Fällen kamen die Verkäufer über die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler und die Käufer über die DZAG.

Quelle: Pressemitteilung Fondsbörse Deutschland

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ist ein von den Börsen Düsseldorf-Hamburg-Hannover betriebener Finanzdienstleister im Bereich der alternativen Investmentfonds. Unter der Dachmarke Zweitmarkt.de betreut die Fondsbörse Deutschland den Handel mit Geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland. 

www.zweitmarkt.de

Risikogemischter Publikums-AIF von INP kurz vor Vertriebsstart

Die INP-Gruppe, ein Anbieter alternativer Investmentfonds, plant kurzfristig den Vertriebsstart ihres nächsten risikogemischten Publikums-AIF. Am 20. Februar 2019 hatte die INP-Gruppe den Verkaufsprospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen (wAI) zum „26. INP Deutsche Sozialimmobilien“ bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingereicht und befinde sich nunmehr im Abstimmungsprozess mit der Aufsichtsbehörde.

Der „26. INP Deutsche Sozialimmobilien“ investiert in fünf Pflegeeinrichtungen/Pflegewohnanlagen und eine Kindertagesstätte an unterschiedlichen deutschen Standorten. Die langfristige Vermietung der Objekte erfolgt an erfahrene Betreibergesellschaften.

Quelle: Newsletter INP-Gruppe

Die INP Holding AG ist seit der Gründung im Jahr 2005 als Anbieter alternativer Investmentfonds und als Asset Manager im Bereich der Sozialimmobilien tätig. Unter dem Dach der INP Holding AG befinden sich verschiedene Tochtergesellschaften, die die operativen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Initiierung, dem Vertrieb und dem Management der INP-Fonds im Bereich der Sozialimmobilien abdecken. 

www.inp-gruppe.de

Immobilien-AIF „WIDe Fonds 7“ voll platziert – Nachfolger steht in den Startlöchern

Der im Juni 2017 aufgelegte Immobilien-Publikums-AIF „WIDe Fonds 7″ ist mit einem Kommanditkapital in Höhe von 30 Millionen Euro geschlossen worden. Das teilt die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) WIDe Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement auf Nachfrage von DFPA mit.

Der Vertriebsstart des Immobilien-Publikums-AIF „WIDe Fonds 8″ ist nach Angaben von Simon Piepereit, Geschäftsführer der WIDe Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement, für Ende März/Anfang April 2019 geplant.

Quelle: Unternehmensangabe WIDe Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement

Die WIDe Wertimmobilien Deutschland-Gruppe ist ein Anbieter von Immobilienfonds mit Sitz in Ebermannstadt (Bayern).

www.wide-gruppe.de

Büroflächen in Hamburg: Kurz vor Vollvermietung

Hamburg bewegt sich mit einer Leerstandsquote von 3,6 Prozent beziehungsweise 490.000 Quadratmetern bei Büroflächen auf die Grenze der Vollvermietung zu. Dies ist ein Ergebnis aus dem Frühjahrsgutachten 2019 des Rates der Immobilienweisen, das vom ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, dem Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, herausgegeben wird. Mittlerweile hat sich das Leerstandsniveau in insgesamt 35 Büromärkten in Deutschland auf beziehungsweise unter die Leerstandsrate von 3,0 Prozent bewegt, was einer faktischen Vollvermietung abzüglich einer unterstellten Fluktuationsreserve entspricht.

„Für Städte wie Hamburg sind diese Zahlen besorgniserregend“, sagt Sabine Barthauer, Vorsitzende der ZIA-Region Nord. „Unternehmen, die sich niederlassen oder weiter expandieren wollen, finden keine Flächen mehr und müssen schlimmstenfalls den Standort wechseln. Die Flächenverknappung wird sich voraussichtlich weiter fortsetzen. Trotz steigender Fertigstellungsvolumina dürfte die hohe Nachfrage kaum zu bewältigen sein.“

Weiteren Bedarf gibt es auch im Übernachtungsgewerbe. Der zusätzliche Bettenbedarf auf dem Hamburger Hotelmarkt liegt in den nächsten drei Jahren bei rund 14.000 (Zimmer-Äquivalent: rund 7.300). Während im Jahr 2018 rund 14,5 Millionen Übernachtungen gezählt worden sind, wird die Zahl im Jahr 2021 auf etwa 17,5 Millionen steigen. „Der Städtetourismus in Deutschland steigt und so werden auch in Hamburg weitere Hotels benötigt“, so Barthauer. „Deshalb sollte die Politik nicht nur die Nutzungsart ‚Wohnen‘ im Blick haben, sondern auch die politischen Rahmenbedingungen für Hotelbetreiber und Entwickler. Durch steigende Baukosten und Immobilienpreise steigen mitunter die Pachten stark an, die ertragsseitig nur schwer aufgefangen werden können.“

Auf dem Hamburger Wohnimmobilienmarkt sind die Neuvertragsmieten im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Im Vergleich des dritten Quartals 2018 mit dem entsprechenden Vorjahresquartal ergibt sich eine Steigerungsrate von 5,7 Prozent (Vorjahr: 4,6 Prozent) auf 10,90 Euro pro Quadratmeter. Bei den Kaufpreisen bewegt sich Hamburg mit 3.850 Euro pro Quadratmeter preislich im Mittelfeld der A-Städte. Hier liegt die Zuwachsrate im oben beschriebenen Zeitraum bei 10,4 Prozent. „Vor dem Hintergrund der steigenden Zuzugszahlen müssen wir das Angebot an bezahlbaren Wohnungen in Hamburg erweitern“, sagt Barthauer. „Hierzu bedarf es schnellere Planungs- und Baugenehmigungsprozesse für den Gebäudesektor – hierzu zählt auch die Standardisierung digitaler Baugenehmigungsverfahren.“

Quelle: Pressemitteilung ZIA

Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) mit Sitz in Berlin ist eine Interessenvertretung der deutschen Immobilienwirtschaft. Er hat die Verbesserung des wirtschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen und politischen Umfelds der Immobilienbranche zum Ziel. Als Unternehmer- und Verbändeverband sind im Jahr 2006 gegründeten ZIA mehr als 25 Mitgliedsverbände zusammengeschlossen, die für rund 37.000 Unternehmen der Branche sprechen.

www.zia.de

Kaufpreisbarometer: Immobilien in Metropolen erreichen Spitzenwerte

Innerhalb eines Jahres sind die Kaufpreise in 76 von 80 deutschen Großstädten erneut gestiegen und erzielen Spitzenwerte. München setzt Maßstäbe: Der Quadratmeter kostet in der bayerischen Landeshauptstadt im Median mittlerweile 7.140 Euro. Das sind neun Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist München mit großem Abstand die teuerste Stadt für Immobilienkäufer in Deutschland. Das zeigt das Kaufpreisbarometer des Immobilienportals Immowelt, für das die Kaufpreise von Neu- und Bestandsimmobilien in den Jahren 2017 und 2018 in den 80 Städten mit über 100.000 Einwohnern analysiert wurden.

In anderen Großstädten Deutschlands müssen sich Immobilienkäufer ebenfalls auf gestiegene Preise einstellen: Frankfurt am Main erzielt mit einem Angebotspreis von 4.430 Euro pro Quadratmeter eine neue Höchstmarke – denn Eigentumswohnungen und Häuser kosten dort zehn Prozent mehr als im Vorjahr. In Stuttgart (plus zehn Prozent) und Hamburg (plus sieben Prozent) legen die Kaufpreise ebenfalls zu und überwinden 2018 erstmals die 4000-Euro-Marke. Die gute wirtschaftliche Lage und die hohe Nachfrage sorgen dafür, dass die Preise in den Metropolen auf hohem Niveau weiter steigen. Noch kräftiger sind die Kaufpreise in Berlin gestiegen: Der Quadratmeter kostet in der Hauptstadt aktuell 3.790 Euro, das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.

Bezahlbare Immobilien finden Kaufwillige vor allem in den ostdeutschen Großstädten – im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise dort prozentual aber besonders stark gestiegen. Innerhalb eines Jahres sind angebotene Eigentumswohnungen und Häuser in Erfurt 21 Prozent und in Leipzig 17 Prozent teurer geworden. Sie bewegen sich nun um die 2000-Euro-Marke pro Quadratmeter. Beide Oststädte locken seit Jahren Zuzügler und damit potenzielle Käufer an.

Auch in den günstigsten Städten Deutschlands lässt sich ein Aufwärtstrend beobachten: In Chemnitz legen die Preise innerhalb eines Jahres um 23 Prozent zu. Dennoch müssen Kaufwillige dort mit lediglich 1.060 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Quelle: Pressemitteilung Immowelt

Die Immowelt Group ist ein IT-Spezialist für die Immobilienwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Kerngeschäft sind die drei Immowelt-Portale und Immonet.de. Special-Interest-Portale wie umzugsauktion.de und bauen.de ergänzen das Portfolio. Zweites Hauptgeschäftsfeld sind leistungsstarke CRM Software-Lösungen für die Immobilienwirtschaft, die das gesamte Spektrum der Immobilienvermarktung abdecken. An den acht Standorten arbeiten 550 Mitarbeiter.

www.immowelt.de

Terranus: „Großstädte steuern auf Pflegeplatzmangel zu“

In vielen deutschen Großstädten und Ballungszentren droht in den nächsten Jahren eine dramatische Unterversorgung mit Pflegeplätzen. Weil die Zahlen der offiziellen Pflegestatistik dies nicht adäquat abbilden, hat die Pflegeheimmobilien-Beratung Terranus einen Bedarfskompass für zehn deutsche Städte und Ballungszentren entwickelt. Das Tool soll Politik, Pflegeheim-Betreibern und -Investoren verlässliche Bedarfsprognosen auf Stadt- oder sogar Bezirksebene ermöglichen.

„Die Pflegeheime in Deutschland laufen voll, es wird zu wenig gebaut“, sagte Terranus Geschäftsführer Markus Bienentreu. So hat laut der offiziellen Pflegestatistik des Statistischen Bundesamts die Zahl der stationär versorgten Menschen im Jahr 2017 bundesweit um 7,5 Prozent zugenommen, die Zahl der stationären Pflegeplätze jedoch nur um 2,5 Prozent. „Dieser Durchschnittzahl sieht man aber nicht an, wie die Situation in einzelnen Städten oder Stadtbezirken ist“, so Bienentreu. „Dort drohen in den nächsten fünf bis 20 Jahren erhebliche Versorgungsengpässe.“

Um auf Stadt- und Stadtbezirksebene zuverlässige Bedarfsprognosen zu ermöglichen, hat Terranus den Bedarfskompass erarbeitet. Auf Grundlage detaillierter Daten zur demografischen Bevölkerungsentwicklung, dem stationären Pflegeangebot (verfügbare Plätze, Auslastung, Ein-/Mehrbettzimmeranteil) sowie zu Versorgungsgrad und Kaufkraft lässt sich daran der zu erwartenden Bedarf an zusätzlichen Pflegeplätzen ablesen. Der Terranus Bedarfskompass startet mit den Städten Hamburg und Berlin und wird sukzessive die zehn größten Städte Deutschlands abdecken.

Quelle: Pressemitteilung Terranus

Die Terranus Real Estate GmbH mit Sitz in Köln gehört zu den führenden Spezialmaklern und Beratungsgesellschaften für Sozialimmobilien in Deutschland. Seit über 20 Jahren berät das Unternehmen Investoren und Betreiber in allen Fragen um den wirtschaftlichen Betrieb von Sozialimmobilien.

www.terranus.de

„Deutscher Wohnungsmarkt unverändert in Hochphase“

Obwohl in den vergangenen Jahren die Zahl der Baufertigstellungen insbesondere in den großen Metropolen kontinuierlich gewachsen ist, kann der Bedarf an neuem Wohnraum in einem Großteil der deutschen Kommunen nicht gedeckt werden. Angesichts der gesamtwirtschaftlichen und demographischen Entwicklungen (Wirtschaftswachstum, Zuwanderung, Trend zu Einzelhaushalten) ist daher für die nächsten Jahre mit keiner grundsätzlichen Entspannung am Markt für Wohnimmobilien zu rechnen. Das ist das Fazit des dritten Wohnungsmarktberichts, den das Erlanger Emissionshaus ZBI zusammen mit der Apollo valuation & research – Partner der NAI Apollo Group veröffentlicht hat.

Im Rahmen der Untersuchung wurden die Wohnungsmärkte der sieben A-Standorte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf sowie von 50 Städten ohne Metropolcharakter (klassifiziert in sechs B-Standorte, 15 C-Standorte und 29 D-Standorte) analysiert. Alle B- und C-Standorte sowie ein großer Teil der D-Städte folgen dem Trend der Top-Märkte, mit einem steigenden Ungleichgewicht zwischen Wohnraumnachfrage und Angebot.

„Vor allem die Steigerung der Bevölkerungs- und Haushaltszahlen setzt die lokalen Wohnungsmärkte immer stärker unter Druck. Hinzu kommen Veränderungen der Nachfragestruktur, wodurch auch zukünftig die Wohnraumnachfrage hoch bleibt“, so Dr. Konrad Kanzler, Leiter Marktforschung bei Apollo valuation & research. Laut Angaben der jeweiligen Statistischen Landesämter lag der Anstieg der Einwohnerzahl im Zeitraum von 2016 bis 2017 im ungewichteten Durchschnitt der sieben Top-Städte bei 0,7 Prozent. In den sechs B-Standorten sowie in den 15 C-Standorten stieg die Einwohnerzahl im Schnitt um 0,6 Prozent. Bei den 29 D-Standorten lag das Wachstum bei 0,4 Prozent. Angebotsseitig verstärkten sich in den vergangenen Jahren die Bestrebungen, ein entsprechendes Wohnraumangebot bereitzustellen. So lag in den betrachteten sieben A-Städten das Plus der Wohnungsfertigstellungen im Jahr 2017 (durch Neu- und Umbau im Wohn- und Nichtwohnbau) gegenüber dem Jahr 2012 bei 82,7 Prozent. Dennoch bleiben die Neubauaktivitäten weiterhin hinter dem Bedarf zurück. Dies ist in nahezu nicht mehr vorhandenen Leerständen erkennbar. Auch die untersuchten B- und C-Städte zeigen einen zum Teil bereits kritisch niedrigen Leerstand. In den D-Standorten ist das freie Wohnraumangebot zwar noch größer, welches in der Mehrzahl aber ebenfalls abnimmt.

Diese Entwicklungen spiegeln sich in den Miet- und Kaufpreisentwicklungen für Wohnraum wieder. Die höchsten Mieten und Preise werden unverändert in den A-Märkten erzielt. Bei den Veränderungen gegenüber dem Vorjahr weist eine Vielzahl der Städte unterhalb der Metropolen aber mittlerweile eine höhere Steigerungsquote auf. „Es zeigt sich, dass auch in Städten ohne Metropolcharakter attraktive Investitionen möglich sind. Entscheidend für den letztlichen Erfolg sind hier genaue Kenntnisse der Situation vor Ort sowie eine sorgfältige Auswahl und Bewertung der Objekte“, resümiert Dirk Meißner, Vorstandsvorsitzender der ZBI Fondsmanagement AG.

Quelle: Pressemitteilung ZBI

Die ZBI Zentral Boden Immobilien AG mit Sitz in Erlangen konzipiert Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Das 1999 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 460 Mitarbeiter und verwaltet über 41.000 Wohn- und Geschäftseinheiten. Das Transaktionsvolumen der ZBI-Gruppe liegt bei rund sieben Milliarden Euro.

www.zbi-ag.de

Anhaltende Teuerung auf den deutschen Wohn- und Büroimmobilienmärkten

Die hohe Nachfrage nach Wohn- und Büroimmobilien bestimmt nach wie vor das Marktgeschehen auf dem deutschen Immobilienmarkt. Das zeigt eine aktuelle Marktanalyse des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp). Dabei hat der Neubau von Wohn- und Büroimmobilien im vergangenen Jahr kaum für Entlastung gesorgt.

Der vdp-Immobilienpreisindex für Ein- und Zweifamilienhäuser legte 2018 um 8,2 Prozent zu, die Preise für Eigentumswohnungen stiegen um 5,8 Prozent. Neben steigenden Einkommen und niedrigen Zinsen ist hierfür die hohe Verkaufszurückhaltung auf den Bestandsmärkten verantwortlich. So stagniert die Zahl der Transaktionen seit Jahren, während die Geldumsätze deutlich gestiegen sind. Dr. Franz Eilers, Leiter Immobilienmarktforschung vdp-Research: „Die Motive dieser Verkaufszurückhaltung sind nicht eindeutig zu klären. Aufgrund der stark gestiegenen Preise bleiben Eigennutzer häufig in den eigenen vier Wänden wohnen, denn gerade in den stark nachgefragten Regionen fehlt es an alternativen Angeboten. Das gilt sowohl für den Miet- als auch für den Eigentumsmarkt. Auch für jene, die ihre Immobilie als Anlagegut betrachten, gibt es mit Blick auf fehlende Anlagealternativen gute Gründe, das Objekt im Bestand zu behalten.“

Die angespannten Wohnungsmärkte sorgen derzeit für steigende Mieten, die niedrigen Zinsen für eine starke Nachfrage nach Wohneigentum als Lebensmittelpunkt und zur Kapitalanlage. Eine Entspannung sei kurzfristig nicht zu erwarten, da eine Ausweitung des Wohnungsangebotes nur sehr langsam erfolgen kann. Sofern die Zinsen auf dem aktuellen Niveau verbleiben, geht Eilers vor dem Hintergrund der erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung davon aus, dass der Anstieg der Preise an Dynamik verlieren wird und rechnet mit einem Preisanstieg in Höhe des Anstiegs der Mieten.

Auf dem deutschen Büromarkt sorgte die gute Beschäftigungsentwicklung im vergangenen Jahr für hohe Vermietungsleistungen. Ende 2018 standen bundesweit weniger als fünf Prozent des Büroflächenbestandes leer, in den sieben größten deutschen Büromärkten betrug die gewichtete Leerstandsquote im Jahresdurchschnitt 2018 rund drei Prozent. In der Folge des mangelnden Angebots legten die Büromieten 2018 zu und dürften auch 2019 weiter steigen, selbst für den Fall, dass die konjunkturellen Nachfrageimpulse in den nächsten Monaten schwach ausfallen sollten.

Parallel zu sinkenden Leerständen und steigenden Mieten hielt bei anhaltend niedrigen Zinsen die Nachfrage institutioneller Kapitalanleger nach Büroobjekten an. Die Folge waren fallende Anfangsrenditen und steigende Kapitalwerte. Inwieweit diese Entwicklung anhalten wird, ist offen. Eilers geht davon aus, dass der Cash-Flow, den Büroimmobilien im laufenden Jahr erwirtschaften höher sein wird als im vergangenen Jahr. In Verbindung mit dem niedrigen Zinsniveau spricht das auf Sicht für eine stabile Nachfrage nach Anlageobjekten auf den Büromärkten. „Es ist jedoch nicht abzuschätzen, wie lange das Niedrigzinsniveau anhalten wird. Und es fehlen Erfahrungswerte über die Auswirkungen langanhaltend niedriger Zinsen auf das Verhalten von Immobilieninvestoren auf den Büromärkten“, so Eilers. Insgesamt agierten Investoren zuletzt vorsichtiger – das Tempo des Rückgangs der Anfangsrenditen hat sich etwas reduziert.

Quelle: Marktanalyse vdp

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen der Pfandbriefbanken gegenüber nationalen und europäischen Entscheidungsgremien sowie der Fachöffentlichkeit. Der vdp ist einer der fünf Spitzenverbände, die zusammen „Die Deutsche Kreditwirtschaft“ sind

www.pfandbrief.de

Catella legt europäischen Wohnfonds auf – Zielvolumen beträgt eine Milliarde Euro

Der Berliner Investmentmanager Catella Residential Investment Management lanciert seinen dritten europäischen Wohnimmobilienfonds. Der „European Residential Fund“ investiert vor allem in moderne bezahlbare Apartments mit stabilem Cash-Flow sowie in Objekte aus dem Bereich Student- und Senior-Housing sowie für Young Professionals. Der Fonds ist erstmalig als Luxemburger SICAV-RAIF-Vehikel strukturiert. Zielgruppe sind deutsche als auch internationale institutionelle Investoren, das Zielvolumen beläuft sich auf mindestens eine Milliarde Euro. Ein führender deutscher Pensionsfonds bringt Seed-Kapital in Höhe von mindestens 50 Millionen Euro ein.

Mit der Platzierung ihres dritten offenen Wohnfonds möchte CRIM ein europaweit diversifiziertes Immobilienportfolio aufbauen und rechnet mit einer durchschnittlichen jährlichen Renditeausschüttung von fünf bis sechs Prozent. Zielmärkte des „European Residential Fund“ sind prosperierende Regionen in Deutschland, den Benelux, in Frankreich und den Nordics. Bis zu 50 Prozent der Investments können aus Spanien, Polen und weiteren wirtschaftsstarken Regionen in Europa kommen.

„Die starke Nachfrage nach bezahlbaren und flexiblen Wohnkonzepten ist vor allem in urbanen Gebieten ungebrochen. Investitionen in diese Assets sind bei Investoren nach wie vor sehr gefragt“, sagt Michael Keune, Managing Direcor bei CRIM. „Unsere Investitionsstrategie ist langfristig ausgelegt. Von der hohen Diversifikation des Fonds erwarten wir stabile Erträge bei minimalem Risiko“, ergänzt Xavier Jongen, ebenfalls Managing Director des Berliner Unternehmens. Wir berücksichtigen bei unseren Investitionen in Wohnimmobilien die Research-Erkenntnisse ‚Fragilität, Antifragilität und Robustheit‘ von Nassim Taleb. Zeitgemäßes Risikomanagement ist in der jetzigen Marktphase besonders wichtig.“

Quelle: Pressemitteilung CRIM

Die Catella Residential Investment Management GmbH (CRIM) wurde im Jahr 2017 gegründet und ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der schwedischen Catella Property Fund Management AB. CRIM konzentriert sich auf die Verwaltung europäischer Wohnimmobilienfonds. Die im Januar 2007 gegründete Catella Real Estate AG konzipiert und verwaltet Immobilien-Sondervermögen mit einem Gesamtvolumen von rund 2,3 Milliarden Euro.

www.catella.com

KGAL internationalisiert Investorenbasis im Bereich Infrastruktur

Mit dem Erneuerbare-Energien-Fonds „KGAL ESPF 4“ hat die Assetklasse Infrastruktur der KGAL-Gruppe ihre Präsenz im Ausland im Jahr 2018 deutlich gestärkt. Der Investment- und Asset Manager konnte attraktive Projektstandorte sichern und die internationale Investorenbasis stärken. Das insgesamt verwaltete Investitionsvolumen betrug zum 31. Dezember 2018 rund 2,9 Milliarden Euro (2017: 2,5 Milliarden Euro).

Die Internationalisierung der Investorenbasis zeichnet das Jahr 2018 des Geschäftsbereichs Infrastruktur aus. Zudem konnte sich die KGAL-Gruppe europaweit gute Standorte für Erneuerbare-Energien-Projekte sichern. „Topstandorte sind rar und man muss sie jetzt erwerben“, betont Michael Ebner, Sprecher der Geschäftsführung bei KGAL Investment. Mit den Investments im vergangenen Jahr hat der Geschäftsbereich Infrastruktur eine führende Stellung im europäischen Markt für Erneuerbare Energien erreicht. Im Geschäftsjahr 2019 will KGAL auf dieser Basis verstärkt Projekte entwickeln und umsetzen.

Bis zum Jahresende 2018 hat der Erneuerbare-Energien-Fonds „KGAL ESPF 4“ bereits Eigenkapitalzusagen in Höhe von 411 Millionen Euro von überwiegend ausländischen Investoren aus Frankreich, den Niederlanden, Italien, Luxemburg und Großbritannien sowie aus Deutschland einwerben können. „Wir sind im Ausland als etablierter Asset Manager anerkannt“, erläutert Alexander Rietz, Portfoliomanager des „KGAL ESPF 4“. Florian Martin, Geschäftsführer der KGAL Capital, ergänzt: „Institutionelle Anleger honorieren die Core-Plus-Strategie des Fonds und erkennen deren Vorteile im aktuellen Marktumfeld.“ Core-Plus steht für eine ausgewogene Mischung von Greenfield- und Brownfield-Investitionen und wird gestärkt durch einen aktiven Ansatz beim Asset Management. Rietz betont: „Die Wertsteigerung wird in erster Linie durch den Asset Manager erzielt.“ Der „KGAL ESPF 4“ ist bereits in Italien, Schweden, Deutschland und Bulgarien in Wind- und Photovoltaikprojekten vertreten. Das potenzielle gesamte Investitionsvolumen beträgt circa ein bis 1,2 Milliarden Euro. Das finale Closing findet zum 30. Juni 2019 statt.

Quelle: Pressemitteilung KGAL-Gruppe

Die KGAL-Gruppe ist ein weltweit tätiger Investment- und Asset Manager mit einem Investitionsvolumen von rund 20,5 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle Investoren in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge. Die europaweit tätige Gruppe mit Sitz in Grünwald bei München beschäftigt rund 370 Mitarbeiter. (Stand 31.Dezember 2018).

www.kgal.de

KGAL-Gruppe stärkt internationale Präsenz

Im Geschäftsjahr 2018 hat der Investment- und Asset Manager KGAL-Gruppe ein Neugeschäftsvolumen von rund 1,9 Milliarden Euro realisiert. Das verwaltete Investitionsvolumen betrug 20,5 Milliarden Euro. „Wir haben in allen Assetklassen unser Geschäft konsequent internationalisiert“, erklärt Gert Waltenbauer, CEO von KGAL. Das Unternehmen hat Erstzeichnungen aus Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Spanien erhalten und in Bulgarien, Irland, Niederlande, Polen, Slowenien erstmals investiert. Damit sei es gelungen, das hohe Niveau der Ergebnisse zu stabilisieren. Für das Jahr 2019 plant die KGAL, Eigenkapital in Höhe von einer Milliarde Euro einzuwerben und Investitionen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro zu tätigen.

Die KGAL hat ihre Onlineplattform mit dem Firmennamen physible im Jahr 2018 live geschaltet. Als erstes Produkt können Privatanleger die Anleihe „physible Enterprise I 18/23“ zeichnen. Sie hat eine Laufzeit von fünf Jahren und ist mit drei Prozent jährlich verzinst. Als zweites Produkt soll der offene Immobilienfonds „KGAL immosubstanz“ auf der Onlineplattform angeboten werden.

Die Assetklasse Immobilien hat im Jahr 2018 Transaktionen mit insgesamt 30 Immobilien im Wert von mehr als 900 Millionen Euro abgewickelt. Sechs Transaktionen fanden im Ausland statt, so zum ersten Mal in Dublin, Haarlem (bei Amsterdam) und in Warschau. In Deutschland und Österreich hat das Unternehmen seine Marktführerschaft bei Fachmarktzentren ausgebaut. Das insgesamt verwaltete Investitionsvolumen erhöhte sich auf 7,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat zudem mit dem „KGAL Walkability Fund“ einen Fonds für institutionelle Investoren entwickelt, der den Megatrend Urbanisierung abbildet.

Die Assetklasse Infrastruktur konnte im Geschäftsjahr 2018 für ihren aktuellen Fonds „KGAL ESPF 4“ Projekte sichern und die internationale Investorenbasis stärken. Bis zum Jahresende 2018 hat der Erneuerbare-Energien-Fonds „KGAL ESPF 4“ bereits Eigenkapitalzusagen in Höhe von 411 Millionen Euro von überwiegend ausländischen Investoren aus Frankreich, den Niederlanden, Italien, Luxemburg und Großbritannien einwerben können. Der Fonds hat bereits in Wind- und Photovoltaikprojekte in Italien, Schweden, Deutschland und Bulgarien rund 500 Millionen Euro investiert. Das insgesamt verwaltete Investitionsvolumen betrug zum Jahresende 2018 rund 2,9 Milliarden Euro.

In der Assetklasse Flugzeuge erhöhte sich das von der KGAL-Gruppe verwaltete Investitionsvolumen auf 2,1 Milliarden Euro. Der „Aviation Portfolio Fund 1“ ist mit 800 Millionen Euro Gesamtinvestitionsvolumen voll investiert. Für das Folgeprodukt „Aviation Portfolio Fund 3“ konnten bis zum Jahresende 2018 mehr als 220 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben werden. 2019 plant die KGAL zwei neue Fondskonzepte, die sich vor allem an internationale institutionelle Anleger richten. Eines der geplanten Fondsprodukte soll eine Core-Strategie mit langen Leaselaufzeiten und besonders marktgängigen Flugzeugen verfolgen und langfristig stabile Ausschüttungen bieten. Der zweite geplante Fonds soll in Core-Plus- und Value-Add-Transaktionen investieren und wird ein entsprechend höheres Renditeziel verfolgen.

Quelle: Pressemitteilung KGAL-Gruppe

Die KGAL-Gruppe ist ein weltweit tätiger Investment- und Asset Manager mit einem Investitionsvolumen von rund 20,5 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle Investoren in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge. Die europaweit tätige Gruppe mit Sitz in Grünwald bei München beschäftigt rund 370 Mitarbeiter. (Stand 31.Dezember 2018).

www.kgal.de

Wealthcap für sehr gute Asset Management-Qualität und -Kompetenz ausgezeichnet

Der Real Asset- und Investmentmanager Wealthcap hat von der Ratingagentur Scope die Beurteilung „AA AMR“ erhalten.  Scope bestätigt damit das aktuelle Asset Management-Rating von Wealthcap und attestiert eine weiterhin sehr hohe Asset Management-Qualität und -Kompetenz. Besonders gewürdigt wurden die Bereiche Immobilien, Zweitmarkt- und Portfoliofonds sowie Private Equity.

„Bereits zum dritten Mal in Folge ein so positives Rating zu erhalten, würdigt die nachhaltige Stärke unseres Geschäftsmodells als Real Asset- und Investment Manager. Das zeigt, dass wir in unterschiedlichen Marktphasen in vielfältigen Anlagekassen für unsere institutionellen Investoren sowie unsere Privatanleger zukunftsstarke Investmentlösungen mit Real Assets entwickeln. Eine Bestätigung der Leistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir als Ansporn nehmen für neue, langfristig ausgerichtete Anlagestrategien“, so Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Seit Einführung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) hat Wealthcap zwölf Publikums-AIF aufgelegt. Die große Bandbreite an Assetklassen, die Wealthcap weiterhin für Privatanleger anbietet, hebt das Unternehmen laut Scope deutlich aus dem Umfeld der Mitbewerber hervor.

Gewürdigt wurden darüber hinaus der institutionelle Hintergrund mit ausgebautem Vertriebsnetz sowie die Finanzierungsfähigkeit. Diese ermöglichen das Warehousing von Investitionsobjekten, was laut Scope einen Wettbewerbsvorteil für Wealthcap darstellt. Zudem gelingt es, in kurzen Zeiträumen eine Vielzahl von Anlegern mit adäquaten Informationen und kundenspezifischen Lösungen zu erreichen, was positiv von Scope bewertet wird.

Die Performance im Segment Immobilien wird von Scope als überdurchschnittlich bewertet, zumal Wealthcap 2018 die günstige Marktlage für Immobilienverkäufe in Deutschland genutzt und so im Publikumsfondsbereich die höchsten Ausschüttungen seiner bisherigen Unternehmensgeschichte geleistet hat.

Einzig im Segment Flugzeuge mit seinen aktuell noch drei laufenden Produkten über ein Gesamtvolumen von circa 0,3 Milliarden Euro ist das Scope-Rating leicht von „AA-“ auf „A+“ gesunken aufgrund der Unsicherheit rund um den A380.

Im Anlagesegment Portfolio- und Zweitmarktfonds kann die Gesellschaft aus Sicht von Scope mit einem langjährigen Marktauftritt, innovativen Konzepten und einer insgesamt guten Performance überzeugen.

Die Investmentstrategien in der Assetklasse Private Equity fußen laut Scope auf einem „Through The Cycle“-Ansatz, welcher einen langfristigen, mindestens vollständigen Konjunkturzyklus umfassenden, Betrachtungshorizont impliziert. Von Scope positiv beurteilt werden maßgeschneiderte Private Equity & Portfolio Fund-of-Funds-Konstruktionen mit entsprechend zielgruppenorientierter Ausgestaltung, von privaten bis zu institutionellen Investoren. Die Segment-Performance wird von Scope als überdurchschnittlich bewertet.

Quelle: Pressemitteilung Wealthcap

Wealthcap ist ein Real Asset und Investment Manager mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen mit Sitz in München verwaltet Assets in Höhe von rund zehn Milliarden Euro und hat mehr als 150 Beteiligungen mit einem Eigenkapital von insgesamt 8,6 Milliarden Euro platziert. (

www.wealthcap.com

P&R: Insolvenzverfahren über Privatvermögen des Gründers eröffnet

Das Amtsgericht München (Insolvenzgericht) hat mit Beschluss vom 6. März 2019 das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Gründers der P&R Gruppe, Heinz Roth, eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Miguel Grosser von der Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte Insolvenzverwalter bestellt.

Nach einer ersten Bestandsaufnahme dürften sich die Verbindlichkeiten auf über eine Milliarde Euro belaufen, der Großteil davon beruht auf Forderungen der Insolvenzverwalter der insolventen deutschen P&R Containervermittlungsgesellschaften gegen deren Gründer und langjährigen Geschäftsführer, die auch den Insolvenzantrag gestellt hatten.

Dem gegenüber stehen Vermögenswerte, die nach einer ersten Einschätzung des Insolvenzverwalters zwar zur Deckung der Verfahrenskosten ausreichen, jedoch allenfalls eine marginale Quote von deutlich unter einem Prozent für die Gläubiger der Insolvenzforderungen erwarten lassen. Die Dauer des Insolvenzverfahrens lässt sich derzeit nicht abschätzen. Mit einer Verfahrensdauer von mehreren Jahren ist aber zu rechnen.

Quelle: Pressemitteilung Jaffé Rechtsanwälte

Die Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte Insolvenzverwalter ist eine in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht tätige Sozietät.

www.jaffe-rae.de

Weigerung der Prospekt-Entgegennahme reduziert nicht Pflichtenumfang des Anlageberaters

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit Urteil vom 7. Februar 2019 (Aktenzeichen: III ZR 498/16) entschieden, dass sich der Pflichtenumfang eines Anlageberaters nicht allein dadurch reduziert, dass ein Anleger die Entgegennahme eines Emissionsprospekts mit der Begründung ablehnt, dieser sei „zu dick und zu schwer“ und nur „Papierkram“. Ohne weitere Anhaltspunkte folge daraus nicht, dass der Anleger an einer Aufklärung über die Risiken des Investments in anderer Form nicht interessiert sei und auf ein persönliches Beratungsgespräch verzichte. Mithin wird der Anlageberater insbesondere nicht davon entbunden, den Anleger persönlich über die wesentlichen Risiken des Geschäfts zu informieren oder zumindest darauf aufmerksam zu machen, dass der Prospekt weitere wichtige, über das Gespräch hinausgehende Hinweise enthalten kann. (JF1)

Quelle: BGH-Urteil vom 7. Februar 2019 (Aktenzeichen: III ZR 498/16)

www.bundesgerichtshof.de

Investmentmarkt Deutschland: Mehr Neubau, mehr Projektverkäufe

Im Februar 2019 wechselten in Deutschland Gewerbe- und Wohnimmobilien für etwa 4,1 Milliarden Euro den Eigentümer. Das rollierende Zwölf-Monats-Volumen betrug etwa 77,7 Milliarden Euro, was einem Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vormonat entspricht. So das Ergebnis einer Marktanalyse des Immobiliendienstleisters Savills.

Der bereits über zehn Jahre andauernde Superzyklus schlägt sich laut Savills im Jahr 2019 in einer anziehenden Projektentwicklungstätigkeit nieder. Am Wohnungsmarkt wurden im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen so viele Wohnungen in Mehrfamilienhäusern genehmigt, wie seit 22 Jahren nicht mehr. An den Top-7-Büromärkten dürften in diesem und nächsten Jahr in Summe etwa 3,38 Millionen Quadratmeter Bürofläche fertiggestellt werden, so Savills. Zuletzt sei die Pipeline vor 26 Jahren derart groß gewesen (3,45 Millionen Quadratmeter in 1993/94). Diese rege Bauaktivität äußere sich am Investmentmarkt in einem hohen Anteil von Projektentwicklungskäufen.

So entfielen in den vergangenen zwölf Monaten etwa 15 Prozent des Transaktionsvolumens auf solche Käufe. Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre lag dieser Anteil bei rund elf Prozent. Der frühzeitige Ankauf von Projektentwicklungen biete für Investoren die Möglichkeit sich eine der begehrten (Core-) Immobilien für das eigene Portfolio zu sichern. Mit solchen Neubauten lassen sich an den Büromärkten momentan die höchsten Mieten seit 27 Jahren erzielen. Beispielsweise lagen die Spitzenmieten zum Ende des Jahres 2018 in Frankfurt bereits bei 40,50 Euro pro Quadratmeter und in München bei 36,50 Euro pro Quadratmeter.

In den nächsten zwölf Monaten hält Savills weitere Mietsteigerungen von sechs Prozent beziehungsweise sieben Prozent für wahrscheinlich. Am Wohnungsmarkt seien Neubauten im Hinblick auf die erzielbare Miete, zumindest in den Geltungsbereichen der Mietpreisbremse, gegenüber Bestandsbauten sogar rechtlich bevorteilt.

Während Käufe von in Bau oder in Planung befindlichen Immobilien am Wohninvestmentmarkt in den vergangenen zwölf Monaten etwa ein Viertel des Transaktionsvolumens ausmachten, betrug ihr Anteil am Gewerbeinvestmentmarkt rund zwölf Prozent. Innerhalb des Gewerbeimmobilienmarktes gibt es laut Savills jedoch deutliche Unterschiede. So entfielen bei Büroimmobilien zuletzt 16 Prozent des Transaktionsvolumens auf Projektankäufe – der höchste Wert im laufenden Marktzyklus. Bei Handelsimmobilien betrug der Anteil dagegen nur etwa drei Prozent. Hierin spiegele sich die deutlich unterschiedliche Neubaudynamik der verschiedenen Nutzungssegmente wider. Am Investmentmarkt für Handelsimmobilien falle indes auf, dass in den vergangenen zwölf Monaten etwa elf Prozent des mit Geschäftshäusern umgesetzten Volumens auf Ankäufe durch Projektentwickler entfiel. Dies dürfte Ausdruck von verstärkten Bauvorhaben in den 1a-Lagen sein. Auch am Investmentmarkt für Logistik- und Industrieimmobilien treten Projektentwickler als Käufer stark in Erscheinung. Auf sie entfiel in den vergangenen zwölf Monaten rund 13 Prozent des Transaktionsvolumens. Etwa 61 Prozent ihres Ankaufsvolumens entfiel auf Immobilien für die eine Umnutzung vorgesehen ist. Oftmals werde eine Wohnbebauung auf innerstädtischen Gewerbearealen geplant – laut Savills eine Folge der angespannten Wohnungsmärkte und der damit einhergehenden hohen Baulandnachfrage.

Quelle: Pressemitteilung Savills

Savills plc ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in London. Tätigkeitsschwerpunkte sind Beratungs-, Management- und Transaktionsdienstleistungen.

www.savills.de

Einzelhandelssegment unter Druck – Prognose für Deutschland eingetrübt

Im vierten Quartal 2018 öffnet sich in Deutschland die Schere immer weiter zwischen der nach wie vor stabilen Lage in den Büro- und Industriesegmenten und der zunehmend angespannten Lage im Einzelhandelssektor. So das Ergebnis der Studie „Germany Commercial Property Monitors” der Berufsorganisation RICS. Das sich verändernde Verbraucherverhalten hin zum Online-Shopping wirke sich negativ auf Einzelhandelsmieter aus, was in der Folge zu höheren Leerstandraten führt. Ganz anders zeige sich die Nachfrageentwicklung bei den Büro- und Industrieobjekten in Deutschland. Dort kann 2019 mit weiteren Preisanstiegen gerechnet werden.

Eva-Maria Neuhaus, Vorsitzende der Professional Group (PG) Commercial Property der RICS Deutschland: „Aufgrund der Produktverknappung ziehen die Mietpreise in Deutschland im Büro- und Industriesegment  in A-Lagen nach wie vor an und stützen damit den schwächeren Markt in B-Lagen, so dass insgesamt diese Segmente weiterhin stabil bleiben. Der Trend im stationären Einzelhandel setzt sich nach unten fort, die Logistikbranche verzeichnet Zuwachs. Dies ist die Ausgangslage mit der wir in das Jahr 2019 starten.“

Der RICS-Mietmarktindex Occupier Sentiment Index (OSI) stieg im vierten Quartal um 24, ein Wert nahe am Durchschnitt der drei Vorquartale. Dieses Ergebnis spiegele die weiterhin dynamische Entwicklung auf dem Mietmarkt wider. Allerdings ist festzuhalten, dass die Mietanfragen für Büro- und Industrieflächen zwar gestiegen sind, aber die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen sich bereits im dritten Quartal in Folge rückläufig entwickelt. Gleichzeitig stieg die verfügbare Netto-Mietfläche von Einzelhandelsobjekten zum vierten Mal in Folge, was Vermieter dazu veranlasste, den Mietern höhere Incentives zu gewähren. Im Gegensatz dazu sanken die Leerstandsraten und Mietanreize im Büro- und Industriesegment.

Die Prognosen hinsichtlich der Mietpreisentwicklung im Einzelhandelssegment in den kommenden zwölf Monaten wurden im Vergleich zu den Ergebnissen des dritten Quartals nach unten revidiert. Die Branchenexperten erwarten nun einen Rückgang von vier Prozent bei zweitklassigen Flächen und ein unverändertes Preisniveau für erstklassige Flächen. Die Prognosen für die übrigen Anlageklassen blieben mehr oder weniger unverändert, wobei die Erwartungen für erstklassige Büroflächen am Positivsten sind. Laut dem Investmentindex RICS Investment Sentiment Index (ISI) stiegen Investmentanfragen sowohl im Büro- als auch im Industriesegment, mit sehr ähnlichen Wachstumsraten wie im Vorquartal. Währenddessen stagnierte die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen. Dies war somit das erste Quartal seit dem Jahr 2009, in dem kein Nachfrageanstieg verzeichnet wurde. Das für Investitionen verfügbare Objektangebot ging in jedem Marktsegment erneut zurück.

Auch wenn die Wertsteigerungsprognosen für die kommenden zwölf Monate für zweitklassige Einzelhandelsobjekte negativ und für erstklassige Objekte unverändert ausfallen, so ist die Prognose in allen verbleibenden Assetklassen positiv. Im weiteren Verlauf des Jahres ist in Berlin mit den höchsten Preissteigerungen zu rechnen, während die Prognosen für Frankfurt und München unter dem landesweiten Durchschnitt liegen. Die pessimistischste Einschätzung hinsichtlich der Entwicklung des Preisniveaus wurde für das Einzelhandelssegment in Hamburg gegeben, wo die Preise in B-Lagen den Erwartungen nach um über sechs Prozent fallen werden.

Quelle: Pressemitteilung RICS

The Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) wurde 1868 in Großbritannien gegründet und erhielt 1881 die königliche Charta.

www.rics.org

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