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Gesundheitsimmobilien bei Investoren immer gefragter

Im ersten Quartal 2019 verzeichneten Gesundheitsimmobilien als eine von wenigen Immobilien-Assetklassen einen Anstieg des Transaktionsvolumens: Insgesamt flossen 427 Millionen Euro in Gesundheitsimmobilien, ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des globalen Immobiliendienstleisters CBRE.

Dirk Richolt, Head of Real Estate Finance bei CBRE: „Der Rendite-Spread von Gesundheitsimmobilien zu Bundesanleihen ist so groß wie lange nicht mehr. Zusammen mit den in dieser Assetklasse üblichen langen Mietverträgen steigert dies das Interesse institutioneller Investoren an Gesundheitsimmobilien noch einmal deutlich. Im weiteren Jahresverlauf dürften wir aufgrund des Zinsumfelds wieder eine Fortsetzung der Renditekompression erwarten.“

Die Spitzenrendite von 4,75 Prozent für Pflegeheime ist im Vergleich zum ersten Quartal 2018 um 0,25 Prozentpunkte gesunken, blieb im Vergleich zum Vorquartal jedoch vorerst stabil.

Tim Schulte, Associate Director Valuation Advisory Services bei CBRE: „Aufgrund des Nachfrageüberhanges erweitern immer mehr Investoren ihren Anlagehorizont. So rücken neben klassischen Pflegeimmobilien, die nach wie vor den Markt bestimmen, auch immer öfter Kliniken und Ärztehäuser in den Fokus. Zudem versuchen die Investoren, sich neue Projektentwicklungen bereits möglichst frühzeitig zu sichern.“

Im Vorjahresvergleich ist die Portfolioquote bei Transaktionen von Gesundheitsimmobilien um zwölf Prozentpunkte auf 38 Prozent zurückgegangen. Im Gesamtjahr 2018 lag die Portfolioquote hingegen bei 76 Prozent.

Richolt: „Aufgrund der Produktknappheit haben wir in den vergangenen Monaten kaum Portfolios am Markt gesehen. Dahingehend zeichnet sich bisher auch keine grundlegende Trendwende ab. Während das Transaktionsvolumen im ersten Quartal also gestiegen ist, dürfte sich der Markt in den kommenden Monaten etwas verhaltener entwickeln – es fehlt schlicht das Angebot am Markt. Besonders Großdeals, die 2016 und 2018 den Markt bestimmten, können wir aktuell noch nicht absehen.“

Quelle: Pressemitteilung CBRE

Die CBRE Group, Inc. mit Hauptsitz in Los Angeles und Deutschlandzentrale in Frankfurt am Main ist eines der großen internationalen Dienstleistungsunternehmen für Eigentümer, Investoren und Nutzer auf dem gewerblichen Immobiliensektor. CBRE beschäftigt weltweit mehr als 80.000 Mitarbeiter in mehr als 450 Büros.

www.cbre.de

ZBI schließt Publikums-AIF mit einem Eigenkapitalvolumen von fast 140 Millionen Euro

Der Fondsinitiator ZBI-Gruppe (ZBI) hat seinen Immobilien-Publikums-AIF „ZBI Professional 11“ zum 31. März 2019 mit einem Kommanditkapital von rund 138 Millionen Euro geschlossen. Mit der Platzierung zeigt sich das Erlanger Unternehmen überaus zufrieden. Wie ZBI mitteilt, liegt die Quote der Wiederanleger bei deutlich über 50 Prozent. Darin spiegele sich das nachhaltige Interesse der Anleger an der ZBI-Produktphilosophie wider.

Am 15. April 2019 setzt der Fondsinitiator die ZBI Professional-Linie mit dem Publikums-AIF „ZBI Professional 12“ fort. „Die bewährte Konzeption und das Asset bleiben gleich, allerdings ist das Zielvolumen mit 80 Millionen Euro angesetzt“, so das Unternehmen. Beim „ZBI Professional 11“ lag das Zielvolumen bei Auflage des Fonds im Oktober 2017 bei 40 Millionen Euro.

Der weiterhin im Vertrieb befindliche geschlossene Publikums-AIF „ZBI Wohnwert 1“ erfreut sich nach einer Etablierungsphase im Vertriebsmanagement beziehungsweise im Anlegerkreis einer verstärkten Nachfrage. Zum Ende des ersten Quartals liegt der Platzierungsstand laut ZBI bei 9,6 Millionen Euro (24 Prozent des geplanten KG-Kapitals).

Eine neue Einwerbungsphase starten die Erlanger in diesem Jahr für den offenen Spezial-AIF „ZBI Union Wohnen Plus“ sowie für den offenen Publikums-AIF „UniImmo: Wohnen ZBI“.

Quelle: Eigene Recherche

Die ZBI Zentral Boden Immobilien AG mit Sitz in Erlangen konzipiert Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Das 1999 gegründete Unternehmen beschäftigt in der Gruppe deutschlandweit über 460 Mitarbeiter und verwaltet über 41.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Das realisierte Transaktionsvolumen der ZBI-Gruppe liegt bei rund sieben Milliarden Euro.

www.zbi-ag.de

Hahn-Gruppe meldet erfolgreiches Geschäftsjahr und Vorstandswechsel

Im Geschäftsjahr 2018 erreichte der Asset und Investment Manager Hahn-Gruppe mit 5,0 Millionen Euro das beste Konzernergebnis der vergangenen zehn Jahre. Gegenüber dem Vorjahr (4,5 Millionen Euro) ist das eine Steigerung um 11,1 Prozent. Zu der guten Entwicklung des Konzerns habe insbesondere der Unternehmensbereich Bestandsmanagement beigetragen. So erhöhten sich die Erlöse aus Managementgebühren gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent auf 18,8 Millionen Euro. Wachstumstreiber, mit jeweils zweistelligen Umsatzzuwächsen, waren das Asset- und Portfolio-Management, die jeweils von einem gestiegenen Dienstleistungsvolumen im institutionellen Fondsgeschäft profitierten.

Das Ergebnis aus der Veräußerung und Vermittlung von Immobilien ist im Geschäftsjahr 2018 von 9,6 Millionen Euro auf 10,1 Millionen Euro gestiegen. Die überwiegend wiederkehrenden Umsatzerlöse aus Managementgebühren erhöhten sich wie angeführt auf 18,8 Millionen Euro (Vorjahr: 17,8 Millionen Euro). Die sonstigen Umsatzerlöse in Höhe von 4,2 Millionen Euro (Veränderung zum Vorjahr um minus 0,7 Millionen Euro) beinhalten gestiegene Umsatzerlöse aus Projektleistungen für die Revitalisierung von Immobilienfondsobjekten. Die Erträge aus Ausschüttungen blieben mit 1,4 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 1,8 Millionen Euro und entwickelten sich in Abhängigkeit zu den gehaltenen Minderheitsanteilen. Der Rohertrag nahm im Konzern von 32,2 Millionen Euro auf 33,2 Millionen Euro zu.

Zum Ablauf der Hauptversammlung am 23. Mai 2019 verlässt Michael Hahn wunschgemäß den Vorstand der Hahn-Gruppe. Neuer Vorstandsvorsitzender wird gemäß Aufsichtsratsbeschluss Thomas Kuhlmann. Der Aufsichtsrat hat zudem vorgeschlagen, Michael Hahn anstelle des mit Beendigung der bevorstehenden Hauptversammlung aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Helmut Zahn in den Aufsichtsrat zu wählen.

Hahn: „Mit Thomas Kuhlmann und dem zweiten Vorstandsmitglied Jörn Burghardt ist die Hahn Gruppe für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Beide Herren haben in den vergangen zehn Jahren unter Beweis gestellt, dass sie dieses Unternehmen zu weiteren Erfolgen führen werden. Ich freue mich darauf, die kommenden Entwicklungen als Aufsichtsrat zu begleiten.“

Kuhlmann: „Wir blicken optimistisch auf das aktuelle Geschäftsjahr und sehen ein unverändert positives Umfeld. ,Großflächige Einzelhandelsimmobilien‘, das heißt Fachmarktzentren, SB-Warenhäuser, Verbrauchermärkte sowie Bau- und Heimwerkermärkte, nehmen im Segment der Handelsimmobilien weiterhin eine positive Sonderstellung ein. Die zukünftige Wertentwicklung profitiert hier von einer nachhaltig starken stationären Kundennachfrage sowie dem großen Interesse der Mieter und Immobilieninvestoren.

Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2019 im Fondsgeschäft mit einem Neuinvestitionsvolumen von rund 330 Millionen Euro. Aufgrund unserer aktuellen Projektpipeline sind wir sehr zuversichtlich, diese Ziele zu erreichen. Auf Grundlage unserer Annahmen und Prognosen rechnen wir mit einem Konzernergebnis nach Steuern, das sich in einer Bandbreite zwischen 5,0 und 6,0 Millionen Euro bewegt.“

Quelle: Pressemitteilung Hahn-Gruppe

Die Hahn-Gruppe ist als Asset und Investment Manager seit mehr als drei Jahrzehnten auf großflächige Handelsimmobilien spezialisiert. In ihrer Unternehmensgeschichte hat die Hahn Gruppe über 180 Immobilienfonds aufgelegt. Das aktuell verwaltete Vermögen liegt bei rund 2,8 Milliarden Euro.

www.hahnag.de

Zufriedenstellender Jahresauftakt am Zweitmarkt für Geschlossene Fonds

Am Zweitmarkt für Geschlossene Fonds stieg die Zahl der gehandelten Beteiligungen im ersten Quartal 2019 um mehr als 13 Prozent auf 2.008. Das am Markt gehandelte Nominalkapital sinkt im Vergleich zum letzten Quartal 2018 um 3,9 Prozent auf 69,58 Millionen Euro. Die Summe der Kaufpreise geht im gleichen Zeitraum um 15,3 Prozent zurück und liegt bei 45,01 Millionen Euro. Der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen liegt im ersten Quartal 2019 bei 64,69 Prozent – und damit um knapp zwölf Prozent niedriger als im Vorjahr. Im Vergleich zu den Monaten Januar bis März der Vorjahre kann der Zweitmarkt mit dem Auftakt überaus zufrieden sein, schreibt die Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) in einem aktuellen Marktbericht.

Die DZAG erfasst kontinuierlich den öffentlich sichtbaren Handel in den Sparten Immobilie, Schiff und Sonstige Assets. Der Durchschnittskurs im Bereich der Immobilienfonds liegt bei knapp 78,5 Prozent, im Bereich der Sonstigen Assets bei etwas über 46 Prozent. Auf Immobilienfonds entfällt mit knapp 65 Prozent wie gewohnt der größte Umsatzanteil. Es folgt die Assetklasse der Sonstigen Assets mit 20 Prozent sowie die der Schiffsfonds mit etwas mehr als 15 Prozent. Vergleichsweise rege gehandelt wurden im ersten Quartal vor allem Schiffsfonds und Sonstige Assets – bei letzteren machten allein die Flugzeugfonds 42 Prozent aller gehandelten Beteiligungen aus.

Mit einem Nominalumsatz von 18,6 Millionen Euro und einem Kaufpreisvolumen von 11,4 Millionen Euro startet die DZAG sehr gut in das neue Geschäftsjahr 2019. Mit Blick auf die vergangenen sechs Jahre markieren beide Werte einen neuen Höchststand für die drei ersten Monate des Jahres.

„Wir freuen uns über die regen Handelstätigkeiten zum Start ins neue Jahr und das ungebrochene Interesse der Anleger – zumal der Jahresauftakt am Zweitmarkt erfahrungsgemäß etwas zurückhaltend ist“, fasst Jan-Peter Schmidt, Vorstand der DZAG, die Stimmung am Markt zusammen. Auch für die kommenden Monate ist er optimistisch: „Die BaFin zieht die Zügel an, die Emittenten zögern mit Neuemissionen: Das steigert die Attraktivität des Zweitmarkts für Kapitalanlagen im Jahr 2019 einmal mehr.“

Quelle: Pressemitteilung DZAG

Die Deutsche Zweitmarkt AG ist Makler und Handelshaus für Anteile an Geschlossenen Fonds aller Assetklassen. Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig Informationen zum Zweitmarkt für geschlossene Beteiligungen.

www.deutsche-zweitmarkt.de

KanAm Grund Group bietet institutionellen Kunden breitere Produktpalette

Mit der neuen Vertriebsgesellschaft Stepwise Capital GmbH bietet die KanAm Grund Group institutionellen Anlegern künftig eine breitere Produktpalette von Immobilienfonds und Club Deals der KanAm Grund sowie alternative Investments von ausgewählten Fondsmanagern an. Nach der Mitte März erfolgten Vertriebszulassung durch die zuständige Aufsichtsbehörde startet Stepwise Capital mit einem europäischen Immobilienfonds der KanAm Grund Group in den Vertrieb. Weitere exklusive Fondsprodukte für Erneuerbare Energien und Private Debt sind bereits in der Abstimmung. Der Vertriebsfokus von Stepwise Capital liegt bei Versicherungen, Versorgungswerken, Pensionskassen, Unternehmen und Stiftungen.

Die Gesellschaft wurde im vergangenen November als 100-prozentige Tochter der KanAm Grund Real Estate Asset Management unter dem Geschäftsführer Sascha Schadly gegründet und hat ihren Sitz im Frankfurter Messeturm, dem Hauptsitz der KanAm Grund Group. Schadly ist gleichzeitig als Geschäftsführer der KanAm Grund Institutional Kapitalverwaltungsgesellschaft für Fondsmanagement und Vertrieb zuständig.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2019 ist Oliver Brandt als geschäftsführender Gesellschafter bei Stepwise Capital eingetreten. Entgegen der Planung bei Gründung von Stepwise Capital im November 2018 wird Dr. Moritz Weiß nicht in die Geschäftsführung eintreten. Weiß hat aus persönlichen Gründen um die Auflösung seines Geschäftsführervertrages gebeten, dem hat der Aufsichtsrat bereits zugestimmt.

Quelle: Pressemitteilung KanAm Grund Group

Die KanAm Grund-Gruppe, im Oktober 2000 gegründet, besteht aus der KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft (offene Immobilienfonds), KanAm Grund Institutional Kapitalverwaltungsgesellschaft (Immobilien-Spezialfonds) und der KanAm Grund REAM (internationales Investment & Asset Management Advisory).

www.kanam-grund.de

Commerz Real steigt bei Crowdinvesting-Plattform Bergfürst ein

Der Asset- und Investmentmanager Commerz Real wird im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit 24,9 Prozent zweitgrößter Gesellschafter der Crowdinvesting-Plattform Bergfürst und dessen strategischer Partner. Das im Jahr 2011 gegründete Start-up Bergfürst kann aktuell auf mehr als 35.000 Investoren, über 54 Millionen Euro investiertes und 12,9 Millionen Euro zurückgezahltes Kapital, inklusive Zinsen, verweisen. Den Anlegern stehen alle Nutzungsarten von Immobilien zur Verfügung: Wohnen, Büro, Einzelhandel sowie Hotel und Pflege. Investiert werden kann derzeit deutschlandweit sowie in Österreich und Spanien. Weitere internationale Objekte sind in Planung. Die Mindestanlagesumme beträgt zehn Euro bei jährlichen Zinsen zwischen 5,0 und 7,5 Prozent.

„Für uns ist der Einstieg ein weiterer Schritt auf unserem Weg zum digitalen Assetmanager“, erläutert Andreas Muschter, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real. „Dazu gehört auch das Erkennen und Erschließen alternativer, neuartiger Geschäftsmodelle.“ Crowdinvesting beziehungsweise Crowdfunding hätten sich in den vergangenen Jahren als alternative Anlage- und Finanzierungsmöglichkeit entwickelt und würden von immer mehr Anlegern und Projektentwicklern genutzt. Commerz Real sieht das Vehikel als Ergänzung zum klassischen Fondsgeschäft und erwartet, dass sich der Markt in den kommenden Jahren weiter etablieren und überproportional wachsen wird. „Dieses Potenzial wollen wir für uns nutzen“, so Muschter. Dass die Wahl auf Bergfürst fiel, habe mehrere Gründe. „Kunden suchen auf einer solchen Plattform die optimale Mischung aus Rendite, Qualität, Service und Breite des Anlageangebots“, führt Florian Stadlbauer, Head of Digitalization bei der Commerz Real, aus. „Bergfürst bietet genau dies und ist deshalb einzigartig, weil die Gründer von Anfang an auf Kundenservice und Qualität der Projekte sowie der Plattform achteten und nicht Wachstum um jeden Preis suchten.“ Beispiele dafür seien der Zweitmarkt, die automatische Steuerabführung, aber auch die selbstentwickelte einfache und nutzer-freundliche Plattform. Auch eine Grundbuchbesicherung der Anlagen könnten viele Wettbewerber nicht anbieten.

„Die Beteiligung der Commerz Real ist eine schöne Anerkennung unserer Leistung und unterstreicht die Qualität unserer Plattform“, erklärt Guido Sandler, Gründer und Vorstand von Bergfürst. „Die Kapitalerhöhung und die Schaffung von gemeinsamen Strukturen werden sich bei uns auf unterschiedlichen Ebenen positiv auswirken.“ Neben der Erweiterung des Kundennetzwerks erwartet Bergfürst auch, kurzfristig Geschwindigkeit, Anzahl und Volumen je Emission deutlich erhöhen können. „Zudem profitieren wir von der Expertise des führenden Asset Managers der Immobilienbranche und natürlich wird sich diese Kooperation auch vertrauensbildend im Hinblick auf unsere Neukundengewinnung auswirken“, so Sandler.

Quelle: Pressemitteilung Commerz Real

Die Commerz Real AG, eine Fondsgesellschaft mit Sitz in Wiesbaden, ist eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Das Fondsangebot umfasst offene Immobilienfonds, institutionelle Anlageprodukte und unternehmerische Beteiligungen für Immobilien, Flugzeuge, regenerative Energien und Schiffe.

www.commerzreal.com

Bergfürst ist die Crowdinvesting-Plattform, bei der sich Privatinvestoren ab zehn Euro an Startups, jungen Wachstumsunternehmen und an einzelnen Immobilien sowie Immobilien-Portfolios beteiligen können. Die Bergfürst AG mit Sitz in Berlin wurde im Dezember 2011 gegründet.

www.bergfuerst.com

Report: Weltweiter Diamantenmarkt ist gewachsen

Das Diamantengeschäft erstrahlt in neuem Glanz: Die gesamte Branche ist nach einer Phase der Stagnation 2017 erstmals wieder um zwei Prozent gewachsen. Die Minen haben mit 151 Millionen Karat fast 20 Prozent mehr Rohdiamanten geschürft. Die Belebung der Industrie führt die Managementberatung Bain & Company in ihrem „Global Diamond Report“ auf die insgesamt positive Entwicklung am Luxusmarkt zurück. Gemeinsam mit dem Antwerp World Diamond Center hat Bain diesen Report bereits zum achten Mal erstellt.

Insbesondere in den USA und in China habe Brillantschmuck neue Liebhaber gefunden. In China hatte die Nachfrage seit 2013 stagniert. Nun aber begeisterten sich dort vor allem die Millennials sowie junge Frauen für den Schmuck. Diesen ließen sie sich nicht wie üblich schenken, sondern kauften ihn zunehmend selbst.

Die positive Entwicklung hatte sich bereits 2016 abgezeichnet. Im Jahr darauf legten dann von den Minenbetreibern über die Verarbeiter bis hin zum Schmuckhandel alle Segmente der Wertschöpfungskette zu. Bain-Partner und Luxusmarktexperte Oliver Merkel prognostiziert: „Dieser Trend wird sich voraussichtlich bis in die 2030er-Jahre fortsetzen.“

Bis Ende 2018 habe sich die Dynamik im Diamantenmarkt dank der hohen Schmucknachfrage der Wohlhabenden weiter verstärkt. In der ersten Jahreshälfte präsentierten vor allem die Minenbetreiber und die Juweliere erfreuliche Zahlen. Den seit Jahren schwachen europäischen Märkten bescherten der Tourismus sowie die Aufwertung des Euro eine Erholung. In Japan wiederum sorgte die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt für eine stärkere Nachfrage nach Brillantschmuck. Sogar im krisengeplagten Indien seien erste Anzeichen für eine Verbesserung des Diamantengeschäfts zu erkennen.

In den Reihen der Verarbeiter, die Rohdiamanten schneiden, schleifen und polieren, profitierten 2017 vor allem die Produzenten kleinerer Brillanten. Die gesamte Branche erwirtschaftete im Schnitt Margen von einem bis drei Prozent. Die effizientesten Unternehmen konnten rund zehn Prozent vom Umsatz als Gewinn ausweisen.

Um ihre Profitabilität weiter steigern zu können, sollten alle Marktplayer ihr Augenmerkt auf drei wichtige Branchenentwicklungen richten, darunter die Digitalisierung (insbesondere im Marketing eröffneten sich zahlreiche Möglichkeiten, die Kunden besser zu erreichen), künstliche Diamanten (im Labor erzeugte Diamanten hätten sich am Markt etabliert) sowie junge Kunden. Diese richteten sich bei ihrer Kaufentscheidung vor allem nach Influencern, Bewertungen und Likes in den sozialen Netzwerken.

Quelle: Pressemitteilung Bain & Company

Bain & Company Inc. ist ein Managementberatungsunternehmen mit Sitz in Boston. Das 1973 gegründete Unternehmen beschäftigt eigenen Angaben zufolge in 57 Büros in 36 Ländern rund 8.000 Mitarbeiter, davon 900 im deutschsprachigen Raum.

www.bain.de

Analyse: Umsatzrückgang beim Flächenumsatz der Top-Büromärkte

Das Immobilienberatungsunternehmen Cushman & Wakefield hat die Deutschlandzahlen für den Bürovermietungsmarkt des ersten Quartals 2019 bekannt gegeben. Die Top-Vier-Märkte Berlin, Frankfurt, Hamburg und München beendeten die ersten drei Monate des Jahres 2019 mit einem kumulierten Flächenumsatz von 639.100 Quadratmetern und verfehlten damit das Ergebnis des Vorjahresquartals um zwölf Prozent. Im Zehnjahresvergleich bleibt der kumulierte Umsatz auch unter den Erstquartalswerten der Jahre 2016 und 2017, ist gleichzeitig jedoch 19 Prozent höher als der Durchschnittswert des ersten Quartals der vergangenen zehn Jahre.

Das Gesamtergebnis 2019 setzt sich aus gegenläufigen Marktentwicklungen zusammen. Am Berliner Büromarkt wurden mit 223.300 Quadratmetern fast genauso viele Flächen umgesetzt wie im ersten Quartal des Vorjahres (223.500 Quadratmeter). In Hamburg stieg der Umsatz um 31 Prozent auf 139.000 Quadratmeter. München hat 17 Prozent verloren, steht jedoch mit 193.700 Quadratmeter an zweiter Stelle hinter Berlin. Frankfurt bildet hingegen mit einem Umsatzrückgang von 48 Prozent auf 83.100 Quadratmeter das Schlusslicht der Top-Märkte.

Großflächenanmietungen von mindestens 10.000 Quadratmetern sorgten für 21 Prozent des Gesamtergebnisses. Dabei blieb jeder der acht Neuverträge unter 25.000 Quadratmetern. Anbieter von Coworking- und flexiblen Büroflächen mieteten im ersten Quartal 2019 rund 36.300 Quadratmeter neu an. Ihr Anteil am gesamten Flächenumsatz in den Top-Vier-Märkten erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahresquartal von zwei Prozent auf sechs Prozent. Über die vergangenen zwölf Monate hinweg haben Flexspace-Anbieter fast 250.000 Quadratmeter in den Top-vier-Märkten neu angemietet. Damit beträgt ihr Anteil am Gesamtflächenumsatz acht Prozent – gemessen zwischen dem zweiten Quartal 2018 und dem ersten Quartal 2019.

Aufgrund eines knappen Flächenangebots im Bestand seien Flächensuchende vielfach auf Projektanmietungen ausgewichen. Zum Jahresbeginn betrug die Leerstandsrate in Berlin 1,6 Prozent, in München 2,7 Prozent. In den Top-Vier-Märkten bezogen sich 30 Prozent des Flächenumsatzes im ersten Quartal auf Flächen, die sich noch im Bau befinden oder erst geplant sind. Dies gilt vor allem für Berlin mit einem Anteil der Projektanmietungen von mehr als 45 Prozent.

Im ersten Quartal wurden in den Top-Vier-Märkten rund 151.200 Quadratmeter an neuen Büroflächen fertiggestellt. Bis zum Jahresende soll sich das Volumen ungefähr um eine Million Quadratmeter erhöhen. Für Flächensuchende bleibe das Angebot an modernen Flächen trotzdem auf einem niedrigen Niveau, denn rund 70 Prozent dieser Neubauflächen seien bereits für künftige Nutzer reserviert. Misslich sei die Lage vor allem in Berlin. Dort stehen in den Projekten, die in den nächsten neun Monaten bezugsfertig werden sollen, nur noch knapp 30.000 Quadratmeter zur Anmietung zur Verfügung. Am Münchner Markt sieht es hingegen anders aus: Gut 160.000 Quadratmeter mit geplanter Fertigstellung bis zum Jahresende sind auf dem Markt verfügbar.

In allen Top-Vier-Märkten liegen die aktuell erzielbaren Spitzenmieten deutlich höher als noch vor zwölf Monaten. In Frankfurt, Hamburg und München müssen im Spitzenbereich 1,50 Euro mehr pro Quadratmeter und Monat gezahlt werden. In Berlin sind es 4,50 Euro mehr.

Quelle: Pressemitteilung Cushman & Wakefield

Cushman & Wakefield, Inc. (C&W) ist ein internationales Immobilienberatungsunternehmen mit Sitz in New York. Das 1917 gegründete Unternehmen berät und vertritt seine Kunden in allen Fragen rund um die Nutzung von Gewerbeimmobilien.

www.cushmanwakefield.de

Handelsinvestmentmarkt Deutschland: Einzelhandel in einer Dekade der Transformation

Der nationale Handelsinvestmentmarkt startet mit einem Plus ins neue Jahr: Insgesamt belief sich das Transaktionsvolumen im ersten Quartal 2019 auf rund 2,7 Milliarden Euro und lag damit vier Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums. Dementsprechend zeichnen Immobilien dieses Segments für rund 24 Prozent des gesamten Gewerbetransaktionsvolumens verantwortlich und bleiben auf dem zweiten Platz der bedeutendsten Nutzungsarten am deutschen Investmentmarkt. Spitzenreiter sind nach wie vor Büroimmobilien mit einem Anteil von 50 Prozent, so ergibt eine Analyse des Immobilienberaters Savills.

„Zurzeit agieren viele aktive, aber auch sehr selektive Marktakteure. So spiegelt die Preisvorstellung des Verkäufers die langfristigen Risiken des Käufers oftmals nicht wider, was ein höheres Transaktionsvolumen ausbremst. Auch im weiteren Jahresverlauf rechnen wir hier mit keiner Veränderung“, sagt Jennifer Güleryüz, Senior Consultant Research Germany bei Savills.

Während Geschäftshäuser mit einem Volumen von knapp 1,3 Milliarden Euro erneut das stärkste Teilsegment darstellten, wurden mit Fachmarktzentren rund 427 Millionen Euro umgesetzt. Dies entspricht einem Anteil von 16 Prozent am Einzelhandelstransaktionsvolumen. „Die Nachfrage nach Objekten dieser Art ist zwar gleichbleibend hoch, aufgrund des Mangels an Core-Produkten bleiben höhere Volumina jedoch aus. Außerdem führt der aktuelle Nachfrageüberhang zu einer weiteren Renditekompression für Fachmarktzentren“, sagt Jörg Krechky, Director und Head of Retail Investment Germany bei Savills. Aktuell liegt die Spitzenrendite für das Teilsegment deshalb bei nur noch 3,9 Prozent.

Stärker am Umsatzvolumen beteiligt waren Shopping Center: Sie machten mit 587 Millionen Euro einen Anteil von rund 22 Prozent aus. Der Verkauf der Königsbau Passagen in Stuttgart trug mit rund 280 Millionen Euro nicht nur maßgeblich zu diesem Ergebnis bei, sondern stellt für den Jahresauftakt auch die mit Abstand größte Transaktion auf dem Handelsimmobilienmarkt dar. Mit einem Büroflächenanteil von rund 40 Prozent gehört es zudem zu den Objekten, die zeigen, dass Mischnutzung funktioniere. „Wir sind in einer Dekade der Transformation angekommen – sowohl auf übergeordneter Centerebene als auch innerhalb der Ladenflächen findet eine Verschiebung und Fusion einzelner Nutzungsbausteine statt. Anstelle eines reinen Einkaufszentrums mit 100 Prozent Handelsflächen braucht es Stadtquartiere, die Freizeit, Arbeit, Wohnen und Einkaufen optimal kombinieren“, so Krechky.

Bei Betrachtung der Investorenstruktur ist mit 62 Prozent Marktanteil zwar erneut eine deutliche Dominanz deutscher Anleger festzustellen, jedoch sei schon jetzt eine zunehmende Nachfrage aus dem Ausland spürbar. Savills prognostiziert insbesondere einen regen Anstieg asiatischen Kapitals. Die damit verbundenen Returnanforderungen von sechs Prozent bis sieben Prozent dürften Handelsimmobilien im Vergleich zu anderen, meist teureren Assetklassen zukünftig in der Gunst der Investoren wieder steigen lassen.

Quelle: Pressemitteilung Savills

Savills plc ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in London. Tätigkeitsschwerpunkte sind Beratungs-, Management- und Transaktionsdienstleistungen. Das 1855 gegründete Unternehmen unterhält 600 Niederlassungen weltweit.

www.savills.de

Immobilienfonds von ZBI und Union Investment: Neue Kontingente nach Akquisition

Nach dem Abschluss der Verhandlungen zwischen der BGP Gruppe und einem Konsortium aus ZBI Gruppe und Union Investment wurde nun der Kaufvertrag unterzeichnet. Damit wechseln 16.000 Wohneinheiten den Besitzer. Dies ermögliche es Anlegern, wieder in die zwei Wohnimmobilienfonds „UniImmo: Wohnen ZBI“ und „ZBI Union Wohnen Plus“ zu investieren. Insgesamt stehen bis Ende Juni Kontingente von 1,2 Milliarden Euro (UniImmo: Wohnen ZBI“) und 0,2 Milliarden Euro („ZBI Union Wohnen Plus“) zur Verfügung.

„In den letzten 24 Monaten haben wir in einem herausfordernden Marktumfeld 74 Wohnimmobilienankäufe von insgesamt rund vier Milliarden Euro realisiert, davon knapp 1,9 Milliarden Euro in sechs Transaktionen allein im laufenden Kalenderjahr“, sagt Mark Münzing, Chief Investment Officer der ZBI Gruppe. „Sowohl für die ZBI als auch für Union Investment ist die aktuelle Akquisition der mit Abstand größte Immobilienankauf, den beide Häuser bislang getätigt haben. Zugleich ist es eine der größten Transaktionen von Wohnimmobilien der letzten Jahre, die in Deutschland überhaupt stattgefunden hat“, sagt Münzing.

Die erworbenen Wohneinheiten werden Bestandteil des offenen Immobilienfonds „UniImmo: Wohnen ZBI“ und des Immobilienspezialfonds „ZBI Union Wohnen Plus“.

„Die Immobilien passen ausgezeichnet in das Profil beider Fonds und führen zu einer regionalen Diversifikation des jeweiligen Portfolios“, sagt Dirk Meißner, als Vorstandsvorsitzender der ZBI Kapitalverwaltungsgesellschaft verantwortlich für das Fondsmanagement. So kämen attraktive Wohnstandorte wie beispielsweise im Großraum München, in Köln, Nürnberg, Karlsruhe oder Münster hinzu.

„Die Bewirtschaftung der Wohnungen verbleibt in den bewährten Händen der BGP-Mitarbeiter. Für die Mieter in den 16.000 Wohnimmobilien ändert sich mit der Transaktion nichts. Lediglich das Eigentum am Immobilienbestand geht an eine Vielzahl genossenschaftlicher Kleinsparer und einige institutionelle Investoren über“, ergänzt Jörg Kotzenbauer, Transaktionsverantwortlicher für Union Investment.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der ZBI Gruppe und Union Investment

Die ZBI Zentral Boden Immobilien mit Sitz in Erlangen konzipiert Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger.

www.zbi-ag.de

Die Union Asset Management Holding AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Anbieter für die Fondsvermögensverwaltung innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Die sechs eigenständigen Kapitalanlagegesellschaften der 1956 gegründeten Unternehmensgruppe beschäftigen rund 3.000 Mitarbeiter.

www.union-investment.de

Reconcept platziert „grüne Festzinsanlage“

Der auf grüne Geldanlagen spezialisierte Hamburger Asset Manager Reconcept hat die nachrangige Namensschuldverschreibung „RE12 EnergieZins 2022“ bei 340 Anlegern platziert. Innerhalb von rund neun Monaten, und damit schneller als von Reconcept erwartet, wurde das Anleihevolumen in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro eingesammelt.

Mit dem eingeworbenen Kapital sind Investments in Wind- und Solarenergie in Deutschland, Kanada und Skandinavien geplant. Verzinst wird die Anleihe mit fünf Prozent per annum. Die Rückzahlung des Kapitals soll zusammen mit der letzten Zinszahlung am 31. März 2023 erfolgen. Der geplante Gesamtmittelrückfluss vor Steuern beträgt laut Verkaufsprospekt 123,33 Prozent.

Reconcept hat bereits ein Folgeangebot in Vorbereitung. Der Auftakt für das neue Festzinsangebot ist für den 29. April vorgesehen.

Quelle: Website Reconcept

Die Reconcept GmbH mit Sitz in Hamburg konzipiert Geldanlagen mit dem Schwerpunkt auf erneuerbare Energien. Das 1998 gegründete Unternehmen hat bislang Eigenkapital in Höhe von insgesamt rund 190 Millionen Euro platziert, mit dem ein Gesamtfondsvolumen in Höhe von rund 480 Millionen Euro realisiert wurde.

www.reconcept.de

Deutsche Finance Securities mit neuem Geschäftsführer

Der auf international gelistete Immobilienwerte fokussierte Asset Manager Deutsche Finance Securities hat Andreas Lindner zum Geschäftsführer für den Bereich Vertrieb bestellt. Lindner verfügt über langjährige Erfahrung im „Listed Market“ und leitete über 13 Jahre das  Deutschland-Geschäft der C-Quadrat-Unternehmensgruppe.

„Wir werden mit eigenen Fondsstrategien privaten, professionellen und institutionellen Investoren exklusiven Zugang zu internationalen Immobilienaktien und REITs bieten. Der Markteintritt für unseren ersten international investierenden Fonds ist für Juli 2019 geplant“, so Lindner, Geschäftsführer Deutsche Finance Securities.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Finance Group

Die Deutsche Finance Group ist ein unabhängiger Investmentmanager mit Sitz in München. Die 2005 gegründete Unternehmensgruppe hat 2,05 Milliarden Euro Assets under Management.

www.deutsche-finance-group.de

Deutsche Lichtmiete: Zweite Unternehmensanleihe nach drei Monaten platziert

Ökologisch sinnvolle Investments liegen im Trend. Das zeigt die „EnergieEffizienzAnleihe 2023“ der Deutschen Lichtmiete.  Zum 1. Dezember 2018 gestartet, ist die zweite Unternehmensanleihe des Herstellers und Vermieters energieeffizienter LED-Beleuchtung bereits vollständig platziert. Ein Großteil des Emissionsvolumens in Höhe von 30 Millionen Euro wurde von institutionellen Investoren gezeichnet.

Roman Teufl, Geschäftsführer der Deutschen Lichtmiete Vertriebsgesellschaft für ethisch-ökologische Kapitalanlagen, sieht darin einmal mehr das Geschäftsmodell des Unternehmens bestätigt: „Mit unseren Investments bieten wir institutionellen und privaten Anlegern eine ökologisch sinnvolle und profitable Kapitalanlage. Wir freuen uns natürlich sehr über das große Interesse der Investoren. Unser Konzept hat sich bewährt. Die Nachfrage steigt weiter und das Unternehmen wächst immer schneller. Dabei liegen die wahren Potenziale noch vor uns: Sowohl im Bereich der Industriebeleuchtung als auch in angrenzenden LED-Anwendungsbereichen und in der regionalen Expansion. Wir setzen unseren Wachstumskurs mit hoher Dynamik fort und werden weiterhin Investoren die Möglichkeit bieten, hieran teilzuhaben.“

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Lichtmiete

Die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe hat sich auf die Herstellung und Vermietung von energieeffizienter Beleuchtungstechnik spezialisiert. In Zusammenarbeit mit der Industrie realisiert die Deutsche Lichtmiete nach Kundenbedarf die Umsetzung von entsprechenden Projekten im deutschsprachigen Raum.

www.lichtmiete.de

Hotelfonds von Dr. Peters auf der Zielgeraden

Der im November 2018 aufgelegte Hotelfonds „Courtyard by Marriott Oberpfaffenhofen“ ist zu rund 90 Prozent platziert. Der Fondsinitiator Dr. Peters hat daher eine Zeichner-Warteliste für den Publikums-AIF eröffnet.

„Alle nun bei uns kurzfristig eingereichten Beitrittserklärungen werden auf der Warteliste erfasst und entsprechend ihrem zeitlichen Eingang bei eventuellen Stornierungen berücksichtigt“, erläutert Stefan Lammerding, Geschäftsführer Portfoliomanagement und Vertrieb bei der Dr. Peters Group.

Dass nun, nur knapp vier Monate nach Vertriebsstart, bereits ausreichend viele Zeichnungsscheine für den Hotelfonds DS 142 vorliegen, sei auch ein Erfolg der neuen strategischen Ausrichtung von Dr. Peters, bei der vor allem die Kundenzentrierung eine gewichtige Rolle spielt.

Dazu Lammerding: „Wir bieten nicht nur Immobilieninvestments mit attraktiven Renditen an. Sondern stellen die Bedürfnisse unserer Kunden in den Mittelpunkt allen Handelns. Diese Kombination aus Asset-Know-how und Servicequalität wird von privaten und institutionellen Anlegern gleichermaßen geschätzt.“

Quelle: Newsroom Dr. Peters

Die Dr. Peters Group mit Sitz in Dortmund und Niederlassung in Hamburg konzipiert, platziert und verwaltet geschlossene Beteiligungsmodelle in den Assetklassen Flugzeuge, Immobilien und Schiffe. Die 1960 gegründete Unternehmensgruppe beschäftigt 520 Mitarbeiter und hat bislang 144 Fonds aufgelegt.

www.dr-peters.de

Private Equity: Investoren bleiben in Kauflaune

Trotz trüber Konjunkturaussichten und eines wirtschaftlichen Abschwungs verstärken Private-Equity (PE)-Investoren am deutschen Markt weiter ihre Kaufbemühungen. Zwar bremst die schwächelnde Konjunktur auch die Entwicklung der Kaufpreise, doch der generellen Performance von Private-Equity-finanzierten Unternehmen tut dies keinen Abbruch. Das ist das Kernergebnis des ersten Private Equity Panels in diesem Jahr, für das CMS Deutschland und das „Magazin Finance“ mehr als 50 verschiedene Private-Equity-Häuser aus dem deutschen Mittelstand befragen.

Nach Ansicht der Private-Equity-Manager ist die Kaufpreise für Neu-Investments im Gegensatz zum vergangenen Jahr etwas attraktiver geworden. Auf einer Skala von 1,0 (sehr teuer) bis 10,0 (sehr günstig) ist der Wert von 2,70 auf 3,39 Punkte geklettert. Wesentlich klarer wird die Verschiebung Richtung Käuferseite beim Blick auf die taktische Positionierung der befragten PE-Manager, denn nur noch 39 Prozent von ihnen sehen sich aktuell eher als Verkäufer – ein Rückgang von 19 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Befragung. Dazu Dr. Tobias Schneider, Private Equity-Partner bei CMS in Deutschland: „Wenn die Konjunkturaussichten sich verschlechtern, fallen in vielen, aber nicht in allen Branchen auch die Kaufpreise, was nach der absoluten Hochpreisphase der letzten Jahre am Ende dem Markt insgesamt gut tun wird.“ Laut Panel sind sich die PE-Investoren eines immer schwieriger werdenden Umfelds bewusst. Dementsprechend schätzen sie ihre Geschäftsaussichten mit einem Wert von 6,48 deutlich schlechter ein als noch im Frühjahr 2018 mit einem Wert von 7,76 Punkten.

Rund zwei Drittel (65 Prozent) der befragten Private-Equity-Professionals planen, sich in diesem Jahr intensiver mit Add-on-Akquisitionen auseinanderzusetzen. Noch Anfang des vergangenen Jahres lag der Wert bei 59 Prozent. 35 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die Prüfung von Übernahmen börsennotierter Firmen einen relevanten Teil ihrer Arbeit ausmachen wird. 2017 als auch 2018 sprachen sich hierfür jeweils elf Prozent der Befragten aus. Nur noch 35 Prozent der Panelisten setzen den Fokus auf klassische Neu-Investments (Vorjahr: 65 Prozent). Damit scheint der Investmentfokus auf der Stärkung von bereits übernommenen Plattformunternehmen zu liegen. Dazu Dr. Jacob Siebert, Private-Equity-Partner bei CMS Deutschland: „Auch hier macht sich der Geldüberhang bei Investoren bemerkbar, welcher Spielraum zur Stärkung der bestehenden Investments eröffnet und gleichzeitig den Anlagedruck reduziert.“ Deutlich mehr Raum als bislang erhalten außerdem Fundraising-Aktivitäten – mehr als jeder zweite Befragte setzt sich mit Kapitalbeschaffung und Investorenpflege auseinander.

Die Konjunkturabschwächung macht sich besonders bei den Akquisitionstargets bemerkbar, denn vermeintlich robuste Branchen finden immer mehr Anhänger. So hat laut Panel die stabile Dienstleistungsbranche mit einem Wert von 7,22 Punkten die konjunkturanfälligere Elektronikbranche überholt (6,78 Punkte). Großer Beliebtheit erfreut sich neben der Software/IT-Branche (8,35 Punkte) auch der Healthcare-Bereich (7,82 Punkte). Einen regelrechten Absturz erlebt dagegen die Automobilbranche. Mit einem Wert von 2,65 Punkten im Vergleich zu 3,64 Punkten im Herbst 2018 und damit einem Einbruch von mehr als 25 Prozent gilt die Branche laut Befragten als mit weitem Abstand unattraktivstes Investitionsziel. Verglichen mit dem Vorjahreswert von 4,27 Punkten sind es nahezu 40 Prozent.

Quelle: Pressemitteilung CMS Deutschland

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Büromarkt Deutschland: Mangelndes Angebot bremst Investmentumsatz

Mit einem bundesweiten Transaktionsvolumen von 5,3 Milliarden Euro wurde im ersten Quartal 2019 das drittbeste Ergebnis auf dem deutschen Büroimmobilienmarkt aller Zeiten erzielt. Dies ergibt die Analyse des Immobilienberaters BNP Paribas Real Estate (BNPPRE). „Die Nachfrage der Anleger hätte allerdings für einen deutlich höheren Umsatz ausgereicht, wenn mehr Produkt verfügbar gewesen wäre. Der Angebotsmangel ist demzufolge auch der Grund dafür, dass der im vergangenen Jahr aufgestellte Rekordumsatz um 15 Prozent verfehlt wurde. Trotzdem steuern Büroimmobilien fast jeden zweiten Euro zum gewerblichen Investmentumsatz bei und bleiben damit die mit Abstand wichtigste Assetklasse“, erläutert Sven Stricker, Geschäftsführer und Co-Head Investment von BNPPRE.

Dominiert wurde das Geschehen erneut von Einzeldeals, die mit knapp 5,2 Milliarden Euro ihr zweitbestes Resultat aller Zeiten erzielen. Paktverkäufe kommen dagegen nur auf rund 100 Millionen Euro, was einem der schwächsten Jahresstarts der vergangenen zehn Jahre entspricht – und das, obwohl Käufer händeringend großvolumige Portfolios suchen. Auch dort mangelt es also an Produkt.

Die deutschen A-Standorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) konnten den im Vorjahr aufgestellten Rekord erwartungsgemäß nicht wieder erreichen. Mit rund 3,62 Milliarden liegt ihr Ergebnis um rund ein Drittel niedriger. Gegen den Trend hat sich allerdings Berlin entwickelt, wo mit 1,87 Milliarden Euro ein neues Allzeithoch aufgestellt wurde. Auch Köln (169 Millionen Euro) konnte zulegen, wenn auch auf erheblich niedrigerem Niveau als die Bundeshauptstadt. Mehr als verdoppelt hat sich der Umsatz außerhalb der A Städte, und zwar auf gut 1,6 Milliarden Euro. Ausschlaggebend hierfür ist zum einen eine gewisse Ausweichbewegung der Anleger aufgrund des Produktmangels in den A-Standorten, zum anderen aber auch ein aktuell entsprechendes Angebot in einigen attraktiven B-Städten, das in dieser Form nicht jedes Jahr vorhanden ist.

Das limitierte Angebot an Premiumobjekten, in Verbindung mit dem hohen Käuferinteresse, hält den Wettbewerb im Core-Segment hoch. Vor diesem Hintergrund sei es auch nicht überraschend, dass vereinzelt noch einmal leicht sinkende Spitzenrenditen zu beobachten waren. Außerhalb der vier Top-Standorte haben sie im vierten Quartal weiter um fünf Basispunkte nachgegeben, sodass sie jetzt in Düsseldorf, Köln und Stuttgart jeweils bei 3,10 Prozent anzusetzen sind. Teuerster Standort bleibt Berlin mit 2,70 Prozent, gefolgt von München mit 2,80 Prozent. Auch in Frankfurt (2,95 Prozent) und Hamburg (3,05 Prozent) zeigten sich die Netto-Spitzenrenditen stabil.

„Die Ergebnisse der ersten drei Monate bestätigen die Anfang des Jahres abgegebene Prognose, dass auch 2019 ein überdurchschnittlich guter Umsatz zu erwarten ist. Weiter niedrige Zinsen, begrenzte Anlagealternativen, funktionierende Nutzermärkte und die erwiesene Stabilität Deutschlands bilden die wesentlichen Eckpfeiler eines nach wie vor attraktiven Umfelds. Vor diesem Hintergrund erscheint für das Gesamtjahr erneut ein Transaktionsvolumen zwischen 20 und 25 Milliarden Euro realistisch“, prognostiziert Nico Keller, Geschäftsführer und Co-Head Investment der BNPPRE.

Quelle: Pressemitteilung BNPPRE

Das international tätige Immobilienberatungsunternehmen BNP Paribas Real Estate S.A.S. (BNPPRE) ist eine Tochtergesellschaft der französischen Großbank BNP Paribas.

www.realestate.bnpparibas.de

„European Office Market 2019“: Investmentmarkt erreicht neuen Rekord

Der europäische Büromarkt hat sich 2018 positiv entwickelt, und der Investmentmarkt hat das vergangene Jahr mit einem starken Ergebnis abgeschlossen. Dies ergibt der Marktbericht „European Office Market”, in dem der Immobiliendienstleister BNP Paribas Real Estate einmal jährlich die wichtigsten Entwicklungen in 421 Städten analysiert.

Der Büromarkt in Europa befindet sich im Aufwind: Der Flächenumsatz in den untersuchten europäischen Städten erreichte 2018 mit knapp 13 Millionen Quadratmetern ein ähnliches Niveau wie 2017, in dem die bisher höchste Dynamik dieses Jahrzehnts verzeichnet wurde. In Central-London stieg das Ergebnis mit 1,4 Millionen Quadratmetern (plus 19 Prozent im Vorjahresvergleich) zum dritten Mal in Folge an. Die vier wichtigsten deutschen Städte (Berlin, Frankfurt, Hamburg und München) büßten aufgrund des Angebotsmangels insgesamt acht Prozent ein, übertrafen aber mit einem Flächenumsatz von 3,04 Millionen Quadratmetern den langfristigen Durchschnitt. Wegen fehlender Großabschlüsse ging der Umsatz in Central-Paris um neun Prozent zurück. Außergewöhnlich gute Ergebnisse erzielten Wien (plus 54 Prozent), Luxemburg und Lissabon (plus 21 Prozent) sowie Mailand und Warschau (plus zehn Prozent).

2018 ging der Leerstand in ganz Europa erneut zurück und könnte in mehreren Märkten einen Tiefstand erreicht haben. Die niedrigsten Leerstandsraten wurden in Deutschland verzeichnet, insbesondere in Berlin und München. Mit einer Leerstandsrate von 3,7 Prozent liegt Luxemburg knapp unter dem Niveau der deutschen Märkte. Amsterdam und Warschau verzeichneten die deutlichsten Leerstandsrückgänge. Auch der europäische Investmentmarkt entwickelte sich 2018 positiv und erreichte ein Investitionsvolumen von 264,5 Milliarden Euro. „In den 16 wichtigsten Städten ist das Transaktionsvolumen um zehn Prozent auf über 100 Milliarden Euro gestiegen, dies ist ein neuer Rekord. Auf Büroobjekte entfielen 45 Prozent des Investitionsvolumens, in diesem Segment war der Anteil großvolumiger Deal besonders hoch. Paris beeindruckte 2018 mit einem besonders deutlichen Anstieg des Investitionsvolumens (plus 26 Prozent) und war damit vor London der aktivste Markt in Europa. Die deutschen Märkte entwickelten sich 2018 außerordentlich positiv und übertrafen mit einem neuen Allzeithoch sogar den Rekord von 2007”, sagt Larry Young, Head of International Investment Group bei BNP Paribas Real Estate.

In Deutschland steht Frankfurt (plus 36 Prozent) vor Berlin (minus sechs Prozent), wo ein Angebotsengpass herrscht, an der Spitze. Der Investmentmarkt Dublin verzeichnete ein positives Jahr 2018 (plus 81 Prozent) und vereint fast 90 Prozent des irischen Transaktionsvolumens auf sich. Luxemburg erzielte das beste Ergebnis seit 2007, wobei 94 Prozent des Gesamtumsatzes auf Büroobjekte entfielen.

Die Spitzenrenditen für Büroobjekte setzten ihren Abwärtstrend in ganz Europa fort und erreichten Ende 2018 historische Tiefstände. Im vierten Quartal 2018 lag die Spitzenrendite in den untersuchten Märkten bei durchschnittlich 4,40 Prozent. Unter den größten Standorten weist Berlin mit 2,70 Prozent weiterhin die niedrigste Rendite auf, gefolgt von München (2,80 Prozent), Frankfurt (2,95 Prozent) und Paris (3,00 Prozent).

Quelle: Pressemitteilung BNP Paribas Real Estate

BNP Paribas Real Estate ist ein internationaler Immobiliendienstleister und eine Tochtergesellschaft des Finanzdienstleisters BNP Paribas. Das Unternehmen ist in 36 Ländern vertreten und bietet mit 5.400 Mitarbeitern lokalen Service.

www.realestate.bnpparibas.com

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