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Neuer offener Immobilienfonds im Vertrieb

Nach dem Aufbau eines Startportfolios von zwei Liegenschaften in Erfurt und Aachen geht der neue offene Immobilienfonds „Credit Suisse ImmoTrend Europa“ in den öffentlichen Vertrieb. Der von der Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft aufgelegte Fonds fokussiert sich auf die Immobilientrends von heute und setzt eine zeitgemäße Anlagestrategie um. Er richtet sich sowohl an Privatanleger als auch an institutionelle Investoren.

Der „Credit Suisse ImmoTrend Europa“ investiert breit diversifiziert in hochwertige, moderne Gewerbeimmobilien in Europa, die stabile Mieteinnahmen generieren. Dabei konzentriert er sich gezielt auf Liegenschaften vorwiegend aus den Bereichen Einzelhandel, Büro und Logistik, die modernen und energetisch sinnvollen Immobilienkonzepten entsprechen.

Durch eine breite Streuung der Immobilien nach Ländern, Nutzungsarten, Mietern und Laufzeiten der Mietverträge soll das Risiko gering gehalten werden. Die Fonds-Anlagestrategie wird durch eine moderate Fremdkapitalquote von 20 bis 25 Prozent abgerundet. Der Fonds strebt eine nachhaltige Rendite von 3,0 bis 3,5 Prozent per annum an.

Der „Credit Suisse ImmoTrend Europa“ wurde im September 2018 als offener Immobilien-Publikumsfonds nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) aufgelegt. Im April 2019 wurden zwei erste Immobilien zu einem Gesamtwert von rund 47 Millionen Euro kaufvertraglich gesichert.

„Investitionen in gut vermietete Qualitätsimmobilien mit modernen Konzepten bieten im aktuellen Niedrigzinsumfeld attraktive Renditen bei geringem Risiko und eine niedrige Korrelation zu anderen Anlageklassen,“ meint Alexander Tannenbaum, Geschäftsführer der Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft und Fondsmanager des „Credit Suisse ImmoTrend Europa“. „Unser Fondskonzept ist innovativ, denn es greift die sich rasant wandelnden Nutzeranforderungen an Immobilien auf und setzt auf die zu erwartenden Entwicklungen. Die beiden erworbenen Immobilien spiegeln gut die Anlagestrategie des Fonds wider.“

Quelle: Pressemitteilung Credit Suisse

Die Credit Suisse AG ist einer der weltweit führenden Finanzdienstleister und gehört zur Unternehmensgruppe der Credit Suisse. Credit Suisse Asset Management ist Teil des Unternehmensbereichs Asset Management der Unternehmensgruppe der Credit Suisse. Das Asset Management der Credit Suisse ist im Rahmen der Division International Wealth Management tätig und verwaltet weltweit Vermögen von über 389 Milliarden Schweizer Franken. (Stand: 31. Dezember 2018).

www.credit-suisse.de

Patrizia erwirbt Logistikportfolio in den Niederlanden

Die Immobilien-Investmentgesellschaft Patrizia hat für ihren Fonds „Patrizia Logistik-Invest Europa II“ ein Portfolio von Logistikimmobilien an drei wichtigen Standorten in den Niederlanden erworben. Verkäufer ist DHG, ein in Rotterdam ansässiger Immobilieninvestor und -entwickler. Der Kaufpreis beträgt 130,8 Millionen Euro.

Das in diesem Jahr fertig gestellte Portfolio umfasst rund 131.000 Quadratmeter Logistikfläche an den Standorten Rotterdam, Moerdijk und Bergen op Zoom. Alle drei Standorte liegen im Logistikkorridor, der vom Rotterdamer Hafen durch den Süden der Niederlande führt. Ein großer Teil des Portfolios eignet sich für den Umschlag von Gefahrgut (ADR), einem aufgrund verschärfter Gesetze und Vorschriften schnell wachsenden Marktsegment.

Emile Poort, Head of Transactions Benelux bei Patrizia: „Dies ist eine sehr attraktive Anlage, die unseren Kunden sichere und nachhaltige Einnahmen bietet. Die Immobilien befinden sich in Top-Logistiklagen mit direktem Zugang zu Europas größtem Hafen.“

Nicolai Soltau, Fondsmanager bei Patrizia, ergänzt: „Mit dieser Akquisition haben wir innerhalb von nur sieben Monaten ein Portfolio von 18 Immobilien für den Fonds aufgebaut – ein Beweis dafür, über welch guten Marktzugang Patrizia verfügt.“

Der Fonds „Patrizia Logistik-Invest Europa II“ konzentriert sich auf konventionelle, urbane und E-Commerce Logistikanlagen in ganz Europa. Vor kurzem hatte Patrizia ein Logistik-Portfolio mit sechs Objekten in Deutschland sowie eine weitere Logistik-Anlage im niederländischen Waalwijk erworben. Darüber hinaus ist der Vorgängerfonds „Logistik-Invest Europa I“ nun voll investiert, nachdem er im ersten Quartal 2019 die Endinvestition – die Vorverkaufsvereinbarung über eine Logistikanlage in Amsterdam – offiziell getätigt hat. Insgesamt verwaltet Patrizia europaweit inzwischen mehr als zwei Milliarden Euro an Logistikimmobilien.

Quelle: Pressemitteilung Patrizia

Die Patrizia Immobilien AG ist ein als Investor und Dienstleister tätiges, börsennotiertes Immobilienunternehmen mit Sitz in Augsburg. Derzeit betreut das 1984 gegründete Unternehmen ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 40 Milliarden Euro größtenteils als Co-Investor und Portfoliomanager für Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Staatsfonds und Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

www.patrizia.ag

Geschäftsführerwechsel bei Deutsche Investment KVG

Eitel Coridaß ist ab 1. Mai 2019 als neuer Geschäftsführer der Deutsche Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) verantwortlich für die Bereiche Geschäfts- und Produktentwicklung, Vertrieb sowie Investmentmanagement. Mundt, geschäftsführender Gründungsgesellschafter der 2010 gegründeten Deutsche Investment, hat die Geschäftsführung niedergelegt, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Zukünftig besteht die Geschäftsführung des Unternehmens aus Coridaß (Geschäfts- und Produktentwicklung, Vertrieb sowie Investmentmanagement), Michael Krzyzanek (Portfoliomanagement) und Michael Sehm (Risikomanagement).

Coridaß ist seit mehr als 25 Jahren im Bereich institutioneller Immobilienanlagen tätig und verfügt über eine ausgewiesene Expertise in der Betreuung deutscher und internationaler Investoren. Seit  2007 war er in verschiedenen Geschäftsführerpositionen für die HIH-Gruppe tätig und übernahm die Beratung und Begleitung institutioneller Investoren bei ihren Investitionen in die europäischen Immobilienmärkte: Seit 2016 übernahm er die Geschäftsführung der HIH Institutional Advisory GmbH, zuvor war er mehr als neun Jahre Geschäftsführer und CIO bei der Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH sowie seit der Gründung bis 2011 parallel auch der Intreal Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. Vorherige Führungspositionen bekleidete er bei der DWS-Gruppe oder der Basler Versicherungs-Gesellschaft.

Bei der Deutsche Investment KVG verantwortet Coridaß als Geschäftsführer Geschäfts- und Produktentwicklung, Vertrieb und Investment Management ab sofort die Themen Geschäftsentwicklung, Anlegerakquisition und Investorenbetreuung, Marketing und PR sowie An- und Verkauf.

Enver Büyükarslan, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutsche Investment KVG. „Die Verantwortung für die Bereiche Geschäfts- und Produktentwicklung, Vertrieb sowie Investmentmanagement geben wir bei Eitel Coridaß in vertrauensvolle Hände. Mit seinem tiefen Verständnis von Kundenbedürfnissen und deren Rahmenbedingungen in Kombination mit ausgewiesenen Immobilien- und Kapitalmarktkenntnissen wird er unsere Investoren mit der gewohnten Zuverlässigkeit begleiten und die Geschäfts- und Produktentwicklung weiter vorantreiben.“

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Investment KVG

Die Deutsche Investment Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH legt offene Spezial-AIF in Form von Sondervermögen mit dem Anlageschwerpunkt Immobilien auf und verwaltet diese. Sitz der Gesellschaft ist Hamburg.

www.deutsche-investment.com

Deutsche Finance Investment bestellt neuen Geschäftsführer

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Deutsche Finance Investment bekommt mit Christoph Falk einen neuen Geschäftsführer für den Bereich Fondsadministration.

Falk ist bereits seit 2015 in leitenden Managementpositionen bei Deutsche Finance Investment tätig. Zuvor war er Manager und Prokurist für den Bereich Assurance Financial Services bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in München.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Finance Group

Die Deutsche Finance Group ist ein unabhängiger Investment Manager mit Sitz in München. Die 2005 gegründete Unternehmensgruppe hat 2,05 Milliarden Euro Assets under Management. Die eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft Deutsche Finance Investment GmbH ist auf internationale exklusive Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur fokussiert.

www.deutsche-finance-group

BVT startet Vertrieb für US-Immobilien-Publikumsfonds

Der Münchener Asset Manager BVT Unternehmensgruppe setzt mit dem alternativen Investmentfonds (AIF) „BVT Residential USA 11“ seine US-Immobilienfonds-Reihe fort. Der Fonds fokussiert den US-Mietwohnungsmarkt und bietet eine Investitionsmöglichkeit in die Entwicklung und die Veräußerung von Class-A-Apartmentanlagen an ausgesuchten Standorten in den USA. Das angestrebte Kommanditkapital beträgt rund 25 Millionen US-Dollar. Die Aufnahme von Fremdkapital ist auf AIF-Ebene nicht vorgesehen.

Das Eigenkapital der Anleger investiert der Publikumsfonds in zwei US-Projektentwicklungsgesellschaften, die jeweils eines oder mehrere unbebaute beziehungsweise mit Altbestand bebaute Grundstücke erwerben und darauf Apartmentanlagen (Multi-Family Residential) bauen, vermieten und verkaufen. Im Fokus stehen Standorte an der Ostküste der USA, insbesondere in Florida, wie zum Beispiel Tampa oder Orlando. Der Exit wird nach etwa drei bis vier Jahren ab Erwerb der Projektgrundstücke durch die jeweilige Projektentwicklungsgesellschaft angestrebt.

Privatanleger können sich ab 30.000 US-Dollar am „BVT Residential USA 11“ beteiligen. Das Agio beträgt drei Prozent. Die geplante Laufzeit des AIF beträgt rund 5,5 Jahre bis zum 31. Dezember 2024. Im Gegensatz zu ausschüttungsorientierten US-Immobilienfonds ermittelt sich die Gesamtausschüttung an die Anleger des „BVT Residential USA 11“ vor allem aus dem Verkauf der Unternehmensbeteiligungen beziehungsweise durch die Beendigung der Projektentwicklungsgesellschaften aufgrund des Verkaufs der entwickelten Immobilien. Laut Verkaufsprospekt wird im Basis-Szenario eine Gesamtausschüttung in Höhe von 133 Prozent an die Anleger prognostiziert (unterdurchschnittliche Entwicklung: 126 Prozent, überdurchschnittliche Entwicklung: 139 Prozent).

Verwaltet wird der AIF „BVT Residential USA 11“ von Derigo, der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) der BVT Unternehmensgruppe. Als Verwahrstelle ist die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, beauftragt.

Quelle: Homepage BVT Unternehmensgruppe, Verkaufsprospekt

Die BVT Unternehmensgruppe mit Niederlassungen in München und Atlanta wurde 1976 gegründet und ist ein bankenunabhängiger Asset Manager. Seit Gründung verzeichnet die Gesellschaft ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 6,6 Milliarden Euro, fast 200 platzierte Fonds und mehr als 70.000 Anleger. Die BVT verfügt mit der Derigo GmbH & Co. KG über eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB).

www.bvt.de

Offene Immobilienfonds: Vermietungsquoten steigen zum siebten Mal in Folge an

Die durchschnittliche Vermietungsquote offener Immobilien-Publikumsfonds steigt seit 2011 kontinuierlich an. Auch im vergangenen Jahr legte sie erneut zu und beträgt nun fast 96 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichnete der „Grundbesitz Global“. Das ergibt eine Analyse der Ratingagentur Scope.

Scope hat die Vermietungsquoten der 15 offenen Immobilien-Publikumsfonds untersucht, deren Portfolio überwiegend aus Gewerbeimmobilien besteht. Ergebnis: Die durchschnittliche nach Immobilienvermögen gewichtete Vermietungsquote ist erneut leicht gestiegen – von 95,6 Prozent im Jahr 2017 auf 95,8 Prozent Ende 2018. Dies war der siebte Anstieg in Folge. Zum Vergleich: 2011 betrug die durchschnittliche Vermietungsquote nur 91,8 Prozent.

Der erneute Anstieg der Vermietungsquoten basiert laut Scope zum Teil auf der nach wie vor hohen Flächennachfrage insbesondere auf den europäischen Büromärkten. Ein weiterer Aspekt: Zahlreiche Manager offener Immobilienfonds nutzen das aktuelle Hochpreisumfeld weiterhin gezielt für Portfoliobereinigungen. Dabei werden häufig Objekte mit hohem Leerstand veräußert. Auch der Ankauf voll vermieteter großvolumiger Objekte wirkt sich positiv auf die Vermietungsquote aus.

Ausblick: Die Vermietungsquoten der offenen Immobilienfonds befinden sich auf einem sehr hohen Niveau – und lassen sich bei vielen Fonds kaum noch nennenswert erhöhen. Scope erwartet auf Jahressicht stabile Vermietungsquoten. Mittelfristig werden sie jedoch wieder leicht absinken. Gründe: In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projektentwicklungen angekauft. Deren Übernahme in die Fonds erfolgt in den kommenden Jahren. Die vollständige Vermietung dieser Objekte erfolgt erst sukzessive nach Fertigstellung. Darüber hinaus kann sich auch die sinkende Flächennachfrage im Einzelhandel negativ auf die Vermietungsquoten auswirken.

Im Jahr 2018 konnten zehn der 15 Fonds ihre Vermietungsquote steigern. Den stärksten Anstieg innerhalb des vergangenen Jahres verzeichnete der „Grundbesitz Global“ von 90,4 Prozent auf 95,5 Prozent. Fünf Fonds mussten im vergangenen Jahr einen Rückgang der Vermietungsquote hinnehmen. Am stärksten sank sie beim „Deka-ImmobilienGlobal“ von 97,0 Prozent auf 95,7 Prozent.

Aufgrund der natürlichen Mieterfluktuation betrachtet Scope Vermietungsquoten bereits ab 98 Prozent als Vollvermietung und vergibt im Rahmen des Ratings hierfür die maximale Bewertung. Diese Schwelle nehmen aktuell fünf der 15 Fonds. Das Spektrum der Vermietungsquote reicht derzeit von 93,8 Prozent beim „HausInvest“ bis zu 100 Prozent beim „Deka-ImmobilienNordamerika“.

Quelle: Pressemitteilung Scope

Die Scope Analysis GmbH ist Teil der Scope Group, mit Sitz in Berlin. Die Scope Analysis GmbH ist spezialisiert auf die Analyse und Bewertung von Asset-Management-Gesellschaften, Investmentzertifikaten sowie Mutual Funds und Alternativen Investmentfonds aus den Bereichen Immobilien, Schiff- und Luftfahrt, erneuerbare Energien und Infrastruktur.

www.scopeanalysis.com

„Air Portfolio II“: Lloyd Fonds schließt neue Leasingverträge ab

Der Asset Manager Lloyd Fonds hat mit dem bisherigen Subleasingnehmer der beiden Airbus A319 des Flugzeugfonds „Air Portfolio II“, der Schweizer Fluggesellschaft Germania Flug AG (GFA), neue Leasingverträge abgeschlossen. Dieser Schritt war notwendig geworden, da die beiden Flugzeuge bisher an den zwischenzeitlich insolventen Leasingnehmer Germania Fluggesellschaft (GFG) verleast waren, die dieser im Rahmen eines „Sub-Lease“ an die GFA unterverleast hatte.

Die beiden neu vereinbarten Leasingverträge haben eine nahezu zwei Jahre längere Laufzeit bis November 2022 beziehungsweise März 2023. Zusätzlich wurden die Leasingraten von US-Dollar auf Euro umgestellt, so dass das Wechselkursrisiko in Zusammenhang mit der bestehenden Euro-Finanzierung für die Zukunft ausgeschlossen ist.

Mit den neuen Leasingraten können die Bankdarlehen wie bisher bedient und die Verschuldung der Fondsgesellschaften weiter reduziert werden. Zudem können nach Angaben von Lloyd Fonds nach Ende der Leasingverträge noch Auszahlungen an die Fondsanleger geleistet werden.

Quelle: Pressemitteilung Lloyd Fonds

Die Lloyd Fonds AG mit Sitz in Hamburg ist seit dem Jahr 2005 an der Börse notiert und ist seit März 2017 im Segment Scale der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet. Die Gesellschaft hat die Neuausrichtung vom Anbieter Geschlossener Fonds zum aktiven Vermögensverwalter beschlossen.

www.lloydfonds.de

Reconcept legt weitere nachrangige Namensschuldverschreibung auf

Der auf grüne Geldanlagen spezialisierte Hamburger Asset Manager Reconcept setzt die Serie festverzinster grüner Anleihen fort. Die Vermögensanlage „RE14 Multi Asset-Anleihe“ verfolgt eine Portfolio-Strategie, die auf eine möglichst breite Streuung der Investitionen über mehrere Anlagen sowohl in Windenergie als auch Photovoltaik und gegebenenfalls Wasserkraft ausgerichtet ist. Geplant ist die Platzierung eines Anleihekapitals von bis zu zehn Millionen Euro.

Das Anlegerkapital wird laut Verkaufsprospekt mit 4,5 Prozent jährlich verzinst bei einer Laufzeit von rund 5,5 Jahren bis Ende 2024. Die erste Zinszahlung erfolgt am 31. Dezember 2019. Die Rückzahlung der Anleihe ist – zusammen mit der letzten Zinszahlung für das Kalenderjahr 2024 – am 31. Dezember 2024 geplant. Zeichnungen sind ab 5.000 Euro möglich, ein Agio fällt nicht an.

„4,5 Prozent Zinsen jährlich einnehmen und gleichzeitig 100 Prozent Erneuerbare Energien mitfinanzieren. Das macht Sinn und spricht immer mehr Anleger an. Nicht zuletzt wachgerüttelt von der ,FridaysforFuture-Bewegung´ sucht unter anderem eine aufgeklärte Eltern- und Großeltern-Generation verstärkt nach Anlagemöglichkeiten, die auch kommenden Generationen eine lebenswerte Umwelt hinterlassen“, sagt Karsten Reetz, Geschäftsführer der Reconcept-Gruppe.

Quelle: Pressemitteilung Reconcept

Die Reconcept GmbH mit Sitz in Hamburg konzipiert Geldanlagen mit dem Schwerpunkt auf erneuerbare Energien. Das 1998 gegründete Unternehmen hat bislang Eigenkapital in Höhe von insgesamt rund 190 Millionen Euro platziert, mit dem ein Gesamtfondsvolumen in Höhe von rund 485 Millionen Euro realisiert wurde.

www.reconcept.de

Ernst Russ baut Kerngeschäftsfelder aus

Der Hamburger Asset- und Investment-Manager Ernst Russ-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 seine Unternehmensziele erfolgreich umgesetzt. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 52,7 Millionen Euro. Auch das Konzernergebnis nach Steuern entwickelte sich positiv und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Millionen Euro auf 6,4 Millionen Euro.

Im Schifffahrtsbereich lag der Fokus auf der Flottenerweiterung von Schiffs-Direktinvestments und wesentlichen Beteiligungen. So wurde das im Jahr 2017 gegründete Joint Venture ElbFeeder auf sieben Schiffe erweitert. Ferner konnten ein weiteres Schiff als Direktinvestment übernommen und Investitionen in Schiffsbeteiligungen umgesetzt werden. Für die Zukunft wird eine Flottenerweiterung durch den Erwerb weiterer Schiffe angestrebt.

Im Immobilienbereich konnte eine Reihe von Transaktionen umgesetzt werden, an denen die Ernst Russ-Gruppe direkt und mit Erfolgsbeteiligungen partizipiert. Mit der Anbindung eines Projektes im Bereich des geförderten Wohnungsbaus konnte dieser Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ausgebaut werden.

Plangemäß wurde die Veräußerung aller Geschäftsaktivitäten der Solarsparte sowie der Beteiligung an der Hammonia Reederei im ersten Quartal 2019 umgesetzt. Den Fokus der Aktivitäten bilden die Kerngeschäftsfelder Asset-Investment und Assetmanagement in den Assetklassen Schiff und Immobilie.

Quelle: Pressemitteilung Ernst Russ-Gruppe

Die Ernst Russ-Gruppe ist ein börsengehandelter Asset‐ und Investment-Manager mit Schwerpunkt auf den Assetklassen Schiff und Immobilie. Aktuell betreut die Ernst Russ-Gruppe eine Flotte von rund 90 Container‐, Tank‐, Bulk‐ und sonstigen Schiffen. Die Unternehmen der Ernst Russ-Gruppe verwalten aktuell Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 4,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat Standorte in Hamburg, Bremen und Köln.

www.ernst‐russ.de

Asiatischer Immobilienmarkt im Visier von Deutsche Finance

Der Investmentmanager Deutsche Finance Group prüft derzeit weitere Investitionen in den asiatischen Immobilienmarkt. Asien verfügt mit rund 4,5 Milliarden Einwohnern über die größte Bevölkerung aller Kontinente und nirgends existieren mehr Millionenstädte. Die demographische Entwicklung Asiens wird dazu führen, dass die Bevölkerungszahl weiterhin massiv zunimmt, was für eine dynamische Entwicklung der Immobilienmärkte spreche. Im besonderen Fokus sind dabei Immobilieninvestitionen in Japan, Korea, China, Hong Kong sowie in einigen Länder Südostasiens.

„Die Megatrends Demographie und Bevölkerungsentwicklung zeigen insbesondere in Asien ihre Wirkung. Dies wird langfristig zu einer höheren und nachhaltigen Nachfrage nach neuen Immobilien führen“, so Symon Hardy Godl, Geschäftsführer von Deutsche Finance Asset Management.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Finance

Die Deutsche Finance Group ist ein unabhängiger Investmentmanager mit Sitz in München. Die 2005 gegründete Unternehmensgruppe hat 2,05 Milliarden Euro Assets under Management. (JF1)

www.deutsche-finance-group.de

„Leading Cities Invest“ erweitert Frankreich-Portfolio

Der offene Immobilienfonds „Leading Cities Invest“ der Frankfurter Unternehmensgruppe KanAm Grund erweitert sein Frankreich-Portfolio um eine Immobilie in Nizza. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Büro- und Geschäftshaus an der Avenue Notre Dame in Nizza. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der „Leading Cities Invest“ ist damit an 16 Standorten in fünf Ländern investiert und hat seit seiner Auflegung vor gut fünf Jahren eine Wertentwicklung von mehr als 17 Prozent vorzuweisen. Diese „nachhaltige Rendite bei größtmöglicher Sicherheit“ von jeweils mindestens drei Prozent in den vergangenen fünf Jahren hat sich das Fondsmanagement auch für das Jahr 2019 als Richtschnur gesetzt. Da bereits weitere geeignete Immobilien nahezu fertig verhandelt sind, soll der CashStop Ende Mai aufgehoben werden.

Quelle: Pressemitteilung KanAm Grund Kapitalanlagegesellschaft

Die KanAm Grund-Gruppe mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist ein internationales Immobilieninvestment-, Beratungs- und Asset-Management-Unternehmen für private und institutionelle Investoren. Die Gruppe besteht aus der KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (offene Immobilienfonds), KanAm Grund Institutional Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (Immobilien-Spezialfonds) und der KanAm Grund REAM GmbH & Co. KG (internationales Investment & Asset Management Advisory).

www.kanam-grund.de

www.leading-cities-invest.de

Publity kooperiert mit südkoreanischem Investor und Asset Manager

Der Asset Manager Publity hat mit der in Seoul ansässigen Meritz Financial Group (Meritz) und der IGIS Asset Management (IGIS) zwei starke Finanzierungs- und Investitionspartner für den Erwerb deutscher Büroimmobilien gewonnen. In den nächsten 18 Monaten sind im Rahmen der Kooperation Investitionen in den Immobilienbestand von Publity im höheren dreistelligen Millionenbereich geplant.

Die erste gemeinsame Transaktion war der Kauf des 130 Millionen Euro teuren Bürogebäudes „St. Martin Tower“ in Frankfurt Anfang April 2019. Im Zuge der Kooperation soll das Immobilienportfolio von Publity nun weiter ausgebaut werden. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Büroimmobilien in deutschen Ballungsräumen mit guter Lage, hochwertiger Gebäudeausstattung sowie vorhandenem Wertschöpfungspotenzial.

Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender von Publity: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Meritz und IGIS zwei renommierte und finanzstarke Partner aus dem asiatischen Raum für den geplanten weiteren Ausbau unseres Portfolios gewinnen konnten. Mit diesen beiden Finanzierungspartnern haben wir die Möglichkeit, unser Portfoliowachstum deutlich zu beschleunigen.“

Quelle: Pressemitteilung Publity

Die 1999 gegründete Publity Finanzgruppe ist ein auf die Initiierung, den Vertrieb und das Management von Kapitalanlagen spezialisierter Finanzinvestor mit Sitz in Leipzig.

www.publity.de

Savills IM beruft neuen CEO

Der internationale Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management (Savills IM) hat Alex Jeffrey zum neuen Chief Executive Officer (CEO) berufen. Er wird Ende 2019, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung, in das Unternehmen eintreten und seinen Sitz in Singapur haben. Zudem wird er Mitglied des Executive Board der Savills-Gruppe. Jeffrey ist für die nächste Phase des globalen Wachstums von Savills IM verantwortlich. Das Unternehmen konnte sein verwaltetes Vermögen bereits von 7,2 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf aktuell über 18 Milliarden Euro steigern und verbuchte im vergangenen Jahr Eigenkapitalzusagen in Höhe von 2,6 Milliarden Euro.

Jeffrey war zuletzt als Head of Asia Pacific bei M&G Investments für die Unternehmensentwicklung und -führung in der Region über alle Assetklassen hinweg verantwortlich. Davor war er Chief Executive von M&G Real Estate mit Sitz in London, wo er den erfolgreichen Wachstumskurs des Unternehmens mit einem verwalteten Vermögen von rund 17,35 Milliarden Euro im Jahr 2012 auf über 35 Milliarden Euro im Jahr 2018 verantwortete. Vor seiner Tätigkeit bei M&G war er Chief Investment Officer und CEO Europe bei MGPA Limited.

Kiran Patel wird seine Tätigkeit als Chief Investment Officer fortführen und mit Jeffreys Eintritt bei Savills IM die Rolle als stellvertretender CEO einnehmen. Nick Cooper wird unverändert als Chairman agieren.

Mark Ridley, Chief Executive Officer beim Immobiliendienstleister Savills, sagt: „Ich freue mich, Alex Jeffrey als CEO von Savills IM willkommen zu heißen. Seine Erfahrung ist ein entscheidender Faktor für die Führung des starken Managementteams, um unsere Erwartungen an das Unternehmen in den kommenden Jahren zu erfüllen. Dass er seinen Sitz in Singapur haben wird, zeigt deutlich, welchen hohen Stellenwert wir dem zukünftigen Wachstumspotenzial von Savills in der Region Asien-Pazifik beimessen – verbunden mit unserer starken britischen und europäischen Plattform. Der Vorstand und ich freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Ich möchte mich außerdem bedanken, dass Kiran Patel seit Mitte 2018 die Rolle des amtierenden CEO übernommen hat – außerdem für seine und Nick Coopers Führung des Unternehmens während dieser Übergangsphase.“

Quelle: Pressemitteilung Savills IM

Savills Investment Management ist ein internationaler Immobilien-Investmentmanager. Das Unternehmen verwaltet weltweit Immobilien im Wert von rund 18,4 Milliarden Euro (Stand: 31. Dezember 2018). Savills Investment Management ist Teil der Savills-Gruppe, deren Muttergesellschaft, die Savills plc., ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Börsennotierung in London.

www.savillsim.com

Green City erhält Zuschlag für Solarkraftwerk

In der ersten Sonderausschreibungsrunde für Solarenergie der Bundesnetzagentur konnte sich der Anbieter ökologischer Finanzanlagen Green City den Zuschlag für eine Photovoltaik (PV)-Anlage mit 950 kWp (Kilowatt peak) Leistung im Landkreis Amberg-Sulzbach sichern. Insgesamt erhielten 121 Projekte einen Zuschlag. Es handelt sich dabei um den ersten Zuschlag des Unternehmens für eine PV-Anlage seit den Marktregulierungen.

Der Bau der Solaranlage bedeutet für Green City den Wiedereinstieg mit eigenen Projekten in den deutschen PV-Markt. Das Unternehmen hatte seine Tätigkeitsschwerpunkte aufgrund der politischen Rahmenbedingungen im Solarmarkt ins europäische Ausland verlagert und sich in Deutschland insbesondere auf die Errichtung von Windkraftanlagen konzentriert.

Die Sonderausschreibung mit einem Volumen von 500 MWp ist Teil der Gesamtausschreibungsmenge von 1,5 GWp, die für 2019 geplant ist. Beworben hatten sich 163 Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 869 Megawatt. Das hatte einen erneuten Tiefpreis für Solarstrom zur Folge: Der niedrigste Zuschlagswert lag bei 3,9 Cent pro Kilowattstunde. Für Green City war das Ergebnis der Sonderausschreibung positiv: „Wir konnten uns einen attraktiven Zuschlag sichern und freuen uns, die Anlage in der Oberpfalz realisieren zu können,“ sagt Green City Vorstand Jens Mühlhaus.

„Dass die Sonderausschreibung überzeichnet war, zeigt aber auch deutlich, dass die Ausschreibungsmenge nicht ausreicht. Das mögliche Potenzial für kostengünstigen Solarstrom wird nicht ausgeschöpft. Die Projekte sind da und es ist vor dem Hintergrund des zunehmenden Handlungsdrucks in Sachen Energiewende unverantwortlich, wenn die Bundesregierung einfach weiter auf der Bremse steht“, so Green City.

Aktuell sind in Deutschland Solarkraftwerke mit rund 46 GWp installiert, die Förderung ist jedoch gedeckelt auf 52 GW. Das für 2018 ausgegebene Zubauziel der Bundesregierung mit 2,81 GW neu installierter Leistung wurde zwar erreicht, die Ziele der Energiewende bleiben jedoch mit der aktuellen Energiepolitik in weiter Ferne. Das jährliche Zubauziel wurde von der Bundesregierung von 2,5 GW auf 1,9 GW abgesenkt. Der Koalitionsvertrag vom März 2018 hingegen sieht vor, den Anteil Erneuerbarer Energien bis 2030 auf 65 Prozent des Bruttostromverbrauchs anzuheben.

„Dieses Ziel können wir nur mit einem stetigen jährlichen PV-Zubau von circa fünf GW erreichen. Doch wenn man die Solarenergie als günstigste, beliebteste und wachstumsstärkste Energieform konsequent ausbremst, kann der Umstieg auf Erneuerbare Energien nicht gelingen“, so Mühlhaus. Hintergrund ist, dass beispielsweise Bayern jährlich nur 30 Zuschläge für Photovoltaik-Ausschreibungsanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen in benachteiligten Gebieten freigegeben hat. Bereits mit der ersten Ausschreibungsrunde wurde das Kontingent allerdings so gut wie ausgeschöpft.

Quelle: Pressemitteilung Green City

Die Green City AG ist ein Energiedienstleister, der im Mai 2005 als hundertprozentige Tochter der Umweltschutzorganisation Green City e.V. gegründet wurde. Die Gesellschaft sitzt in München.

www.greencity.de

Anhörung des Finanzausschusses zum Crowdinvesting

Der Finanzausschuss des Bundestags hat am 8. April 2019 eine öffentliche Anhörung zum Thema Crowdinvesting durchgeführt. Hintergrund der Anhörung war der von der Bundesregierung vorgelegte Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Ausführung der EU-Prospektverordnung und zur Änderung von Finanzmarktgesetzen (19/8005), meldet die Rechtsanwaltskanzlei Gündel und Katzorke. Der Gesetzentwurf sieht Änderungen an den im Jahr 2018 beschlossenen Ausnahmen bei der Prospektpflicht für die Herausgabe von Wertpapieren vor.

Bislang sind Wertpapier-Angebote bei einem Volumen bis acht Millionen Euro von der Prospektpflicht befreit (DFPA berichtete), für Banken gilt ein niedrigerer Schwellenwert von fünf Millionen Euro. Diese Schwellenwerte für die Ausnahme von der Prospektpflicht sollen auf acht Millionen Euro vereinheitlicht werden. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hält dies aufgrund der ohnehin stärkeren Regulierung und umfassenden Informationspflichten für Kreditinstitute sowie börsennotierter Unternehmen für sachgerecht.

Der Bundesverband Crowdfunding begrüßte eine Anhebung der Prospektpflichtschwelle, dadurch werde eine Verbesserung der Finanzierungsbedingungen von jungen und mittelständischen Unternehmen erreicht. Außerdem sprach er sich für eine Ausweitung prospektfreier Emissionen auf GmbH-Geschäftsanteile aus.

Kritiker der Anhebung des Schwellenwerts auf acht Millionen Euro forderten eine generelle Pflicht zur Erstellung von Vermögensanlagen-Informationsblättern, da andernfalls weniger oder gar keine Informationen zur Emission zur Verfügung stehen würden. Kritisiert wurden auch die Einzelanlageschwellen für nicht qualifizierte Anleger bei Wertpapieremissionen ab einer Million Euro, so die Anhebung der Prospektpflicht-Schwelle für kleine Projekte, die Anhebung der Obergrenze für die Investition eines privaten Anlegers über ein Crowdinvesting-Portal pro Emittent auf 10.000 Euro oder die Ausweitung des Angebotes auf GmbH-Anteile.

Andere Sachverständige warnten vor einer zu lockeren Handhabung der Prospektpflicht bei Wertpapieren und forderten eine Prospektpflicht für den Vertrieb von Nichtdividendenwerten, wie beispielsweise Genussscheinen, Optionsscheinen und Zertifikaten an nicht qualifizierte Anleger.

Bankenverbände sprachen von einer unangemessenen Sonderbehandlung von Crowdinvesting für Immobilienprojekte. Der Anteil von Immobilienfinanzierungen am gesamten Crowdinvesting habe zwischen 2011 und 2018 rund 60 Prozent (220 von 364 Millionen Euro) betragen. Dies sei mit Blick auf den funktionierenden Markt für Immobilienfinanzierungen in Deutschland kontraproduktiv.

Außerdem fordert die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Mattil & Kollegen eine Änderung der sogenannten Sprachregelung bei Finanzinvestitionen, wonach ein Emittent selbst entscheiden kann, ob ein Prospekt in deutscher Sprache oder auch in einer anderen Sprache verfasst werden soll. Zu vermeiden sei, dass der Anleger im Falle eines Rechtsstreits den Prospekt auf seine Kosten übersetzen lassen muss.

Quelle: Pressemitteilung Gündel & Katzorke

Die Gündel & Katzorke Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Göttingen ist eine unter anderem auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei.

www.gk-law.de

Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen bekommt Verstärkung

Der Vorstand des Vereins Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen hat zum 1. Mai 2019 Dr. Birgit Reimers-Zocher als weitere Ombudsperson der Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen berufen. Sie verstärkt in dieser Funktion die Arbeit der seit 2008 und 2014 amtierenden Ombudsleute Dr. Inga Schmidt-Syaßen und Dr. Fritz Frantzioch.

Die Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen ist seit dem 1. Februar 2017 eine durch das Bundesamt für Justiz förmlich anerkannte Verbraucherschlichtungsstelle. Die Einrichtung ist die zentrale Anlaufstelle für Beschwerden von Anlegern im Zusammenhang mit ihren Beteiligungen an regulierten Investmentvermögen (AIF) sowie Vermögensanlagen in Form von GmbH & Co. KG-Strukturen (sogenannte Geschlossene Fonds).

Reimers-Zocher greift für ihre Tätigkeit als Schlichterin auf mehr als 30 Jahre Erfahrung als Richterin zurück. Darüber hinaus war sie auch in mehreren Verfahren als Schiedsrichterin tätig. Seit Mitte des Jahres 2006 bis zu ihrem Ausscheiden im Dezember 2018 war sie am Hanseatischen Oberlandesgericht Mitglied des 11. Zivilsenats, wo neben Rechtsfragen des allgemeinen Zivilrechts die Fragen des Gesellschaftsrechts im Mittelpunkt ihrer Arbeit standen. In den vergangenen Jahren war sie außerdem Mitglied des Präsidiums des Gerichts.

„Mit Frau Dr. Reimers-Zocher haben wir für die Ombudsstelle eine weitere erfahrene und qualifizierte Juristin gewinnen können. Mit der Erweiterung des Teams der Ombudspersonen stärken wir das Verfahren und sichern Kontinuität in der Fallbearbeitung“, so Eric Romba, Vorsitzender des Vorstands des Vereins Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen.

Quelle: Pressemitteilung Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen

Der Verein Ombudsstelle für Sachwerte und Investmentvermögen e.V. (ehemals Ombudsstelle Geschlossene Fonds) ist seit März 2008 die zentrale Anlaufstelle für Beschwerden von Anlegern im Zusammenhang mit ihren Beteiligungen an geschlossenen Investmentvermögen und Geschlossenen Fonds.

www.ombudsstelle.com

P&R-Insolvenz: Insolvenzverwalter erwartet Erlöse von 150 Millionen Euro in 2019

Die Insolvenzverfahren für die deutschen P&R Gesellschaften kommen gut voran. Nachdem es den Insolvenzverwaltern gelungen war, direkten Zugriff auf die Gesellschaftsanteile an der Schweizer P&R-Gesellschaft zu erhalten, die als Zahlstelle für die deutschen Gesellschaften das vorhandene Containergeschäft fortführt, konnten Erlöse in erheblichem Umfang für die rund 54.000 Gläubiger gesichert werden. Bislang sind rund 110 Millionen Euro aus der Fortführung des vorhandenen Containergeschäfts auf die Treuhandkonten der Insolvenzverwalter der deutschen P&R Gesellschaften weitergeleitet worden. Im laufenden Jahr werden aus der regulären Vermietung/Verwertung der Containerflotte Erlöse in Höhe von weiteren rund 150 Millionen Euro erwartet. Bis Ende 2021 sollen es über 560 Millionen Euro sein, wobei dies vor allem von der weiteren Entwicklung des Marktes abhängt.

„Jetzt geht es vor allem darum, dass diese Gelder auch an die Gläubiger ausgeschüttet werden können. Dazu sind wir erneut auf die Mitwirkung der Gläubiger angewiesen, um die Voraussetzungen für Ausschüttungen schaffen zu können. Wir haben dazu einen Vergleichsvorschlag ausgearbeitet, der ihnen in den nächsten Tagen zugehen wird. Die von den Gläubigern mit hoher Mehrheit gewählten Gläubigerausschüsse haben dem Vorschlag bereits einstimmig zugestimmt“, erläutert Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé.

Auszahlungen werden aber nicht vor dem Jahr 2020 möglich sein.

Quelle: Pressemitteilung Jaffé Rechtsanwälte

Die Kanzlei Jaffé Rechtsanwälte Insolvenzverwalter ist eine in den Bereichen Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht und Prozessrecht tätige Sozietät.

www.jaffe-rae.de

Victor Prime Office: Performancewachstum trotzt schwächelnder Wirtschaftsentwicklung

Mit einem Plus von 1,9 Prozent im ersten Quartal 2019 bestätigt der Victor Prime Office Indikator – ein Index des Immobiliendienstleisters JLL, der die Teilmärkte Berlin-Charlottenburg 1 A/Mitte/Potsdamer Platz, Bankenviertel Düsseldorf, Bankenlage Frankfurt, Innenstadt Hamburg und Innenstadt München analysiert – den Trend aus dem Vorquartal (viertes Quartal 2018: plus 2,1 Prozent). Der aktuelle Indikatorstand liegt bei 195,7 Punkten und erreicht damit einen neuen Höchststand. Ein Großteil der Performanceänderung resultiert, ähnlich dem vierten Quartal, aus dem nochmaligen Rückgang der Spitzenrendite in der Frankfurter Bankenlage. „Damit trotzt die Entwicklung der Preise für Bürospitzenimmobilien der schwächelnden Wirtschaftsentwicklung in Deutschland“, so Ralf Kemper, Head of Valuation & Transaction Advisory JLL Germany.

Kemper erläutert: „2018 basierte die Performance des Victor im Wesentlichen auf Mietsteigerungen in der Breite, einem kontinuierlichen Ansteigen der Spitzen- und Durchschnittsmieten in den untersuchten Märkten. Im Gegensatz dazu war die Mietentwicklung während der ersten drei Monate 2019 lediglich in zwei Märkten positiv.“ Weiter zugelegt haben die nach Indikatorstand führenden Spitzenlagen in Berlin und Hamburg, während sich die Dynamik des Vorjahres in München, Frankfurt und Düsseldorf beruhigt hat.

Unter dem Strich hat sich die laufende Jahresperformance in den 1A-Bürolagen mit plus 6,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal (viertes Quartal 2018: plus 6,3 Prozent) nur minimal verändert, bewegt sich damit deutlich unter den Werten der Vergangenheit, die mit über 17 Prozent ihren Höchststand im ersten Quartal 2017 erreicht hatten. Auch der Total Return notiert im ersten Quartal auf ähnlichem Niveau wie drei Monate zuvor (plus 9,6 Prozent gegenüber plus 9,5 Prozent im vierten Quartal 2018). Dieses Gesamtbild verändert sich lagebezogen: Nach Platz vier im vergangenen Quartal hat sich die Frankfurter Bankenlage mit plus 12,3 Prozent an die Spitze der Total-Return-Statistik gesetzt, gleichauf mit Düsseldorf. Dort profitiert die Bankenlage von der starken Entwicklung im gesamten Jahr 2018. Frankfurt und Düsseldorf verbuchen also einen deutlich überdurchschnittlichen, zweistelligen Zuwachs. Für die 1A-Bürolagen in den anderen drei Städten ist ein niedrigerer Total Return zu notieren: Die Berliner Innenstadt verzeichnet ein Plus von 9,2 Prozent, München und Hamburg kommen auf plus 6,8 Prozent beziehungsweise plus 6,5 Prozent.

Kemper abschließend: „Die Meinungen gehen bei der Frage, inwieweit der Markt sich inzwischen dem ‚Peak‘ angenähert hat, nach wie vor auseinander. Dies gilt auch für die Diskussion, ob die nun zuletzt beschleunigte Renditekompression in Frankfurt möglicherweise die Hinleitung zu einer allgemeinen Trendwende ist. Für diese These könnte sprechen, dass die Preise in der Frankfurter Spitzenlage während der letzten Boomphase im bundesweiten Vergleich am spätesten anzogen haben, erst kurz vor der Finanzkrise das niedrigere Renditeniveau der anderen vier Immobilienhochburgen erreicht wurde und es danach mit dem Indikatorstand in allen Städten bergab ging. Allerdings: die momentane Preisentwicklung ist stark getrieben durch anhaltenden Kapitaldruck gepaart mit signifikanter Produktknappheit im Spitzensegment und starken Impulsen aus den Vermietungsmärkten. Dies alles spricht eher für eine lange Hochpreis-Phase. Bis dato haben alle geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken keinen essenziell negativen Einfluss auf das Investitionsverhalten in Deutschland. Und auch derzeit sieht es nicht danach aus, dass sich 2019 daran etwas ändern wird und eine nachhaltige Eintrübung der Investmentmärkte in Deutschland zu erwarten ist. Schwächere Weltkonjunktur, Halbierung der Wachstumsprognose in Deutschland, globale Handelsdispute, Unklarheiten beim Brexit mit dem worst case eines ungeordneten Ausstiegs: diese stetigen Begleiter lassen die Unternehmen allerdings vorsichtiger agieren.“

Quelle: Pressemitteilung JLL

Jones Lang Lasalle Incorporated ist ein international tätiges Dienstleistungs-, Beratungs- und Investment-Management-Unternehmen im Immobiliensektor mit Sitz in Chicago. Das Unternehmen bietet unter der Marke JLL in mehr als 80 Ländern Dienstleistungen für Eigentümer, Nutzer und Investoren an.

www.jll.de

Schwächephase bei M&A mit deutscher Beteiligung setzt sich fort

Nachdem sich insbesondere der November 2018 mit dem geringsten Monatswert seit zwei Jahren bei Fusionen und Übernahmen (Mergers & Acquisitions, M&A) mit deutscher Beteiligung enttäuschend präsentierte, verliefen auch der Dezember 2018 und der Start ins neue Jahr 2019 wenig schwungvoll. Der gleitende Zwölfmonatsdurchschnitt des „ZEW-ZEPHYR M&A-Index“, der bis August 2018 leicht auf 116 Punkte angestiegen war, stand im Januar 2019 nur noch bei 109 Punkten. Zu diesem Ergebnis kommen Untersuchungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auf Basis der Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk.

Die mit Abstand größte Transaktion im zurückliegenden Halbjahr war mit 28 Milliarden Euro die Übernahme des spanischen Mautstraßen-Betreibers Abertis durch die deutsche Hochtief AG mit Sitz in Essen. Hochtief ist jedoch wiederum selbst Teil der italienischen Atlantia Holding, hinter der die Benetton-Familie steht. Ein Transaktionsvolumen von knapp mehr als einer Milliarde Euro verzeichnete die Übernahme der SSN Group AG aus dem schweizerischen Zug durch die Berliner Consul Real Estate AG, die dadurch ihre Position als größter deutscher Immobilienentwickler stärkt. Knapp unter einem Transaktionsvolumen von einer Milliarde Euro blieb hingegen die Übernahme der CIT RAIL Holding Europe durch die Hamburger VTG AG. Der Zugwaggonvermieter erweitert seinen Wagenpark damit auf 94.000 Waggons weltweit.

„Die M&A-Aktivitäten in Deutschland haben sich in den vergangenen Monaten leicht abgeschwächt. Das passt durchaus in das generelle konjunkturelle Bild, wobei es sich allerdings nur um eine leichte Abschwächung handelt und nicht um einen Konjunktureinbruch“, sagt Dr.  Niklas Dürr, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ und Projektleiter für den halbjährlich erscheinenden M&A-Report.

Der ZEW-ZEPHYR M&A-Index Deutschland berechnet sich aus der Anzahl der in Deutschland monatlich abgeschlossenen M&A-Transaktionen. In diesem Index werden ausschließlich Fusionen und Übernahmen von und mit deutschen Unternehmen berücksichtigt. Eine Differenzierung nach dem Ursprungsland des Käufers oder Partners findet nicht statt. Das bedeutet, dass sowohl inländische als auch ausländische Käuferunternehmen berücksichtigt werden, während die Zielunternehmen in Deutschland tätig sind. Der ZEW-ZEPHYR M&A-Index Deutschland wird vom ZEW und von Bureau van Dijk auf Basis der Zephyr-Datenbank erstellt.

Quelle: Pressemitteilung ZEW

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist ein Wirtschaftsforschungsinstitut mit Sitz in Mannheim.

www.zew.de

CBRE: Downtown-Märkte treiben die US-Büromieten in die Höhe

Auf den US-Büromärkten stiegen die Bruttomieten im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent und setzten damit das beschleunigte Mietwachstum im Vergleich zum Vorjahr fort – die Büromieten der Innenstädte trugen den größten Teil zum nationalen Anstieg im ersten Quartal bei und stiegen um 7,0 Prozent im Jahresvergleich. Dies meldet der Immobiliendienstleister CBRE in seinen „US Office Figures“ zum ersten Quartal 2019.

Die Leerstandsrate bei Büroimmobilien stabilisierte sich im ersten Quartal bei 12,5 Prozent und blieb auf dem niedrigsten Niveau seit 2007 und 50 Basispunkte niedriger als vor einem Jahr. Die größten Zuwächse verzeichneten die Vorstadt-Büromärkte, die die niedrigsten Leerstände seit 2001 erreichten. Die Leerstandsrate sank dort im ersten Quartal um zehn Basispunkte und liegt 70 Basispunkte unter dem Vorjahreswert. Die Downtown-Leerstandsrate stieg im ersten Quartal um zehn Basispunkte an, liegt aber immer noch 20 Basispunkte unter dem Vorjahreswert. Obwohl die Nettoabsorption im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal auf 11,0 Millionen Quadratfuß  sank, war dies die höchste Summe für das traditionell schleppende erste Quartal seit 2006.

Die Baufertigstellungen sanken im ersten Quartal auf 9,6 Millionen Quadratfuß und lagen damit unter dem Dreijahresquartalsdurchschnitt von 11,6 Millionen Quadratfuß. Die jüngsten Fertigstellungen haben CBRE zufolge dazu beigetragen, die Nachfrage nach Mieten im Büro zu befriedigen.

Das Mietwachstum hat sich im vergangenen Jahr beschleunigt, da die Leerstandsrate auf dem niedrigsten Niveau in diesem Zyklus verharrte. Die durchschnittliche Nachfragemiete stieg im ersten Quartal um 2,7 Prozent, der höchste Quartalsanstieg seit Anfang 2007.

Die Mieten stiegen im vergangenen Jahr in neun der zehn größten Metro-Büromärkte. Die einzige Ausnahme war New Jersey, wo die geforderten Mieten um 0,1 Prozent sanken. Das stärkste Mietwachstum gegenüber dem Vorjahr wurde in den teuersten Büromärkten des Landes erzielt: Die Mieten in San Francisco, Manhattan, Los Angeles und Washington, D.C. (Downtown) stiegen in den meisten Märkten weiterhin schneller als die Mieten in den Vororten. Außergewöhnlich stark zeigten sich die Downtowns von San Francisco und Atlanta, wo die Mieten im vergangenen Jahr um 12,6 Prozent und 10,2 Prozent stiegen.

Quelle: CBRE US Office Figures Q1 2019

Die CBRE Group, Inc. mit Hauptsitz in Los Angeles und Deutschlandzentrale in Frankfurt am Main ist eines der großen internationalen Dienstleistungsunternehmen für Eigentümer, Investoren und Nutzer auf dem gewerblichen Immobiliensektor. CBRE beschäftigt weltweit mehr als 44.000 Mitarbeiter in mehr als 350 Büros.

www.cbre.us

RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel erholt sich etwas

Der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) ist nach der aktuellen Schnellschätzung im März auf 136,9 gestiegen. Der starke Rückgang im Februar auf 134,5 (revidiert) konnte damit zum Teil ausgeglichen werden. Insbesondere der Umschlag in den chinesischen Häfen hat sich im März erholt. Insgesamt zeigt sich der Index seit einigen Monaten sehr volatil, was die Interpretation der Monatswerte erschwere. Der weniger schwankungsanfällige Quartalsdurchschnitt lag im ersten Quartal 2019 mit 136,6 leicht unter dem Vorquartal.

Zur Entwicklung des Index sagt RWI-Konjunkturchef Roland Döhrn: „Der Containerumschlag-Index zeigt sich seit einigen Monaten stark schwankend. Ein Einbruch, wie man ihn angesichts der Handelskonflikte befürchten könnte, ist aber weiterhin nicht erkennbar. In der Tendenz entwickelt sich der Index seitwärts.“

In den Index gehen die vom ISL im Rahmen seiner Marktbeobachtung fortlaufend erhobenen Angaben zum Containerumschlag in 83 internationalen Häfen ein, auf die rund 60 Prozent des weltweiten Containerumschlags entfallen. Da der internationale Handel im Wesentlichen per Seeschiff abgewickelt wird, lassen die Containerumschläge zuverlässige Rückschlüsse auf den Welthandel zu. Weil viele Häfen bereits zwei Wochen nach Ablauf eines Monats über ihre Aktivitäten berichten, ist der RWI/ISL-Containerumschlag-Index ein zuverlässiger Frühindikator der Entwicklung des internationalen Handels mit verarbeiteten Waren und damit auch der weltwirtschaftlichen Aktivität.

Die Schnellschätzung für März stützt sich auf Angaben von 49 Häfen, die etwa 76 Prozent des im Index abgebildeten Umschlags tätigen. Der RWI/ISL Containerumschlag-Index für April 2019 wird am 21. Mai 2019 veröffentlicht.

Quelle: Pressemitteilung RWI

Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (RWI) ist ein Zentrum für wissenschaftliche Forschung und evidenzbasierte Politikberatung in Deutschland. Es wurde 1926 gegründet und arbeitet seit 1943 in rechtlicher Selbständigkeit als eingetragener Verein; es dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken.

www.rwi-essen.de

Wealthcap veröffentlicht Themenpapier zu Wertsteigerungsstrategien mit Zielfonds

Viele institutionelle Investoren stehen vor dem Problem, dass ihre bisherigen Investitionsstrategien immer seltener die gewünschten oder teils sogar benötigten Renditen erzielen. Zielfonds mit Anlagestrategien, die auf aktiven Wertsteigerungsmaßnahmen beruhen, könnten oft den entscheidenden Beitrag zur Rentabilität eines Portfolios liefern. Höhere Renditechancen gehen Hand in Hand mit höheren Risiken. Eine Allokation im Sinne eines festen Portfolioanteils stellt sich als nicht ganz einfach dar („Hockey-Stick“ oder eine „J-Kurve“). Die Lösung liegt in der Kombination aus der Kompetenz professioneller Zielfondsmanager auf der einen und einer Diversifikation aus mehreren Zielfonds auf der anderen Seite. Das geht aus einer neuen Publikation aus der Themenpapierreihe zum Thema Wertsteigerungsstrategien des Real-Asset- und Investment-Manager Wealthcap hervor.

Asset und Investmentmanager bündeln in Portfoliofonds mehrere Zielfonds von einer oder mehreren Anlageklassen. Wird dabei noch über mehrere Jahre bewusst regelmäßig investiert, erlaube diese Struktur die Verstetigung der Kapitalbindung. Auf Zielfondsebene entwickeln die Zielfondsmanager entsprechend ihrer Kernkompetenz aktiv Immobilien beziehungsweise Unternehmen weiter, um einen Renditevorteil zu erwirtschaften und dabei gleichzeitig Risiken durch Streuung zu reduzieren.

Analysen von Wealthcap auf Basis der Monte-Carlo-Methode zeigen die deutliche Verbesserung des Rendite-Risiko-Profils. Sowohl bei Immobilien als auch bei Private Equity ergab sich auf Basis der Simulation eine signifikante Verbesserung des Rendite-Risiko-Profils. Michael Stachowski, Leiter Produktmanagement Alternative Investments und Portfoliolösungen bei Wealthcap, erläutert: „Ein institutioneller Private-Equity-Zielfonds investiert typischerweise in zehn bis zwanzig Unternehmen. Eine Kombination aus mehreren Private-Equity-Zielfonds, ergänzt um Immobilien-Zielfonds mit einer Vielzahl von Immobilien, baut eine breite Streuung auf. Wir sind der Überzeugung, dass dadurch viele Investitionsanforderungen vereint werden können. Wenn zusätzlich zeitliche Streuung über mehrere Jahre in die Strategie integriert wird, bringt dies noch Vorteile beim Allokationsaufbau durch die Verstetigung der Kapitalbindung.“

Ein vielfach genannter Nachteil von Portfoliofonds seien die doppelten Kostenstrukturen für Zielfonds- wie Portfoliofonds-Management. Gerade bei renditestarken Wertsteigerungsstrategien relativiere sich dieser grundsätzlich bestehende Kostennachteil allerdings aufgrund von Skaleneffekten, die es großen Zielfondsmanagern ermöglichen, Kostenersparnisse an die Investoren weiterzugeben.

„Im aktuellen Marktumfeld ist der Zugang zu gefragten Investitionsmöglichkeiten entscheidend. Unser langfristig ausgelegtes Konzept hilft uns bei der strategischen Zusammenarbeit mit den Zielfondspartnern“, erklärt Stefan Echter, Leiter Alternative Investments bei Wealthcap. Durch die 2018 gestartete Zielfondsplattform „Wealthcap Spezial Portfolio 1“ mit einem angepeilten Volumen von 200 Millionen Euro bietet Wealthcap Anlegern verbesserten Zugang zu den alternativen Anlageklassen Private Equity und Private Real Estate mittels strategisch ausgewählter Zielfonds. Sie liefert die praktische Umsetzung der in den Themenpapieren untersuchten Ansätze in Form von nachhaltigen Investmentstrategien für institutionelle sowie semi-professionelle Investoren.

Quelle: Pressemitteilung Wealthcap

Wealthcap ist ein Real Asset und Investment Manager mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen mit Sitz in München verwaltet Assets in Höhe von rund zehn Milliarden Euro und hat mehr als 150 Beteiligungen mit einem Eigenkapital von insgesamt 8,6 Milliarden Euro platziert.

www.wealthcap.com

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