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Ernst Russ übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Handymax-Bulker und 3.100-TEU-Containerschiff

Der Hamburger Asset- und Investmentmanager Ernst Russ-Gruppe übernimmt die mehrheitliche Beteiligung an einem Schiffsportfolio bestehend aus einem Handymax-Bulker und einem 3.100-TEU-Containerschiff. Neben der Ernst Russ Gruppe sind weitere Investoren an diesem Portfolio beteiligt. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Erwerb der Portfolio-Anteile erzielt die Ernst Russ-Gruppe laufende Einnahmen aus dem Betrieb sowie dem Assetmanagement der Schiffe und baut gleichzeitig ihre Position als Asset- und Investmentmanager für Schiffsbeteiligungen weiter aus.

Darüber hinaus gibt Ernst Russ bekannt, dass die am 29. Mai 2019 angekündigte Veräußerung der Pecura Anleger- und Treuhandservice und weiterer Konzerngesellschaften zwischenzeitlich umgesetzt wurde. Der entsprechende Vertrag über den Verkauf der Beteiligungen wurde nunmehr geschlossen. Mit dieser Transaktion hat sich die Ernst Russ-Gruppe vom Segment Investor Management getrennt und damit die Fokussierung auf die Bereiche Asset-Investment und Asset-Management fortgesetzt.

Quelle: Pressemitteilung und DGAP-News Ernst Russ-Gruppe

Die Ernst Russ-Gruppe ist ein börsengehandelter Asset‐ und Investment-Manager mit Schwerpunkt auf den Assetklassen Schiff und Immobilie. Aktuell betreut die Ernst Russ-Gruppe eine Flotte von rund 90 Container‐, Tank‐, Bulk‐ und sonstigen Schiffen. Des Weiteren werden 41 Immobilien an 28 Standorten betreut. Die Unternehmen der Ernst Russ-Gruppe verwalten aktuell Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 5,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat Standorte in Hamburg, Bremen, Köln und London.

www.ernst‐russ.de

„Wattner SunAsset 8“ kauft neuntes Solarkraftwerk

Das Emissionshaus Wattner hat für seine Vermögensanlage „Wattner SunAsset 8“ das neunte Solarkraftwerk gekauft. Es handelt sich um die Freiflächenanlage Bennungen mit einer Leistung von 5,997 Megawatt und einer gesetzlich garantierten Vergütung für den Solarstrom in Höhe von 0,1595 Euro je Kilowattstunde. Die Investition beläuft sich auf 1,9 Millionen Euro.

Das aktuelle Portfolio des „SunAsset 8“ hat ein Investitionsvolumen von 16,2 Millionen Euro, besteht aus neun produzierenden Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von rund 40 Megawatt, die die Zinsen für die Anleger erwirtschaften. Weitere Kraftwerke mit circa 20 Megawatt Leistung sind zur Übernahme vorgesehen.

Die Emittentin „SunAsset 8“ beabsichtigt, wenigstens 30.000.000 Euro in Form von qualifizierten Nachrangdarlehen einzuwerben. Die Laufzeit der Vermögensanlage beträgt 13 Jahre, der minimale Darlehensbetrag 5.000 Euro. Die Zinsen für die Anleger beginnen mit jährlich 4,5 Prozent und steigen bis auf 5,5 Prozent per annum an. Insgesamt erhalten die Anleger 66 Prozent Zinsen (2018 bis 2031). Die vollständige Tilgung erfolgt bis zum Ende der Laufzeit der Vermögensanlage.

Die Gelder der Anleger werden direkt in ein Portfolio produzierender Kraftwerke investiert, die eine verbleibende Laufzeit von mindestens 13 Jahren haben – mit weiterhin hoher gesetzlich garantierter Vergütung.

Die Emittentin wurde von Wattner mit einem Eigenkapital in Höhe von 500.000 Euro ausgestattet, das bereits eingezahlt ist und bis zum Ende der Vermögensanlage in der Gesellschaft verbleibt. Damit dient es als Sicherheit für die gesamte Laufzeit der Nachrangdarlehen und deren Rückzahlung.

Quelle: Pressemitteilung Wattner

Die Wattner Aktiengesellschaft mit Sitz in Köln ist ein auf Projektierung, Errichtung und Betriebsführung von Energieanlagen spezialisierter ingenieurgeführter Anbieter von öffentlichen Vermögensanlagen. Das Unternehmen hat bislang 78 Solarkraftwerke mit 312 Megawatt Leistung im Wert von 469 Millionen Euro errichtet oder erworben.

www.wattner.de

Internationalisierungskurs: KGAL Capital eröffnet Niederlassung in London

KGAL Capital, Vertriebsgesellschaft des Asset Managers KGAL-Gruppe, eröffnet in London eine Zweigniederlassung. Florian Martin, seit 2016 Sprecher der Geschäftsführung der KGAL Capital und in dieser Funktion auch zuständig für das Londoner Büro, erklärt: „London ist und bleibt die Finanzmetropole in Europa. Von hier aus wird ein erfahrenes Team die Internationalisierung unseres Geschäfts mit Hochdruck vorantreiben.“

Die KGAL-Präsenz liegt im Herzen der Londoner City in 27 Bush Lane. Die internationalen Vertriebsdirektoren werden von dort aus dezidiert folgende Schwerpunktmärkte erschließen:  Jonathan May verantwortet UK & Irland, Elin Aberg konzentriert sich auf Skandinavien und Peter Tschütscher wird für die Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Italien verantwortlich sein. Tim van den Brande komplettiert das globale Fundraisingteam. Vom Standort Grünwald aus verantwortet er insbesondere die Benelux-Staaten, Frankreich und Australien.

„Von London aus haben wir einen leichteren Zugang sowohl zum Consultant-Markt, dem verlängerten Arm des Kunden, als auch auf institutionelle Kunden direkt“, erläutert Florian Martin einen weiteren Vorteil des Standorts. „Ad-Hoc-Verschiebungen aufgrund des Brexit erwarten wir nicht, allenfalls mittelfristige Effekte.“ Kurzfristig sei ein weiterer Ausbau des internationalen Teams geplant.

Quelle: Pressemitteilung KGAL-Gruppe

Die KGAL-Gruppe ist ein weltweit tätiger Investment- und Asset Manager mit einem Investitionsvolumen von rund 20,5 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle Investoren in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge. Die europaweit tätige Gruppe mit Sitz in Grünwald bei München beschäftigt rund 370 Mitarbeiter. (Stand 31.Dezember 2018).

www.kgal.de

Publikums-AIF von Primus Valor auf Shoppingtour in Wolfsburg

Der Immobilien-Publikums-AIF „Primus Valor ImmoChance Deutschland 9 Renovation Plus“ („ICD 9“) des Fondshauses Primus Valor hat in Wolfsburg ein weiteres Immobilien-Portfolio erworben. Insgesamt handelt es sich um fünf Gebäude auf drei Flurgrundstücken mit einer Wohnfläche von mehr als 2.000 Quadratmetern, die sich auf 50 Wohneinheiten verteilen. Der Kaufpreis liegt bei vergleichsweise günstigen knapp 3,8 Millionen Euro inklusive Nebenkosten.

Die geplante Mietrendite des neuerworbenen Immobilienportfolios liegt bei 5,3 Prozent. Dies soll durch eine Sanierung (Anbringung einer Wärmedämmfassade, der Austausch von Fenstern, diverse Arbeiten am Dach, die Aufbereitung eines Laubengangs sowie der Austausch von Türen) erreicht werden, die in den kommenden Monaten stattfinden soll. Danach sollen die Mieten von aktuell 7,00 Euro pro Quadratmeter zwischen 8,50 Euro pro Quadratmeter bis zu 10,00 Euro pro Quadratmeter betragen können. Dies entspreche laut Unternehmensangaben dem aktuell ortsüblichen Niveau. Noch nicht eingerechnet seien mögliche, höhere Mieteinnahmen, die sich durch eine steigende Attraktivität des Standorts ergeben könnten. Denn laut einem Städte-Ranking der „Wirtschaftswoche“ und des Internet-Portals „Immobilienscout24“ aus dem Jahr 2018 gehört Wolfsburg zu den fünf dynamischsten Städten Deutschlands.

Quelle: Newsletter Primus Valor

Die Primus Valor AG ist ein Fondshaus mit Sitz in Mannheim. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2007. Die hauseigene Objektverwaltung betreut über 5.000 Wohneinheiten. Das verwaltete Anlagevermögen beträgt circa 700 Millionen Euro.

www.primusvalor.de

Zinsland meldet Rekordzahlen

Die Plattform für digitale Immobilieninvestments Zinsland hat am Montagabend mit der „Niendorfer Strasse“ ihr 19. Projekt in diesem Jahr erfolgreich finanzieren können. Über 530 Anleger unterstützen mit insgesamt 1,1 Millionen Euro den Umbau einer unter Denkmalschutz stehenden Villa und den Neubau eines Wohngebäudes in Hamburg-Lokstedt. Seit Jahresbeginn konnte Zinsland den Umsatz auf über 20 Millionen Euro steigern. Dies entspricht etwa 360 Prozent des Wertes aus dem Vorjahreszeitraum, in welchem 5,6 Millionen Euro über die Plattform vermittelt wurden.

Insgesamt 34 Projekte wurden seit dem Start der Plattform im April 2015 an die Anleger zurückgezahlt, neun davon im Jahr 2019. Alleine im Juni wurden rund 3,3 Millionen Euro zurückgeführt. Der durchschnittliche Zinssatz betrug über sechs Prozent. Das Hamburger Unternehmen beschäftigt über 40 Mitarbeiter, zehn davon im Real-Estate-Team.

Henning Frank, CEO von Zinsland: „Unsere Projekt-Pipeline ist sehr gut gefüllt. Wir werden in den nächsten Wochen zahlreiche neue Fundings starten, so dass wir voraussichtlich schon im Herbst das 100. Projekt auf unserer Plattform vorstellen werden. Dabei kommen sowohl Nachrangdarlehen als auch Anleihen zum Tragen. Zudem planen wir mit unserer B2B-Erweiterung Caladio bis Ende des Jahres die ersten EK-Finanzierungsanfragen von mittelständischen Projektentwicklern an Banken vermitteln zu können.“

Quelle: Pressemitteilung Zinsland

Zinsland ist eine Crowdinvesting-Plattform für Immobilien-Projektentwicklungen. Über die Plattform können Anleger mit geringen Anlagebeträgen direkt in Projektentwicklungen investieren. Auf diesem Wege können Projektentwicklungen finanziert werden und Entwicklern wird eine höhere Flexibilität in der Realisierung ihrer Vorhaben ermöglicht.

www.zinsland.de

Übliches Handelsgeschehen am Zweitmarkt im Mai

Im Mai 2019 wurden 517 Fondsanteile auf dem Zweitmarkt für Sachwertinvestments vermittelt. Der nominale Umsatz lag mit 17,11 Millionen Euro im langfristigen Jahresmittel, ebenso der durchschnittliche Handelskurs von 66,90 Prozent. Damit hat sich das Handelsgeschehen an der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler nach einem sehr erfolgreichen Quartalsauftakt im April wieder normalisiert.

Die Assetklasse Immobilien dominierte mit einem Anteil von 67,21 Prozent am Gesamtumsatz das Marktgeschehen. Dort wurde mit 354 erfolgten Vermittlungen ein nominaler Umsatz von 11,50 Millionen Euro erreicht. Nach dem absoluten Hoch des Vormonats (113,90 Prozent) kehrte der Durchschnittskurs im Mai mit 81,82 Prozent wieder zum gewohnten Niveau zurück.

Die unter Sonstige Beteiligungen zusammengefassten Assetklassen wie Private-Equity-, Erneuerbare-Energien- und Flugzeugfonds trugen 16,88 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Mit 40,87 Prozent lagen die Durchschnittskurse etwas niedriger als zuletzt. (April: 44,19 Prozent; März: 44,56 Prozent). Die Anzahl der Transaktionen sowie die Durchschnittskurse im Segment verringerten sich gegenüber den Vormonaten. Insgesamt wurde mit 88 Transaktionen ein nominaler Umsatz von 2,89 Millionen Euro erzielt.

Schiffsfonds standen für 15,91 Prozent des Gesamtumsatzes. Die Kurse zeigten sich dabei mit durchschnittlich 31,50 Prozent annähernd unverändert zu den Vormonaten (April: 31,30 Prozent; März: 27,55 Prozent). Insgesamt wurde mit 75 Transaktionen ein Nominalumsatz von 2,72 Millionen Euro erzielt.

Durch die Kooperation zwischen der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler und dem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) wurden im Mai insgesamt 81 Transaktionen mit einem nominalen Gesamtumsatz von 2,35 Millionen Euro abgewickelt. Dabei kam in 30 Fällen die Verkäuferseite über die DZAG, die Käuferseite über die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler. In 51 Fällen kamen die Verkäufer über die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler und die Käufer über die DZAG.

Quelle: Pressemitteilung Fondsbörse Deutschland

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ist ein von den Börsen Düsseldorf-Hamburg-Hannover betriebener Finanzdienstleister im Bereich der alternativen Investmentfonds. Unter der Dachmarke Zweitmarkt.de betreut die Fondsbörse Deutschland den Handel mit Geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland.

www.zweitmarkt.de

Habona kündigt offenen Immobilien-Publikumsfonds an

Mit dem „Habona Nahversorgungsfonds Deutschland“ wird der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest seine Produktpalette um einen offenen Immobilien-Publikumsfonds erweitern. Die Fondsauflage ist für das zweite Halbjahr 2019 vorgesehen. Bis 2024 soll der Fonds 500 Millionen Euro schwer sein. Die Zielrendite des Fonds liegt bei circa 3,5 Prozent per annum. Service-KVG des „Habona Nahversorgungsfonds Deutschland“ ist Intreal. Die Verwahrstellenfunktion wird von Hauck & Aufhäuser übernommen.

Der Investitionsschwerpunkt des neuen Fonds liegt auf in Deutschland gelegenen Nahversorgungsimmobilien und -zentren, die sich durch das Angebot von Gütern des täglichen Bedarfs, vor allem Lebensmittel, aber auch Dienstleistungen auszeichnen. Neben Lebensmittelmärkten und Kindertagesstätten gehören auch Nahversorgungsimmobilien mit Koppelnutzungen zum Investitionsspektrum des Fonds. Dazu zählen Nahversorgungs-, Stadtteil- und Quartierszentren, die zusätzlich zum Lebensmittel-/Drogerieangebot beziehungsweise zu Kindertagesstätten ein ergänzendes Angebot an Waren und Dienstleistungen bereithalten.

Hans-Christian Schmidt, Geschäftsführer von Habona Invest: „Nahversorgungsimmobilien überzeugen durch langfristige Verträge mit bonitätsstarken Mietern, die an kundennahen Standorten Grundbedürfnisse der Menschen erfüllen. Die Assetklasse Nahversorgung steht mit echten Umsatzzuwächsen an der Spitze einer Modernisierungsbewegung im Einzelhandel.“

„Der offene Immobilien-Publikumsfonds ist für uns das ideale Vehikel für Nahversorgungsimmobilien. Hier können wir unsere sehr guten Kontakte zu den Lebensmittel-Einzelhändlern Deutschlands und unser spezialisiertes Asset Management effektiv und langfristig für die Anleger einsetzen“, so Guido Küther, Geschäftsführer von Habona Invest.

Quelle: Pressemitteilung Habona Invest

Die Habona Invest GmbH ist ein auf Immobilien spezialisierter Initiator für alternative Investments mit Sitz in Frankfurt am Main. Bislang hat Habona sieben Immobilienfonds in den Bereichen Einzelhandel und Kindertagesstätten aufgelegt. Habona managt derzeit mit rund 35 Mitarbeiternein Immobilienvermögen von über 400 Millionen Euro und verwaltet ein Anlegerkapital von über 300 Millionen Euro.

www.habona.de

Hahn-Gruppe lanciert weiteren Publikums-AIF

Der Asset und Investment Manager Hahn-Gruppe hat über seine Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment den Publikums-AIF „Pluswertfonds 173“ aufgelegt. Das neue Beteiligungsangebot investiert mit einem Gesamtvolumen von rund 32,7 Millionen Euro in ein Fachmarktzentrum bestehend aus einem SB-Warenhaus und einem Bau- und Gartenmarkt in der Stadt Landstuhl. Das Eigenkapital des „Pluswertfonds 173“ beläuft sich insgesamt auf 19 Millionen Euro (ohne Agio). Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 20.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag.

Das Fachmarktzentrum wurde auf einem rund 44.624 Quadratmeter großen Grundstück in Landstuhl errichtet und verfügt über eine Mietfläche von rund 15.936 Quadratmeter, die langfristig an die Beta Warenhandel GmbH, ein Unternehmen der Kaufland/Schwarz Unternehmensgruppe, und an toom Baumarkt GmbH, ein Unternehmen der Rewe Unternehmensgruppe, vermietet ist.

Der Grundbesitz des Fachmarktzentrums befindet sich laut Verkaufsprospekt seit 1997 in der Verwaltung der Hahn-Gruppe. die Fondsimmobilie wurde ursprünglich im Jahr 1997 als „Pluswertfonds 94“ erstmalig aufgelegt und an Privatanleger veräußert. Sie wurde von der Hahn Einkaufszentrum Landstuhl GmbH & Co. KG gehalten und wird von dieser durch die Fondsgesellschaft erworben. Der Kaufpreis der Immobilie beträgt rund 27,3 Millionen Euro.

Die prognostizierte jährliche Ausschüttung beim „Pluswertfonds 173“ liegt bei 4,5 Prozent. Die Laufzeit der Beteiligung ist bis zum 31. Dezember 2034 geplant. Verwahrstelle des AIF ist die Caceis Bank S.A., Germany Branch, mit Sitz in München.

Quelle: Website Hahn-Gruppe, Verkaufsprospekt

Die Hahn-Gruppe ist als Asset und Investment Manager seit mehr als drei Jahrzehnten auf großflächige Handelsimmobilien spezialisiert. In ihrer Unternehmensgeschichte hat die Hahn Gruppe über 180 Immobilienfonds aufgelegt. Das aktuell verwaltete Vermögen liegt bei rund 2,8 Milliarden Euro.

www.hahnag.de

Buss Capital: Anleger erhalten höhere Rendite bei vorzeitigem Exit

Im April und Mai dieses Jahres haben 1.116 der rund 1.400 Buss-Tankcontainer-Direktinvestment-Anleger ihre Tankcontainer im Umfang von 27.720 CEU mit einer Laufzeitverkürzung von bis zu 21 Monaten an die Emittentin Buss Global Direct zurückverkaufen können. Gleichzeitig erzielten sie mit ihrem Investment um 0,10 bis 5,06 Prozentpunkte höhere Renditen als ursprünglich erwartet.  Die Transaktion war möglich geworden, weil ein nicht mit der Buss-Gruppe verbundener strategischer Investor die gesamte Tankcontainerflotte von Buss Global Direct erworben hat.

Dr. Dirk Baldeweg, geschäftsführender Gesellschafter von Buss Capital: „Mit dem frühzeitigen Verkauf der Tankcontainer hat das Assetmanagement von Buss seine Kompetenz erneut unter Beweis gestellt. Wir konnten die von uns prognostizierten Werte durch den Verkauf an einen externen Dritten sogar übertreffen. Das zeigt, dass unsere prognostizierten Mieten und Rückkauferlöse realistisch waren.“

In den Monaten April und Mai haben damit die 14 Tankcontainer-Direktinvestments neben den laufenden Mietzahlungen in Höhe von rund 164.000 US-Dollar und rund 195.000 Euro Rückkaufpreiszahlungen in Höhe von rund 13,3 Millionen US-Dollar und rund 23,1 Millionen Euro an die Anleger geleistet.

„Alle Anleger der laufenden Buss-Tankcontainer-Direktinvestments, die dem Verkauf zustimmten, erzielen überplanmäßige Ergebnisse. Die übrigen laufenden Tank-Investments erreichen vertragsgemäße Ergebnisse – genauso wie die bereits ausgelaufenen. Die Zufriedenheit auf Seiten der Anleger sehen wir auch daran, dass rund 50 Prozent von ihnen bereits ein Wiederanlageinteresse in unser nächstes Containerinvestment angemeldet hat“, so Buss-Capital-Geschäftsführer Marc Nagel.

Quelle: Pressemitteilung Buss Capital

Die Buss Capital GmbH & Co. KG ist ein Investmenthaus mit den Schwerpunkten Schifffahrt, Logistik und Immobilien. Das 2003 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hamburg hat bislang 78 Fonds und Direktinvestments mit einem Eigenkapital in Höhe von insgesamt rund einer Milliarde Euro aufgelegt. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf circa 2,5 Milliarden Euro.

www.buss-capital.de

Hahn-Gruppe beteiligt sich an Ökorenta

Mit einer in den vergangenen Monaten durchgeführten Kapitalerhöhung hat der Fondsinitiator und Asset Manager im Bereich Erneuerbare Energien die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Die Kapitalerhöhung ist auf Ebene von Ökorenta Invest, der Holding innerhalb der Unternehmensgruppe, erfolgt. Mit der maximalen Beteiligungshöhe von 9,5 Prozent des Stammkapitals der Gesellschaft sind unter anderem der Windenergieanlagen-Hersteller Enercon und der Asset Manager Hahn-Gruppe eingestiegen.

Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn-Gruppe: „Nachhaltige Investments gewinnen im Rahmen einer ausgewogenen Anlagestrategie zunehmend an Bedeutung, insbesondere für institutionelle Investoren. Durch die Zeichnung der Kapitalerhöhung können wir unser Beteiligungsportfolio entsprechend ausbauen.“

Hauptgesellschafter von Ökorenta Invest bleibt weiterhin Tjark Goldenstein, der Gründer von Ökorenta. Nach der Kapitalerhöhung hält er 44,5 Prozent des Stammkapitals der Gesellschaft. 55,5 Prozent verteilen sich auf insgesamt weitere dreizehn Gesellschafter mit jeweils unter zehn Prozent. Damit wurden der Gesellschaft circa acht Millionen Euro zugeführt. Goldenstein wird auch nach der Kapitalerhöhung Geschäftsführer von Ökorenta Invest bleiben.

Um langfristig den Generationswechsel in der Ökorenta vorzubereiten, wurde Jörg Busboom, der seit 2015 in leitenden Positionen in der Gruppe tätig ist, von der neuen Gesellschafterversammlung zum zweiten Geschäftsführer der Ökorenta Invest gewählt.

„Mit unserer Positionierung sind wir auf weiteres organisches Wachstum in den nächsten Jahren hervorragend vorbereitet. Wir versprechen uns bedeutenden Know-how-Transfer von der Verbindung mit den neuen Gesellschaftern und erwarten Impulse, die unser Unternehmen in eine neue Liga befördern werden“, so Goldenstein.

Als konkrete Ziele hat sich die Ökorenta-Gruppe vorgenommen, ihr Kerngeschäft, die Emission von Portfoliofonds im Asset-Bereich der Erneuerbaren Energien zu erweitern und das Produktangebot für institutionelle Investoren auszubauen. Die Sparte Solarenergie soll zukünftig eine größere Rolle spielen als bisher und zu diesem Zweck auch personell verstärkt werden. Aktuell wird ein Leiter für diesen Sektor gesucht. Ferner beabsichtigt Ökorenta neue Themenfelder wie zum Beispiel Speichertechnologien für ihre Anleger zu erschließen.

„Wir haben unsere Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren so aufgestellt, dass alle Schlüsselkompetenzen durch eigene Tochterunternehmen besetzt sind. Jetzt geht es um die Skalierung des Geschäftsmodells“, so Goldenstein weiter. Ökorenta erwartet, das von ihr verwaltete Anlegerkapital in den nächsten zehn Jahren um ein Vielfaches zu steigern.

Quelle: Pressemitteilung Ökorenta

Die Ökorenta AG ist ein Asset Manager und Fondsinitiator mit Sitz in Aurich. Das 1999 gegründete Unternehmen ist auf aktiv gemanagte Erneuerbare-Energien-Portfolios spezialisiert. Es beschäftigt 40 Mitarbeiter und verwaltet ein Anlegerkapital in Höhe von rund 200 Millionen Euro. 

www.oekorenta.de

Vertriebsstart für neues Wechselkoffer-Angebot von Solvium

Der Hamburger Anbieter von Direktinvestments Solvium bringt ab dem 4. Juni das Angebot „Wechselkoffer Euro Select Nr. 7“ in den Vertrieb. Dabei handelt es sich um Vermögensanlagen in 1.500 neuwertige Wechselkoffer. Das Angebot sieht eine Mietlaufzeit von fünf Jahren vor, die auf Wunsch der Anleger zweimal um je 24 Monate verlängert werden kann. Anleger, die vorzeitig über ihr Kapital verfügen wollen, können bereits nach 36 Monaten kündigen.

Der Kaufpreis für einen Wechselkoffer beträgt 10.850 Euro zuzüglich Agio in Höhe von zwei Prozent. Die Miete, die Solvium anteilig monatlich den Anlegern überweist, beträgt 11,75 Prozent pro Jahr bezogen auf den Kaufpreis vor möglichen Rabatten, das entspricht einer monatlichen Miete von 106,25 Euro. Mit zwei Rabatten, die kumuliert werden können, können Anleger den Kaufpreis um 109 Euro je Wechselkoffer senken. Einen Frühzeichnerbonus in Höhe von 65 Euro pro Wechselkoffer erhalten Anleger, die bis zum 30. September 2019 beitreten. Einen weiteren Bonus von 44 Euro je Wechselkoffer erhalten alle Anleger, die auf schriftliche Korrespondenz per Post verzichten. Anleger, die beide Rabatte und beide Verlängerungsoptionen nutzen, können eine IRR-Rendite von bis zu 4,68 Prozent jährlich erzielen.

Wechselkoffer sind Transportbehälter für Lkw und Bahn, die Anfang der 1970er Jahre von der deutschen Spedition Dachser für europäische Standards entwickelt wurden. Die Grundfläche ist an die Maße von Europaletten angepasst. Wechselkoffer sind dementsprechend vorwiegend in Deutschland und den angrenzenden Nachbarstaaten für den Versandhandel unterwegs. „Der Versandhandel in Deutschland boomt, getrieben durch den Online-Handel. Ein Ende des Wachstums ist nicht abzusehen. Unsere Mieter signalisieren uns weiter großen Bedarf“, so Solvium-Geschäftsführer André Wreth.

Quelle: Pressemitteilung Solvium Capital

Die Solvium Capital GmbH ist ein Anbieter von Direktinvestments mit Sitz in Hamburg. Der Schwerpunkt liegt auf Ausrüstungsgegenständen für die Logistikbranche wie Standardcontainern und Wechselkoffern. Das 2011 gegründete Unternehmen hat bislang mit mehr als 50 verschiedenen Direktinvestments über 200 Millionen Euro Anlegerkapital investiert.

www.solvium-capital.de

Aves One-Gruppe bringt erste Publikums-Anleihe auf den Markt

Zum ersten Mal in ihrer über zehnjährigen Unternehmensgeschichte vermittelt das auf Sachwertanlagen in Logistik-Equipment spezialisierte Hamburger Unternehmen CH2-Gruppe eine Anleihe. Ab sofort ist die Zeichnung der festverzinslichen Inhaber-Schuldverschreibungen „Aves Transport 1“ möglich. Das Emissionsvolumen beträgt fünf Millionen Euro, die Mindestzeichnung 1.000 Euro. Die Laufzeit beginnt am 20. Juli 2019 und endet am 19. Juli 2024. Der Kupon beläuft sich auf 5,25 Prozent per annum bei halbjährlicher Ausschüttung.

Die Emittentin, die Aves Transport 1 GmbH & Co. KG, ist zur börsennotierten Aves One AG zugehörig und wird den Nettoemissionserlös in Projektgesellschaften des Konzerns investieren. Diese Gesellschaften kaufen, verwalten und vermieten Logistik-Equipment. Auf diesem Weg wird das Investorenkapital aus der Anleihe zur Finanzierung von Eisenbahn-Logistik, Wechselkoffer und Seecontainer eingesetzt. Die Investition der Emittentin erfolgt erst, nachdem die Projektgesellschaften die Assets angebunden haben. Daher besteht kein Investitionsrisiko.

Zu den Beweggründen, erstmals eine Anleihe anzubieten, erklärt Antje Montag, Vorstand der CH2-Gruppe: „Es hat sich bereits in den vergangenen zwei Jahren deutlich abgezeichnet, dass wir neue Verpackungen für Investitionen in Sachwerte benötigen. Das haben sowohl die Kunden als auch die professionellen Finanzdienstleister gefordert. Wir sind diesen Weg gegangen und sind davon überzeugt, dass wir wieder ein sehr gutes Produkt anbieten. Insbesondere der Asset-Mix mit der Hinzunahme der Eisenbahn-Logistik, die auch unter ökologischen Gesichtspunkten in der Transportwirtschaft wichtig ist, stößt auf eine positive Resonanz.“

Die Anleihe darf von Finanzdienstleistungsinstituten mit der §32 KWG-Erlaubnis vertrieben werden. Außerdem können Anleger direkt über eine neue von CH2 entwickelte digitale Zeichnungsstrecke investieren. Dafür hat die CH2 Logistica Portfolioverwaltung mit dem Haftungsdach Effecta einen Vertrag als vertraglich gebundener Vermittler geschlossen. Die Anleihe wird gemäß §3 II Nr. 6 Wertpapierprospektgesetz ohne Wertpapierprospekt, aber mit einem genehmigten Wertpapier-Informationsblatt angeboten.

„Es gibt viele Gründe, die Anleihe zu zeichnen. Einer der wichtigsten ist die enorme Stärke der Logistik-Märkte, die vom globalen Handel und internationalen Waren- und Güterverkehr angetrieben werden. Trotz zyklischer Schwankungen und ökonomischer Risiken sind die Märkte von einem langfristig kontinuierlichen Wachstum gekennzeichnet. Aktuell ist die Transportwirtschaft von einer hohen Nachfrage geprägt, die sich unmittelbar auf die Eigentümer und Vermieter von Logistik-Equipment niederschlägt. Denn sowohl die Güterwaggons und Wechselkoffer als auch die Container sind praktisch voll ausgelastet“, berichtet Montag.

Quelle: Pressemitteilung Aves One Group

Die Aves One AG ist ein Bestandshalter im Bereich langlebiger Logistik-Assets mit dem Fokus auf Güterwaggons. Container und Wechselbrücken gehören ebenfalls zum Portfolio. Die Gesellschaft plant das Asset-Volumen bis Ende des Jahres 2019 auf über eine Milliarde Euro zu steigern. Die Aves One mit Sitz in Hamburg ist im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

www.avesone.com

Publity erwartet „signifikante Steigerung der Assets under Management“

Der Asset Manager Publity erwartet für das Jahr 2019 eine Steigerung ihres IFRS-Konzernüberschusses auf rund 50 Millionen Euro. Dies bedeutet etwa eine Verdoppelung gegenüber dem Konzerngewinn des Geschäftsjahrs 2018 von 24,6 Millionen Euro. Die positive Entwicklung des Asset-Management-Bereichs sowie des eigenen Immobilienbestands, der durch Zukäufe weiter ausgebaut werden soll, dürfte Treiber des Gewinnsprungs sein. Die Assets under Management hat Publity bereits von 4,6 Milliarden Euro zum Ende 2018 auf nunmehr rund 5,0 Milliarden Euro gesteigert und geht von einem weiteren signifikanten Wachstum im Geschäftsjahr 2019 aus.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit institutionellen Investoren erhält Publity sogenannte „Finders Fees“ beim Objektankauf, wird für das laufende Asset Management honoriert und ist an dem gewinnbringenden Verkauf der Immobilien beteiligt. Neben dem Asset Management für institutionelle Investoren baut Publity seit Ende 2018 einen eigenen Bestand an ausgewählten Immobilien auf. Das Immobilienportfolio umfasst momentan fünf nahezu vollständig vermietete Objekte mit einer Gesamtmietfläche von knapp 178.000 Quadratmetern und einem Gesamtwert von circa 501 Millionen Euro.

Erst unlängst wurde das eigene Portfolio durch den Kauf von zwei Immobilien in Frankfurt am Main erweitert. Dazu gehören das Bürohochhaus „Access Tower“ mit einer vermietbaren Fläche von knapp 21.000 Quadratmetern und der „St. Martin Tower“ mit 26.000 Quadratmetern Mietfläche. Ebenfalls in 2019 wurde die „Karstadt-Zentrale“ in Essen mit einer Gesamtmietfläche von rund 100.000 Quadratmetern erworben. Lediglich beim „Access Tower“ ist der Übergang von Nutzen und Lasten noch nicht erfolgt.

Positiv auf den weiteren zügigen Ausbau des Immobilienbestands wirke sich die im April 2019 abgeschlossene Kooperation mit den renommierten Finanzierungs- und Investitionspartnern Meritz Financial Group und IGIS Asset Management aus. Im Zuge dieser Kooperation sind in den kommenden 18 Monaten Investitionen in den Immobilienbestand von Publity im höheren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich geplant.

Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender von Publity: „Der Fokus unserer Geschäftstätigkeit bleibt auch weiterhin das Asset Management von deutschen Büroimmobilien für institutionelle Investoren. Daneben werden wir auch künftig unseren eigenen Immobilienbestand deutlich ausbauen. Somit profitieren wir vollumfänglich von den Wertsteigerungen.“

Quelle: Pressemitteilung Publity

Die 1999 gegründete Publity Finanzgruppe ist ein auf die Initiierung, den Vertrieb und das Management von Kapitalanlagen spezialisierter Finanzinvestor mit Sitz in Leipzig.

www.publity.de

Aktueller Ökorenta-AIF tätigt erste Investitionen

Der Fondsinitiator Ökorenta hat für seinen Publikums-AIF „Ökorenta Erneuerbare Energien 10“ die ersten beiden Windparkbeteiligungen angekauft. Weitere Anteile seien im Ankaufsprozedere, heißt es in einer aktuellen Vertriebsmitteilung der Ökorenta.

Für rund 2,98 Millionen Euro hat der Fondsinitiator eine Beteiligung am Windpark Vogelsberg in Thüringen, bestehend aus sechs Windenergieanlagen des Herstellers Vestas mit einer Gesamtleistung von 19,6 Megawatt, erworben. Für rund 1,22 Millionen Euro hat die Ökorenta eine Beteiligung am Windpark Emlichheim in Niedersachsen, bestehend aus zwölf Repowering-Anlagen und vier Bestandsanlagen der Herstellers Enercon mit einer Gesamtleistung von insgesamt 42 Megawatt, erworben. Beide Windparks profitieren noch für fast 20 Jahre von garantierten Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Der Portfoliofonds „Ökorenta Erneuerbare Energien 10“ wird von der Kapitalverwaltungsgesellschaft der Ökorenta-Gruppe, der Auricher Werte GmbH, verwaltet. Er investiert mittels eines Blind-Pool-Konzepts in voraussichtlich 20 bis 30 Beteiligungen an Energieparks, davon zu mindestens 60 Prozent in Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Windenergie an Land und mit Standorten in Deutschland. Das geplante Fondsvolumen beträgt 15 Millionen Euro, wovon der Vertriebsmitteilung zufolge 50 Prozent bereits platziert sind. Es besteht eine Erhöhungsoption auf bis zu 25 Millionen Euro.

Quelle: Vertriebsmitteilung Ökorenta

Die Ökorenta AG ist ein Asset Manager und Fondsinitiator mit Sitz in Aurich. Das 1999 gegründete Unternehmen ist auf aktiv gemanagte Erneuerbare-Energien-Portfolios spezialisiert. Es beschäftigt 40 Mitarbeiter und verwaltet ein Anlegerkapital in Höhe von über 200 Millionen Euro.

www.oekorenta.de

Neuer Hotelfonds der DFV Deutsche Fondsvermögen mit „sehr gut“ bewertet

Das Hamburger Analysehaus G.U.B. Analyse bewertet den alternativen Investmentfonds „DFV Hotelinvest 6“, der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft HKA administriert wird und im Mai 2019 in den Vertrieb startete, mit insgesamt 84 Punkten. Das entspricht dem G.U.B.-Urteil „sehr gut“ (A+).

Der Fonds investiert in drei Hotels der Kette „H+Hotel“ in Friedrichroda (Thüringen), Hannover und Niedernhausen bei Wiesbaden. Es handelt sich um Bestandsobjekte mit Baujahr/Kernsanierung jeweils Mitte der 1990er Jahre. Die Häuser sind bis mindestens Ende 2038 jeweils an eine Betreibergesellschaft vermietet, die zu der Hospitality Alliance GmbH gehört.

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft HKA ist eine Schwestergesellschaft der hauptsächlich auf Pflegeimmobilien spezialisierten Immac-Gruppe aus Hamburg, deren Tochtergesellschaft DFV Deutsche Fondsvermögen auf Hotels fokussiert ist und für den Fonds unter anderem die Ankaufsprüfung der Objekte vorgenommen hat. Die Mindestbeteiligung liegt bei 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio.

Als Stärken/Chancen beurteilt G.U.B. Analyse neben den festen Mietverträgen und der führenden Initiatorengruppe im Segment der Betreiberimmobilien, dass die Fondsobjekte bereits erworben und bezahlt wurden. Dazu wurde das Eigenkapital vorfinanziert und durch eine Platzierungsgarantie unterlegt sowie das Fremdkapital bereits ausgezahlt.

Des Weiteren beurteil G.U.B. Analyse positiv, dass grundsätzlich keine Baurisiken bestehen (außer Mängelbeseitigung) und die Risiken durch die drei Hotels gemischt sind. Hinzu kommen moderate laufende Fondskosten sowie eine vergleichsweise hohe laufende Tilgung.

Als Schwächen/Risiken identifiziert das Analysehaus, dass es sich um Spezialimmobilien handele, die Initialkosten vergleichsweise hoch seien und die drei Mieter zu der gleichen Unternehmensgruppe gehören. Ein längerfristiges Bonitätsrating sei zudem nicht verfügbar und teilweise bestünden objektspezifische Risiken.

Quelle: Ratingmitteilung G.U.B. Analyse

Die Immac Group ist marktführendes Investmentunternehmen für Immobilien im Healthcare-Sektor. Die vor 20 Jahren gegründete Konzerngruppe investiert in stationäre Pflegeheime, Kliniken und Seniorenwohnanlagen. Mit ihren spezialisierten Tochtergesellschaften, zu denen als Bauträger auch die Immac Sozialbau und die Immac Wohnbau, sowie die Spezialistin für Hotels, Wohn- und Infrastrukturprojekte DFV Deutsche Fondsvermögen GmbH gehören, hat die Immac Group bisher über 1,5 Milliarden Euro in Bestands- und Neubauimmobilien investiert. Die Objekte wurden vorwiegend als Investments für Spezial- oder Publikumsfonds gebaut und erworben. Immac ist in Deutschland, Österreich, Irland, England und USA tätig.

www.immac.de

www.gub-analyse.de

Aktueller Habona Einzelhandelsfonds kurz vor Vollplatzierung

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest meldet für seinen von der Hamburger Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft Hansainvest administrierten alternativen Investmentfonds „Habona Einzelhandelsfonds 06“ einen Platzierungsstand von über 95 Prozent. Mitte 2018 hatte Habona beschlossen, das ursprünglich geplante Eigenkapitalvolumen des Publikums-AIF von 50 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro anzuheben und die Platzierungsphase bis zum 30. Juni 2019 zu verlängern.

Quelle: Vertriebsmitteilung Habona Invest

Die Habona Invest GmbH ist ein auf Immobilien spezialisierter Initiator für alternative Investments mit Sitz in Frankfurt am Main. Bislang hat Habona sieben Immobilienfonds in den Bereichen Einzelhandel und Kindertagesstätten aufgelegt. Habona managt derzeit ein Immobilienvermögen von über 300 Millionen Euro und verwaltet ein Anlegerkapital von über 200 Millionen Euro.

www.habona.de

Ernst Russ verschlankt Konzernstruktur

Vorstand und Aufsichtsrat des Hamburger Asset- und Investmentmanagers Ernst Russ haben beschlossen, die zentrale Treuhandservicegesellschaft, die Pecura Anleger- und Treuhandservice GmbH mit Unternehmenssitz in Bremen, und weitere Konzerngesellschaften zu veräußern. Über die Einzelheiten der geplanten Veräußerung an eine private Investorengruppe, zu der Ingo Kuhlmann (ehemaliges Vorstandsmitglied von Ernst Russ) gehört, wird derzeit verhandelt. Die Umsetzung der Transaktion soll kurzfristig erfolgen.

Mit dem geplanten Verkauf wird sich die Ernst Russ-Gruppe vom Segment Investor Management trennen und die Fokussierung auf die Bereiche Asset Investment und Asset Management fortsetzen. „Die Verschlankung der Konzernstruktur ist ein entscheidender Faktor, um schlagkräftig und flexibel in den Bereichen Asset Investment und Asset Management tätig zu sein“, so Robert Gärtner, Vorstandsmitglied von Ernst Russ. „Durch die Fokussierung auf die Segmente Schiff und Immobilie sehen wir uns für die vor uns liegenden Herausforderungen am Markt gut gerüstet.“

Quelle: Pressemitteilung Ernst Russ-Gruppe

Die Ernst Russ-Gruppe ist ein börsengehandelter Asset‐ und Investment-Manager mit Schwerpunkt auf den Assetklassen Schiff und Immobilie. Aktuell betreut die Ernst Russ-Gruppe eine Flotte von rund 90 Container‐, Tank‐, Bulk‐ und sonstigen Schiffen. es Weiteren werden 41 Immobilien an 28 Standorten betreut. Die Unternehmen der Ernst Russ-Gruppe verwalten aktuell Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 5,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen hat Standorte in Hamburg, Bremen und Köln und London.

www.ernst‐russ.de

Neuer Vertriebsvorstand bei MPC Capital

Der Aufsichtsrat des Hamburger Asset- und Investment Managers MPC Capital hat Dr. Ignace Van Meenen mit Wirkung zum 1. Juni 2019 in den Vorstand der Gesellschaft berufen. Der 51-jährige Jurist wird sich in der MPC Capital-Gruppe als Chief Sales Officer (CSO) auf die Wachstumsstrategien in den Geschäftsbereichen Real Estate und Infrastructure konzentrieren.

Van Meenen begann seine Laufbahn im Investmentbereich der Deutschen Bank in den USA und Deutschland. Es folgten Führungspositionen als Finanzdirektor des Energie-, Immobilien- und Chemiekonzerns RAG (Evonik Industries) sowie als CFO der RTL Group und der DIC Immobiliengruppe. Zuletzt war Van Meenen CEO der Rickmers Gruppe in Hamburg.

Dr. Axel Schroeder, Vorsitzender des Aufsichtsrats der MPC Capital AG: „Mit Ignace Van Meenen haben wir einen vielseitigen und erfahrenen Investment-Manager für uns gewinnen können. Er verknüpft auf ideale Weise breites Knowhow in den für MPC Capital relevanten Asset-Klassen mit tiefer fachlicher Kenntnis des Finanz- und Investmentbereichs. Wir freuen uns auf eine intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Quelle: Pressemitteilung MPC Capital

Die MPC Capital AG ist ein international agierender Asset- und Investment-Manager mit Spezialisierung auf sachwertbasierte Investitionen. Gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen entwickelt und managt die Gesellschaft Kapitalanlagen für internationale institutionelle Investoren, Family Offices und professionelle Anleger. Der Fokus liegt auf den Assetklassen Real Estate, Shipping und Infrastructure. Die MPC Capital AG beschäftigt konzernweit etwa 300 Mitarbeiter.

www.mpc-capital.com

Publikumsfonds „WIDe Fonds 8“: Vertriebsstart ist erfolgt

Die AIF-KVG WIDe Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement hat den Immobilien-Publikums-AIF „WIDe Fonds 8″ aufgelegt und den Vertrieb des Fonds gestartet. Geplant sind Investitionen mittelbar über eine oder mehrere Objektgesellschaften in deutsche Wohnimmobilien, teilweise in Gewerbeimmobilien. Von Anlegern soll Eigenkapital in Höhe von mindestens 15 Millionen Euro eingesammelt werden, maximal beträgt das Kommanditkapital 40 Millionen Euro. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag.

Eine Investition in Vermögensgegenstände ist zum Zeitpunkt der Prospekterstellung noch nicht erfolgt. Es handelt sich dementsprechend bei dem AIF um einen sogenannten Blind-Pool. Die Laufzeit der Fondsgesellschaft ist befristet bis zum 31. Dezember 2029.

Den Anlegern werden Ausschüttungen in Höhe von 3,5 Prozent per annum in den Jahren 2019 bis 2021, 4,0 Prozent per annum in den Jahren 2022 bis 2023, 4,5 Prozent per annum in den Jahren 2024 bis 2026 und 5,0 Prozent in den Jahren 2027 bis 2029 in Aussicht gestellt. Inklusive Veräußerungserlös ist laut Verkaufsprospekt eine Gesamtauszahlung von 178,7 Prozent (bei einem normalen Verlauf) prognostiziert.

Verwahrstelle ist die Asservandum Rechtsanwaltsgesellschaft GmbH, Erlangen.

Quelle: Homepage WIDe-Gruppe, Verkaufsprospekt

Die WIDe Wertimmobilien Deutschland-Gruppe ist ein Anbieter von Immobilienfonds mit Sitz in Ebermannstadt (Bayern).

www.wide-gruppe.de

Lloyd Fonds: Wandelschuldverschreibung erfolgreich platziert

Der Hamburger Vermögensverwalter Lloyd Fonds hat die am 20. Mai 2019 angekündigte Wandelschuldverschreibung im Volumen von 6,1 Millionen Euro zu den angekündigten Konditionen am Kapitalmarkt platziert. Die Anleihe wurde unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre als Privatplatzierung ausschließlich von Investoren in Deutschland und Luxemburg gezeichnet. Die Emission stieß bei den Investoren auf positive Resonanz und war überzeichnet.

Das Wertpapier verfügt über eine dreijährige Laufzeit ab dem 3. Juni 2019 und wird mit einem halbjährlich zahlbaren fixen Kupon von 3,75 Prozent per annum verzinst. Investoren können die Anleihe zu festgelegten Terminen, frühestens jedoch nach dem ersten Jahr der Laufzeit, in Aktien der Emittentin tauschen. Der anfängliche Wandlungspreis wurde auf 6,10 Euro festgelegt, wobei dieser Betrag nach Maßgabe der Emissionsbedingungen von Zeit zu Zeit angepasst werden kann.

„Unsere ambitionierte Wachstumsagenda erfordert einen soliden Finanzierungsmix. Die Mittel aus der Emission der Wandelanleihe geben uns zusätzliche Flexibilität für die Umsetzung unserer Pläne,“ erklärt Klaus M. Pinter, CFO der Lloyd Fonds. „Die positiven Rückmeldungen der Investoren unterstreichen die Schlüssigkeit unserer Strategie 2019+.“

Quelle: DGAP-Adhoc Lloyd Fonds

Die Lloyd Fonds AG mit Sitz in Hamburg ist seit dem Jahr 2005 an der Börse notiert und ist seit März 2017 im Segment Scale der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet. Die Gesellschaft hat die Neuausrichtung vom Anbieter Geschlossener Fonds zum aktiven Vermögensverwalter beschlossen.

www.lloydfonds.de

Wealthcap bringt Publikumsfonds für vermögende Privatanleger

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap hat mit dem „Wealthcap Strategiefonds Alternatives“ einen Publikumsfonds für vermögende Privatanleger aufgelegt. Eine Beteiligung ist ab 100.000 Euro, zuzüglich drei Prozent Ausgabeaufschlag, möglich. Kalkuliert ist eine Rendite (IRR) von etwa sieben Prozent, bezogen auf den Zeichnungsbetrag ohne Ausgabeaufschlag und vor Steuern. Die Grundlaufzeit des Fonds endet am 30. Juni 2032.

Bei dem „Wealthcap Strategiefonds Alternatives“ erfolgen mit zielgruppenadäquatem Pricing Investitionen in mehrere institutionelle Zielfonds, wodurch der Zugang zu professionellen Investmentoptionen innerhalb verschiedener Anlageklassen ermöglicht wird. Wealthcap verfolgt damit eine diversifizierte Investmentstrategie, die Immobilien mit Fokus auf Value Add (Ziel 55 Prozent), Private-Equity-Unternehmensbeteiligungen (Ziel 30 Prozent) und Energie/Infrastruktur (Ziel 15 Prozent) kombiniert.

„Mit dem ,Wealthcap Strategiefonds Alternatives‘ bieten wir erstmalig eine Investmentstrategie zur Portfolio-Beimischung, die sich spezifisch an vermögende Privatanleger richtet. Dabei behalten wir eine ausgewogene Diversifizierung über mehrere Zielfondsanbieter, Anlageklassen, Regionen und Investment-Zyklen bei“, sagt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap. Ein Blick in die Portfolios professioneller Investoren wie etwa von US-Universitätsstiftungen unterstreiche: Alternative Investments wie beispielsweise Sachwertanlagen seien eine ideale Ergänzung der traditionellen Portfoliostrategien mit Aktien und Anleihen – sowohl mit Blick auf höhere Renditechancen als auch auf das Risiko.

Quelle: Pressemitteilung Wealthcap

Wealthcap ist ein Real Asset und Investment Manager mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen mit Sitz in München verwaltet Assets in Höhe von rund zehn Milliarden Euro und hat mehr als 150 Beteiligungen mit einem Eigenkapital von insgesamt 8,6 Milliarden Euro platziert.

www.wealthcap.com

Marktvolumen investmentrelevanter Hotels mit neuem Rekordwert

Im Jahr 2018 erreichte das Marktvolumen investmentrelevanter Hotels in Deutschland mit 57,5 Milliarden Euro erneut einen Rekordwert. Wie der Asset Manager Union Investment und das Marktforschungsinstitut Bulwiengesa in einer aktuellen Analyse ermittelten, ist der Marktwert damit gegenüber 2017 (52,6 Milliarden Euro) um rund 9,5 Prozent gestiegen. Der erneut starke Wertzuwachs (Vorjahr: plus 5,1 Prozent) resultiert aus dem anhaltend hohen Neubauvolumen neuer Hotelflächen sowie aus einer Wertsteigerung im Bestand, da sich die wirtschaftliche Situation vieler Hotels 2018 erneut verbessert habe.

„Die marktseitigen Rahmenbedingungen für Hotels in Deutschland sind unverändert gut. Die Übernachtungszahlen wuchsen 2018 mit einem Plus von vier Prozent gegenüber 2017 stärker als sonst in den letzten zehn Jahren. Und bei rund 80 Prozent der Tophotels liegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahr im Plus“, erläutert Dierk Freitag, Bereichsleiter und Partner bei Bulwiengesa. „Was den Wertzuwachs betrifft, wurden unsere Erwartungen vom letzten Jahr um 4,5 Prozentpunkte übertroffen.“

Auffallend sind die Wertzuwächse im Upscale-Segment, das 2018 mit einem RevPar, also dem Umsatz pro verfügbarem Zimmer, von rund 91 Euro eine gute Performance zeigte. Der Upscale-Hotellerie sind knapp 44 Prozent der insgesamt rund 396.400 Zimmer zuzurechnen, die von Union Investment und Bulwiengesa deutschlandweit als investmentrelevant eingestuft wurden. Perspektivisch rechnen die beiden Marktexperten jedoch mit stärkeren Mengen- und damit Wertzuwächsen im Economy- und Midscale-Segment, da sich für diese Segmente flächendeckendere Entwicklungsperspektiven in Deutschland ergeben. So setzt ist die Markenhotellerie verstärkt auf die Entwicklung von Zwei- und Drei-Sterne-Betrieben beziehungsweise vergleichbaren Kategorien außerhalb der deutschen Großstädte.

Dem Volumenwachstum des institutionellen Hotelmarktes steht im Jahr 2018 ein rückläufiges Transaktionsvolumen von rund vier Milliarden Euro (2017: rund 4,2 Milliarden Euro) gegenüber. Wurden im Vorjahr rund 8,0 Prozent des berechneten Marktvolumens gehandelt, beläuft sich der Anteil im Jahr 2018 auf 7,0 Prozent. „Das Angebot bleibt knapp, vor allem weil sich vergleichsweise wenig Bestandshalter von ihren Objekten trennen. Da das Renditeniveau in vielen anderen Assetklassen weiterhin sehr niedrig ist, weichen zudem immer mehr Investoren auf Hotels aus. Aufgrund der hohen Nachfrage nimmt auch die Renditekompression im Hotelmarkt weiter zu“, sagt Schaller.

Neben der klassischen Stadthotellerie prägen vermehrt Ferien- und Apartmenthotels sowie Mixed-Use-Konzepte das für Investoren interessante Angebot. Investmentrelevant ist besonders die Markenhotellerie, deren Markt- beziehungsweise Zimmeranteil in Deutschland, gemessen an der Gesamtheit aller Zimmer in Hotels und Hotel garni, bei rund 56 Prozent liegt. Mit der weiteren Expansion der Markenhotellerie wird auch das Marktvolumen in Deutschland weiter wachsen.

Für 2019 erwarten Union Investment und Bulwiengesa ein weiteres Wachstum des institutionellen Hotelmarktes um circa sieben Prozent.

Quelle: Pressemitteilung Union Investment

Die Union Investment Real Estate GmbH ist eine Immobilien-Investmentgesellschaft mit Sitz in Hamburg. Die Gesellschaft verwaltet In offenen Immobilien-Publikumsfonds, Spezialfonds sowie im Rahmen von Service- und Bündelungsmandaten ein Anlagevermögen von derzeit rund 40 Milliarden Euro.

www.union-investment.de

Aves One startet mit Rekordergebnis ins Geschäftsjahr

Der Bestandshalter im Bereich Logistik-Assets Aves One konnte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres den Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 74 Prozent auf rund 27,2 Millionen Euro steigern (erstes Quartal 2018: 15,6 Millionen Euro). Die Verbesserung der Erlössituation führt das Unternehmen neben dem Ausbau des Bestandportfolios durch Akquisitionen auf eine gute operative Entwicklung und die unverändert hohe Auslastung des Güterwagen- und Containerportfolios zurück. Das Marktumfeld in den Segmenten Rail und Container bleibe laut Aves One „ausgesprochen positiv“.

Das EBITDA wurde auf 20,6 Millionen Euro mehr als verdoppelt (Vorjahr: 9,9 Millionen Euro). Noch deutlicher stieg das um Wechselkurseffekte im Finanzergebnis bereinigte EBT auf 3,4 Millionen Euro (Vorjahr: 0,2 Millionen Euro). Auch das Konzernergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 6,7 Millionen Euro (Vorjahr: minus 4,7 Millionen Euro) verbessert.

„Wir sind ausgesprochen gut in das Geschäftsjahr 2019 gestartet und haben einen wichtigen Schritt gemacht, um unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2019 zu erreichen – ein Konzernumsatz von über 110 Millionen Euro und ein EBITDA von mehr als 80 Millionen Euro. Das Quartalsergebnis zeigt, dass wir mit Zukäufen unser Portfolio deutlich gestärkt haben und auf operativer Ebene sehr gut aufgestellt sind“, so Jürgen Bauer, Vorstand von Aves One. „Mit einer gut gefüllten Deal-Pipeline wollen wir diesen Weg weiter fortsetzen und im Jahresverlauf die Milliardenmarke an Asset-Bestand unseres Portfolios  erreichen. Die Weichen bleiben also auf Wachstum gestellt“, ergänzt Aves One-Vorstand Bauer.

Quelle: Pressemitteilung Aves One

Die Aves One AG ist ein Bestandshalter im Bereich langlebiger Logistik-Assets mit dem Fokus auf Güterwaggons. Container und Wechselbrücken gehören ebenfalls zum Portfolio. Die Gesellschaft plant das Asset-Volumen bis Ende des Jahres 2019 auf über eine Milliarde Euro zu steigern. Die Aves One mit Sitz in Hamburg ist im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

www.avesone.com

„German Private Equity Barometer“: Stimmungsdämpfer zum Jahresauftakt

Die Stimmung auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt lässt auch nach dem Jahreswechsel weiter nach: Der Geschäftsklimaindex des „German Private Equity Barometers“, das die KfW gemeinsam mit dem Bundesverband deutscher Kapitalgesellschaften (BVK) exklusiv für das Handelsblatt berechnet hat, sinkt im ersten Quartal 2019 um 3,1 Zähler auf 64,7 Saldenpunkte. Dabei werden sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Geschäftserwartung pessimistischer bewertet.

Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage sinkt um 2,7 Zähler auf 70,7 Saldenpunkte, der Indikator für die Geschäftserwartung um 3,5 Zähler auf 58,6 Saldenpunkte. Auf dem Venture-Capital (VC)-Markt kann das Geschäftsklima seinen Rekordwert aus dem Schlussquartal des Vorjahres nicht halten und kühlt sich zum Jahresbeginn um 12,6 Zähler auf 66,7 Saldenpunkte ab. Die VC-Investoren korrigieren sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftserwartung nach unten.

Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage sinkt auf 71,1 Saldenpunkte (minus 11,5), der Indikator für die Geschäftserwartung fällt auf 62,4 Saldenpunkte (minus 13,7). Das VC-Marktumfeld zeigt sich allerdings weiterhin stark. Das Fundraising-Klima steigt auf ein neues Hoch und toppt den bisherigen Bestwert aus dem Schlussquartal 2017. Auch setzt die Bewertung der Stärke des Dealflows ihren Aufwärtstrend fort und klettert auf ein Rekordhoch. Zudem zeigt sich bei den Einstiegspreisen eine deutliche Entspannung.

Im Spätphasensegment hat sich das Geschäftsklima nach dem deutlichen Stimmungsabschwung im zweiten Halbjahr 2018 zum Jahresbeginn stabilisiert. Der entsprechende Indikator legt im ersten Quartal 2019 leicht zu, um 3,5 Zähler auf 63,2 Saldenpunkte. Die Investoren bewerten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftserwartung wieder etwas besser. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage steigt auf 70,4 Saldenpunkte (plus 3,4), der Indikator für die Geschäftserwartung auf 56,0 Saldenpunkte (plus 3,6). Trotz des Stimmungseinbruchs im zweiten Halbjahr 2018 zeigt sich das Marktumfeld bisher sehr stabil. Das Fundraising-Klima ist auf sehr hohem Niveau, die Bewertungen von Höhe und Qualität des Dealflows sowie der Innovationstätigkeit der Unternehmen liegen im „guten“ Bereich. Außerdem habe sich die Unzufriedenheit der Spätphaseninvestoren mit den Einstiegspreisen zum Jahresbeginn entspannt. Dagegen hat sich das Exit-Umfeld eingetrübt, insbesondere die Bewertungen des IPO-Exit-Kanals. Dort hat sich die Meinung innerhalb von vier Quartalen gedreht: Von einem Bestwert im Auftaktquartal 2018 auf deutlich unter Durchschnitt aktuell.

Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes BVK-Vorstandsmitglied, ergänzt: „Die aktuell leichte Stimmungsabkühlung bedeutet eine Stabilisierung auf hohem Niveau und unterstreicht nur, dass der Beteiligungsmarkt durchaus in der Lage ist, zu korrigieren und nicht, wie bereits von einigen Beobachtern postuliert, ungebremst in eine Blase hineinläuft. Dazu passt auch, dass wir offenbar den Höhepunkt beim Preisniveau erreicht haben. Mit Blick auf die Zukunft der Branche gilt es nun insbesondere, das gute Fundraising-Umfeld zu nutzen und neue Mittel für die Investitionen der Zukunft zu sichern. Denn die Nachfrage nach Beteiligungskapital durch Unternehmen jeglicher Größe ist ungebremst.“

Quelle: Pressemitteilung KfW und BVK

Der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) ist die Interessenvertretung der Private-Equity-Branche in Deutschland. Diese umfasst die Private-Equity-Gesellschaften – von Venture Capital über Wachstumsfinanzierung bis zum Buy-Out-Bereich – sowie die institutionellen Investoren, die in Private Equity investieren.

www.bvkap.de

„Fonds professionell“ stellt Erfolg der MIG-Fonds infrage

In seiner aktuellen Ausgabe 2/2019 berichtet das Magazin für Anlageberatung „Fonds professionell“ über die Entwicklung der MIG-Fonds. Seit 2005 sind den Zahlen des Magazins zufolge mehr eine Milliarde Euro Anlegerkapital in 15 geschlossene Venture-Capital-Fonds der MIG Verwaltungs AG geflossen. Bis Ende 2018 hätten sich diese Fonds an insgesamt 37 Start-ups beteiligt und 15 dieser Beteiligungen wieder aufgelöst, inklusive zweier in Liquidation befindlicher Zielgesellschaften und eines Teil-Exits beim Börsengang der Nfon AG. Angesichts von kumulierten Auszahlungen an die Fondsanleger von 276 Millionen Euro bis Ende 2018 stellt „Fonds professionell“ den Erfolg der MIG-Fonds infrage. Wie die für Venture-Capital-Investments üblichen Renditen von zehn Prozent und mehr erzielt werden sollen, sei schwer ersichtlich. Unter Berücksichtigung einer statistisch zu erwartenden Ausfallquote von 30 Prozent müssten die Exits aus den verbliebenen Zielgesellschaften die Investitionen von insgesamt 391 Millionen Euro nach Abzug der Kosten mindestens verdoppeln, um zumindest das Anlegerkapital vollständig zurückführen zu können. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir höhere Netto­Multiples erreichen“, zitiert „Fonds professionell“ dazu Portfolio Manager Michael Motschmann, Vorstand der MIG Verwaltungs AG. Der Verkehrswert des Portfolios sei nach derzeitigem Stand deutlich höher als das investierte Kapital.

www.fondsprofessionell.de

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