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Zinsbaustein.de: Immobilien-Crowdinvestingprojekte zurückgeführt

Die digitale Plattform für Immobilieninvestments Zinsbaustein.de meldet, dass bereits die Hälfte der über die Plattform vermittelten schwarmfinanzierten Immobilienprojekte zurückgezahlt wurde. Mit Rückvergütung der angelegten Gelder in das Projekt „Wohnen im Märchenviertel“ im Berliner Bezirk Köpenick wurden insgesamt 13 Immobilienprojekte termingerecht oder vorzeitig an die Anleger zurückgezahlt.

Seit der Gründung der digitalen Investmentplattform im Jahr 2016 wurden über 17,5 Millionen Euro an die Anleger von den jeweiligen Immobilien-Projektentwicklern verzinst rückvergütet. Anlegern werden ihre investierten Beträge zwölf bis 30 Monaten Laufzeit nach Projektabschluss mit einer Rendite von 5,25 Prozent zurückgezahlt.

„Wir freuen uns, dass wir bisher mit stets plangemäßen und vorzeitigen Rückzahlungen unser Qualitätsversprechen halten konnten”, sagt Volker Wohlfarth, Geschäftsführer von Zinsbaustein.de. „Unsere konservative Bewertung von Immobilienprojekten hat sich bestätigt. Die termingerechte Rückzahlung von „Wohnen im Märchenviertel“ verdanken wir nicht zuletzt unserem einzigartigen Prozess bei der Projektauswahl, bei dem ein erfahrenes Analyseteam, bestehend aus Immobilien- und Finanzfachleuten jedes Immobilienprojekt in der Tiefe analysiert und danach final von einem Investment-Komitee freigegeben wird, bevor es unseren Kunden angeboten wird.”

Grundvoraussetzungen für die Aufnahme eines Projekts bei Zinsbaustein.de sind unter anderem ein angekauftes Grundstück, eine vorhandene oder absehbare Baugenehmigung, gute Referenzen und einer schlüssigen Finanzierungsstruktur mit plausiblen Baukosten und einem nachvollziehbaren Verkaufsszenario. Erst nach der Freigabe durch das mit Experten besetzte Investment-Komitee und der Freigabe des Vermögen-Informations-Blatts (VIB) der Bafin wird ein Projekt zur Investition auf zinsbaustein.de zur Verfügung gestellt. „Aus diesem Grund arbeiten wir auch nicht mit Risikoklassen, sondern mit einem Einheitszins von 5,25 Prozent.” erläutert Wohlfarth.

Quelle: Pressemitteilung Zinsbaustein.de

Die Zinsbaustein GmbH mit Sitz in Berlin betreibt unter dem Namen Zinsbaustein.de eine digitale Plattform für Immobilieninvestments. Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Einsammlung und Vermittlung von Kapital für Projektentwicklungen und Bestandsinvestments in einer Größenordnung bis zu 2,5 Millionen Euro.

www.zinsbaustein.de

Aviarent startet neuen offenen Spezialfonds

Die luxemburgische Fondsgesellschaft Aviarent setzt mit dem offenen Spezialfonds „CareVision IV“ ihre Fondsreihe „CareVision“ fort, die über die Luxemburger SICAV-FIS-Spezialfondsstruktur in Sozialimmobilien investiert. Der Investitionsfokus des Fonds mit einem Volumen von rund 500 Millionen Euro liegt im Bereich „Betreutes Wohnen Plus“, ergänzt um weitere Pflegeimmobilien.

Durch die Partnerschaft mit der Convivo Unternehmensgruppe, einem Projektenwickler und Betreiber von Pflege- und Seniorenimmobilien mit Sitz in Bremen, hat Aviarent für den „CareVison IV“ bereits eine Pipeline von zwölf Objekten gesichert. Bei den Projektenwicklungen handelt es sich um „Convivo Parks“, einem Konzept, das Service-Wohnen für Senioren, Tagespflege und Senioren-WGs mit einer Wohngarantie und Kostendeckelung für die Bewohner kombiniert.

„Wir sehen Betreutes Wohnen mittlerweile als eigene Assetklasse. Mit unserem Investitionsfokus auf ,Betreutes Wohnen Plus‘ konzentrieren wir uns auf das Modell des Service-Wohnens für Senioren und werden dieses weiter am Markt etablieren, fördern und weiterentwickeln. Dabei betrachten wir das Betreute Wohnen ganzheitlich in Form von Quartieren und berücksichtigen dabei alle Beteiligten“, sagt Yenna Haack, Vorstand von Aviarent Invest.

Im Rahmen der Partnerschaft mit Convivo refinanziert Aviarent die an den „CareVison IV“ angebundenen Projekttranchen der „Convivo Parks“ und ermögliche dadurch eine hohe Geschwindigkeit und Qualität der Finanzierung. Convivo hat aktuell „Convivo Parks“ für rund 500 Millionen Euro in der Umsetzung. Weitere „Convivo Parks“ mit einem Gesamtvolumen von circa 1,5 Milliarden Euro befinden sich in der Planung. Bis zum Jahr 2025 sollen insgesamt mehr als 80 dieser Wohnparks entstehen.

„Die erfolgreiche Platzierung der bisherigen ,CareVision‘-Fonds zeigt die konstant hohe Nachfrage in unserem Investorenkreis nach attraktiven Investitionsmöglichkeiten in Sozialimmobilien und dabei insbesondere in Pflegeimmobilien. Die Vorgänger-Fonds des „CareVision IV“ sind bereits erfolgreich platziert worden. Vor diesem Hintergrund und aufgrund seiner Ausrichtung auf ein Zukunftskonzept in der Pflege rechnen wir für den ,CareVision‘ mit einer zügigen Platzierung und wollen das Erfolgsmodell der Fondsreihe fortführen“, erläutert Haack.

Der „CareVision IV“ richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Family-Offices, Banken und Stiftungen. Die Investitionen des Fonds erfolgen mit Schwerpunkt auf Deutschland. Der Fokus der Investitionsstrategie mit einer Laufzeit von zehn Jahren und Verlängerungsoptionen von insgesamt zwei Jahren liegt auf Core-Investments mit langfristigem Cashflow. Ziel des „CareVision IV“ ist ein diversifiziertes Portfolio von Pflegeimmobilien, betreutem Wohnen und Pflegeheimen mit Spezialausrichtung wie Demenz sowie alternativen Wohnformen. Angestrebt wird zudem ein Investment in Pflegeeinrichtungen, welche staatlich refinanziert werden und über nachhaltige Betreiberkonzepte verfügen. Als laufende Ausschüttung werden 4.75 Prozent per annum nachträglich angestrebt.

Quelle: Pressemitteilung Aviarent

Die Aviarent Capital Management S.à.r.l. ist eine Luxemburger Fondsgesellschaft, die sich auf die Immobiliensegmente Seniorenpflegeheime, Mikro-Apartments sowie Kindertagesstätten konzentriert. Aktuell verfügt Aviarent mit dem französischen Partner Primonial im Bereich Pflege und Bildung über ein gemeinsames Fondsvolumen von mehr als 4,5 Milliarden Euro.

www.aviarent.lu

CMS berät Peakside bei Blockchain-basiertem Immobilienfonds

Der Immobilien-Investmentmanager Peakside hat über die Fonds-as-a-Service Blockchain-Plattform „Scaling Funds“, die von Brickblock betrieben wird, den Immobilienfonds „Peakside Income Fund I“ aufgelegt (DFPA berichtete). Ein CMS-Team, bestehend aus Finanz- und Technologieanwälten, hat Peakside rechtlich begleitet. Im Mittelpunkt standen rechtliche und steuerliche Aspekte der Emission des Fonds nach deutschem und luxemburgischem Recht, die Beziehung zum Plattformanbieter Brickblock und die Herausforderungen, die sich durch den Einsatz der Blockchain-Technologie ergeben.

Der neue Fonds unterliegt der AIFM-Richtlinie (Alternative Investment Fund Managers Directive), die für institutionelle Anlegerfonds in ganz Europa gilt, und verwendet eine klassische Fondsstruktur nach luxemburgischem Recht, bei der eine Verwahrstelle im Interesse der Investoren eine Überwachungsfunktion wahrnimmt. Die Fondsanteile sind sowohl in einer Blockchain als auch in einem Offline-Register bei Sanne, einem globalen Anbieter von alternativen Anlagen und Unternehmensdienstleistungen, registriert. Die Anleger können sich für verschiedene Anlagemöglichkeiten in den Fonds entscheiden, sowohl für klassische Anteile als auch für erweiterte, über eine Blockchain abgesicherte Anteile.

Peakside will eigenen Angaben zufolge Fortschritte in der Digitaltechnologie nutzen, um die Liquidität und Transaktionsgeschwindigkeit im Immobilienfondssektor zu steigern sowie die Investorenbasis zu verbreitern.

Dr. Markus Kaulartz, Rechtsanwalt bei CMS mit besonderer Expertise im Bereich Blockchain: „Wir beobachten einen Trend zu regulierten Strukturen. Die Tendenz geht klar in Richtung mit Blockchain-Technologie erweiterter Finanzinstrumente unter Anwendung bewährter regulatorischer Rahmenbedingungen. Damit bewegen sich die Beteiligten, unter anderem Asset Manager, Aufsichtsbehörden und Anleger, in einem bekannten und bewährten rechtlichen Umfeld, aus dem heraus die neuen technologiegetriebenen Verbesserungen auch bei Vermögensverwaltern genutzt werden können.“ Im Laufe der Zeit sollen zusätzliche Funktionen ergänzt werden, beispielsweise die Handelbarkeit der digitalisierten Anteile an etablierten Börsen.

Quelle: Pressemitteilung CMS

CMS ist mit über 600 Rechtsanwälten und Steuerberatern in Deutschland eine der führenden Anwaltssozietäten auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts.

www.cms.law/de

Peakside Capital Advisors AG ist ein Immobilien-Manager mit Sitz in Zug (Schweiz). Das Unternehmen beschäftigt 35 Mitarbeiter und verwaltet ein Immobilienvermögen von rund drei Milliarden Euro.

www.peakside.com

Habona wirbt Rekordergebnis für Einzelhandelsfonds ein

Mitte 2018 hatte der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona beschlossen, das ursprünglich geplante Eigenkapitalvolumen des Publikums-AIF „Habona Einzelhandelsfonds 06“ von 50 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro anzuheben und die Platzierungsphase bis zum 30. Juni 2019 zu verlängern. Nun hat der Publikums-AIF sein Platzierungsziel vorzeitig erreicht und damit die Platzierungsphase beendet.

Mit einem erzielten Eigenkapitalvolumen von mehr als 100 Millionen Euro hat der „Habona Fonds 06“ das beste Ergebnis der Habona Unternehmensgeschichte erzielen können. „Mit dem ,Habona Fonds 06‘ konnten wir das Platzierungsvolumen im Vergleich zum Vorgängerfonds nochmals um über 20 Prozent steigern. Allein in der ersten Hälfte des Jahres 2019 konnten wir für den Fünf-Jahres-Kurzläufer rund 30 Millionen Euro bei Privatanlegern einwerben. Ein Erfolg, auf den wir sehr stolz sind und der ohne die tatkräftige Unterstützung unserer zahlreichen treuen Vertriebspartner nicht möglich gewesen wäre“, sagt Johannes Palla, Gründer und für den Vertrieb verantwortlicher Geschäftsführer.

Das Portfolio des „Habona Einzelhandelsfonds 06“ soll zeitnah weiter wachsen. Das Akquisitions-Team von Habona habe sich bereits mehrere Nahversorgungsimmobilien mit ausreichendem Volumen zum Ankauf gesichert. Bis zum Jahresende soll das Portfolio die Zielgröße von 220 Millionen Euro erreichen.

Quelle: Vertriebsmitteilung Habona Invest

Die Habona Invest GmbH ist ein auf Immobilien spezialisierter Initiator für alternative Investments mit Sitz in Frankfurt am Main. Bislang hat Habona sieben Immobilienfonds in den Bereichen Einzelhandel und Kindertagesstätten aufgelegt. Habona managt derzeit ein Immobilienvermögen von über 300 Millionen Euro und verwaltet ein Anlegerkapital von über 200 Millionen Euro.

www.habona.de

Dextro-Rating: Neues Solvium-Direktinvestment hat „überdurchschnittliche Qualität“

Das Analysehaus Dextro hat die Vermögensanlage „Wechselkoffer Euro Select 7“ der Emittentin Solvium Wechselkoffer Vermögensanlagen GmbH & Co. KG mit der Note „A+“ bewertet und hat ihr damit eine „überdurchschnittliche Qualität“ testiert. Die Vermögensanlage wurde in die Risikoklasse 3 (nach Wertpapierhandesgesetz) eingestuft.

Das geprüfte Angebot „Wechselkoffer Euro Select 7“ ist als Direktinvestment in Form einer Vermögensanlage konzipiert. Investoren erwerben durch Abschluss eines Kauf- und Mietvertrages neuwertige Wechselkoffer (maximal 18 Monate alt) von der Emittentin und vermieten diese an sie zurück. Laufende Erträge erzielen die Investoren aus der Vermietung dieser Wechselkoffer. Die Höhe des Mietzinses sowie des Rückkaufpreises zum Laufzeitende sind vertraglich fest vereinbart. Die Veräußerung der Wechselkoffer und die Rückzahlung des Anlegerkapitals sind nach einer Mietlaufzeit von fünf Jahren geplant. Die Liquiditätsprognose basiert auf Erfahrungswerten der Anbieterin. Positiv bewertet Dextro, dass die Emittentin ihren Investoren einseitige Verlängerungsoptionen, Sonderkündigungsrechte nach drei Jahren sowie einen Härtefallschutz nach zwei Jahren Mietlaufzeit anbietet.

Im Dextro-Kommentar heißt es: „Mit der Investition partizipieren die Anleger mittelbar an der Entwicklung des deutschen Kurier-, Express- und Paketdienste-Marktes. Der Erfolg des Investments ist abhängig von der allgemeinen Marktentwicklung und der Kompetenz der Anbieterin, die beabsichtigte Investitionsstrategie erfolgreich umzusetzen. Ausgehend von der Entwicklung und der prognostizierten Steigerung des Marktes kann mindestens mit konstant bleibender Nachfrage nach Wechselkoffern im Zeitraum dieser Vermögensanlage gerechnet werden. Die Realisierbarkeit der erfolgsrelevanten Annahmen beeinflussen die Liquiditätslage der Gesellschaft während der Betriebsphase (operatives Ergebnis bis zweites Quartal 2025) und der erzielbare Marktpreis für das Portfolio im Jahr 2024 beziehungsweise 2025 die Desinvestitionsphase.

Aufgrund der Einheitlichkeit der Investitions- und Beteiligungswährung existieren auf Ebene der Gesellschaft keine Währungsrisiken während der gesamten Laufzeit. Ebenso besteht auf operativer Ebene (Vermietung) kein Wechselkursrisiko.

Geringere Verkaufserlöse, ein späterer Verkauf oder Refinanzierung der Wechselkoffer oder eine verspätete Verkaufspreiszahlung an die Emittentin hätten negativen Einfluss auf die Liquidität der Emittentin in der Periode zweites Quartal 2023 bis zweites Quartal 2025. An einem höheren operativen Ergebnis und/oder höheren Verkaufserlösen werden Anleger nicht partizipieren. Insgesamt sind die Annahmen der Anbieterin unseres Erachtens nach plausibel.“

Quelle: Ratingmitteilung Dextro

Die Solvium Capital GmbH ist ein Anbieter von Direktinvestments mit Sitz in Hamburg. Der Schwerpunkt liegt auf Ausrüstungsgegenständen für die Logistikbranche wie Standardcontainern und Wechselkoffern. Das 2011 gegründete Unternehmen hat bislang mit mehr als 50 verschiedenen Direktinvestments über 200 Millionen Euro Anlegerkapital investiert.

www.solvium-capital.de

www.dextroratings.de

„ZBI Union Wohnen Plus“ schließt zweite Zeichnungsrunde mit 317 Millionen Euro ab

Der von der der Fondsgesellschaft ZBI und dem Asset Manager Union Investment zum 3. April 2018 gestartete offene Spezial-AIF „ZBI Union Wohnen Plus“ hat nach erfolgreichem ersten Closing (rund 150 Millionen Euro) in der zweiten Closingrunde weitere 317 Millionen Euro eingesammelt. Damit wurde das Platzierungsziel der zweiten Zeichnungsphase von 200 Millionen übertroffen. Gezeichnet wurde der institutionelle Wohnimmobilienfonds insbesondere von Stiftungen, Versorgungswerken, Pensionskassen, Banken und Sparkassen sowie öffentlichen Körperschaften.

„Wir freuen uns, dass unser erstes institutionelles Gemeinschaftsprodukt mit der ZBI auch in der zweiten Einwerbphase wieder viele namhafte Investoren überzeugt hat“, sagt Klaus Bollmann. Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Institutional Property. Insgesamt wird für den schwerpunktmäßig auf deutsche Wohnimmobilien ausgerichteten Fonds ein Eigenkapitalvolumen von mindestens 600 Millionen Euro angestrebt. Die dritte und letzte Zeichnungsrunde soll 2020 erfolgen.

Der weit überwiegende Teil des Eigenkapitals der ersten Zeichnungsrunde wurde bereits in strategiekonforme deutsche Wohnimmobilien, primär in Süddeutschland investiert. Zuletzt konnte sich der Fonds ein breit diversifiziertes Großportfolio, verteilt über 26 Standorte mit rund 4.000 Wohneinheiten, sichern. Die regionalen Schwerpunkte dieses Portfolios liegen in Norddeutschland und Berlin. Darüber hinaus befinden sich weitere Objekte in der Ankaufsprüfung. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir unseren Zeichnern über den Erwerb eines weiteren Bestandsportfolios, fast mit Abschluss des zweiten Closings, weitere nennenswerte Mittelabrufe ankündigen konnten. Die bisherigen Ankaufserfolge sowie das Volumen der eingeworbenen Mittel für unseren gemeinsamen Spezial-AIF unterstreichen, dass der deutsche Wohnimmobilienmarkt unverändert große Potenziale bietet, die wir mit unserem weitflächigen Netzwerk und dem entsprechend guten Marktzugang für institutionelle Anleger heben können“, sagt Thomas Wirtz, Vorstand von ZBI.

Gemäß der Drei-Säulen-Strategie ist der Ankaufsfokus für den Fonds mit Core-Plus-Profil auf ertragsstarke Objekte ausgerichtet, die um Neubauobjekte und Objekte mit besonderem Wertsteigerungspotenzial, sogenannten „Hidden Champions“, ergänzt werden. Über die gesamte Laufzeit soll das Immobilienvolumen des „ZBI Union Wohnen Plus“ auf rund eine Milliarde Euro anwachsen. Der Fonds investiert in Wohnimmobilien in Metropolregionen sowie nachhaltigen Nebenstandorten in Deutschland.

Der „ZBI Union Wohnen Plus“ hat eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren und soll eine laufende Ausschüttung von durchschnittlich vier Prozent pro Jahr generieren. Die Gesamtrendite nach Fondskosten beträgt fünf Prozent IRR pro Jahr.

Quelle: Pressemitteilung ZBI

Die ZBI-Gruppe mit Sitz in Erlangen konzipiert seit dem Jahr 2002 Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Das Unternehmen beschäftigt in der Gruppe deutschlandweit rund 480 Mitarbeiter und verwaltet über 57.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten.

www.zbi-ag.de

Die Union Asset Management Holding AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Anbieter für die Fondsvermögensverwaltung innerhalb der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Die sechs eigenständigen Kapitalanlagegesellschaften der 1956 gegründeten Unternehmensgruppe verwalten Vermögen in Höhe von 332,7 Milliarden Euro (30. Juni 2018).

www.union-investment.de

Lloyd Fonds: Hauptversammlung beschließt Änderung des Firmennamens

Die Hauptversammlung des Vermögensverwalters und Asset Managers Lloyd Fonds hat die Umbenennung des Unternehmens in Lloyd Capital AG beschlossen, um damit der strategischen Neu-Positionierung des Hamburger Unternehmens Rechnung zu tragen. Auch die weiteren elf Tagesordnungspunkte wurden von den Aktionären mehrheitlich angenommen.

Mit einer Zustimmung von 99 Prozent der anwesenden Stimmen erreichten insbesondere die Beschlüsse zur Umsetzung der am 25. April angekündigten Akquisition des Hamburger Vermögensverwalters SPSW Capital das nötige Quorum. Die Einbringung der SPSW soll bis zum 1. Januar 2020 erfolgen und setzt unter anderem den erfolgreichen Abschluss eines Inhaberkontrollverfahrens sowie weitere behördliche Genehmigungen voraus.

Achim Plate, Aufsichtsratsvorsitzender der Lloyd Fonds und geschäftsführender mittelbarer Gesellschafter der SPSW, wird mit dem Zeitpunkt des Closings der SPSW-Akquisition sein Mandat als Aufsichtsrat der Lloyd Fonds niederlegen und als CEO in den Vorstand wechseln.

Beschlossen wurde von der Hauptversammlung auch die Aufstockung des Aufsichtsrates der Lloyd Fonds von vier auf fünf Mitglieder. Neu in das Gremium aufgenommen wurde Oliver Heine. Heine ist Rechtsanwalt und Unternehmer.

Quelle: Pressemitteilung Lloyd Fonds

Die Lloyd Fonds AG mit Sitz in Hamburg ist seit dem Jahr 2005 an der Börse notiert und seit März 2017 im Segment Scale der Deutschen Börse in Frankfurt gelistet. Die Gesellschaft hat die Neuausrichtung vom Anbieter Geschlossener Fonds zum bankenunabhängigen Vermögensverwalter und aktiven Asset Manager beschlossen.

www.lloydfonds.de

Hansainvest Lux mit veränderter Gesellschaftsstruktur

Die luxemburgische Tochter der Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft Hansainvest, die Hansainvest Lux, stellt zum 1. Juli 2019 die Gesellschaft auf eine dualistische Struktur mit Vorstand und Aufsichtsrat um. Im Zuge dessen wird Dr. Christian Tietze zum neuen Vorstand bestellt. Er verantwortet künftig die Bereiche Administration sowie Legal & Fonds Set-up. Neben ihm werden die bisherigen Geschäftsführer Frank Linker und Martin Schulte als Vorstände fungieren. Linker ist dabei weiterhin für den Bereich Financial Assets verantwortlich und Schulte leitet den Bereich Alternative Investments. Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus Dr. Marc Biermann, Dr. Jörg W. Stotz und Ludger Wibbeke.

„Die Anpassung auf eine dualistische Struktur mit Vorstand und Aufsichtsrat hat den Vorteil, dass das entscheidungstreffende Organ zukünftig in Luxemburg sitzt und nicht wie bisher – in Form des Verwaltungsrates – am Standort der Muttergesellschaft Hansainvest in Hamburg. Lediglich die Kontrolle erfolgt weiterhin von hier aus“, erklärt Dr. Jörg W. Stotz, Sprecher der Geschäftsführung von Hansainvest und aktuell Präsident des Verwaltungsrats von Hansainvest Lux.

„Die neue Struktur und die personelle Verstärkung führt zu einer weiteren Schärfung der Zuständigkeiten, insbesondere im Bereich Alternative Investments. Die Änderungen verfolgen zudem das Ziel, unsere Dienstleistungsqualität am Standort Luxemburg auch in starken Wachstumsphasen zu optimieren und gleichzeitig den Kunden weiterhin sehr individuell und persönlich beraten zu können“, ergänzt Schulte, aktuell Geschäftsführer von Hansainvest Lux. „Mit Dr. Tietze haben wir einen erfahrenen Experten für uns gewinnen können, der sowohl mit dem Standort Luxemburg als auch mit den Möglichkeiten der entsprechenden Fondsstrukturen bestens vertraut ist“, so Schulte weiter.

Tietze ist seit mehr als zwölf Jahren in der Fondsindustrie am Standort Luxemburg tätig. In den vergangenen fünf Jahren verantwortete er den Auf- und Ausbau des Deutschlandgeschäfts für einen Wettbewerber, bei dem er zuvor auch den Bereich Legal & Fonds Set-up geleitet hat. Im Anschluss an seine wissenschaftliche Laufbahn am Lehrstuhl für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre der Universität Bayreuth hat Tietze seine ersten praktischen Erfahrungen unter anderem als Produktmanager für die Auflage von institutionellen Publikums- und Spezialfonds und als Investment Analyst, insbesondere im Bereich Mezzanine- und Private-Equity-Dachfonds, gesammelt. Tietze ist CFA Charterholder und verfügt über umfangreiche Erfahrung als Verwaltungsrat beziehungsweise Verwaltungsratsvorsitzender mehrerer Gesellschaftsstrukturen in Luxemburg.

Quelle: Pressemitteilung Hansainvest

Die Hamburger Kapitalverwaltungsgesellschaft Hansainvest Hanseatische Investment-GmbH ist eine Tochtergesellschaft des Versicherungs- und Finanzdienstleistungskonzerns Signal Iduna. Hauptgeschäftsfeld ist die Auflegung und Administration von Investmentvermögen für Asset Manager oder Vermögensverwalter. Das 1969 gegründete Unternehmen verwaltet Vermögenswerte in Höhe von 37 Milliarden Euro in rund 320 Publikums- und Spezialfonds. Der Hauptsitz befindet sich in Hamburg, zudem ist das Unternehmen mit einer Niederlassung in Frankfurt präsent. Über das Tochterunternehmen Hansainvest Lux SA ist Hansainvest auch in Luxemburg vertreten. (Stand: 31. März 2019)

www.hansainvest.com

HTB-Zweitmarkt‐Immobilienfonds nehmen Halbjahresausschüttungen vor

Die Anleger der Zweitmarkt‐Immobilienfonds der Kapitalverwaltungsgesellschaft HTB erhalten für das erste Halbjahr 2019 plangemäße oder höhere Ausschüttungen. Wie das Bremer Fondshaus weiter mitteilt, werden rund 4,2 Millionen Euro an die Anleger von acht Zweitmarkt‐Immobilienfonds ausgezahlt. In der Spitze werden bis zu 6,0 Prozent bezogen auf das jeweilige Nominalkapital ausgeschüttet. Auch die Anleger des seit September 2018 im Vertrieb befindlichen Publikums-AIF „HTB 10. Immobilien Portfolio“ bekommen den vorgesehenen zeitanteiligen Vorabgewinn von zwei Prozent per annum für das vergangene Jahr aus bereits erwirtschafteten Erträgen.

„Wie wir in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen haben, erhalten unsere Anleger nicht nur verlässlich die von uns geplanten Ausschüttungen. Ihre daraus resultierenden Erträge sind obendrein höher, als sie es bei den meisten Investments in einen offenen Immobilienfonds mit ausschließlich deutschen Immobilien wären“, sagt Rene Trost, Geschäftsführer der HTB.

Basis für den Erfolg der HTB-Zweitmarktfonds seien zum einen ein günstiger Einkauf von am Markt angebotenen Anteilen und zum anderen ein aktives Portfoliomanagement.

Der als reiner Eigenkapitalfonds konzipierte Publikums-AIF „HTB 10. Immobilien Portfolio“ ist noch bis Ende 2019 im Vertrieb. Die für den Fonds von den Anlegern bislang bereitgestellten Gelder sind zu einem großen Teil bereits für den Ankauf von Zweitmarkt‐Immobilienfondsanteilen genutzt worden. Am Ende wird der AIF voraussichtlich in mehr als 50 Büro‐, Einzelhandels‐, Hotel‐ und Pflegeimmobilien investiert haben.

Quelle: Pressemitteilung HTB-Gruppe

Seit 2002 ist die HTB-Gruppe als Fondsemittent sowie als Asset Manager aktiv und verfügt aus ihrer Tätigkeit heraus mit fast 3.000 bewerteten Fonds über eine der umfangreichsten Bewertungsdatenbanken für Immobilien und Schiffe in Deutschland. 2014 erhielt die HTB-Gruppe ihre Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Bis heute hat die HTB-Gruppe über 20 Fonds mit einem Volumen von mehr als 300 Millionen Euro für ihre Anleger platziert.

www.htb-fondshaus.de

Drohender Forderungsausfall bei mehreren UDI-Vermögensanlagen

Die Nachrangdarlehen UDI Sprint Festzins IV GmbH & Co. KG, UDI Energie Festzins 10 GmbH & Co. KG, UDI Energie Festzins 11 GmbH & Co. KG und UDI Energie Festzins 12 GmbH & Co. KG (Emittenten) des Finanzdienstleisters UDI-Gruppe haben einen möglichen Ausfall von Forderungen angekündigt. Das meldet die Bundesanstalt für Finanzdienstleistung (BaFin).

Den jeweiligen Emittenten stehen aus der Gewährung von Nachrangdarlehen an mehrere Projektgesellschaften Forderungen gegen diese auf Zins- und Rückzahlung zu. Die Vornahme von Zahlungen auf diese Verbindlichkeiten könne nach den derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen einiger dieser Projektgesellschaften nicht aus Jahresüberschüssen oder sonstigem freien Vermögen gezahlt werden. Wegen der in den Nachrangdarlehensverträgen vereinbarten Nachrangigkeit der gewährten Darlehen machen diese Projektgesellschaften unter Berufung auf diese Nachrangigkeit und ihre wirtschaftlichen Verhältnisse berechtigterweise ein Leistungsverweigerungsrecht geltend und lehnen zum jetzigen Zeitpunkt die Leistung weiterer Zins- und Rückzahlungen an die Emittentin ab.

Es bestehe damit die Gefahr, dass es bei den Emittenten zu einem teilweisen oder vollständigen Forderungsausfall hinsichtlich der noch bestehenden Zins- und Rückzahlungsansprüche gegen diese Projektgesellschaften aus den Nachrangdarlehensverträgen kommt. Ein solcher Forderungsausfall hätte negative Auswirkungen auf die Liquidität der Emittenten.

Dieser Umstand sei geeignet, die Fähigkeit der Emittenten zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Anlegern auf Auszahlung der Verzinsung und auf Rückzahlung bei der von den Emittenten emittierten Vermögensanlage erheblich zu beeinträchtigen.

Die Neubewertung der wirtschaftlichen Lage der Projektgesellschaften und die damit einhergehende Anpassung der Erwartung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit der Begleichung ausstehender Zins- und Rückzahlungen aus diesen Projektgesellschaften erfolgte zum 3. Juni 2019.

Quelle: Verbrauchermeldung BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn und Frankfurt am Main. Sie vereinigt die Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel unter einem Dach. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten.

www.bafin.de

Die UDI-Gruppe ist ein Initiator und Anbieter von Kapitalanlagen im Bereich der Erneuerbaren Energien mit Sitz in Nürnberg. Die 1998 gegründete Unternehmensgruppe hat bislang rund 500 Millionen Euro Eigenkapital vermittelt.

www.udi.de

Paribus-Gruppe auf Expansionskurs

Der Anbieter von Sachwertinvestments Paribus-Gruppe baut seine Immobilienexpertise mit der Neugründung einer Auslandstochtergesellschaft aus. Mit Sitz in Amsterdam wird die Paribus Real Estate Management den niederländischen Markt nach geeigneten Investitionsobjekten zur Aufbereitung für Paribus-Beteiligungen oder für Dritte sondieren. Sie unterstützt die Objektakquise von Paribus Immobilien Assetmanagement für internationale institutionelle Kapitalgeber, die am Hauptsitz der Unternehmensgruppe in Hamburg strategisch vorgedacht und operativ gesteuert wird.

„Wir gehen konsequent den nächsten Schritt der strategischen Ausrichtung der Paribus-Gruppe und sind seit Kurzem auch im Ausland mit einer Paribus-Gesellschaft vertreten“, so Thomas Böcher, Geschäftsführer der Paribus Holding zur Expansion. „Seit einiger Zeit stellen wir einen Trend zu steigenden Immobilienpreisen in den Niederlanden fest. Investoren finden bei Engagements in diesem Markt derzeit ein besseres Chancen-Risiko-Verhältnis als zum Beispiel in Deutschland“, so Böcher über die Aussichten, in das Nachbarland zu investieren.

Neben der Akquise von neuen Investitionsobjekten unterstütze Paribus Real Estate Management das Immobilien-Asset-Management der Paribus-Gruppe bei der Betreuung der Mieter der Bestandsimmobilien in den Niederlanden für Neu- und/oder Nachvermietungen und bei der Koordinierung des Property Managements vor Ort. „Die Niederlande sind einer unserer Kernmärkte, in dem wir in der Hochphase 25 Paribus-Bestandsimmobilien im Asset Management und der Treuhandverwaltung hatten. Der Anteil unserer niederländischen Immobilien am Gesamtportfolio machte mehr als 60 Prozent aus. Da lag es auf der Hand, dass wir neben unserem Immobilien-Asset-Management in Hamburg auch eine Gesellschaft vor Ort implementieren werden, die noch dichter am Markt ist“, so Böcher weiter.

Die Geschäftsleitung von Paribus Real Estate Management bilden Mathijs Breuk und Roman Burger. Breuk verantwortet den Bereich der Objektakquise, Burger den Bereich des Immobilien-Asset-Managements der Bestandsimmobilien.

Breuk ist seit fast 20 Jahren in verantwortlichen Positionen in der niederländischen Immobilienbranche tätig. Der gebürtige Niederländer ist geprüfter Professional Member of the Royal Institution of Chartered Surveyors (MRICS) und hat nach Stationen bei global agierenden Immobiliendienstleistern und Immobilienberatungsunternehmen in den vergangenen Jahren die niederländischen Paribus-Immobilien als externer Dienstleister begleitet.

Burger ist seit fast 20 Jahren in der Fondsbranche tätig und seit 2011 Immobilien-Asset-Manager für niederländische Immobilien. Seit 2014 ist der Immobilienbetriebswirt Senior Asset Manager bei Paribus Immobilien Assetmanagement und betreut die niederländischen Paribus-Immobilien. Anfang 2019 wurde Burger in die Geschäftsführung der von ihm verantworteten Fondsgesellschaften berufen und zum Prokuristen von Paribus Immobilien Assetmanagement ernannt.

Quelle: Pressemitteilung Paribus-Gruppe

Die Paribus-Gruppe mit Sitz in Hamburg initiiert, konzipiert und begleitet Sachwertinvestments für private und institutionelle Anleger in den Assetklassen Immobilien und Eisenbahnlogistik. Das Gesamtinvestitionsvolumen laufender und bereits abgeschlossener Investments unter Paribus-Management beläuft sich auf rund 2,7 Milliarden Euro.

www.paribus.de

Luana veröffentlicht Leistungsbilanz 2018

Der Hamburger Energieversorger und Anbieter von Beteiligungsmodellen Luana Capital New Energy Concepts (Luana) hat seine Leistungsbilanz 2018 für die Publikumsbeteiligungen der Gesellschaft erstellt und auf seiner Homepage veröffentlicht. Die Gesamtübersicht umfasst vier beendete Beteiligungen, zwei laufende Beteiligungen und eine Anleihe.

Die abgeschlossenen Beteiligungen aus den Bereichen Photovoltaik und Blockheizkraftwerke weisen Laufzeiten zwischen 1,5 Jahren und 5,0 Jahren auf. An die beteiligten Anleger wurden laut Leistungsbilanz Gesamtausschüttungen zwischen 107,0 Prozent und 126,0 Prozent des investierten Eigenkapitals vorgenommen.

Die im Jahr 2015 aufgelegte und weiterhin laufende Beteiligung „Blockheizkraftwerke 3“ hat für das Jahr 2015 zwei Prozent über Plan ausgeschüttet. Für 2016 wurden planmäßig sechs Prozent an die Anleger ausgezahlt. Die geplanten Ausschüttungen für 2017 und 2018 wurden jeweils verfehlt, so dass die Auszahlungen per Ende 2018 insgesamt 15 Prozent unter Plan liegen (25,0 Prozent statt 40,0 Prozent).

Bei der im vergangenen Jahr platzierten Beteiligung „Blockheizkraftwerke Deutschland 4“ erfolgte die erste Auszahlung in Höhe von drei Prozent wie geplant. Auch die am 1. Mai 2016 aufgelegte „Luana Energy Anleihe“ hat die prognostizierten Zinszahlungen in Höhe von 6,5 Prozent per annum wie geplant geleistet.

Geprüft wurden die Angaben in der Leistungsbilanz der Luana Capital New Energy Concepts GmbH von der Hamburger Kanzlei KSW-Partner Rechtsanwälte.

Quelle: Homepage Luana, Leistungsbilanz

Die Luana Capital New Energy Concepts GmbH ist ein Projektentwickler und Emissionshaus für Beteiligungen im Bereich erneuerbarer Energien. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt auf Photovoltaikprojekten und Investments in Blockheizkraftwerke an deutschen Standorten. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg wurde 2008 gegründet.

www.luana-capital.com

TSO-DNL Vermögensanlagen schütten planmäßig aus

Der Initiator TSO Europe Funds, Inc. (TSO) gibt bekannt, dass die quartalsmäßigen Ausschüttungen von zwei Prozent für das erste Quartal 2019 der jährlichen Vorzugsrenditen von acht Prozent per annum wie geplant aus erwirtschaften Erträgen erfolgten und in den Vermögensanlagen TSO-DNL Fund II, III, IV sowie TSO-DNL Active Property, LP und TSO-DNL Active Property II, LP vorgenommen wurden. Zusätzlich zu der regulären Vorzugsausschüttung für die Beteiligung TSO-DNL Fund IV, LP wird der Gewinn und das anteilige Eigenkapital aus dem Objektverkauf „Lakeview 400“ ausbezahlt. In Summe wurden circa 16 Millionen US-Dollar ausgeschüttet.

Quelle: Pressemitteilung DNL Real Invest

Der Initiator TSO Europe Funds, Inc. ist eine Tochtergesellschaft der 1988 gegründeten Immobilieninvestmentgesellschaft The Simpson Organization (TSO) mit Sitz in Atlanta/USA. Das 2006 gegründete Unternehmen hat fünf geschlossene US-Immobilienbeteiligungen aufgelegt, die über die DNL Real Invest AG platziert wurden.

www.dnl-invest.com

BGH zur Hinweispflicht bei Platzierungsproblemen

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat im April 2019 entschieden, dass bei Private Placements grundsätzlich dieselben Aufklärungspflichten wie bei einem Publikumsfonds mit Prospektpflicht gelten. Jedoch verneint der BGH eine allgemeine Hinweispflicht auf Abweichungen vom geplanten Platzierungsvolumen, sofern diese nur bei zehn Prozent liegen und keinen maßgeblichen Einfluss auf Renditen und Risiken haben. Das meldet die auf Anlegerschutz spezialisierte Kanzlei Resch Rechtsanwälte.

Im vorliegenden Fall ging es um das erste institutionelle Produkt des Asset- und Investmentmanagers MPC, das 2007 gemeinsam mit der Investmentbank Morgan Stanley initiiert wurde. Es lief unter dem Namen „MPC Global Maritim Opportunities. Die Mindestzeichnungssumme der Beteiligung betrug 350.000 US-Dollar. Diese Gesellschaft war das Investment in die maritime Wirtschaft mit einem Volumen von mindestens 250 Millionen US-Dollar. Die Platzierung des Projektes zog sich allerdings hin. MPC war es nicht gelungen, die Vorgabe von 250 Millionen US-Dollar an platziertem Kapital zu erreichen. Einer der Privatinvestoren fühlte sich getäuscht und verklagte die MPC und den Vertrieb, fasst Resch Rechtsanwälte den Sachverhalt zusammen.

Der Kläger hat vor dem Landgericht Hamburg und dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg Recht bekommen. Das OLG meint, dass der Anleger sachgerecht über den Verlauf der Platzierung der Anlage zu informieren gewesen wäre. Die Haftung wollte das Oberlandesgericht auch auf den Vertrieb ausdehnen. „Dies folge aus dem zwischen den Parteien zustande gekommenen Anlagevermittlungsvertrag.“

Auch wenn der BGH meint, dass „eine verminderte Aufklärungspflicht nicht deshalb angenommen werden kann, weil die Anlage nicht gesetzlich prospektpflichtig war“, widerspricht das oberste Gericht dem Obergericht in diesem Punkt und hat den Fall an das OLG Hamburg zurückverwiesen. Der BGH begründet dies damit, dass in dem konkreten Fall ein Verfehlen der angestrebten Summe um zehn Prozent jedenfalls ohne Hinzutreten weiterer Umstände nicht gesondert aufklärungsbedürftig gewesen sei. Der Bundesgerichtshof hat somit die Haftung des Vertriebes zurückgewiesen.

Quelle: Homepage Resch Rechtsanwälte

Resch Rechtsanwälte ist eine auf Anlegerschutz spezialisierte Kanzlei mit Büros in Berlin, München und Wien.

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Studentenwohnheime: Deutschland ist Top-Destination für ausländische Investitionen

Analysen der Immobilienberatungsgesellschaft Knight Frank zufolge ist Deutschland mit 2,0 Milliarden US-Dollar der beste Standort in Kontinentaleuropa für Investitionen in zweckorientiert gebaute Studentenwohnheime in den vergangenen drei Jahren. Nach Deutschland folgen die Niederlande (1,4 Milliarden US-Dollar), Frankreich (1,0 Milliarden US-Dollar), Österreich (0,7 Milliarden US-Dollar) und Spanien (0,3 Milliarden US-Dollar).

Ausländische Investitionen in europäische Studentenwohnheime beliefen sich seit 2016 auf insgesamt 2,3 Milliarden US-Dollar. Dies stellt einen Anstieg gegenüber den vergangenen Anlagevolumina dar, auch wenn in den USA und in Großbritannien die historischen Werte von 8,4 Milliarden beziehungsweise 6,3 Milliarden US-Dollar bisher noch nicht erreicht wurden. Angesichts der robusten Renditen in den europäischen Märkten sowie der Vielzahl von Anlegern, die derzeit Kapital einsetzen möchten, geht Knight Frank davon aus, dass sich dieser Trend mit zunehmender Reifung des Sektors fortsetzen wird.

In den vergangenen zehn Jahren hat der europäische Markt für Studentenwohnungen ein signifikantes Wachstum verzeichnet. Die im vergangenen Jahr in Kontinentaleuropa abgeschlossenen Transaktionen erreichten ein Volumen von 1,9 Milliarden US-Dollar und erzielten damit insbesondere gegenüber dem Niveau von vor drei Jahren einen Zuwachs. Laut Datenanbieter Bonard, der sich unter anderem auf die Themen Bildung und Studentenwohnungen spezialisiert hat, gibt es derzeit in der Region rund 15 Millionen Vollzeitstudierende, die sich auf 3.300 Einrichtungen verteilen. Gemäß den von Eurostat herausgegebenen Daten ist die Zahl der Vollzeitstudierenden in den letzten drei Jahren um 7,7 Prozent gestiegen.

Die Studierendenzahlen in Berlin, Madrid und Paris wiesen in den drei Jahren bis 2018 etwa eine durchschnittliche jährliche Zunahme von 2,5 Prozent auf. In diesem Zeitraum konnte das Angebot neuer Bettenplätze in zweckorientiert gebauten Studentenwohnheimen mit der erhöhten Nachfrage jedoch nicht standhalten. Allein um die 20-prozentige Versorgungsquote aufrechtzuerhalten, müssten diese drei Städte bis zum Jahr 2021 eine Lücke von mehr als 100.000 Betten schließen. „Urbanisierungstrends und internationale Mobilität sind nur zwei Faktoren, die die Lebensweise junger Menschen verändern. Dies hat Auswirkungen auf die studentischen Wohnungsmärkte, insbesondere in Europa. Hinzu kommen noch eine Reihe makroökonomischer Faktoren, die in den nächsten Jahren ein für den Sektor förderliches Umfeld schaffen werden“, kommentierte Stuart Osborn, Head of European Student Housing bei Knight Frank.

Frank E. Reich, Leiter New Business Consulting beim Knight Frank Partner Ziegert, erläuterte: „Aus Sicht von Ziegert sind zweckorientiert gebaute Studentenwohnheime eine attraktive und zeitgemäße Anlageform mit überdurchschnittlichen Renditeerwartungen. Das Besondere ist, dass diese Produkte nicht nur für institutionelle Anleger, sondern auch für Kleinanleger mit einem Budget bis 250.000 Euro eine interessante Option darstellen.“

Quelle: Marktreport Knight Frank

Knight Frank ist eine internationale, unabhängige Immobilienberatungsgesellschaft mit Hauptsitz in London.

www.knightfrank.com

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