DFPA-News Branchen-Nachrichten

13

ECE lanciert ersten offenen pan-europäischen Shopping-Center-Fonds

Der auf Einkaufszentren spezialisierte Investmentmanager ECE Real Estate Partners hat einen offenen pan-europäischen Shopping-Center-Fonds aufgelegt. Der neue „ECE Progressive Income Growth Fund“ („EPIG-Fonds“) startet mit Eigenkapitalzusagen international führender institutioneller Investoren von mehr als 700 Millionen Euro und einem Portfolio dominanter Einkaufszentren in Deutschland, Österreich, Dänemark, Polen und Italien mit einem Marktwert von über 1,6 Milliarden Euro. In den kommenden Jahren sind weitere Ankäufe von marktbeherrschenden Shopping Centern in Europa geplant.

Der „EPIG-Fonds“ richtet sich an langfristig orientierte Anleger, die im aktuellen Niedrigzinsumfeld auf stabile regelmäßige Erträge Wert legen und strebt eine jährliche Ausschüttungsrendite von sechs bis sieben Prozent an. Die Familie Otto ist als Ankerinvestor beteiligt. Der Fonds investiert ausschließlich in bedeutende Einkaufszentren an erstklassigen Standorten in wachsenden europäischen Städten mit attraktiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

In einem von großer Dynamik und schnellem Wandel gekennzeichneten Umfeld möchte die ECE Real Estate Partners mit dem „EPIG Fonds“ die Investitionschancen nutzen, die sich aus dem aktuellen Strukturwandel im Einzelhandel ergeben. Mit Netto-Ankaufsrenditen zwischen 4,0 Prozent (Deutschland) und 6,0 Prozent (Italien) ist der europäische Markt für Einkaufszentren in Relation zu Staatsanleihen und anderen Immobilienarten wie Logistik, Büro und Wohnen derzeit historisch niedrig bewertet.

Mit dem Stern-Center Potsdam, LOOM Bielefeld, Megalò Chieti, G3 Gerasdorf/Wien, Galeria Kaskada Stettin und dem Rosengårdcentret Odense umfasst das Startportfolio des „EPIG-Fonds“ sechs überregional bedeutende Einkaufszentren, die auf einer Gesamtfläche von circa 350.000 Quadratmetern mit 750 Shops mehr als 45 Millionen Besucher jährlich anziehen. Die Objekte wurden bisher von „ECE European Prime Shopping Center Fund“ gehalten, der in den vergangenen Jahren umfassend in die Modernisierung, Erweiterung und Wertsteigerung der Center investiert hat.

„Mit unserem hochwertigen Startportfolio dominanter Einkaufszentren an erstklassigen Standorten in wachsenden Städten haben wir eine hervorragende Ausgangsposition, um für unsere Investoren in den kommenden Jahren nachhaltig attraktive Ausschüttungsrenditen zu generieren. Darüber hinaus sehen wir in den kommenden Jahren attraktive Chancen auf dem Weg zur Weiterentwicklung unserer Center zu Omni-Channel Handelsplattformen”, so Dr. Volker Kraft, Geschäftsführer von ECE.

Quelle: Pressemitteilung ECE

Die ECE Real Estate Partners GmbH ist eine institutionelle Fonds-Management-Gesellschaft mit Sitz in Hamburg. Sie ist eine Schwestergesellschaft der ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG und befindet sich ebenfalls vollständig im Besitz der Familie Otto. Zusammen mit ihrer Luxemburger Tochtergesellschaft, der ECE Real Estate Partners S.à r.l., managt sie die „ECE European Prime Shopping Centre Funds“. Diese verwalten ein Eigenkapital in Höhe von 1,6 Milliarden Euro, das von institutionellen Investoreneingeworben wurde.

www.ecerep.com

Fondsbörse Deutschland meldet erfolgreiches Quartal im Zweitmarkthandel

Mit einem nominalen Volumen der gehandelten Unternehmensbeteiligungen von 18,10 Millionen Euro übertraf der Juni-Handel an der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler den Vorjahreszeitraum (16,48 Millionen Euro) sowie den Vormonat Mai (17,11 Millionen Euro). Insgesamt kamen 473 Transaktionen zustande (Vormonat: 517 Transaktionen). Die durchschnittlichen Handelskurse kehrten mit 77,33 Prozent (Vormonat: 66,90 Prozent) zu gewohnten Größen zurück. Auf Quartalsbasis bleibe somit ein gutes Ergebnis für das zweite Quartal 2019 mit einer leichten Umsatzsteigerung gegenüber dem Vergleichsquartal aus 2018.

Bei der Umsatzverteilung innerhalb der Assetklassen entfiel mit 75,42 Prozent ein gewohnt großer Anteil auf Immobilienfonds. Dort wurde aus 310 Transaktionen zu einem Durchschnittskurs von 91,01 Prozent ein nominales Handelsvolumen von 13,65 Millionen Euro erzielt. Auf Quartalsbasis erzielte das Immobiliensegment mit 43,59 Millionen Euro Nominalumsatz eine Steigerung zum Vergleichsquartal des Vorjahres (38,60 Millionen Euro).

Im Markt für Schiffsfonds standen im Juni 56 Transaktionen für ein nominales Handelsvolumen von 1,77 Millionen Euro (Vormonat: 2,72 Millionen Euro). Der Durchschnittskurs fiel mit 25,90 Prozent (Vormonat: 31,50 Prozent) auf ein Jahrestief. Somit trug das Segment nur 9,76 Prozent zum Gesamthandel im Juni bei.

„Sonstige Beteiligungen“ wie Private Equity-, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds steuerten im abgelaufenen Juni 14,82 Prozent zum Nominalumsatz bei. Dort standen 107 Vermittlungen zu einem Durchschnittskurs von 41,61 Prozent für ein nominales Handelsvolumen von 2,68 Millionen Euro (Vormonat: 2,88 Millionen Euro).

Durch die Kooperation zwischen der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler und dem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) wurden im Mai insgesamt 86 Transaktionen mit einem nominalen Gesamtumsatz von 3,00 Millionen Euro abgewickelt. Dabei kam in 47 Fällen die Verkäuferseite über DZAG, die Käuferseite über die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler. In 39 Fällen kamen die Verkäufer über die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler und die Käufer über die DZAG.

Quelle: Pressemitteilung Fondsbörse Deutschland

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ist ein von den Börsen Düsseldorf-Hamburg-Hannover betriebener Finanzdienstleister im Bereich der alternativen Investmentfonds. Unter der Dachmarke Zweitmarkt.de betreut die Fondsbörse Deutschland den Handel mit Geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland.

www.zweitmarkt.de

Deutsche Finance meldet Platzierungserfolg für Publikums-AIF

Die internationale Investmentgesellschaft Deutsche Finance Group hat den „Private Fund 12“ am 30. Juni 2019 mit 100 Millionen Euro ausplatziert. Der Publikums-AIF „Private Fund 12“ verfügte über ein prospektiertes Mindestkapital von 35 Millionen Euro.

Strategie des „Private Fund 12“ ist der Aufbau eines breit diversifizierten Portfolios von institutionellen Investmentstrategien mit Fokus auf Immobilien und Private Equity Real Estate. Aktuell ist der Fonds bereits in acht institutionelle Investmentstrategien mit Direktinvestments in sieben Ländern investiert.

„Wir freuen uns sehr über dieses Platzierungsergebnis und danken unseren Vertriebspartnern und Anlegern für das uns entgegengebrachte Vertrauen“, so Theodor Randelshofer, Vorsitzender Geschäftsführer der Deutsche Finance Solution GmbH.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Finance

Die Deutsche Finance Group ist ein unabhängiger Investmentmanager mit Sitz in München. Die 2005 gegründete Unternehmensgruppe bietet Anlegern über geschlossene Dachfonds und Private Placements Co-Investitionen in institutionelle Fondsportfolios in den Assetklassen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur.

www.deutsche-finance.de

Zweitmarkt: Durchschnittskurs bei Immobilienfonds knackt 100-Prozent-Marke

Der Zweitmarkt für Geschlossene Fonds verzeichnet ein starkes zweites Quartal 2019. Herausragende Assetklasse sind Immobilienfonds, deren Kaufpreissumme das gehandelte Nominalkapital überstieg und so für einen durchschnittlichen Handelskurs bei Immobilienfonds von mehr als 103 Prozent sorgte. Der durchschnittliche Handelskurs über alle Anlageklassen liegt im zweiten Quartal 2019 bei 85,41 Prozent – und damit um 32 Prozent höher als im Vorquartal. Die Zahl der insgesamt gehandelten Beteiligungen am Zweitmarkt bleibt mit 1.986 fast gleich. Das am Markt gehandelte Nominalkapital steigt im Vergleich zum ersten Quartal 2019 um 7,7 Prozent auf fast 75 Millionen Euro, die Summe der Kaufpreise sogar um 42,2 Prozent auf mehr als 64 Millionen Euro.

Die Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) erfasst kontinuierlich den öffentlich sichtbaren Handel in den Sparten Immobilie, Schiff und Sonstige Assets. Der Durchschnittskurs im Bereich der Schiffe liegt bei knapp 31 Prozent, im Bereich der Sonstigen Assets bei fast 46 Prozent.

Auf Immobilienfonds entfällt mit mehr als 72 Prozent der größte Umsatzanteil. Es folgt die Assetklasse der Sonstigen Assets mit etwas mehr als 14 Prozent, die der Schiffsfonds mit etwas weniger als 14 Prozent. Beim Blick auf den Kaufpreis liegt der Anteil von Immobilienfonds am Gesamtmarkt sogar bei mehr als 87 Prozent. Besonders gefragt sind derzeit auch Solarfonds, die unter den Top 10 der meistgehandelten Sonstigen Assets im zweiten Quartal gleich mit acht Beteiligungen vertreten sind.

Die DZAG erzielt von April bis Juni 2019 einen Nominalumsatz von 15,24 Millionen Euro mit einem Kaufpreisvolumen von 15,34 Millionen Euro – und damit einen dreistelligen Durchschnittskurs über alle Anlageklassen von 100,67 Prozent.

„Wie erwartet sind Immobilien und Solarfonds die großen Treiber am Zweitmarkt für geschlossene Fonds“, resümiert Torsten Filenius, Vorstand der DZAG, die Ergebnisse des vergangenen Quartals. „Vor allem institutionelle Investoren nutzen den Zeitmarkt, um werthaltige Beteiligungen zu erwerben, die ihr funktionierendes Geschäftsmodell bereits bewiesen haben. Und dies wird sich in Zeiten von Niedrigzinsen auf absehbare Zeit sicherlich nicht so schnell ändern.“

Quelle: Pressemitteilung DZAG

Die Deutsche Zweitmarkt AG ist Makler und Handelshaus für Anteile an Geschlossenen Fonds aller Assetklassen. Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig Informationen zum Zweitmarkt für geschlossene Beteiligungen.

www.deutsche-zweitmarkt.de

Aviarent erweitert Vorstand

Der Asset Manager Aviarent Invest hat Hannes Ressel als viertes Vorstandsmitglied berufen. Als CSO (Chief Sales Officer) wird Ressel die Bereiche Sales, Investor Relations und Fund Structuring verantworten.

Ressel verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Betreuung von Großbanken und institutionellen Investoren. Bei Aviarent verantwortete er als Head of Sales zuletzt die Betreuung von Bestands- und Neuinvestoren, zuvor war er für die Geschäftsführung und Kapitalanlage eines Family Office zuständig. Ressel begann seine Karriere bei der genossenschaftlichen DZ Bank AG, wo er in den Bereichen FX-Sales und Corporate/Structured Finance tätig war.

„Wir freuen uns, Hannes Ressel als neues Vorstandsmitglied zu begrüßen. Herr Ressel verfügt neben jahrelanger Branchenexpertise über detaillierte Kenntnis der internen Strukturen von Aviarent und wird die Leitung des Unternehmens damit kompetent unterstützen“, sagt Mathias Giebken, Vorstandsvorsitzender von Aviarent Invest.

Giebken wird in Zukunft als CEO die Bereiche Reporting, Investor Relations, Legal & Compliance, Strategy sowie Human Resources übernehmen. Ralf Otzen als CFO verwaltet die Bereiche Controlling, Operations, Financial, Audit, Tax sowie IT.  Yenna Haack als CIO verantwortet die Bereiche Transaction Management, PR & Marketing, Asset Management, Property Management sowie Loans.

Quelle: Pressemitteilung Aviarent

Die Aviarent Invest AG mit Sitz in Frankfurt am Main und Hamburg ist ein Tochterunternehmen der Aviarent Capital Management S.à.r.l, einer Luxemburger Fondsgesellschaft. Gemeinsam mit dem französischen Partner Primonial, einer europäischen Asset-Management-Plattform mit einem Fondsvermögen von mehr als 16 Milliarden Euro, verfügt Aviarent im Bereich Pflege und Bildung über ein gemeinsames Fondsvolumen von mehr als 4,5 Milliarden Euro.

www.aviarent.lu

Adrealis Service KVG legt Publikums-AIF auf

Die Adrealis Service Kapitalverwaltungs-GmbH hat im Juni 2019 den geschlossenen inländischen Publikums-AIF „United Investment Partners Projektentwicklungen Deutschland“ aufgelegt. Das geplante von Anlegern einzuwerbende Kommanditkapital des AIF soll bis zu 100 Millionen Euro betragen. Die Assetklasse ist Private Equity – Immobilienprojektentwicklung. Verwahrstelle ist die Caceis Bank S.A., Germany Branch mit Sitz in München.

Anlagestrategie des AIF ist die Beteiligung der Gesellschaft, insbesondere als Gesellschafter an der United Investment Partners Beteiligungsholding GmbH mit Sitz in Stuttgart. Darüber hinaus wird sich die Gesellschaft laut Verkaufsprospekt an mindestens zwei weiteren Kapitalgesellschaften mit Sitz in Deutschland beteiligen (Zielgesellschaften). Mindestens 60 Prozent des investierten Kapitals soll in Unternehmen der Immobilienbranche angelegt werden.

Anlageziel des AIF ist die Erwirtschaftung einer positiven Rendite für die Anleger durch die Erzielung von Wertzuwächsen und deren Realisierung beim Verkauf der Zielgesellschaften sowie durch Ausschüttungen. Vor diesem Hintergrund sind konzeptionell keine jährlich gleichmäßigen, sondern je nach Veräußerungszeitpunkt und Höhe der Veräußerungserlöse variable Ausschüttungen/Auszahlungen in unterschiedlicher Höhe und zu nicht vorab festgelegten Terminen an die Anleger vorgesehen. Erste Kapitalrückzahlungen und Ausschüttungen/Auszahlungen sind prognosegemäß frühestens ab dem Jahr 2023 geplant.

Unter den im Prospekt getroffenen Annahmen wird ein Gesamtmittelrückfluss von rund 192,5 Prozent der Kommanditeinlage (ohne Agio) bis zum Laufzeitende des Fonds zum 31. Dezember 2028 prognostiziert.

Der AIF ist entsprechend dem Gesellschaftsvertrag grundsätzlich bis zum 31. Dezember 2028 befristet. Er wird nach Ablauf dieser Dauer aufgelöst und abgewickelt (liquidiert), es sei denn, die Gesellschafter beschließen eine Verlängerung der Laufzeit um insgesamt bis zu drei Jahre bis maximal zum 31. Dezember 2031.

Quelle: Verkaufsprospekt und WAI – Wesentliche Anlegerinformationen „United Investment Partners Projektentwicklungen Deutschland“

Die Adrealis Service Kapitalverwaltungs-GmbH ist eine von der BaFin seit 2014 nach §§ 20,22 KAGB zugelassene Kapitalverwaltungsgesellschaft für alternative Investmentvermögen. Sie konzipiert und verwaltet alternative Investmentfonds (AIF) für Dritte. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg gehört zur Xolaris-Gruppe.

www.adrealis-kvg.de

Publity: Grundkapital steigt auf über zehn Millionen Euro

Der Asset Manager Publity hat das Grundkapital im Rahmen der Ausschüttung der Dividende auf insgesamt 10.258.068 Euro erhöht. Dabei sind 426.818 neue Aktien ausgegeben worden, die voraussichtlich ab 3. Juli 2019 in die bestehende Notierung im Börsensegment Scale einbezogen werden und die bereits ab 1. Januar 2019 gewinnberechtigt sind.

Die Aktionäre hatten ein Wahlrecht, die von der Hauptversammlung beschlossene Dividende von 1,50 Euro je Aktie entweder in bar oder in Publity-Aktien ausgezahlt zu bekommen. Auch der Publity-CEO Thomas Olek hat – wie im Vorfeld angekündigt – auf eine Barauszahlung verzichtet und neue Aktien als Dividende bezogen.

Olek hatte bereits in den vergangenen neun Monaten seine Beteiligung an Publity erheblich erhöht und Publity-Aktien für insgesamt über 86 Millionen Euro erworben. Über die Gesellschaften TO-Holding GmbH und TO Holding 2 GmbH hält er momentan rund 74 Prozent an Publity. 

Quelle: Pressemitteilung Publity

Die 1999 gegründete Publity Finanzgruppe ist ein auf die Initiierung, den Vertrieb und das Management von Kapitalanlagen spezialisierter Finanzinvestor mit Sitz in Leipzig.

www.publity.de

ZBI-Gruppe schließt Übernahme von BGP erfolgreich ab

Im April 2019 hatte die Fondsgesellschaft ZBI den Kauf des Wohnungsunternehmens BGP bekanntgegeben, nun konnte die Übernahme der BGP erfolgreich abgeschlossen worden. Damit wechseln 16.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten den Besitzer. Zudem werden alle rund 250 Mitarbeiter der BGP innerhalb der ZBI weiterbeschäftigt. Zum Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

„Durch diese Transaktion hat die ZBI eine beachtliche Größe erreicht. Mit 30 eigenen Standorten und über 1.700 Immobilien mit rund 57.000 Wohnungen in 236 Städten in allen Bundesländern sowie einem Eigenkapital von knapp vier Milliarden Euro sind wir nun zu einem der großen Player im deutschen Wohnungsmarkt aufgestiegen“, sagt Mark Münzing, Chief Investment Officer der ZBI-Gruppe. Dabei sieht sich die ZBI als langfristiger Investor.

„Ich freue mich, dass die Transaktion erfolgreich beendet worden ist. Als neuer Heimathafen bietet ZBI allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sicherheit, Stabilität und eine langfristige Perspektive.“, sagt Worna Zohari, Chief Executive Officer (CEO) der BGP.

Der Transaktion liegt eine komplexe Deal-Struktur mit einer Vielzahl an Immobilien, Immobiliengesellschaften und operativen Gesellschaften zugrunde, die alle vollständig übernommen wurden. Anders als bei vergleichbaren Transaktionen üblich, hat die ZBI als dauerhafter neuer Eigentümer darauf verzichtet, steuersparende Strukturen einzusetzen und im vollen Umfang Grunderwerbsteuer bezahlt. Erwerber der Wohneinheiten sind ein offener Publikumsfonds mit derzeit mehr als 175.000 Kleinanlegern und ein offener institutioneller Spezialfonds mit über 30 institutionellen Anlegern (unter anderem Pensionskassen, Banken und Versicherungen). Das operative Geschäft wurde von der ZBI Gruppe erworben und vollständig übernommen. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung ZBI Gruppe

Die ZBI Zentral Boden Immobilien mit Sitz in Erlangen konzipiert Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Die ZBI-Gruppe beschäftigt deutschlandweit über 700 Mitarbeiter in 31 Niederlassungen beziehungsweise 29 Städten. Aktuell werden rund 57.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten von der Unternehmensgruppe verwaltet, das bislang realisierte Transaktionsvolumen liegt bei rund neun Milliarden Euro.

www.zbi-ag.de

Zinsauszahlung: Bergfürst knackt Millionen-Euro-Grenze

Bei der Immobilien-Crowdinvesting-Plattform Bergfürst erhalten die Anleger jeweils zum 30. Juni und 31. Dezember eines Jahres Zinszahlungen. Zum aktuellen Zinstermin hat das Berliner Unternehmen zum ersten Mal die Millionengrenze geknackt. Insgesamt wurden Zinsen im Volumen von 1,133 Millionen Euro an die Anleger ausgezahlt. Zum Vergleich: Bei der Zinszahlung am 31. Dezember 2018 waren es noch etwa 700.000 Euro. Bergfürst generierte damit innerhalb von sechs Monaten ein Wachstum von mehr als 60 Prozent. Zusätzlich erhielten die Anleger in diesem Zeitraum Darlehensrückzahlungen aus vier Projekten im Volumen von 2,35 Millionen Euro. Das Volumen aller Auszahlungen an die Anleger erhöhte sich damit in diesem Zeitraum auf fast 3,5 Millionen Euro.

Dr. Guido Sandler, CEO und Gründer von Bergfürst: „Das sind beeindruckende Zahlen, die unter anderem dank unserer Zinsen von bis zu 7,5 Prozent per annum zustande kommen. Wir zeigen damit, dass wir mit unseren Produkten einen spannenden Baustein für den Vermögensaufbau im Niedrigzinsumfeld bieten – und das mit besicherten Immobilien-Investments.“

Bergfürst-Anlegern soll in der Zukunft eine noch breitere, attraktiv verzinste Angebotspalette zur Verfügung stehen. Gemeinsam mit Commerz Real, dem neuen strategischen Partner der Plattform (DFPA berichtete), wird hierzu die Verzahnung des Vertriebs sowie die Konzeption und Vermarktung gemeinsamer Produkte und Geschäftsmodelle umgesetzt. Zudem wird auch die Internationalisierung des Angebots gemeinsam weiter vorangetrieben.

Quelle: Pressemitteilung Bergfürst

Bergfürst ist die Crowdinvesting-Plattform, bei der sich Privatinvestoren ab zehn Euro an Startups, jungen Wachstumsunternehmen und an einzelnen Immobilien sowie Immobilien-Portfolios beteiligen können. Die Bergfürst AG mit Sitz in Berlin wurde im Dezember 2011 gegründet.

www.bergfuerst.com

7×7-Gruppe: Zinszahlung aus Schuldverschreibungen verzögert sich

Die Vermögensverwaltung 7×7 Invest hat eine Sechs-Prozent-Inhaberschuldverschreibung mit Laufzeit bis zum 30. Juni 2023 und eine Vier-Prozent-Inhaberschuldverschreibung mit Laufzeit bis zum 30. Juni 2020 ausgegeben, die über Grundschulden besichert sind. Die jeweils zur Zahlung am 1. Juli 2019 fälligen Zinsen aus den vorgenannten Inhaberschuldverschreibungen für die Zinsperiode vom 1. Juli 2018 bis zum 30. Juni 2019 können nicht fristgerecht gezahlt werden. Hintergrund sind laut Unternehmensangaben Verzögerungen des Eingangs von Zahlungen, die der 7×7 Invest aus Vereinbarungen mit Dritten zustehen.

Die 7×7 Invest geht davon aus, dass die entsprechenden Zahlungen demnächst bei ihr eingehen werden. In der Folge würden die ausstehenden Zinsen ausgezahlt werden. Die 7×7 Invest werde die Gläubiger der Inhaberschuldverschreibungen informiert halten.

Quelle: Ad-hoc-Mitteilung 7×7-Gruppe

Die 7×7 Unternehmensgruppe ist eine Vermögensverwaltung mit Sitz in Bonn. Die 2006 gegründete Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 50 Mitarbeiter und verwaltet Anlegergelder in Höhe von insgesamt 49,7 Millionen Euro (Stand: 31. Mai 2018).

www.7×7.de

Quadoro Investment startet nachhaltigen offenen Publikumsfonds

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Quadoro Investment, eine Tochtergesellschaft des Asset Managers Doric-Gruppe, startet den Vertrieb des offenen Immobilienfonds „Quadoro Sustainable Real Estate Europe Private“ in Kooperation mit der Vontobel Asset Management als Nachhaltigkeitsberater. Der „Sustainable Europe“ wendet sich an private und institutionelle Anleger. Der Vertrieb der Anteile erfolgt über ausgewählte Banken. Bereits im Januar 2019 hatte die Kapitalverwaltungsgesellschaft die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Erweiterung ihres Geschäftsbetriebes erhalten.

Der Fonds mit einem Zielvolumen von einer Milliarde Euro investiert in nachhaltigen Ballungsräumen im europäischen Wirtschaftsraum. Neben den klassischen Investitionsstandorten stehen auch sekundäre Ballungsräume im Fokus. Die Standorte werden anhand von Demografie, Wirtschaftskraft, Infrastruktur und Lebensqualität ausgewählt. Alle Immobilien sowie auch die Mieterauswahl müssen strengen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen.

Michael Denk, Geschäftsführer von Quadoro Investment: „Mit dem ,Sustainable Europe‘ können wir die erfolgreiche Anlagestrategie unseres Spezialfonds ,Vontobel Sustainable Real Estate Europe‘ nunmehr auch einem breiteren Anlegerkreis zur Verfügung stellen. Der ,Sustainable Europe‘ bietet durch seine nachhaltige und zukunftsfähige Anlagestrategie mit stabilen Ausschüttungen aus laufenden Mieteinnahmen in Verbindung mit geringen Wertschwankungen die perfekte Anlagemöglichkeit für private und institutionelle Anleger.“

Klaus Kämpf, Leiter nachhaltige Immobilien von Vontobel Asset Management, ergänzt: „Die Nachhaltigkeitsstrategie und das aktive Asset Management sichern dauerhaft eine hohe Standort- und Gebäudequalität und tragen so zum Erfolg des Fonds bei. Durch die konsequente Umsetzung der Anlagestrategie werden langfristig Markt- und Standortrisiken reduziert.“

Quelle: Pressemitteilung Quadoro Investment

Die Doric GmbH mit ihren Tochtergesellschaften in Deutschland, Großbritannien und den USA (Doric) akquiriert, strukturiert und managt renditeorientierte Sachwertinvestitionen in den Kerngeschäftsbereichen Transport, Immobilien und Energie. Die Immobilienaktivitäten sind in der Quadoro Doric Real Estate GmbH gebündelt. Die Quadoro Investment GmbH ist die AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft der Doric-Gruppe.

www.doric.com

Prospektnachtrag für Vermögensanlage „TSO-DNL Active Property II, LP“ veröffentlicht

Am 28. Juni 2019 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den zweiten Nachtrag zum Verkaufsprospekt der Vermögensanlage „TSO-DNL Active Property II, LP“ in der Fassung vom 26. September gebilligt. Das gibt die für den Vertrieb zuständige Gesellschaft DNL Real Invest bekannt.

Der Nachtrag steht ab sofort zum Download bereit.

Quelle: Pressemitteilung DNL Real Invest

Der Initiator TSO Europe Funds, Inc. ist eine Tochtergesellschaft der 1988 gegründeten Immobilieninvestmentgesellschaft The Simpson Organization (TSO) mit Sitz in Atlanta/USA. Das 2006 gegründete Unternehmen hat fünf geschlossene US-Immobilienbeteiligungen aufgelegt, die über die DNL Real Invest AG platziert wurden.

www.dnl-invest.com

AIF „LHI Immobilien-Portfolio II Baden-Württemberg und Bayern“ vollständig platziert

Der von der LHI Kapitalverwaltungsgesellschaft Ende 2018 aufgelegte Publikums-AIF „LHI Immobilien-Portfolio II Baden-Württemberg und Bayern“ wurde mit einem Eigenkapital von rund 16 Millionen Euro vollständig platziert. Das teilt die Gesellschaft im Rahmen einer Pressemitteilung mit.

Die 321 Investoren zeichneten 15,96 Millionen Euro mit einer durchschnittlichen Zeichnungssumme von über 49.700 Euro. Die Anleger investierten in vier Immobilien an drei Standorten in zwei Bundesländern.

Es ist der zweite Publikums-AIF der LHI-Gruppe bei dem ein Immobilienportfolio mit regionalem Fokus aufgebaut wurde. Investiert wurde in Immobilien in Baden-Württemberg und Bayern. Die Objekte des Publikums-AIF liegen in Konstanz, Ludwigsburg und Martinsried bei München.

Quelle: Pressemitteilung LHI

Die LHI Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der LHI Leasing GmbH, ist Asset-, Portfolio- und Risikomanager für alle AIF-Fonds. Darüber hinaus verwaltet die Gesellschaft im Auftrag der LHI Leasing GmbH alle Fondsgestaltungen, die vor Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches durch die LHI aufgelegt wurden. Insgesamt verwaltet die LHI-Gruppe 17 Milliarden Euro. Sitz der Gesellschaft ist Pullach.

www.lhi.de

Project schließt „Metropolen 17“ und startet Vertrieb für neuen Publikums-AIF

Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist Project Investment hat den im Juli 2017 aufgelegten Publikums-AIF „Metropolen 17“ zum 30. Juni 2019 geschlossen. Privatanleger haben sich mit mehr als 34 Millionen Euro an dem Immobilienfonds beteiligt. Mit dem „Metropolen 19“ steht ein Nachfolgeangebot ab sofort zur Verfügung. Ziel ist es, ein Kommanditkapital in Höhe von 35 Millionen Euro einzuwerben.

Der Teilzahlungsfonds „Metropolen 19“ ermöglicht Privatanlegern die Beteiligung an Immobilienentwicklungen mit dem Schwerpunkt auf Wohnimmobilien in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Rheinland, Rhein-Main und Wien. Zur Risikostreuung soll in mindestens zehn Objekte investiert werden. Aus Stabilitätsgründen wird auf jegliche Fremdfinanzierung verzichtet. Pro Jahr wird eine Rendite von sechs Prozent und mehr vor Steuern auf das investierte Kapital in Aussicht gestellt. Die Laufzeit des AIF endet am 30. Juni 2034.

Vom Vorgängerfonds unterscheidet sich der neue AIF vornehmlich im Bereich der Einzahlungsmodalitäten. Der Mindestzeichnungsbetrag beträgt nun 10.010 Euro zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag. Vormals lag der Betrag bei 10.140 Euro, ebenfalls zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag. Damit ist die kleinste monatliche Teilzahlung auf mindestens 70 Euro gesunken. Die Erstzahlung beträgt das 23-fache der monatlichen Teilzahlung. Die verbleibende Kapitalzuführung erfolgt beim „Metropolen 19“ durch monatliche Teilzahlungen über einen Zeitraum von 120 Monaten, während beim Vorgänger noch 144 Monate galten.

„Noch mehr Flexibilität und geringere Erstzahlungsbeträge bieten wir unseren künftigen Anlegern im Teilzahlungsbereich mit einer um zwei Jahre verkürzten Einzahlungsdauer“, so Alexander Schlichting, geschäftsführender Gesellschafter der Project Vermittlungs GmbH.

Quelle: Pressemitteilung Project Investment

Die Project Investment-Gruppe ist spezialisiert auf die Entwicklung, Initiierung und Verwaltung von eigenkapitalbasierten Wohnimmobilien-Entwicklungsfonds. Die 1995 gegründete Unternehmensgruppe mit Sitz in Bamberg beschäftigt 618 Mitarbeiter und hat bislang 33 Immobilienentwicklungsfonds sowie weitere Private Placements mit einem Eigenkapital von rund einer Milliarde Euro platziert. (Stand: März 2019)

www.project-investment.de

BNPPRE: Retail-Investmentmarkt zweitwichtigstes Standbein des gewerblichen Investmentmarkts

Im ersten Halbjahr verbuchten Retail-Investments in Deutschland ein Gesamtergebnis von 5,4 Milliarden Euro. Damit wurde das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahreszeitraums um 15 Prozent und der langjährige Schnitt um fünf Prozent übertroffen. Mit einem Umsatzanteil von 22 Prozent bauen Retail-Investments zudem ihre Position am gewerblichen Investmentmarkt in Deutschland gegenüber den anderen Assetklassen aus. Dies ergibt eine Analyse des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Erfreulich ist, dass Einzeldeals in den vergangenen fünf Jahren von einer hohen Stabilität gekennzeichnet waren und sich innerhalb einer relativ kleinen Range zwischen rund 2,9 Millionen Euro und knapp 3,5 Millionen Euro bewegt haben, was die konstante Nachfragesituation unterstreicht“, so Christoph Scharf, Geschäftsführer bei BNPPRE und Co-Head of Retail Services. In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 3,04 Milliarden Euro mit einzelnen Transaktionen umgesetzt (anteilig 56 Prozent). Allerdings sei die positive Gesamtbilanz nicht ohne die endgültige Übernahme der noch verbliebenen Galeria Karstadt Kaufhof-Anteile durch die Signa Holding möglich gewesenen, die etwas mehr als ein Fünftel des Ergebnisses ausmachten.

Mit 1,85 Milliarden Euro wurden an den A-Standorten zur Jahresmitte im Vergleich der vergangenen fünf Jahre nicht nur das zweithöchste Investitionsvolumen, sondern auch der höchste Umsatzanteil (34 Prozent am bundesweiten Resultat) registriert. Im Städtevergleich verbesserten sechs von sieben A-Städten ihre Ergebnisse gegenüber 2018. An der Spitze setzen sich hierbei Berlin (678 Millionen Euro), Stuttgart (384 Millionen Euro), München (316 Millionen Euro) und Düsseldorf (202 Millionen Euro) mit deutlichen Steigerungen der Volumina ab, während Köln (127 Millionen Euro) und Frankfurt (92 Millionen Euro) auf etwas mehr beziehungsweise weniger als 100 Millionen Euro kommen. Einzig Hamburg (49 Millionen Euro) blickt auf ein sehr verhaltenes Halbjahr zurück, was jedoch angesichts der in der Pipeline befindenden Objekte als Momentaufnahme zu werten sei.

Die Nachfrage für die Fachmarktsparte (anteilig etwa 39 Prozent) hält ihr Niveau, speist sich aus dem Einzeldeal- (57 Prozent) sowie dem Portfoliosegment (43 Prozent) und ist in erster Linie außerhalb der A-Städte lokalisiert. Aber auch Kauf– (25 Prozent) und Geschäftshäuser (23 Prozent) erzielen im langjährigen Vergleich überdurchschnittliche Bilanzen. Im Shoppingcenter-Segment wechselten nur vereinzelt Objekte den Eigentümer (zwölf Prozent).

Während die Spitzenrenditen an den meisten A-Standorten nach der jahrelangen Talfahrt seit 2017 stagnieren, ist die Yield Compression in den beiden teuersten Märkten Berlin und München noch nicht gänzlich abgeschlossen: Mit jeweils 2,80 Prozent haben sich Geschäftshäuser in den Top-Lagen der Bayern-Metropole sowie der Hauptstadt im Vorjahresvergleich noch einmal verteuert und somit den Abstand auf Hamburg (3,00 Prozent) ausgebaut. Frankfurt bleibt der Hansestadt auf den Fersen (3,10 Prozent) und behauptet seine Position vor Düsseldorf, Köln und Stuttgart (alle 3,20 Prozent).

Quelle: Pressemitteilung BNPPRE

Das international tätige Immobilienberatungsunternehmen BNP Paribas Real Estate S.A.S. (BNPPRE) ist eine Tochtergesellschaft der französischen Großbank BNP Paribas.

www.realestate.bnpparibas.de

Gewerbeinvestmentmarkt Deutschland: Superzyklus ohne Ende?

Am deutschen Gewerbeimmobilien-Investmentmarkt wurden im ersten Halbjahr 2019 Immobilien für etwa 24,2 Milliarden Euro gehandelt. Gegenüber dem ersten Halbjahr des Jahres 2018 entspricht dies einem Rückgang um etwa zwölf Prozent. „Ein deutlicher Abschwung am Gewerbeinvestmentmarkt ist auch im elften Jahr des Superzyklus nicht in Sicht. Die Spitzenrenditen für Büroimmobilien rentieren aktuell rund 340 Basispunkte über denen der zehnjährigen Bundesanleihe. Dies ist die dritthöchste Differenz in den letzten 30 Jahren“ so Marcus Lemli, CEO Germany und Head of Investment Europe beim Immobiliendienstleister Savills. Außerdem werde in den USA aktuell eine erneute Zinssenkung diskutiert. Damit werden laut Lemli Strafzinsen auf hohe kurzfristig verfügbare Bankguthaben und folglich ein hoher Anlagedruck bei Investoren weiterhin zur Tagesordnung gehören. Der globale Kapitalstrom in Immobilien dürfte somit anhalten und Deutschland als einer der liquidesten Märkte profitieren.

„Der Rückgang des Transaktionsvolumens rührt vor allem aus einer niedrigeren Zahl an Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich her“, beobachtet Matti Schenk, Senior Consultant Research bei Savills. Der Volumenrückgang von Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich betrug gegenüber dem Vorjahreszeitraum rund ein Fünftel. Dieser Angebotsengpass schlägt sich auch in der durchschnittlichen Größe der Transaktionen nieder, die im ersten Halbjahr bei circa 24,5 Millionen Euro und damit rund fünf Prozent unter dem Wert im ersten Halbjahr 2018 lag. In den vergangenen zwölf Monaten hingegen, stieg die mittlere Transaktionsgröße gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um etwa neun Prozent an. „Dass die Transaktionen binnen der letzten zwölf Monate größer geworden sind, verdeutlicht auch einen Preisanstieg in der Breite“, führt Lemli aus und merkt an: „Preistreiber sind aber nicht mehr sinkende Renditen, sondern eingepreiste Mietsteigerungspotenziale.“ Zum Ende des zweiten Quartals lagen die Spitzenrenditen für Büros und Geschäftshäuser in den Top-7-Städten jeweils im Mittel bei 3,1 Prozent. Gegenüber dem Vorquartal gab es damit keine Renditeveränderung. Auch die Spitzenrenditen für Shoppingcenter (4,2 Prozent), Fachmarktzentren (3,9 Prozent) und für Logistikimmobilien (4,2 Prozent) bewegten sich zuletzt seitwärts.

Mit einem Transaktionsvolumen von nahezu 10,9 Milliarden Euro entfielen auf Büroimmobilien 45 Prozent des Gesamtumsatzes. Auf den zweiten Rang mit 5,9 Milliarden Euro beziehungsweise 24 Prozent kamen Handelsimmobilien, gefolgt von Logistik- und Industrieimmobilien, auf die etwa 2,5 Milliarden Euro (zehn Prozent) entfielen. Die Transaktionsvolumina von Logistik- und Industrieimmobilien sanken im Jahresvergleich um 32 Prozent, während bei Büro- und Handelsimmobilien jeweils ein Plus von fünf Prozent beziehungsweise zwei Prozent verzeichnet wurde.Auf die Top-7-Städte (ohne das jeweilige Umland) entfielen mit rund 12,3 Milliarden Euro etwa 52 Prozent des gehandelten Volumens. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Rückgang des Transaktionsvolumens um über acht Prozent. Das mit Abstand höchste Transaktionsvolumen wurde mit 4,9 Milliarden Euro in Berlin registriert. In der Hauptstadt wurde damit so viel Volumen gehandelt wie in Frankfurt (2,0 Milliarden Euro), München (1,7 Milliarden Euro) und Hamburg (1,2 Milliarden Euro) zusammen. In Düsseldorf (982 Millionen Euro), Köln (979 Millionen Euro) und Stuttgart (635 Millionen Euro) wechselten jeweils Objekte für in Summe weniger als eine Milliarde Euro den Eigentümer.

Quelle: Pressemitteilung Savills

Savills plc ist ein weltweit tätiges Immobilien-Dienstleistungsunternehmen mit Sitz in London. Tätigkeitsschwerpunkte sind Beratungs-, Management- und Transaktionsdienstleistungen.

www.savills.de

Immobilienmarktprognose: „Abschwächung des Wachstums ohne Crash“

Im ersten Quartal stiegen die Preise für Wohnimmobilien deutschlandweit um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das geht aus dem Hauspreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) hervor. Auffällig sei dabei, dass die Preissteigerung in den Top-7-Standorten mit 5,6 Prozent etwas geringer ausfällt. Diese Entwicklung sei neu, von 2009 bis in das Jahr 2018 hinein kletterten die Preise in den Top-7-Standorten deutlich stärker als die Preise in der Fläche. Vdp begründet dies mit einer Angebotsausweitung in den Top-7-Märkten.

Während die Baufertigstellungen 2018 deutschlandweit um 0,4 Prozent stiegen, wiesen die hochpreisigen Top-7- Standorte eine deutlich höhere Angebotsausweitung auf. So stiegen in München die Baufertigstellungen um elf Prozent und in Hamburg mit mehr als 10.000 fertiggestellten Wohnungen sogar um 34 Prozent. Der Angebotsausweitung steht eine, trotz der leichten konjunkturellen Eintrübung, stabile Nachfrage gegenüber. Diese resultiert aus den weiterhin niedrigen Zinsen – das heißt guten Finanzierungsbedingungen sowie mangelnden Anlagealternativen im risikoarmen Segment – und der grundsätzlich positiven wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung. Die Prognosen der vdp-Research gehen vor diesem Hintergrund von einer Abschwächung des Preiswachstums auf positivem Niveau aus.

Mit Blick auf Eigentumswohnungen wird für 2020 ein Rückgang der Teuerungsrate auf rund vier Prozent prognostiziert; über den Prognosezeitraum von fünf Jahren ein durchschnittliches Preiswachstum von rund drei Prozent per annum.

Gewerbegrundstücke weisen – wie auch in der Vergangenheit – eine schwächere Dynamik auf als die Wohnbaulandpreise. Für 2019 und 2020 wird von einem mittleren Preisanstieg von mehr als drei Prozent ausgegangen. Im Bereich der Gewerbemieten wird die positivste Entwicklung für die Büromieten prognostiziert, während die Steigerung der Einzelhandelsmieten hinter der Inflationsrate zurückbleiben werde.

Insgesamt bewertet vdp den Ausblick für den deutschen Immobilienmarkt als moderat positiv. Die Preiswachstumsraten der vergangenen Jahre werden nicht mehr erreicht, jedoch können weiterhin leichte reale Steigerungen erzielt werden. Die Prognosen von vdp-Research auf Ebene der 401 deutschen Kreise zeigen allerdings auch, dass die Dynamik der Miet- und Preisentwicklung nach wie vor – in Abhängigkeit von der lokalen wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung – regional unterschiedlich ausfällt. (DFPA/JF1)

Quelle: Pressemitteilung vdp

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) mit Sitz in Berlin vertritt die Interessen der Pfandbriefbanken gegenüber nationalen und europäischen Entscheidungsgremien sowie der Fachöffentlichkeit. Der vdp ist einer der fünf Spitzenverbände, die zusammen „Die Deutsche Kreditwirtschaft“ sind.

www.pfandbrief.de

Das ist die DFPA Deutsche Finanz Presse Agentur GmbH

DFPA ist der einzigartige Nachrichtenservice für die Kapitalanlagebranche. Im DFPA-Fokus stehen wesentliche tagesaktuelle Informationen zur privaten und institutionellen Kapitalanlage.

Weitere Informationen zur DFPA und ihrem Nachrichtenangebot erhalten Sie auf www.dfpa.info . Sie können DFPA-Nachrichten auch per App oder Newsletter beziehen.