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HTB löst Einzelobjektfonds auf: Anleger erhalten rund 185 Prozent nach sechs Jahren

Das Bremer Fondshaus HTB hat den ersten Einzelobjektfonds der Produktreihe „Strategische Handelsimmobilie Plus“ (SHP) aufgelöst. Aus dem Verkaufserlös erhielten die Gesellschafter eine Auszahlung von 130 Prozent. Nach Ablauf der an den Käufer gewährten Garantien und der daraus freiwerdenden Liquidität prognostiziert die Fondsgeschäftsführung einen Gesamtmittelrückfluss von über 185 Prozent vor Steuern bei einer nicht einmal sechsjährigen Haltedauer. „Damit ist unser Konzept voll aufgegangen: Zeitgemäße Bestandsimmobilie, plus beste strategische Lage, plus bonitätsstarker Ankermieter, gleich ertragreiches Investment“, so René Trost, der für das Portfolio-Management verantwortliche HTB-Geschäftsführer.

Mit der SHP-Reihe hat HTB insbesondere Privatanlegern die Möglichkeit geboten, sich an einzelnen renditestarken Handelsimmobilien zu beteiligen. Investitionsobjekt des im Jahr 2013 aufgelegten Fonds war eine Bestandsimmobilie in Ettlingen, ein SB-Warenhaus in der Technologie-Region Karlsruhe.

„Für diese langfristig an einen bonitätsstarken Mieter vermietete Einzelhandelsimmobilie in innerstädtischer Lage hatten wir ein so attraktives Kaufangebot, dass wir den Fonds etwas früher als geplant aufgelöst haben“, sagte Trost.

Die HTB-Strategie profitiert von der Baunutzungsverordnung. Sie reglementiert die Errichtung großflächiger Einzelhandelsflächen. Neubauten in lukrativen Lagen werden daher nur sehr selten genehmigt, so das Unternehmen. Etablierte Einzelhandelsflächen sind so vor der Ansiedlung von Wettbewerbern geschützt. Daher zeichneten sich diese Immobilien durch eine besonders hohe Standorttreue der Mieter aus.

HTB wird auch künftig neben seinen Zweitmarktfonds weitere Einzelobjektfonds konzipieren. Im Jahr 2019 wurde bereits ein nach §§ 6b/6c Einkommensteuergesetz steuerlich orientierter Fonds aufgelegt. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde dieser bereits nach vier Wochen geschlossen. Aktuell arbeitet HTB an weiteren steuerlich orientierten Objektfonds.

Quelle: Pressemitteilung HTB

Die Bremer HTB Gruppe ist ein auf Immobilieninvestments, das Asset Management sowie auf Service-KVG Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen. Es wurde im Jahr 1987 als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HTB Hanseatische Treuhand und Beratungsgesellschaft mbH gegründet. Bis heute hat die HTB Gruppe über 20 Fonds mit einem Volumen von mehr als 300 Millionen Euro platziert.

www.htb-fondshaus.de

Scope vergibt vorläufiges Rating für „Project Metropolen 18“

Die Ratingagentur Scope hat den geschlossenen AIF „Project Metropolen 18“ mit dem vorläufigen (preliminary) Rating von „a- (AIF)“ bewertet (auf einer Skala von aaa bis d). Das bedeutet: Auf Basis von quantitativen und qualitativen Faktoren kann eine gute risikoadjustierte Rendite erwartet werden. Das Initial Rating wird erteilt, sobald der AIF mehr als 50 Prozent investiert ist.

Über den Publikums-AIF „Project Metropolen 18“ können sich die Anleger ab einer Mindestzeichnungssumme von 10.000 Euro zuzüglich Agio an Immobilienprojektentwicklungen mit wohnwirtschaftlichem Fokus beteiligen. Hierfür wird der AIF mittelbar zusammen mit anderen Investmentgesellschaften der Project-Gruppe in diverse Immobilienprojektgesellschaften investieren. Der Fonds ist als Blind Pool konzipiert. Gemäß den Anlagebedingungen liegt der Investitionsfokus in Deutschland.

Da der Fonds den Grundsatz der Risikomischung einhalten muss, sollen mindestens zehn verschiedene Immobilienentwicklungen in mindestens drei verschiedenen Metropolregionen angebunden werden. Zum 10. April 2019 sind für den Fonds bereits 20 verschiedene Projektentwicklungen mit einem Gesamtprojektvolumen von 517 Millionen Euro identifiziert worden. Die maximale Beteiligungshöhe der Fondsgesellschaft an diesen Projektentwicklungen liegt dabei bei 70,1 Millionen Euro. Dieses Portfolio bildet neben dem Vertragswerk, den zusätzlichen Informationen der Gesellschaft und dem vorliegenden Asset Management Rating die Bewertungsgrundlage des vorläufigen Ratings. Die Investitionsstrategie sieht vor, die verfügbare Liquidität und die Veräußerungsgewinne erneut in Immobilienentwicklungen zu reinvestieren. Somit liegt ein Reinvestitionsrisiko bei diesem Fonds vor.

Laut Ratingmitteilung wurde das Rating positiv beeinflusst durch:

  • Sehr erfahrener, stark expandierender Anbieter mit Fokus auf Projektentwicklungen in deutschen Metropolregionen und Wien
  • Bisher ausschließlich positive Exitrenditen auf Ebene der Projektentwicklungen in einem positiven Marktumfeld
  • Sehr guter Marktzugang und breites Netzwerk des Asset Managers
  • Keine Fremdkapitalaufnahme geplant
  • Kein Währungsrisiko, da ausschließlich Euro-Investments und eine währungskongruente Finanzierung angestrebt sind
  • Breite regionale Diversifikation angestrebt

Als Risikotreiber hat Scope vor allem identifiziert:

  • Anhaltend hohe Konkurrenz bei Immobilienprojektentwicklungen besonders im Wohnbereich bei weiter steigenden Grundstücks- und Baupreisen
  • Durch das vorliegende Reinvestitionsrisiko Herausforderung in schlechterem Marktumfeld die Renditeprognosen aufrechtzuerhalten
  • Mögliche Reduktion der Rendite aufgrund einer denkbaren konjunkturellen Abschwächung und/oder politischer Eingriffe in den Wohnungsmarkt
  • Bisher noch begrenzter Track Record im Bereich Projektentwicklungen von Gewerbeimmobilien, die beigemischt werden sollen

Für die Project Investment Gruppe wurde von Scope am 27. Mai 2019 eine Aktualisierung des Asset-Management-Ratings veröffentlicht. Scope bestätigt dabei das Rating bei „AA- (AMR)“ und damit eine weiterhin sehr hohe Qualität und Kompetenz im Asset Management.

Quelle: Ratingmitteilung Scope

Die 2002 gegründete Scope-Unternehmensgruppe ist eine bankenunabhängige Ratingagentur mit Sitz in Berlin. Sie ist auf die Bewertung von Unternehmen, Anleihen, Fonds und Zertifikaten spezialisiert und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter in Berlin, Frankfurt am Main, London, Madrid, Mailand, Oslo und Paris.

www.scopegroup.com

KGAL beendet geschlossenen Österreich-Immobilienfonds

Der Immobilienfonds „KGAL KETA Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG“ des Investment- und Asset-Managers KGAL hat nach einer geplanten Haltedauer von 15 Jahren die zwei Bürogebäude in Wien verkauft. Die Fondsanleger erhalten voraussichtlich eine Gesamtausschüttung von rund 140 Prozent ihrer Anlagesumme.

Die Anleger hatten sich zu einem Verkauf der Fondsimmobilien im Rahmen eines Bieterverfahrens entschieden. Die EHL-Gruppe, ein etablierter unabhängiger Makler Österreichs, hat den Verkaufsprozess strukturiert und die Käufer vermittelt. 

Quelle: Pressemitteilung KGAL-Gruppe

Die KGAL-Gruppe ist ein weltweit tätiger Investment- und Asset Manager mit einem Investitionsvolumen von rund 20,5 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle Investoren in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge. Die europaweit tätige Gruppe mit Sitz in Grünwald bei München beschäftigt 355 Mitarbeiter. (Stand 31.Dezember 2018).

www.kgal.de

Studie zum Logistikimmobilienmarkt: E-Commerce steigert Logistikinvestitionen

Immobilienfonds, die in verschiedenen Teilen der Logistikbranche investiert haben, sehen die Aussichten für 2019 und 2020 angesichts des anhaltenden Wachstums des E-Commerce und seiner Auswirkungen bei der Neugestaltung des Einzelhandels positiv, so eine Umfrage der Ratingagentur Scope. Dazu hat Scope 19 Fonds gebeten, ihre aktuelle und zukünftige Situation in den verschiedenen Segmenten der Logistikbranche, in der sie tätig sind, zu bewerten.

Während alle 19 die Situation für 2019 und 2020 sehr positiv bewerteten, zeigten sich die in der Projektentwicklung (90 Prozent bewerteten ihre Position als „gut“ oder „sehr gut“) sowie in den Bereichen geschlossene Spezial-AIF und Schuldtitel (je 80 Prozent) am optimistischsten. Hintergrund: Die 19 Befragten bieten verschiedene Anlagelösungen wie Spezial-AIF oder Publikumsfonds an, die über verschiedene Nutzungsarten verteilt sind. Fast die Hälfte der Befragten bietet den Investoren auch über Schuldtitel ein Engagement in Logistikimmobilien an. Darüber hinaus sind rund 40 Prozent der Befragten in der Projektentwicklung tätig.

Deutschland ist laut Umfrage der attraktivste Logistikstandort für Investoren in Europa. Von den Befragten bewerten 95 Prozent Deutschland als attraktiven oder sehr attraktiven Standort. In Bezug auf die Art der Logistikimmobilie sind Logistikzentren in städtischen Gebieten bei Anbietern sehr beliebt. Fast 90 Prozent der Anbieter bewerteten sie als die interessantesten, gefolgt von innerstädtischen Logistikimmobilien (53 Prozent) und internationalen Logistikzentren (47 Prozent).

Rund drei Viertel der Befragten sehen in wirtschaftlichen Fragen das größte Risiko für Logistikinvestitionen. Andererseits stellt der Standort derzeit nur für rund ein Drittel der Befragten ein großes Risiko dar.

Auf den ersten Blick fällt auf, so Scope, dass trotz der Euphorie rund um das Thema Logistikimmobilien „nur“ 58 Prozent der Befragten in den nächsten drei Jahren Mietsteigerungen erwarten, während 42 Prozent dagegen eine Stagnation der Preise erwarten. Eine Erklärung sei Scope zufolge, dass Mieterhöhungen vor allem in guten Lagen stattfinden werden. Dies sind vor allem Logistikzentren in den Metropolen. Sie stellen jedoch nur einen Teil des Logistikimmobilienmarktes dar. Für andere Segmente und Standorte – insbesondere Logistikzentren im ländlichen Raum – seien die Aussichten auf höhere Mieten weniger gut.

Zusätzlich zu dieser Umfrage hatte Scope in diesem Frühjahr Manager von offenen Immobilienfonds zu dem Mix der Nutzungsarten in ihren Portfolios befragt. Derzeit ist der Anteil der Logistikimmobilien sowohl in den Portfolios als auch im Ankaufsvolumen mit knapp drei Prozent noch vergleichsweise gering. Fast zwei Drittel der Fondsmanager planen jedoch, ihr Portfolio in der Logistik zu erhöhen, rund 13 Prozent planen eine deutliche Expansion.

Quelle: Pressemitteilung Scope

Die Scope Group ist der führende europäische Anbieter für Bonitätsprüfungen, Fondsanalysen sowie Lösungen zur Risikobewertung und -überwachung. Die Gruppe beschäftigt rund 200 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Oslo und Paris.

www.scoperatings.com

Patrizia: Gute Performance im ersten Halbjahr 2019

Die Immobilien-Investmentgesellschaft Patrizia steigerte die Assets under Management zum 30. Juni 2019 auf 41,6 Milliarden Euro (31. Dezember 2018: 41,0 Milliarden Euro). Im Zeitraum Januar bis Juni 2019 schloss Patrizia für ihre Kunden Transaktionen mit europäischen Immobilien in Höhe von 3,0 Milliarden Euro ab. Das operative Ergebnis stieg in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf 79,0 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2018: 72,5 Millionen Euro).

Grund hierfür war laut Unternehmen ein Wachstum bei den Verwaltungs- und leistungsabhängigen Gebühren. Beide konnten die positiven Effekte aus der Veräußerung von auslaufenden Eigeninvestments (Principal Investments) und Erträgen aus Co-Investments, die sich positiv auf die Vergleichsperiode 2018 ausgewirkt hatten, ausgleichen.

Patrizia bestätigt die Prognose für das operative Ergebnis im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von 120,0 bis 130,0 Millionen Euro. „Die guten Ergebnisse des ersten Halbjahres liegen genau im Rahmen unserer Budgetplanung. Während wir davon ausgehen, dass der Großteil unseres angestrebten Transaktionsvolumens für das Geschäftsjahr 2019 in der zweiten Jahreshälfte 2019 unterzeichnet wird, wurde der Großteil der geplanten leistungsabhängigen Gebühren bereits im ersten Halbjahr 2019 generiert. Wir bestätigen daher unsere Ziele für das Wachstum der Assets under Management und des operativen Ergebnisses für das Geschäftsjahr 2019“, sagt Karim Bohn, CFO der Patrizia.

Patrizia verzeichnete ein Wachstum der wiederkehrenden Verwaltungsgebühren von 19,7 Prozent im Jahresvergleich auf 97,1 Millionen Euro und ein Wachstum der leistungsabhängigen Gebühren um 75,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 64,9 Millionen Euro. Die Transaktionsgebühren beliefen sich auf 12,1 Millionen Euro gegenüber 17,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2018 (minus 30,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), was auf eine geringere Gesamttransaktionstätigkeit auf dem europäischen Markt zurückzuführen sei. Das Unternehmen erwarte jedoch eine erhöhte Transaktionstätigkeit im zweiten Halbjahr 2019. Die Gebühreneinnahmen insgesamt, die die drei oben genannten Positionen zusammenfassen, stiegen im Jahresvergleich um 28,2 Prozent von 135,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2018 auf 174,2 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019.

Quelle: Pressemitteilung Patrizia

Die Patrizia Immobilien AG ist ein als Investor und Dienstleister tätiges, börsennotiertes Immobilienunternehmen mit Sitz in Augsburg. Derzeit betreut das 1984 gegründete Unternehmen ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 41 Milliarden Euro größtenteils als Co-Investor und Portfoliomanager für Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Staatsfonds und Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

www.patrizia.ag

Nordcapital veräußert Fondsimmobilie in Amsterdam

Der Asset Manager Nordcapital hat aus dem geschlossenen Immobilienfonds „Niederlande 7“ das etwa 11.000 Quadratmeter umfassende Baker McKenzie Bürogebäude an den italienischen Cicerone Fund verkauft. Die überwiegend privaten Fondsinvestoren profitieren durch den Verkauf von einer Sonderausschüttung in Höhe ihrer ursprünglichen Einlage.

„Die Nachfrage nach holländischen Büroflächen in attraktiven Lagen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Diese Entwicklung haben wir aktiv genutzt, um dieses Prestigeobjekt in bester Lage Amsterdams in einem strukturierten Verkaufsprozess für einen hervorragenden Preis zu veräußern“, sagt Florian Wagner, Geschäftsführer Nordcapital Asset Management.

Zwei weitere Bürogebäude in Capelle a/d Ijssel und Apeldoorn verbleiben im „Niederlande 7“-Fonds. Bis Ende 2018 konnte der im Jahr 2005 aufgelegte Fonds laut Nordcapital 65 Prozent an die Anleger ausschütten.

Quelle: Pressemitteilung Nordcapital

Die Nordcapital-Gruppe mit Sitz in Hamburg ist ein Asset Manager von Sachwertinvestments für private und institutionelle Investoren in Deutschland. Unter dem Dach der Nordcapital sind drei operative Einheiten zusammengefasst: Asset Management, Treuhand und Emissionshaus.

www.nordcapital.com

Fondsbörse Deutschland meldet lebhaften Juli-Handel

Mit einem nominalen Volumen der gehandelten Unternehmensbeteiligungen von 17,94 Millionen Euro lag der Juli-Handel an der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler etwa im Jahresmittel und übertraf die Vergleichszeiträume aus den Vorjahren (16,55 Millionen Euro und 14,26 Millionen Euro). Insgesamt kamen 536 Transaktionen zustande (Vormonat: 473 Transaktionen). Die durchschnittlichen Handelskurse lagen mit 68,94 Prozent bezogen auf die Nominalwerte ebenfalls im gleichen Rahmen.

Bei der Umsatzverteilung innerhalb der Assetklassen entfiel mit 66,08 Prozent ein gewohnt großer Anteil auf Immobilienfonds. Dort wurde aus 338 Transaktionen zu einem Durchschnittskurs von 85,25 Prozent ein nominales Handelsvolumen von 11,86 Millionen Euro erzielt.

Im Markt für Schiffsbeteiligungen kam es bei 74 Transaktionen zu einem nominalen Handelsvolumen von 2,84 Millionen Euro (Vormonat: 1,76 Millionen Euro). Der Durchschnittskurs erreichte dabei ein Jahreshoch von 33,44 Prozent (Vormonat: 25,90 Prozent). Folgerichtig fiel mit 15,85 Prozent Anteil am Gesamthandel der Anteil des Segments etwas höher aus als üblich.

Auch „Sonstige Beteiligungen“ wie Private Equity-, Erneuerbare Energien- und Flugzeugfonds wurden rege gehandelt und trugen im abgelaufenen Monat 18,07 Prozent zum Nominalumsatz bei. 124 Vermittlungen zu einem Durchschnittskurs von 40,44 Prozent (Vormonat: 41,61 Prozent) sorgten für ein nominales Handelsvolumen von 3,23 Millionen Euro (Vormonat: 2,68 Millionen Euro).

Durch die Kooperation zwischen der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler und dem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt wurden im Juli insgesamt 91 Transaktionen mit einem nominalen Gesamtumsatz von 3,08 Millionen abgewickelt. Dabei kam in 46 Fällen die Verkäuferseite über die Deutsche Zweitmarkt, die Käuferseite über die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler. In 45 Fällen kamen die Verkäufer über die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler und die Käufer über die Deutsche Zweitmarkt.

Quelle: Pressemitteilung Fondsbörse Deutschland

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ist ein von den Börsen Düsseldorf-Hamburg-Hannover betriebener Finanzdienstleister im Bereich der alternativen Investmentfonds. Unter der Dachmarke Zweitmarkt.de betreut die Fondsbörse Deutschland den Handel mit Geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland.

www.zweitmarkt.de

KGAL veräußert Solarparks aus Publikumsfonds

Der Investment- und Asset-Manager KGAL verkauft bis zum Jahresende fünf Photovoltaikanlagen in Spanien. Um das derzeit nach eigenen Angaben optimale Marktumfeld und die hohe Nachfrage im Interesse ihrer Anleger zu nutzen, hatte die KGAL einen strukturierten Verkaufsprozess eingeleitet.

Die KGAL hatte in den Jahren 2007 bis 2011 fünf Solarparks in der autonomen Provinz Castilla la Mancha für mehrere Publikumsfonds (Infra Class Energie 3, 4 und 5) erworben. Zwei Solarparks mit einer Nominalleistung von jeweils fünf Megawatt wurden im Juli 2019 an einen spanischen Fonds verkauft. Der Eigentumsübergang von drei weiteren Parks – mit insgesamt 31 Megawatt Leistung – an denselben Investor ist für das vierte Quartal 2019 geplant.

Die spanische Regierung hatte Ende 2011 beschlossen, die Einspeisetarife rückwirkend zu kürzen. Damit konnten die ursprünglich geplanten Einnahmen in den Fonds nicht erzielt werden. „Wir haben mit dem Verkauf eine für die Investoren attraktive Rendite erzielt“, erklärt Michael Ebner, Geschäftsführer Infrastruktur KGAL Investment Management. Das sei – trotz der harten Einschnitte bei den Einspeisetarifen – dank eines aktiven Asset-Managements und eines zeitlich optimal geplanten Verkaufs gelungen.

Unabhängig von diesem Verkauf will die KGAL weiter wachsen und in ausgewählten Ländern Marktführer für Investments in Erneuerbare Energien werden. In der Photovoltaik konzentriert sich das Unternehmen auf die sonnenreichsten Länder Portugal, Italien und auch weiterhin Spanien, in der Wind- und Wasserkraft auf Skandinavien.

Quelle: Pressemitteilung KGAL-Gruppe

Die KGAL-Gruppe ist ein weltweit tätiger Investment- und Asset Manager mit einem Investitionsvolumen von rund 20,5 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle Investoren in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge. Die europaweit tätige Gruppe mit Sitz in Grünwald bei München beschäftigt 355 Mitarbeiter. (Stand 31.Dezember 2018).

www.kgal.de

Erster umfassender Report zum Wachstumsmarkt Immobilien-Crowdinvesting

Die offene Datenbank crowdinvest.de hat den ersten umfassenden Report für den Immobilien-Crowdinvesting-Markt in Deutschland und Österreich veröffentlicht. Der „Crowdinvest Immobilien-Report 2019“ umfasst alle seit dem ersten Projekt im Jahr 2012 angebotenen Immobilien-Crowdinvestments in Deutschland und Österreich bis Ende 2018. Die Trendanalyse enthält Zahlen bis Mai 2019. Das sind Auswertungen zu Daten von über 500 Projekten und über einer halben Milliarde Euro vermittelten Immobilien-Crowdinvesting-Kapital. Enthalten sind Analysen zu Zinsen und Laufzeiten, Nutzungsarten, Plattformen, Anlagevehikeln inklusive Anleihen, eine Erfolgsbilanz und vieles mehr. Der 142-seitige Report wird mit einem zweistufigen Veröffentlichungsmodell in den Markt gebracht.

Hinter dem Report stehen die Autoren Sebastian Helmrich, Ernst-Eric Gruschwitz und Michel Harms. Sebastian Helmrich promoviert aktuell an der Technischen Universität München zum Thema Immobilien-Crowdinvesting. Ernst-Eric Gruschwitz arbeitet als Family Officer und hat seine Abschlussarbeit am EBS Real Estate Management Institute zu Immobilien-Crowdinvestments geschrieben. Michel Harms ist Herausgeber des Informationsportals crowdfunding.de und Initiator der offenen Datenbank crowdinvest.de.

crowdfunding.de veröffentlicht seit Etablierung des Immobilien-Crowdinvesting-Marktes Reports zur allgemeinen Marktentwicklung. Während bislang alle Reports kostenfrei waren, wird der neue, spezielle Immobilien-Report im ersten Schritt erstmalig zunächst für 250 Euro zzgl. Mwst. angeboten. Bei Erreichen einer definierten Umsatzschwelle, wird der Report zu einem späteren Zeitpunkt der breiten Öffentlichkeit kostenfrei verfügbar gemacht (voraussichtlich Herbst 2019).

Weitere Informationen zum Report unter https://www.crowdinvest.de/immobilien-report

Durch das anfängliche kostenpflichtige Angebot soll die in den Report gesteckte Arbeit refinanziert werden. Wenn dieses Ziel erreicht ist, soll der Report kostenlos verfügbar gemacht werden, um Transparenz und Öffentlichkeit für den Markt zu schaffen.

Quelle: Homepage crowdfunding.de

Crowdfunding.de informiert seit 2011 zum Thema Crowdfunding. Das Ziel des Informationsportals ist es, Interessierten Orientierung zu geben und einen transparenten Marktüberblick zu schaffen.

www.crowdfunding.de

Planmäßige Ausschüttung für Immovation-Anleger

Rund zwei Millionen Euro schüttete das Kasseler Immobilien-Unternehmen Immovation im Juli an seine über 1.600 privaten Geldgeber aus. Seit 2004 hat die Immovation Kapitalanlegern die Beteiligung in Form von Genussrechten angeboten.

Nach Angaben des Unternehmens flossen bisher bis zum 31. Juli 2019 insgesamt rund 98,6 Millionen Euro an Kapital und Zinsen an die Anleger aller drei Genussrechtstranchen zurück. Die Zeichnung neuer Genussrechte ist jedoch nicht mehr möglich. Der Projektentwickler konzentriert sich aktuell auf Investmentangebote für institutionelle Kapitalgeber.

Wie Immovation mitteilt, wurde kürzlich ein vermietetes Wohnimmobilien-Portfolio aus 920 Wohneinheiten und 19 Gewerbeeinheiten in Salzgitter-Lebenstedt erworben. Das Großprojekt zur Revitalisierung des Industriedenkmals Salamander-Areal in Kornwestheim sei im Jahr 2018 abgeschlossen worden. Bis auf wenige kleine Restflächen sind alle Gewerbeflächen vermietet. Die 121 in der letzten Revitalisierungsphase gebauten neuen Eigentumswohnungen sind alle verkauft. Auch das jüngste Wohnbauprojekt mit 40 Eigentumswohnungen in Ludwigsburg steht nach Angaben des Unternehmens kurz vor seinem Abschluss.

Quelle: Pressemitteilung Immovation

Die Immovation Immobilien Handels AG mit Sitz in Kassel ist ein Immobilien-Projektentwickler, der nach eigenen Angaben derzeit Assets in Höhe von rund 500 Millionen Euro in Verwaltung hat.

www.immovation-ag.de

Scope bestätigt das Rating der KGAL-Gruppe

Die Ratingagentur Scope hat das Asset Management der Grünwalder KGAL-Gruppe gerated. Dabei wurde die Bewertung „AA-“ (AMR) bestätigt. Dem Unternehmen wird damit eine „sehr hohe Qualität und Kompetenz“ im Asset Management von Flugzeugen, Immobilien sowie im Segment erneuerbare Energien bescheinigt. Das Segment Flugzeuge wird dabei mit „AA“ AMR und die Segmente Immobilien sowie erneuerbare Energien mit „AA-“ AMR bestätigt.

In der Begründung heißt es:

„Hervorzuheben sind die deutlich überdurchschnittliche Branchenerfahrung und Unternehmenszugehörigkeit des Managements sowie auf zweiter Führungsebene. Organisatorisch sind klare Verantwortlichkeiten und Vertretungsregelungen eingerichtet. Die Qualität der Investmentprozesse sowie das Risikomanagement entsprechen einem sehr hohen Standard.

Die IT- und Prozesslandschaft wird kontinuierlich weiterentwickelt und soll die Grundlage für noch effizientere Prozesse bilden. So beteiligte sich die KGAL an dem spezialisierten IT Unternehmen control.IT. Die Gewährleistung vollintegrierter Reportings wurde ausgebaut und wird mittlerweile für alle bewerteten Bereiche genutzt. Hinsichtlich der Digitalisierung entwickelt die KGAL mit ihrem eigenen Fintech-Team „physible“ eine Onlineplattform sowie Investmentprodukte, was grundsätzlich positiv gewertet wird. Die Platzierung einer ersten Anleihe erfolgte bereits. Dass die KGAL über kein eigenes unabhängiges Research verfügt, begrenzt das Rating. Das Research soll aber noch in 2019 aufgebaut werden, was in einem personellen Ausbau resultieren wird.

Der Track Record der einzelnen bewerteten Bereiche stellt sich im Branchenvergleich als überdurchschnittlich dar. Wie andere Asset Manager auch steht die KGAL jedoch vor der Herausforderung, im aktuell anspruchsvollen Marktpreisumfeld geeignete Objekte zu akquirieren.“

Zur Assetklasse Immobilien schreibt Scope: „Seit 1968 hat die KGAL im Segment Immobilien insgesamt ein Einzelmandat, acht institutionelle Investmentfonds und Club Deals sowie rund 150 Publikumsfonds und Private Placements aufgelegt. Bislang wurden Immobilien für mehr als 20 Milliarden Euro erworben. […] Sowohl für die bereits aufgelösten institutionellen Produkte als auch bei den Privatanlegerprodukten konnten die seit 2000 vollzogenen Exits nach einer durchschnittlichen Investment-Dauer von 7,3 Jahren mit einer Vorsteuer-IRR von 9,7 Prozent ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielen.“

Zur Assetklasse Erneuerbare Energien heißt es: „Die KGAL ist seit 2003 im Bereich Onshore-Wind und seit 2005 im Bereich Photovoltaik aktiv. Zum Ende des Jahres 2018 beläuft sich das Investmentvolumen in diesem Segment auf 2,9 Milliarden Euro. Europaweit verteilt es sich auf 61 Solar- und 54 Windparks sowie sechs Wasserkraftwerke. Im Jahr 2019 erfolgte mit der Beteiligung an einem Offshore-Windpark der Eintritt in eine neue Assetklasse. Mit diesem Portfolio zählt die KGAL zu den größten Asset Managern im Segment erneuerbarer Energien in Europa.

Das Gesamtportfolio verteilt sich auf vier institutionelle Fonds, ein institutionelles Einzelmandat sowie neun Publikumsfonds und Private Placements. Aufgrund der Buy-and-hold-Strategie und der damit einhergehenden langfristigen Fondslaufzeiten sind bei den bislang aufgelegten Investments jedoch noch keine Exits zu verzeichnen. Drei der vier Publikumsfonds, die in deutsche Photovoltaik investieren, konnten ihre geplanten Auszahlungen zum Teil deutlich übertreffen, da die Stromerlöse höher ausfielen als kalkuliert. Die restlichen Publikumsfonds investierten vor allem in italienische und spanische Photovoltaikanlagen, deren Auszahlungen aufgrund der rückwirkend geänderten Einspeisevergütungsregelungen deutlich unter ihren Prognosewerten liegen. […] Bei den Produkten für institutionelle Investoren liegt die aktuell erzielte Rendite in einem Bereich zwischen 4,1 und 9,4 Prozent.“

Zur Assetklasse Flugzeuge wird ausgeführt: „Die KGAL ist im Segment Flugzeuge seit 1979 aktiv. Sie vollzog bislang mehr als 850 Transaktionen für 81 Private Placements und sonstige Beteiligungsmodelle sowie 58 Publikums- und drei institutionelle Fonds im Bereich Flugzeuge. Inklusive der drei Portfoliofonds für institutionelle Anleger erreicht das kumulierte Investitionsvolumen der bisher realisierten Flugzeugfonds über 7,9 Milliarden Euro.

Das Unternehmen deckt im Bereich Flugzeuge die gesamte Wertschöpfungskette im eigenen Haus ab, was einen der positiven Ratingtreiber darstellt. Als exklusiver technischer Asset Manager der KGAL im Bereich Flugzeuge fungiert die GOAL. Diese wurde 1998 als Joint Venture zwischen der KGAL und der Lufthansa gegründet. Die KGAL hält eine Mehrheitsbeteiligung von 60 Prozent. Im Rahmen der Kooperation wurden bislang mehr als 250 Transaktionen im Bereich Flugzeuge und Triebwerke umgesetzt. Mit einer Flotte von 57 Flugzeugen ist die GOAL aktuell der größte operative Leasinggeber für Flugzeuge in Deutschland und gehört weltweit zu den 50 größten. Der aktive Bestand der operativen Fonds hat bislang attraktive jährliche Ausschüttungen geleistet.“

Quelle: Pressemitteilung Scope

Die KGAL-Gruppe ist ein weltweit tätiger Investment- und Assetmanager mit einem Investitionsvolumen von rund 20,5 Milliarden Euro. Der Schwerpunkt der Investments liegt auf langfristigen Realkapitalanlagen für institutionelle Investoren in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge. Die europaweit tätige Gruppe mit Sitz in Grünwald bei München beschäftigt rund 355 Mitarbeiter. (Stand 31. Dezember 2018).

www.kgal.de

DZB Plenum: „Basisinformationsblatt fällt bei den Anlegern durch“

Die zu Beginn des vergangenen Jahres neu eingeführten Basisinformationsblätter (BIB) entwickeln sich immer mehr zum Flop. Zu dieser Einschätzung gelangt das Fachmagazin „Der Zertifikateberater“ (DZB) nach Auswertung einer aktuellen Umfrage. Von den beinahe 140 teilnehmenden Anlageberatern geben nicht einmal zehn Prozent dann, dass die BIB für ihre Kunden verständlich sind. Beinahe 80 Prozent der Berater sagen, dass ihre Kunden die Dokumente inzwischen gar nicht mehr ansehen. Lob bekommt das BIB hingegen nur bei 3,3 Prozent der Berater.

Deutlich positiver sind die Kundenreaktionen auf die seit einigen Monaten allgegenwärtige Thematik der Klimakrise. Sie hat unter anderem dazu geführt, dass „Nachhaltigkeit“ von den Beratern mittlerweile als wichtigstes Anlagethema in den Kundengesprächen genannt wird. Und dies obwohl zeitgleich die Sorge vor einer Börsenkorrektur zunimmt und das Interesse an reinen Aktienthemen damit zurückgeht. Neben Nachhaltigkeit kann nur Gold als wichtiges Anlagethema zulegen.

Die Indizes für die Absatzerwartungen im Zertifikategeschäft gaben dabei zuletzt etwas nach, konnten sich aber über der 50-Punkte-Marke behaupten. Werte über dieser Marke zeigen an, dass eine Mehrzahl der Umfrageteilnehmer die aktuelle Lage positiv beurteilt.

Quelle: Pressemitteilung DZB

Der Zertifikateberater ist ein Fachmagazin, das von der DZB Media GmbH mit Sitz in Berlin herausgegeben wird.

www.dzb-media.de

Studie: Bis 2060 müssen jährlich über 5.800 vollstationäre Pflegeplätze gebaut werden

Jeder zehnte Einwohner wird im Jahr 2060 in Deutschland mindestens 80 Jahre alt sein. Dies geht aus der jüngst erschienen 14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes hervor. Damit steht der deutschen Pflegebranche künftig ein sehr hoher Investitionsbedarf bevor. Bis 2060 werden jährlich über 5.800 zusätzliche vollstationäre Pflegeheimplätze benötigt. Das ergibt die Recherche von Immac Research, der hausinternen Marktbeobachtungsabteilung der Immac Group, dem Spezialisten für Sozial- und Betreiberimmobilien aus Hamburg.

Basis der Auswertung ist die 14. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Fakt ist, dass die 65-Jährigen und Älteren bis zum Jahr 2060 stetig zunehmen. Auch eine verstärkte Zuwanderung sowie eine steigende Geburtenhäufigkeit können die Alterung der Gesellschaft nicht verhindern. 2060 werden knapp 23,6 Millionen Personen über 65 Jahre alt sein. Dies entspricht im Vergleich zum Jahr 2018 einer Steigerung von 32 Prozent.

Die Wahrscheinlichkeit pflegebedürftig zu werden, steigt mit zunehmendem Alter. Im Jahr 2017 waren laut Pflegestatistik 92,5 Prozent der vollstationär in Heimen versorgten Pflegebedürftigen 65 Jahre oder älter und zählen damit als Hauptnachfragegruppe. Die Nachfrage nach vollstationärer Pflege kann mit einer sogenannten Pflegequote der 65-Jährigen und Älteren gleichgestellt werden. Sie betrug 2017 in Deutschland 4,27 Prozent und erreichte damit einen neuen Höchstwert.

Bei einem konservativen Ansatz, der gleichbleibende Anteile des ambulanten und stationären Sektors und eine konstanten Pflegequote voraussetzt, würden im Jahr 2060 rund eine Million Pflegebedürftige einen vollstationären Heimplatz benötigen, so die Studie. Dies entspricht im Vergleich zu 2017 einem Anstieg um über 33 Prozent. Pro Jahr entsteht damit ein zusätzlicher Bedarf von über 5.800 Pflegeplätzen. Bei einer durchschnittlichen Größe von 80 Plätzen pro Heim müssten also bis 2060 jährlich rund 74 vollstationäre Pflegeheime neu gebaut werden. Von 2011 zu 2017 ist die Pflegequote gestiegen. Setzt sich dieser Trend fort, würde sich bis 2060 sogar ein deutlich höherer Bedarf an vollstationären Pflegeplätzen einstellen.

Dieser rechnerische Bedarf bis 2060 berücksichtigt noch keine bundeslandspezifischen baurechtlichen Vorgaben. Denn hierdurch könne nochmals ein immenser zusätzlicher Neubaubedarf entstehen, da beispielsweise vorgegebene Einzelzimmerquoten einen Wegfall von Pflegeplätzen bewirken, betont Immac Research . Hinzu komme, dass aufgrund der teilweise maroden Gebäudestrukturen, der steigenden Ansprüche und dem Wegfall von vielfach auslaufendem Bestandsschutz ein zusätzliches Bauvolumen durch Ersatzbauten entstehen muss.

Quelle: Pressemitteilung Immac

Immac ist Investmentunternehmen für Immobilien im HealthCare-Sektor. Die vor über 20 Jahren gegründete Konzerngruppe investiert in Pflegezentren, Kliniken und Seniorenwohnanlagen. Zur Unternehmensgruppe gehört auch die Deutsche Fondsvermögen GmbH die ein Spezialinvestor für Hotels, Wohnen und Infrastruktur ist sowie die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG. Mit ihren spezialisierten Tochtergesellschaften, zu denen als Bauträger auch die Immac Sozialbau und die Immac Wohnbau gehören, hat Immac bisher über 1,5 Milliarden Euro in Bestands- und Neubauimmobilien investiert.

www.immac.de

Private Equity: 71 Transaktionen im Juli

Die Ergebnisse der aktuellen Analyse des deutschen Private-Equity-Marktes durch den Brancheninformations-Dienstleister Majunke Consulting signalisieren für den Juli 2019 eine weiterhin hohe Aktivität. Insgesamt konnten 71 Transaktionen recherchiert werden. Dabei waren vor allem Transaktionen im Bereich Bauwesen, Software & IT sowie Healtcare an vorderster Stelle.

Die größten Private-Equity-Deals im Juli 2019 waren der angekündigte Kauf der Osram Licht durch ein Bieterkonsortium von Bain Capital und The Carlyle Group sowie der Verkauf der Robert Bosch Packaging Technology an CVC Capital Partners.

Die von Majunke Consulting recherchierten Daten zum Private Equity-Markt im Juli 2019 können kostenlos beim Unternehmen angefordert werden.

Quelle: Pressemitteilung Majunke Consulting

Majunke Consulting bietet seit 2001 Dienstleistungen für die Beteiligungsbranche (Private Equity, M&A, Venture Capital) im deutschsprachigen Raum an.

www.deal-advisors.com

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