Grundsätzlich muss man vorab unterscheiden, ob es sich – egal ob Wohn- oder Gewerbeimmobilie – um vermietete Immobilien oder Immobilien, die sich im Bau befinden, handelt. Hiervon sind alle im Bau befindlichen Immobilien von zwei Risiken behaftet:

  1. Das Fertigstellungsrisiko wegen Ausfall von Mitarbeitern der Baufirmen oder Baustoffen
  2. Das Kostenrisiko, da Werkstoffe wie beispielsweise derzeit Stahl wesentlich teurer geworden sind.

Bei allen vermieteten Immobilien haben Wohnimmobilien den Nachteil, dass Mieter, falls sie arbeitslos werden, ihre Miete nicht mehr zahlen können. In den USA hat man zwar die Möglichkeit diesen Mietern relativ einfach zu kündigen. Man hat dann als Vermieter jedoch den Nachteil, dass die Mieteinnahmen entfallen. Bei einer Neuvermietung entstehen Kosten für Makler und Renovierung. Man darf ebenfalls nicht vergessen, dass leerstehende Wohnungen nicht nur keine Mieten erzielen, sondern, trotz Leerstand, weiterhin Nebenkosten verursachen.

Dieses Problem der Leerstände entsteht auch bei Gewerbeimmobilien. Bei Handelsimmobilien – Shopping-Centern – sind leerstehende Flächen von teilweise sehr hohen Mietausfällen und ebenso Nebenkosten belastet. Bei Shopping-Centern fallen nur die Lebensmittelgeschäfte (sogenannte Neighbourhood Shopping Center) positiv aus der Reihe. Wie in Deutschland und wahrscheinlich ganz Europa, haben in den USA Lebensmittelgeschäfte, wie zum Beispiel Publix oder Kroger, trotz der Pandemie große Umsatzsteigerungen zu verzeichnen. Einziger Nachteil dieser Lebensmitteldiscounter ist, dass sie zwar stabile und langfristige Mietverträge haben, jedoch relativ geringe Renditen für die Investoren erzielen.

Trotz stabiler Mieten bieten erstklassige Büroimmobilien den Investoren auch höhere Renditen. Die Büroimmobilien sollten langfristige Mietverträge mit bonitätsstarken – am besten börsennotierten – Mietern haben. Solche Mieter werden an die Büroimmobilien insbesondere dann langfristig gebunden, wenn sie hier Annehmlichkeiten, wie z.B. ein 200m² großes Fitness Center, frei verfügbare Konferenzräume mit entsprechend moderner Technik und zusätzlich eine Cafeteria für ihre Mitarbeiter vorfinden. Langfristige Mietverträge werden dann von den Mietern akzeptiert, wenn sie, außer den oben genannten Annehmlichkeiten, obendrein noch günstige Nebenkosten zahlen. Um dies zu erzielen, sollte die Immobilie ein LEED Zertifikat (also ein nachhaltig gebautes Gebäude), vorweisen. Eine solche Immobilie spart beim Energie- und Wasserverbrauch sowie weitere Nebenkosten. Es gibt diesen Mietern nicht nur ein gutes Gefühl für die besondere Wahl des Firmensitzes ihres Unternehmens, sondern die Adresse wirkt sich auch nach außen hin wie eine Art des Marketings aus.

Eine solche Immobilie bieten wir gerade in unseren DNL Prime Invest I. GmbH & Co. geschlossenen Investment KG an. Erste Information hierüber bieten wir auf unserer Website dnl-exclusive.de.

Bleiben Sie gesund!