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AP startet auf Deutschland fokussierten Real Estate Debt Fonds

Mit dem „FAP Balanced Real Estate Financing I“ startet die FAP Group einen neuen Real-Estate-Debt-Fonds zur mezzaninen Kreditfinanzierung von Bestandsimmobilien, Revitalisierungsprojekten und Projektentwicklungen in Deutschland sowie selektiv in den Niederlanden und Österreich. Der in Luxemburg ansässige Master/Feeder-Fonds soll in den kommenden Jahren Mezzanine-Kapital in Höhe von 250 Millionen Euro für Investments in die Assetklassen Wohnen, Büro/Gewerbe, Retail und Shopping sowie Hotel als Schwerpunkt bereitstellen. Das Bankhaus Hauck & Aufhäuser fungiert als Fondsmanager (AIFM), FAP Invest aus Berlin übernimmt die Rolle des Anlageberaters.

Der Fonds ist auf eine Laufzeit von fünf Jahren (mit zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr) ausgelegt und sieht Zeichnungsmöglichkeiten insbesondere für institutionelle Investoren ab fünf Millionen Euro vor. Durch die rechtliche Trennung von Master- und Feeder-Fonds können sowohl steuerpflichtige wie auch steuerbefreite Anleger berücksichtigt werden. Verschiedene Investoren werden im Rahmen eines Anlegerausschusses in Teile der Investitionsstrategie eingebunden.

Curth-C. Flatow, Gründer der FAP Group: „Es gibt einige Debt-Fonds in Europa, die auch in Deutschland Geschäft machen könnten. Die meisten dieser Fonds haben jedoch einen pan-europäischen Fokus und damit ihre Finanzierungsbedingungen auf einen paneuropäischen Markt ausgerichtet. Aufgrund der Marktparameter können sie nur sehr selten Finanzierungsbedingungen bereitstellen, die auf den individuellen deutschen Finanzierungsmarkt passen. Dies ist die Lücke, die unser Fondsangebot schließen wird. Wir haben in jüngster Vergangenheit mit amerikanischen und asiatischen Investoren gesprochen. Auch wenn es Märkte gibt, in denen bessere Renditen zu erzielen sind, gibt es auch für internationale Investoren gute Gründe im wichtigsten Immobilienmarkt Europas, also in Deutschland, investiert zu sein.“

Hanno Kowalski, Geschäftsführer der FAP Invest: „Mit unserem einzigartigen track record als Anlageberater, der eine 13-jährige Erfahrung im Bereich Immobilienfinanzierung repräsentiert, bieten wir den Investoren an, an den Chancen des deutschen Immobilienmarktes mit stabilen und berechenbaren Zahlungsströmen bei einem kalkulierbaren Risiko zu partizipieren, ohne eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen. Aus Kapitalnehmersicht kommen wir mit einem attraktiven Pricing in den Markt, so dass wir uns die guten Adressen mit guten track records und Projekten sichern können. Die klare Prämisse lautet: Wir wollen nicht jeden finanzieren, sondern im Interesse unser Investoren Kapitalnehmer mit exzellentem Track Record und guten Projekten begleiten.“

Quelle: Pressemitteilung FAP Group

Flatow Advisory Partners (FAP) berät Investoren, Projektentwickler sowie Kapital- und Kreditgeber in Kapital- und Finanzierungsfragen für Immobilieninvestments und -projektentwicklungen. Zudem werden eigene Recherchen zu Kapitalmarkt und Investitionen erstellt und jährlich der „Mezzanine Report“ für den Nachrangkapitalmarkt herausgegeben. Seit 2005 hat FAP Kapitalanlässe im Volumen von insgesamt über zwölf Milliarden Euro begleitet.

www.fap-finance.com

www.fap-invest.com

Lloyd Fonds platziert Kapitalerhöhung

Der Hamburger Asset Manager Lloyd Fonds hat beschlossen, sein Grundkapital unter teilweiser Ausnutzung seines genehmigten Kapitals 2017 und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre von 9.156.642 Euro um 915.664 Euro auf 10.072.306 Euro zu erhöhen. Die 915.664 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien wurden im Wege einer Privatplatzierung bei qualifizierten Anlegern und bekannten Investoren platziert. Die neuen Aktien wurden zu einem Ausgabepreis von 4,20 Euro pro Aktie zugeteilt und sind ab dem 1. Januar 2017 gewinnberechtigt.

Der Gesellschaft fließt damit ein Emissionserlös in Höhe von rund 3,8 Millionen Euro zu. Der Nettoemissionserlös soll unter anderem genutzt werden, um die Kapitalbasis der Gesellschaft zu stärken und die weitere Entwicklung der Gesellschaft, die die bisher ausgeübte Tätigkeit um offene und liquide Investments erweitert, voranzutreiben.

„Die erfolgreiche Kapitalerhöhung spiegelt das Vertrauen des Kapitalmarktes wider und bildet die Basis für die begonnene Neuausrichtung der Lloyd Fonds AG“, kommentiert Klaus M. Pinter, Vorstand von Lloyd Fonds. „Das Interesse der Investoren war hoch, die Kapitalerhöhung überzeichnet. Wir konnten sowohl institutionelle Investoren als auch Privatpersonen begeistern. Den teilnehmenden Investoren gilt mein herzlicher Dank für ihr Engagement.“

Die neuen Aktien sollen voraussichtlich am 25. Juni 2018 prospektfrei in den Börsenhandel in die bestehende Notierung im Open Market (Scale) an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen werden.

Quelle: Pressemitteilung Lloyd Fonds

Die Lloyd Fonds AG mit Sitz in Hamburg konzipiert Geschlossene Fonds in den Assetklassen Immobilien, Transport (Schifffahrt, Flugzeuge und Zweitmarktbeteiligungen) und Energie. Das 1995 gegründete Unternehmen hat bislang über 100 Fonds mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro realisiert.

www.lloydfonds.de

Acron startet Vertrieb von US-Multifamily Projekten in Deutschland

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron-Gruppe startet ab sofort den Vertrieb in Deutschland für professionelle und semi-professionelle Anleger für das bereits im Bau befindliche Multifamily-Apartmentprojekt „The Carolyn“ in Irving bei Dallas (Texas). Die Fertigstellung des Baus ist für Sommer 2019 plan- und budgetgemäß vorgesehen. Bei „The Carolyn“, das als Luxemburger Kommanditgesellschaft strukturiert ist, handelt es sich um das 38. US-Immobilienprojekt von Acron.

Das im Teilmarkt Las Colinas gelegene Projekt besticht laut Unternehmensangaben durch seine „hervorragende Lage mit direktem Seeanschluss zum Lake Carolyn, die Nähe zu den Entertainment- und Gastronomie-Angeboten des Las Colinas Urban Centers und durch seine unmittelbare Anbindung an den Dallas Area Rapid Transit (DART), der Las Colinas mit dem Flughafen Dallas-Fort-Worth (DFW) und Downtown Dallas verbindet“.

Das Immobilienprojekt greife zudem einen aktuellen Trend im US-amerikanischen Wohnungsmarkt auf: Seit der Subprime-Krise 2007/2008 habe sich die Anzahl derjenigen Menschen, die eine Wohnung mieten wollen, kontinuierlich erhöht. Im Zeitraum 2007/2008 bis 2017 sei die Anzahl der Mieterhaushalte um rund 25 Prozent gestiegen und liege derzeit etwa bei 44 Millionen – Tendenz weiter steigend. Mehr und mehr US-Amerikaner schätzten die größere Flexibilität einer Mietwohnung und könnten somit auf eine sich ändernde Lebensplanung besser reagieren. Ausländische Investoren fangen an, dieses Potenzial zu entdecken und partizipieren am wachsenden Mehrfamilienhausbestand in den USA.

Quelle: Pressemitteilung Acron

Die Acron AG ist eine Immobilien-Investmentgesellschaft mit Sitz in Zürich. Das 1981 gegründete Unternehmen verfügt über Tochtergesellschaften in Luxemburg, Deutschland, den USA und Brasilien.

www.acron.ch

Reconcept bietet „grüne Festzinsanlage“ an

Der auf grüne Geldanlagen spezialisierte Hamburger Asset Manager Reconcept sammelt bei Anlegern weiteres Kapital für erneuerbare Energieprojekte der Reconcept-Gruppe ein. Das geplante Emissionsvolumen der angebotenen nachrangigen Namensschuldverschreibung „RE12 EnergieZins 2022“ beträgt fünf Millionen Euro. Die Mindestzeichnungssumme wurde auf 10.000 Euro festgelegt.

Mit dem eingeworbenen Kapital sind Investments in Wind- und Solarenergie in Deutschland, Kanada und Skandinavien geplant. Verzinst wird die Anleihe mit fünf Prozent per annum. Die Rückzahlung des Kapitals soll zusammen mit der letzten Zinszahlung am 31. März 2023 erfolgen. Der geplante Gesamtmittelrückfluss vor Steuern beträgt laut Verkaufsprospekt 123,33 Prozent.

„Reconcept eröffnet sich damit eine Alternative zu Bankkrediten, um zu einem frühen Zeitpunkt in die Projektakquise- und Ankaufsprozesse einzusteigen und sich so günstige Projektpreise zu sichern. Anlegern bietet die festverzinste Geldanlage eine bewährte Alternative im Niedrigzinsumfeld. Die Kunden der Vorgänger-Festzinsprodukte profitierten bereits von hohen Zinsen und einer zuverlässigen Rückzahlung ihres eingesetzten Kapitals“, heißt es auf der Website des Unternehmens.

Quelle: Website Reconcept

Die Reconcept GmbH mit Sitz in Hamburg konzipiert geschlossene Beteiligungen mit dem Schwerpunkt auf erneuerbare Energien. Das 1998 gegründete Unternehmen hat bislang Eigenkapital in Höhe von insgesamt rund 190 Millionen Euro platziert, mit dem ein Gesamtfondsvolumen in Höhe von rund 480 Millionen Euro realisiert wurde.

www.reconcept.de

BaFin untersagt öffentliches Angebot der Vermögensanlage von Agri Terra

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der Personenhandelsgesellschaft Agri Terra KG am 3. Mai 2018 wegen Verstoßes gegen das Vermögensanlagengesetz untersagt, die Vermögensanlage mit der Bezeichnung „Landerwerb in Paraguay mit Orangenrente“ öffentlich anzubieten.

Die Untersagung erfolgte, weil die Agri Terra KG keinen von der Bundesanstalt gebilligten Verkaufsprospekt für diese Vermögensanlage veröffentlicht hat, der die nach dem Vermögensanlagengesetz erforderlichen Angaben enthält.

Quelle: Verbraucherinformation BaFin

www.bafin.de

BVT meldet Ausschüttungsrekord bei Multi-Asset-Fonds

Die „Top Select Fund“-Serie überzeugt ihre Anleger mit durchschnittlichen Ausschüttungen für 2017 zwischen 8,6 und 13,5 Prozent, jeweils bezogen auf das eingezahlte Kapital zum Vorjahresende. Damit schütten die Multi-Asset-Fonds des Münchener Asset Managers BVT insgesamt über zehn Millionen Euro aus und verzeichnen ihren bisherigen Rekordwert. Im Rahmen der „Top Select Fund“-Serie wurden bislang acht Fonds platziert, darunter Einmalanlage- und kombinierte Angebote sowie fünf reine Aufbaupläne, bei denen die Einlageleistung in Raten erfolgt.

Seit ihrer Auflage im Jahr 2005 hat die „Top Select Fund“-Serie bisher über 125 Millionen Euro Zeichnungsvolumen erzielt. Bis dato haben die Fonds der Serie 65 Investitionen getätigt. Ziel der „Top Select Fund“-Serie ist eine möglichst breite Streuung über Assetklassen, Nutzungsarten und Regionen hinweg. Hinzu kommt die kontinuierliche Investition über den gesamten Investitionszeitraum und damit die Nutzung unterschiedlicher Konjunkturzyklen. Die sorgfältige, anbieterunabhängige Auswahl aussichtsreicher Fonds aus verschiedenen Anlageklassen optimiert dabei laut Unternehmensangaben das Renditepotenzial. Investiert wird in Immobilien im In- und Ausland, Immobilienprojektentwicklungen, Luftfahrzeuge, Energie- und Infrastrukturbeteiligungen und in Unternehmensbeteiligungen. Das Fondsmanagement streut zudem über unterschiedliche Anlagevehikel und nutzt insbesondere attraktive institutionelle Konzepte, die für Privatanleger sonst nicht zugänglich seien.

„Alle Fonds der ,Top Select Fund‘-Serie haben sich weiter positiv entwickelt. Darauf sind wir sehr stolz. Die wirtschaftlichen und globalen Unsicherheiten sowie die hohe Volatilität auf den Aktienmärkten lassen die diversifizierte Investition in Sachwerte immer wichtiger werden. Multi-Asset-Produkte wie unsere ,Top Select Funds‘ bieten Privatanlegern dabei eine bequeme Möglichkeit zum Aufbau eines diversifizierten Portfolios“, so Dr. Werner Bauer, Geschäftsführer der BVT-Kapitalverwaltungsgesellschaft Derigo.

Quelle: Pressemitteilung BVT

Die BVT Unternehmensgruppe mit Niederlassungen in München und Atlanta wurde 1976 gegründet und ist ein bankenunabhängiger Asset Manager. Seit Gründung verzeichnet die Gesellschaft ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 6,1 Milliarden Euro, fast 200 platzierte Fonds und mehr als 70.000 Anleger. Die BVT verfügt mit der Derigo GmbH & Co. KG über eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB).

www.bvt.de

Neitzel & Cie.: Ausschüttungen teilweise über Prognose

Auch für das Geschäftsjahr 2017 erhalten die Anleger beim Hamburger Asset Manager Neitzel & Cie. Ausschüttungen, die mindestens den prognostizierten Ergebnissen entsprechen. Die Hälfte der Ausschüttungen liegt sogar darüber.

Vorbehaltlich der abschließenden Zustimmung durch die Gesellschafter sind für das Jahr 2017 folgende Ausschüttungen geplant:

„Solarenergie Nord“: 9,00 Prozent (Plan 7,00 Prozent)

„Solarenergie 2 Deutschland“: 8,00 Prozent (Plan 6,75 Prozent)

„Solarenergie 3 Deutschland“: 7,50 Prozent (Plan 7,50 Prozent)

„Zukunftsenergie Deutschland 4“: 6,00 Prozent (Plan 6,00 Prozent)

Die Anleger erhielten damit im Durchschnitt Ausschüttungen in Höhe von 8,0 Prozent seit Auflegung der jeweiligen Beteiligungen.

Für „Zukunftsenergie Deutschland 4“ erfolgt die Ausschüttung wie im Prospekt vorgesehen im dritten Quartal 2018. Für alle anderen Beteiligungen ist die Hälfte der geplanten Ausschüttung bereits im Mai 2018 an die Anleger überwiesen worden. Der Rest erfolgt nach Feststellung der Jahresabschlüsse durch die Gesellschafter.

Quelle: Pressemitteilung Neitzel & Cie.

Die Neitzel & Cie. Gesellschaft für Beteiligungen mbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes Emissions- und Beratungshaus mit Sitz in Hamburg. Seit 2010 realisiert und betreibt die Gesellschaft Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien. Bisher hat das Unternehmen 33 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 70 Megawatt Strom erworben. An ihren Standorten in neun Bundesländern verfügen alle Anlagen über langfristige Vergütungsverträge nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Seit 2018 erweitern Blockheizkraftwerke das Portfolio.

www.neitzel-cie.de

Weiterhin hohe Investitionstätigkeit bei offenen Immobilienfonds

Die Ratingagentur Scope hat 14 offene Immobilienfonds für Privatanleger und weitere sieben Fonds für institutionelle Investoren mit einem Volumen von insgesamt 85 Milliarden Euro analysiert. Das Rating von Scope bringt das Risiko-Rendite-Verhältnis der Fonds im Vergleich zu Alternativanlagen zum Ausdruck. Im Durchschnitt sind die Risiken der offenen Immobilienfonds gestiegen. Hauptgrund sind hohe Ankaufsvolumina bei aktuell hohen Marktpreisen. Das höhere Risiko werde jedoch durch steigende Renditen ausgeglichen. Die Renditesteigerungen basieren vor allem auf hohen Vermietungsquoten und steigenden Immobilienwerten. Hinzu komme, dass das Renditeniveau von Alternativanlagen weiter gesunken sei.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Ratings von fünf Fonds verbessert. Ein Rating hat sich verschlechtert. Darüber hinaus ist der „grundbesitz Fokus Deutschland“ erstmals bewertet worden.

Trotz hoher Mittelzuflüsse ist die durchschnittliche Liquiditätsquote im vergangenen Jahr von 22,2 Prozent auf 21,0 Prozent gesunken. Zurückzuführen sei dieser Rückgang vor allem auf effektive Liquiditätssteuerung und rege Investitionsaktivitäten.

Die nach Fondsvermögen gewichtete durchschnittliche Vermietungsquote der Fonds liegt aktuell bei 95,3 Prozent (Vorjahr: 94,5 Prozent). Der erneute Rückgang des Leerstandes in den Objekten offener Immobilienfonds basiert laut Scope wesentlich auf dem weiterhin positiven konjunkturellen Umfeld in Europa. In diesem Jahr erwartet rund die Hälfte der Anbieter weiter steigende Vermietungsquoten.

Die von Scope betrachteten offenen Immobilienpublikumsfonds investierten 2017 insgesamt 9,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,3 Milliarden Euro). Die Zunahme des Investitionsvolumens ist laut Scope vor allem auf die nach wie vor hohen Mittelzuflüsse zurückzuführen. Die beiden aktivsten Fonds 2017 waren der „hausInvest“ und der „UniImmo: Europa“. Beide Fonds übernahmen jeweils Objekte für mehr als 1,5 Milliarden Euro in ihre Portfolios.

Sämtliche Anbieter offener Immobilienfonds beurteilen ihre Lage in diesem Jahr als gut oder sehr gut. Auch für 2019 ist keine Eintrübung der Stimmungslage in Sicht. Fast 60 Prozent der Anbieter rechnen mit deutlichen Zuflüssen in diesem Jahr (das heißt: mehr als fünf Prozent des Bestandsvolumens). Rund ein Viertel der Befragten erwartet moderate Zuflüsse. Nur 15 Prozent rechnen mit einer Stagnation. Kein Anbieter rechnet mit Netto-Mittelabflüssen. Die Renditeerwartungen sind im Vergleich zur Vorjahresumfrage gestiegen.

Scope geht davon aus, dass sich offene Immobilienfonds auch in diesem Jahr großer Nachfrage erfreuen. Hauptgrund bleibe die im aktuellen Marktumfeld vergleichsweise attraktive Rendite. Die hohen Mittelzuflüsse in bestehende Fonds führten dazu, dass neue Anbieter auf den Markt drängen. Die größte Herausforderung für Asset Manager bleibe der Ankauf von attraktiven Objekten. Sie nehmen dabei zunehmend größere Risiken in Kauf, um die ihnen zufließenden Mittel zu investieren.

Quelle: Pressemitteilung Scope

Scope Analysis GmbH ist Teil der Scope Group, mit Sitz in Berlin. Die Scope Analysis GmbH ist spezialisiert auf die Analyse und Bewertung von Asset-Management-Gesellschaften, Investmentzertifikaten sowie Mutual Funds und Alternativen Investmentfonds. www.scoperatings.com

Nach Vollplatzierung: INP kündigt weiteren Publikumsfonds für Ende 2018 an

Rund drei Monate nach Vertriebsstart Anfang März hat die INP-Gruppe den „25. INP Deutsche Pflege Portfolio“ vollständig platziert. Der „25. INP Deutsche Pflege Portfolio“ ist der sechste Publikums-AIF gemäß den KAGB-Regularien des auf Sozialimmobilien spezialisierten Initiators und Asset Managers.

Der „25. INP Deutsche Pflege Portfolio“ hat mittelbar über Objektgesellschaften in fünf Pflegeeinrichtungen investiert. Dies sind die im Jahr 2017 fertiggestellte Neubauimmobilie Seniorenwohn- und Pflegeheim „Am Kastell“ in Groß-Gerau (Hessen) und die Bestandseinrichtungen Stadthaus am Zwingerwall in Goslar (Niedersachsen), Neues Schützenhaus in Clausthal-Zellerfeld (Niedersachsen), Seniorenzentrum am See in Saerbeck (Nordrhein-Westfalen) und das Seniorenhaus St. Stephanus in Eltmann (Bayern). Es wurden für alle fünf Einrichtungen indexierte Pachtverträge mit Laufzeiten von mindestens 20 Jahren mit den Betreibergesellschaften geschlossen.

Das nächste Beteiligungsangebot der INP-Gruppe ist erneut als risikogemischter Publikumsfonds für Ende 2018 geplant.

Quelle: Pressemitteilung INP-Gruppe

Die INP Holding AG ist seit der Gründung im Jahr 2005 als Anbieter alternativer Investmentfonds und als Asset Manager im Bereich der Sozialimmobilien tätig. Unter dem Dach der INP Holding AG befinden sich verschiedene Tochtergesellschaften, die die operativen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Initiierung, dem Vertrieb und dem Management der INP-Fonds im Bereich der Sozialimmobilien abdecken. Das von der INP-Gruppe betreute Investitionsvolumen beläuft sich auf mehr als 450 Millionen Euro, verteilt auf 45 Pflegeimmobilien und fünf Kindertagesstätten.

www.inp-gruppe.de

Hamburg Trust: Prospektgemäße Ausschüttung für alle Immobilienfonds

Der Immobilien-Investment- und Asset-Manager Hamburg Trust hat im ersten Quartal 2018 erneut für alle eigenen Fonds prospektgemäß ausgezahlt. Die Ausschüttungen für das Geschäftsjahr 2017 beliefen sich bei den 17 eigenen Fonds im Durchschnitt auf 5,76 Prozent bezogen auf das Eigenkapital. Die Bandbreite der Ausschüttungen beträgt 4,5 Prozent bis sieben Prozent je Fonds. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Hamburg Trust mit entsprechend hohen Ausschüttungen an die Anleger.

„Die Fondsrendite muss jedes Jahr neu verdient werden. Diese Leistung wird im Asset Management der Gesellschaft erbracht, wo das Augenmerk auf einer wertorientierten Verwaltung der Immobilien liegt“, erläutert Geschäftsführer Georg Reul. „Insbesondere die konstant hohe Vermietungsquote von durchschnittlich rund 98 Prozent über den Gesamtbestand beschert den Anlegern stabile Ausschüttungen.“

Als Anbieter offener und geschlossener Spezial-AIF zählt Hamburg Trust berufsständische Versorgungswerke und Pensionskassen, Versicherungen, Stiftungen, Banken und Family Offices zu den Kunden.

Quelle: Pressemitteilung Hamburg Trust

Die Hamburg Trust-Gruppe ist ein Immobilien-Investment- und Asset-Manager. Über die Kapitalverwaltungsgesellschaft, die Hamburg Trust REIM Real Estate Investment Management GmbH, werden offene und geschlossene Spezial-AIF aufgelegt. Das Unternehmen beschäftigt 26 Mitarbeiter und verwaltet Vermögen in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro für institutionelle und private Anleger.

www.hamburgtrust.de

BVI: „Inflationsschutz durch Immobilienfonds“

Der Preisanstieg hat sich in den vergangenen Wochen stark beschleunigt: Mit einer Teuerungsrate von 2,2 Prozent war die Inflationsrate im Mai so hoch wie seit einem Jahr nicht mehr. Zugleich zahlen Banken kaum noch Zinsen. Zehnjährige Bundesanleihen werfen lediglich eine Rendite von 0,3 Prozent ab. Sparer müssen daher andere Anlageformen wählen, wollen sie ihre Ersparnisse vor einem weiteren Kaufkraftverlust schützen, so die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI Bundesverband Investment und Asset Management organisierten Fondsgesellschaften.

Immobilien gelten seit langem als wertstabil und werden daher gerne für den Inflationsschutz genutzt, so der BVI. Doch nicht immer sei das Betongold wirklich dazu geeignet, das Privatvermögen zu schützen. Experten zufolge komme es auf das jeweilige Objekt und die Lage an. Allerdings gelte wie bei Aktien auch: Es sollte nicht das gesamte Vermögen in Immobilien investiert werden. Denn falls die Immobilienpreise nicht wie erwartet steigen oder sogar sinken, schmilzt auch der Wert des Vermögens.

Statt Wohnungen oder Häuser zu kaufen, könnten Anleger auch mit kleinen Beträgen regelmäßig in Aktien von Immobilienunternehmen investieren oder Anteile an offenen Immobilienfonds erwerben. Offene Immobilienfonds legen das Geld der Anleger in verschiedenen Gebäuden an. Sie investieren zum Beispiel in Büro-, Handels- oder Industrieimmobilien, aber auch in Hotels und Restaurants. Mit einem Mix der Nutzungsarten streuen Anleger das Risiko ihrer Immobilienanlage. Die Mieteinnahmen, mögliche Wertsteigerungen und Veräußerungsgewinne würden den Wert des Fondsanteils steigern.

Dabei sei allerdings zu beachten, dass für Anleger offener Immobilienfonds eine zweijährige Mindesthaltefrist gilt. Zudem müssen Anleger eine einjährige Kündigungsfrist einhalten. Allerdings sei ein Verkauf von Fondsanteilen häufig über die Börse möglich. Er ist dann gebührenpflichtig und abhängig vom aktuellen Tagespreis.

Quelle: Pressemitteilung BVI

Der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist Repräsentant der Investmentbranche in Deutschland. Die 98 Mitglieder des 1970 gegründeten Verbands verwalten derzeit rund drei Billionen Euro in Publikumsfonds, Spezialfonds und Vermögensverwaltungsmandaten.

www.bvi.de

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