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IntReal: Geschäftsumfang nimmt weiter deutlich zu

Die auf die Administration sowie die Auflage von regulierten Immobilienfonds für Dritte spezialisierte IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft (IntReal) erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2018 einen erneut deutlichen Anstieg der Fondsvolumina und einen Jahresüberschuss auf dem Niveau des vergangenen Jahres. Neben der Nutzung sämtlicher Möglichkeiten des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB), so zum Beispiel die Investmentkommanditgesellschaft, soll in 2018 auch das Geschäftsfeld der Geschäftsbesorgungsmandate ausgebaut werden. Das geht aus dem Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Im vergangenen Jahr konnte IntReal einen Vermögenszuwachs (AuA) über beide IntReal Geschäftsfelder von rund 4,8 Milliarden Euro realisieren, dies entspricht einem Zuwachs von circa 37 Prozent. Auch das Netto-Mittelaufkommen/der Nettofondsvermögenszuwachs lag mit rund 2,6 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahresniveau (1,8 Milliarden Euro). Nicht berücksichtigt sind hierbei die bereits investorenseitig getroffenen zusätzlichen Kapitalzusagen in vergleichbarer Höhe.

Der Jahresüberschuss hat sich im Geschäftsjahr 2017 aufgrund höherer Provisionserträge besser als prognostiziert entwickelt und beträgt rund 5,2 Millionen Euro (Vorjahr: 4,09 Millionen Euro). „Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann als gut bezeichnet werden. Die Entwicklung der Provisionserträge und des Jahresüberschusses ist erfreulich“, so der Lagebericht.

Das Wachstum der Partnerfonds auf Grundlage der bereits gesicherten Eigenmittelzusagen sowie das unverändert starke Marktinteresse an den Leistungen der Gesellschaft soll laut Lagebericht in 2018 dazu führen, dass der Geschäftsumfang der IntReal noch einmal deutlich zunimmt.

Im Bereich der Geschäftsbesorgungsmandate soll auch das Geschäft der Tochter, der IRS, weiter vorangetrieben werden. Insbesondere kleinere KVGen zählen hier zu den potenziellen Kunden. Konsequent fortgesetzt werden soll in den kommenden Jahren zudem die Gewinnung neuer nationaler wie internationaler Fondsinitiatoren für Partnerfonds sowie Mandate für KVG-Services.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 IntReal

Die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ist eine auf Immobilien-Investmentprodukte spezialisierte Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg. Sie bietet Asset Managern, Vermögensverwaltern, Projektentwicklern und Bestandshaltern die Auflage und Administration von KAGB-regulierten Immobilienfonds an. Das 2009 gegründete Tochterunternehmen der Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH verwaltet ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 19,6 Milliarden Euro in 121 Fonds. (Stand: 31. März 2018)

www.intreal.de

Gewerbeimmobilienmarkt: Ungebremste Fortführung der Investmentdynamik

Laut Colliers International kann der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt nach 2017 erneut zur Jahresmitte mit einem Transaktionsvolumen von über 25 Milliarden Euro aufwarten. Dabei verfehlen die in den ersten sechs Monaten 2018 registrierten 25,1 Milliarden Euro den Vorjahresrekordwert um drei Prozent. Gegenüber dem Zehn-Jahres-Durchschnittswert steht ein Plus von 74 Prozent. Matthias Leube, CEO und Head of Capital Markets bei Colliers International Deutschland: „Getragen wurde das starke Ergebnis unter anderem vom überdurchschnittlichen Abschneiden der sieben größten deutschen Investmentzentren. Dort wurde der mit 14,2 Milliarden Euro höchste je gemessene Halbjahresstand notiert.“ Der Vorjahreswert wurde damit um rund 30 Prozent übertroffen und entspricht einem Transaktionsanteil von 56 Prozent.

Nach einem sehr guten Jahresauftakt verbuchte München mit knapp 3,7 Milliarden Euro ein Allzeithoch zur Jahresmitte und verteidigte seine Position an der Spitze der Top 7. Auch Frankfurt übersprang die Drei-Milliarden-Euro-Marke um rund 170 Millionen Euro, während Berlin – im Gegensatz zum Vorjahr – den Wert um über 360 Millionen Euro verpasste. Deutlich über dem Ergebnis zur Jahresmitte 2017 lagen auch Hamburg (2,1 Milliarden Euro, plus 66 Prozent), Düsseldorf (ohne Umland 1,1 Milliarden Euro, plus 47 Prozent) und Stuttgart (0,9 Milliarden Euro, plus 40 Prozent). Lediglich Köln lag mit 0,6 Milliarden Euro um 28 Prozent unter dem Wert von 2017, was mit einer Großtransaktion im vergangenen Jahr begründet werden kann.

Bei den Immobilienarten sind nach wie vor Büroobjekte beziehungsweise -projekte am begehrtesten, die mit 11,2 Milliarden Euro einen Marktanteil von 45 Prozent auf sich vereinten. Rang zwei und Rang drei belegen weiterhin Einzelhandelsimmobilien (3,5 Milliarden Euro beziehungsweise14 Prozent Marktanteil) sowie Industrie- und Logistikimmobilien (3,2 Milliarden Euro beziehungsweise 13 Prozent Marktanteil).

Im ersten Halbjahr 2018 gingen 10,6 Milliarden Euro beziehungsweise 42 Prozent des Transaktionsvolumens auf das Konto ausländischer Investoren. In den Top-7-Märkten lag der Anteil mit 45 Prozent sogar noch leicht darüber. Im Vergleich zum heimischen Kapital dominiert internationales Kapital bei Großdeals mit einer Anlagesumme von über 100 Millionen Euro und vereint 60 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens auf sich. Zu den größten Nationen zählen die USA mit 2,3 Milliarden Euro (neun Prozent Marktanteil) sowie Singapur und Großbritannien mit jeweils 1,4 Milliarden Euro (sechs Prozent Marktanteil).

Asset Manager, die auch häufig im Auftrag ausländischer Kapitalgeber den deutschen Markt nach attraktiven Anlagen durchforsten, stehen zur Jahresmitte 2018 erneut an der Spitze der Käufergruppen (6,6 Milliarden Euro beziehungsweise 26 Prozent Marktanteil). Es folgen offene Immobilien- und Spezialfonds (4,4 Milliarden Euro beziehungsweise 18 Prozent Marktanteil), die mit Renditen von 2,5 bis 3,0 Prozent einen ungebremsten Zufluss an Anlegergeldern zu verzeichnen haben und zum Teil wieder Aufnahmestopps verhängen.

Quelle: Pressemitteilung Colliers

Colliers International Property Consultants Inc. ist ein international tätiges Unternehmen für gewerbliche Immobiliendienstleistungen mit Sitz in Seattle.

www.colliers.de

Analyse: Starker Investorenfokus auf Value-Add-Immobilien

Laut einer Analyse des Immobiliendienstleisters Catella ist in den vergangenen zwölf Monaten auf den europäischen Immobilienmärkten ein deutliches Interesse institutioneller Investoren an sogenannten Value-Add-Investments zu erkennen – sowohl aus dem Segment der bisher als Core-Investoren auftretenden Gesellschaften als auch aus dem Bereich der sogenannten Opportunisten.

Bei der jährlichen Analyse von 28 europäischen Immobilienmärkten in den Teilsegmenten „office“ und „retail“ gab es erstmals eine Änderung in der Rangfolge beim Marktpotenzial. Im Vergleich zum Vorjahr gibt Deutschland (17,34 Prozent) den Spitzenplatz an Frankreich (20,21 Prozent) ab. Der deutsche Markt nimmt nun nach Großbritannien (20,01 Prozent) den dritten Rang ein. Der deutsche Rückgang erklärt sich Catella zufolge aus dem mittlerweile etablierten Manage-to-core-Ansatz – die ersten Value-Add-Immobilien werden als gewandelte Core-Objekte dem Markt wieder zugeführt.

Des Weiteren hat die Analyse ergeben, dass im europäischen Vergleich durchschnittlich jede fünfte transaktionierte Immobilie eine Value-Add-Immobilie ist. Die Value-Add-Quote liegt bei 18,9 Prozent. Der Anteil im gesamten Non-Core-Segment dürfte gleichwohl höher sein, da oft keine stringente Trennung zwischen Core und Core-Plus vollzogen werde.

Die höchsten relativen Value-Add-Potenziale existieren der Analyse zufolge in Lettland (58 Prozent) und Estland (49,9 Prozent). In Dänemark (5,9 Prozent), Norwegen (7,4 Prozent) und der Niederlande (11,3 Prozent) hingegen finden sich deutlich geringere Value-Add-Potenziale. In Deutschland ist jede zehnte Immobilie dem Value-Add-Segment zuzuordnen.

„Es ist in den letzten Jahren eine deutliche Mutation der Anlegerschaft zu erkennen“, analysiert Dr. Thomas Beyerle, Head of Group Research bei Catella das aktuelle Investorensentiment. „Aus der risikoadjustierten Gemengelage wird dem Werthebel ,Asset Management‘ deutliche Beachtung geschenkt bei aktuellen Ankäufen“, so Beyerle weiter.

Quelle: Pressemitteilung Catella

Die Catella Property Group fungiert als Transaktionsberater in den europäischen Immobilienmärkten. Muttergesellschaft ist die 1987 gegründete Catella AB mit Sitz in Stockholm, Schweden. Im deutschen Immobilienmarkt ist Catella seit 1990 vertreten.

www.catella.de

Gestiegenes Transaktionsvolumen im Wohninvestmentmarkt

In der ersten Jahreshälfte 2018 verzeichnete der deutsche Wohninvestmentmarkt ein Transaktionsvolumen von 11,76 Milliarden Euro – das entspricht einem Plus von 96 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden 329 Transaktionen durchgeführt, 147 davon bereits im ersten Quartal 2018. Das ergibt eine Analyse des Dienstleistungsunternehmens Dr. Lübke & Kelber Research. Die Erhebung erfasste im ersten Halbjahr insgesamt 84.100 gehandelte Wohnungen, was einer Steigerung von rund 75 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 entspricht.

„Mit der Buwog-Übernahme durch die Vonovia war bereits das erste Quartal überdurchschnittlich transaktionsstark ausgefallen“, sagt Ulrich Jacke, Geschäftsführer von Dr. Lübke & Kelber. „Diese Entwicklung, die bei durchweg gestiegenen Preisen und bereits sehr stark unter Druck geratenen Renditen nicht unbedingt absehbar war, setzt sich fort. Der Wohnimmobilienmarkt präsentiert sich allen Unkenrufen zum Trotz mehr als solide.“

Das Investitionsvolumen deutscher Investoren im ersten Halbjahr 2018 lag bei rund 9,75 Milliarden Euro. Damit dominieren sie mit einer Gewichtung von rund 83 Prozent des Transaktionsvolumens weiter das Marktgeschehen.

Internationale Investoren vereinen mit circa zwei Milliarden Euro rund 17 Prozent des Volumens auf sich. „Ausländische Investments verharren wie in den vorangegangenen Quartalen bei ungefähr einem Fünftel des gesamten Transaktionsvolumens. Der größte Teil des Marktgeschehens bleibt in deutscher Hand“, sagt Jacke.

Der Durchschnittspreis je gehandelter Wohneinheit lag im ersten Halbjahr 2018 bei rund 140.000 Euro und war damit um etwa 10,5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Im selben Zeitraum stieg der durchschnittliche Quadratmeterpreis auf etwa 2.175 Euro. „Der verglichen mit dem Vorjahr moderate Anstieg ist eher auf eine veränderte Struktur der Transaktionen als auf ein abflachendes Preisniveau zurückzuführen. Einige größere Transaktionen fanden in strukturschwächeren Regionen mit entsprechend geringeren Preisniveaus statt“, erläutert Jacke. So erwarb etwa die ZBI 3.000 Einheiten in Zwickau von der Vonovia. „Der Trend zur regionalen Diversifizierung verstetigt sich zunehmend: Die Wohnimmobilienmärkte außerhalb der Top-7-Städte steigen weiter in der Investorengunst.“

Mit 35,7 Millionen Euro ist das durchschnittliche Transaktionsvolumen der Deals im Vergleich zu den Vorjahren wieder gestiegen (erstes Halbjahr 2017: 33,6 Millionen Euro; erstes Halbjahr 2016: 21,9 Millionen Euro). Der Wohnimmobilientransaktionsmarkt ist im zweiten Quartal 2018 von zahlreichen klein- und mittelgroßen Transaktionen geprägt. Lediglich vier Deals überschritten die Marke von 1.000 Einheiten. Für 2018 geht Dr. Lübke & Kelber Research davon aus, dass Wohnimmobilien auch in der zweiten Jahreshälfte eine begehrte Assetklasse bleiben.

Quelle: Pressemitteilung Dr. Lübke & Kelber

Die Dr. Lübke & Kelber GmbH ist ein eigentümergeführtes Dienstleistungsunternehmen mit fast 50-jähriger Markt- und Immobilienkompetenz. Das Unternehmen ist in Berlin, Frankfurt, München, Stuttgart, Düsseldorf und Dresden mit einem Team von 60 Spezialisten präsent. Gemeinsam mit der Arbireo Capital AG bietet das Unternehmen Immobilien und Kapitalmarkt-Know-how. www.drluebkekelber.de

Ex-HTB Geschäftsführer wechselt zu Hauck & Aufhäuser

Seit dem 1. Juli 2018 wird die Abteilung Client Solutions im Bereich Capital Markets bei Hauck & Aufhäuser Privatbankiers von Patrick Brinker geleitet, der an Thomas Trepohl, Leiter Capital Markets, berichtet.

Client Solutions ist der Partner für institutionelle Investoren und Kooperationspartner im Bereich illiquide Alternative Investments, wie beispielsweise Erneuerbare Energien, Real Estate, Private Debt und Private Equity. „Mit Patrick Brinker wird insbesondere die Immobilien-Kompetenz in unserem Hause weiter ausgebaut und ein noch größerer Schwerpunkt auf diese Assetklasse gelegt“, erläutert Thomas Trepohl. Brinker fügt hinzu: „Wir werden unseren institutionellen Investoren einen Mehrwert bieten, indem wir zusammen mit ausgewählten externen Partnern wie Asset Managern und Projektentwicklern attraktive Produkte entwickeln, die sich von vielen Standard-Angeboten positiv abheben und an den speziellen Bedürfnisse unserer Kunden ausgerichtet sind.“

Brinker ist diplomierter Ökonom und verfügt über rund ein Jahrzehnt Investmenterfahrung. Zuletzt war er als Geschäftsführer bei dem Immobilien-Investment und Asset Manager redos in Hamburg tätig. Vor seiner Zeit bei redos war er Geschäftsführer bei der HTB-Gruppe in Bremen, die Kapitalanlagen im Segment Immobilien auflegt und platziert. Zuvor leitete er unter anderem den Vertrieb eines Hamburger Initiators und war für eine deutsche Großbank tätig.

Quelle: Pressemitteilung Hauck & Aufhäuser

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, das Asset Management für institutionelle Investoren, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Die Bank hat Standorte in Frankfurt am Main, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln.

www.hauck-aufhaeuser.com

KGAL strebt Eigenkapitalplatzierung in Höhe von über 800 Millionen Euro an

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) KGAL Investment Management (KGAL IM) rechnet im Jahr 2018 mit der Platzierung von 810 Millionen Euro Eigenkapital bei nationalen und internationalen Investoren. Davon entfallen auf den Bereich Immobilien rund 270 Millionen Euro, auf die Assetklasse Infrastruktur rund 160 Millionen Euro und auf die Flugzeugsparte rund 280 Millionen Euro. Daneben wird im Bereich Debt Investments ein Aviation Debt Fonds mit Eigenkapital von 100 Millionen Euro geplant. Das geht aus dem im Bundesanzeiger veröffentlichten Lagebericht der KVG für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Im vergangenen Jahr wurde der KGAL IM, die bisher ausschließlich im Bereich von Spezial-AIF mit eigenen Fonds aktiv ist, im Bereich Immobilien weiteres Eigenkapital in Höhe von einer Milliarde Euro für Spezial-AIF (alternative Investmentfonds) zur Verfügung gestellt. Die Platzierungen im Bereich Flugzeuge lagen im Geschäftsjahr 2017 bei 89 Millionen Euro. Und für den Luxemburger Spezial-AIF „ESPF 4“ (Infrastruktur) wurden im ersten Closing am 30. Juni 2017 Eigenkapitalcommitments in Höhe von 167 Millionen Euro angenommen.

Die von der KVG eingeschlagene Internationalisierungsstrategie zeigt damit laut Lagebericht erste Erfolge bezüglich der Akquisition internationaler Anleger zu inländischen Spezial-AIF und der Vermarktung von AIF nach Luxemburger Recht im Bereich Infrastructure. Insbesondere aus Staaten der Europäischen Union sollen künftig institutionelle Anleger gewonnen werden.

„Der durch die AIFMD und das deutsche Anwendungsgesetz KAGB nunmehr europaweit harmonisierte Regulierungsrahmen bietet erhebliche Chancen für die KGAL IM im Hinblick auf die Platzierung von Eigenkapital bei internationalen Anlegern aber auch durch den erschwerten Marktzugang neuer Anbieter wegen der gestiegenen Organisationsanforderungen. Für die KGAL IM überwiegen daher die Chancen aus der Regulierung gegenüber den gestiegenen regulatorischen Anforderungen“, so die KVG im Lagebericht.

Das Geschäftsjahr 2017 konnte die KGAL IM mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 6,9 Millionen Euro (Vorjahr: 953.000 Euro) abschließen. Das Ergebnis übertraf damit den geplanten Wert um 798.000 Euro. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die KVG mit einem Jahresüberschuss in Höhe von rund 5,5 Millionen Euro.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 – KGAL IM

Die KGAL GmbH & Co. KG mit Sitz in Grünwald bei München initiiert und betreut langfristige Sachwertanlagen in den Bereichen Immobilien, Flugzeuge und Infrastruktur (erneuerbare Energien). Die KGAL Capital agiert als Vertriebsgesellschaft, während die KGAL Investment Management GmbH & Co. KG als Kapitalverwaltungsgesellschaft die Rolle des Vermögensverwalters übernimmt.

www.kgal.de

KanAm Grund KVG: Betreutes Vermögen bleibt konstant

Das von der KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) betreute Fondsvolumen unter Berücksichtigung der Service-KVG Mandate beläuft sich zum 31. Dezember 2017 auf rund 1,5 Milliarden Euro und ist gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Die KVG verwaltet weiterhin ein Publikums-Sondervermögen, den offenen Immobilienfonds „Leading Cities Invest“. Vor dem Hintergrund, dass Immobilien als Kapitalanlageprodukte in den vergangenen Monaten wieder stark nachgefragt werden, stellt die KVG unverändert Überlegungen zur Auflegung neuer Produkte an. Das schreibt die Gesellschaft im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017.

Trotz eines nach eigener Aussage anspruchsvollen Marktumfeldes konnte die KanAm Grund KVG im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn vor Steuern und Teilgewinnabführung von 4,8 Millionen Euro erzielen (Vorjahr: 26,1 Millionen Euro). Für das laufende Jahr wird „ein leicht positives Ergebnis“ erwartet.

Die KVG geht weiterhin von einem deutlichen Wachstum beim „Leading Cities Invest“ aus. Daneben erfolgt eine stärkere Positionierung der KanAm Grund als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft innerhalb der KanAm Grund Group für zwischenzeitlich sechs Sondervermögen sowie der weitere Ausbau entsprechender Leistungen mit dem Ziel, die Erträge aus diesem Geschäftsfeld zu steigern. Weitere Sondervermögen sind in der KanAm Grund Group in Vorbereitung. Für diese Fonds soll die Kapitalverwaltungsgesellschaft die Rolle der Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft übernehmen.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 – KanAm Grund KVG

Die KanAm Grund-Gruppe mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist ein internationales Immobilieninvestment-, Beratungs- und Asset-Management-Unternehmen für private und institutionelle Investoren. Die Gruppe besteht aus der KanAm Grund Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (offene Immobilienfonds), KanAm Grund Institutional Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH (Immobilien-Spezialfonds) und der KanAm Grund REAM GmbH & Co. KG (internationales Investment & Asset Management Advisory).

www.kanam-grund.de

Lloyd Fonds gibt Veränderungen im Vorstand bekannt

Auf seiner Sitzung am 29. Juni 2018 hat der Aufsichtsrat des Hamburger Investment- und Asset Managers Lloyd Fonds die bislang bis zum Ablauf des 30. Juni 2019 laufende Bestellung von Klaus M. Pinter, bisher Alleinvorstand der Lloyd Fonds AG, vorzeitig um zwei weitere Jahre bis zum Ablauf des 30. Juni 2021 verlängert. Jochen Sturtzkopf wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2018 als weiteres Vorstandsmitglied der Lloyd Fonds AG bestellt. Diese Bestellung hat eine Laufzeit bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020.

Seit dem 1. Juli 2018 sind deshalb die Zuständigkeitsbereiche des Lloyd Fonds-Konzerns neu geregelt. Pinter verantwortet das Ressort Finanzen, die Assetbereiche Schifffahrt und weitere Assets, das Treuhandgeschäft sowie die Konzernkommunikation. Sturtzkopf verantwortet den Vertrieb sowie den Immobilienbereich des Lloyd Fonds-Konzerns. Zuvor war er Geschäftsführer der Unternehmensberatung Trimpoint Value Partner.

Dazu Dr. Stefan Rindfleisch, Aufsichtsratsvorsitzender von Lloyd Fonds: „Wir freuen uns, dass wir neben Klaus M. Pinter, der seit Juni 2016 für die Lloyd Fonds AG tätig ist, mit Jochen Sturtzkopf nun einen weiteren erfahrenen und versierten Finanzmarktprofi für unser Haus gewinnen konnten. Jochen Sturtzkopf verfügt über nachgewiesene Vertriebsexpertise, die er mit seinem eigenen Unternehmen sowie als Leiter des Unternehmensbereichs Individualkunden der Hamburger Sparkasse erfolgreich unter Beweis gestellt hat. Mit der Kontinuität im Vorstand sowie der personellen Erweiterung hat die Lloyd Fonds AG hervorragende Voraussetzungen, um die begonnene strategische Neuausrichtung und das Wachstum des Unternehmens weiter voranzutreiben.“

„Dies ist ein wichtiger Schritt in unserer geplanten Neupositionierung der Lloyd Fonds AG. Unser Ziel ist es, Lloyd Fonds als einen der führenden deutschen Vermögensverwalter zu etablieren. Ich freue mich, nun gemeinsam mit Jochen Sturtzkopf dieses Ziel umzusetzen“, sagt Pinter, bisheriger Alleinvorstand der Lloyd Fonds AG.

Quelle: Pressemitteilung Lloyd Fonds

Die Lloyd Fonds AG mit Sitz in Hamburg konzipiert Geschlossene Fonds in den Assetklassen Immobilien, Transport (Schifffahrt, Flugzeuge und Zweitmarktbeteiligungen) und Energie. Das 1995 gegründete Unternehmen hat bislang über 100 Fonds mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro realisiert.

www.lloydfonds.de

Buss Investment: Kein neuer AIF in 2018

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Buss Investment beabsichtigt nicht, im laufenden Jahr einen weiteren alternativen Investmentfonds (AIF) aufzulegen und dessen Verwaltung zu übernehmen. Für das Jahr 2019 ist vorgesehen, Spezial-AIF aufzulegen. Hierzu erfolgen derzeit Bemühungen hinsichtlich der Erschließung neuer Vertriebswege. Das schreibt Buss Investment im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017.

Seit Beginn der Gesellschaft (2015 Erhalt der Volllizenz) hat sie sich laut Lagebericht nicht wie geplant entwickelt. Die Planungen sahen ein „erheblich höheres verwaltetes Volumen“ für die Gesellschaft vor. Buss Investment verwaltet derzeit einen AIF („Buss Investment 1“) mit einem Nettoinventarwert per Ende 2017 in Höhe von rund 12,6 Millionen Euro. Grund für die nicht erfüllten Erwartungen sei insbesondere die schlechte Entwicklung auf dem Platzierungsmarkt in Deutschland.

Aufgrund der im Berichtsjahr vorherrschenden schwierigen Marktbedingungen wurde – entgegen früherer Planungen – kein neuer AIF aufgelegt, daher lagen die Erträge „erwartungsgemäß insgesamt auf vergleichsweise geringem Niveau“. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2017 minus 487.000 Euro. Der Fehlbetrag wird im Rahmen eines Gewinnabführungsvertrags von der Muttergesellschaft Buss Capital übernommen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die KVG ein gegenüber 2017 kaum verändertes Ergebnis. Erst ab dem Geschäftsjahr 2019 werden für Buss Investment wieder höhere Erträge durch die Auflage und Verwaltung weiterer AIF oder Spezial-AIF angestrebt, was insgesamt zu einer Verbesserung des Jahresergebnisses führen würde.

Nach Überzeugung von Buss Investment wird der Markt für geschlossene AIF auch im Jahr 2018 herausfordernd bleiben. Gründe hierfür sieht die Gesellschaft insbesondere in den aktuellen Regulierungen für den Vertrieb. Zudem würden die mit einem geschlossenen Publikums-AIF verbundenen Kosten die Renditeaussichten für potenzielle Anleger beeinträchtigen. Dies stelle insgesamt eine geringere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber nicht regulierten Produkten dar. Weiterhin beeinflussten die Insolvenzen von zwei Anbietern für Containerdirektinvestments den Vertriebsmarkt. Dies werde sich voraussichtlich nachhaltig auf den Vertrieb von AIF in dieser Assetklasse auswirken.

Trotz der nach wie vor bestehenden Herausforderungen sieht sich Buss Investment gut aufgestellt, um weiterhin Investitionen im Bereich des Containerverkehrs und der Transportlogistik anbieten und erfolgreich zum Nutzen der Anleger verwalten zu können. Chancen werden hierbei vor allem im Spezial-AIF Bereich ausgemacht.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 Buss Investment

Die Buss Investment GmbH ist eine externe Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Buss Capital GmbH & Co. KG. Buss Capital ist ein Investmenthaus mit den Schwerpunkten Schifffahrt, Logistik und Immobilien. Das 2003 gegründete Unternehmen mit Sitz in Hamburg hat bislang insgesamt 78 Fonds und Direktinvestments mit einem Eigenkapital in Höhe von rund einer Milliarde Euro aufgelegt.

www.buss-capital.de

Dr. Peters plant die Auflage weiterer Immobilienfonds

Das Dortmunder Emissionshaus Dr. Peters plant in diesem Jahr wiederum die Auflage von zwei Immobilienfonds in Form einer geschlossenen Investment-KG sowohl für Privatanleger oder auch institutionelle Investoren mit einem Eigenkapitalvolumen von insgesamt rund 20 Millionen Euro. Im Fokus befinden sich Objekte in Deutschland im Bereich Gewerbeimmobilien mit langfristigen Mietverträgen, bevorzugt aus den Segmenten Hotellerie, Pflege, Büro und Einzelhandel. Das geht aus dem Lagebericht der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) der Dr. Peters Group für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Im vergangenen Jahr warb Dr. Peters mit dem im August 2017 aufgelegten Hotel-Immobilienfonds „Hampton by Hilton Aachen Tivoli“ (DS 141) ein Eigenkapitalvolumen von rund 5,94 Millionen Euro zuzüglich Agio ein. Abweichend zur Prognose des Vorjahres konnte die für das Geschäftsjahr 2017 vorgesehene Auflage von zwei Immobilienfonds nicht realisiert werden. Das angestrebte positive Jahresergebnis wurde aber erreicht, wozu im Rahmen neu aufgenommener Zweitmarktaktivitäten Erlöse aus der Vermittlung von Anteilskäufen und -verkäufen beigetragen haben.

Insgesamt schloss die KVG das Geschäftsjahr 2017 mit einem ausgeglichenen Ergebnis vor Steuern in Höhe von rund 0 Euro (Vorjahr: 533.000 Euro) und einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.363 Euro (Vorjahr: 442.000 Euro) ab. Für das laufende Jahr streben die Dortmunder ein positives Jahresergebnis in Höhe von 5.000 bis 100.000 Euro an.

In 2016 hat die KVG eine Erweiterung der Erlaubnis um die Bereiche Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen (Private Equity), Gelddarlehen und die Finanzportfolioverwaltung, Anlageberatung und Anlagevermittlung (insbesondere für Zwecke der Fremdvermittlung von Investmentvermögen) beantragt. Die Erlaubniserweiterungen wurden im vergangenen Jahr von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilt.

Mit diesen Maßnahmen besteht laut Lagebericht die Möglichkeit, den potenziellen Investorenkreis auszubauen und insbesondere weitere Geschäftsfelder für die KVG zu erschließen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Geschäftsführung erweitert.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 – Dr. Peters Asset Finance GmbH & Co. KG Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die Dr. Peters Group mit Sitz in Dortmund und Niederlassung in Hamburg konzipiert, platziert und verwaltet geschlossene Beteiligungsmodelle in den Assetklassen Flugzeuge, Immobilien und Schiffe. Die 1960 gegründete Unternehmensgruppe beschäftigt 170 Mitarbeiter und hat bislang 144 Fonds mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 7,4 Milliarden Euro aufgelegt.

www.dr-peters.de

Deutsche Top-7-Städte: Flächenknappheit spitzt sich zu

Der Flächenumsatz auf den Büromärkten der deutschen Top-7-Standorte (Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt, Stuttgart und München) ist German Property Partners (GPP), einem Netzwerk lokaler Immobiliendienstleister, zufolge im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr um rund neun Prozent auf 1,67 Millionen Quadratmeter gesunken. Rund 867.700 Quadratmeter davon wurden im zweiten Quartal umgesetzt. Gleichzeitig ging die Top-7-Leerstandsquote im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erneut zurück und erreichte mit 3,7 Prozent ein Allzeittief.

Die Mieten stiegen GPP zufolge an fast allen Top-7-Standorten. Nur in Hamburg und Stuttgart sanken die Spitzenmieten um jeweils zwei Prozent. Die höchsten Spitzenmieten wurden in Frankfurt mit 42,00 Euro pro Quadratmeter pro Monat und München mit 36,10 Euro pro Quadratmeter pro Monat erzielt. Frankfurt zeigte mit 20,65 Euro pro Quadratmeter pro Monat auch erneut die höchste Durchschnittsmiete. Das rasanteste Mietwachstum legte Berlin vor – sowohl bei der Durchschnittsmiete (plus 20 Prozent auf 20,50 Euro pro Quadratmeter pro Monat) als auch bei der Spitzenmiete (plus zwölf Prozent auf 32,00 Euro pro Quadratmeter pro Monat).

Für die Jahre 2018 und 2019 geht GPP an den deutschen Top-7-Standorten von einem voraussichtlichen Fertigstellungsvolumen von rund 2,43 Millionen Quadratmeter in 255 Projekten aus. Davon sind jedoch bereits 64 Prozent vertraglich gebunden. 2018 stehen Mietinteressenten nur ein Viertel der projektierten Büroflächen zur Verfügung. Der Anteil von Co-Working-Anbietern beziehungsweise Business Centern am Top-7-Büroflächenumsatz hat sich binnen eines Jahres auf 6,8 Prozent (113.000 Quadratmeter) nahezu verdoppelt. Nur 38 Prozent dieser Büroflächen befinden sich in den Central Business Districts der Top 7. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich dieser Anteil fast halbiert.

„Trotz der sich leicht eintrübenden Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist die Nachfrage im ersten Halbjahr 2018 weiter sehr hoch gewesen, aber die Büroflächen fehlen. Zwar ist der Flächenumsatz in München, Stuttgart und Frankfurt im niedrigen einstelligen Bereich gestiegen. Das sollte aber nicht über die teilweise kritisch niedrigen Flächenkapazitäten hinwegtäuschen, besonders in Berlin und Stuttgart“, erläutert GPP-Sprecher Guido Nabben.

„Die hohe Büroflächennachfrage wird anhalten. Trotz einiger Großgesuche in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt scheinen die Top-7-Büromärkte jedoch weit von neuen Rekorden entfernt. Wir rechnen nicht vor 2020 mit einer Entspannung, so dass die Unternehmen sich an den Top-7-Standorten auf noch weiter steigende Büromieten einstellen müssen“, prognostiziert Nabben.

Quelle: Pressemitteilung GPP

German Property Partners (GPP) ist ein deutschlandweites Netzwerk lokal führender Gewerbe-Immobiliendienstleister. Dazu gehören Grossmann & Berger, Anteon Immobilien, Greif & Contzen Immobilien, Blackolive und Ellwanger & Geiger Real Estate. Das Netzwerk verfügt in den Top-7-Städten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt, Stuttgart und München über eigene Standorte.

www.germanpropertypartners.de

Studie: Bevölkerungswachstum eröffnet Chancen bei Infrastruktur und Immobilien

Die Weltbevölkerung wächst bis zum Jahr 2050 von aktuell 7,6 Milliarden auf rund 9,8 Milliarden Menschen, prognostiziert der Finanzdienstleister Deutsche Finance in einer Studie. Während die Bevölkerung in den Industrieländern nur leicht zunehmen werde, wachse sie in den Ländern mit niedrigen bis mittleren Einkommen weiterhin an. Für die Weltwirtschaft und die globale Gemeinschaft stelle die Bevölkerungsentwicklung Herausforderungen dar. Global tätigen Investoren biete sie neue ökonomische Chancen. Die wachsende Bevölkerung bedeute potenzielle Kunden, Abnehmer und Nutzer von Infrastruktur sowie Immobilieninvestments.

Schwerpunkt des künftigen Bevölkerungswachstums werden die Entwicklungsländer sein, heißt es. In Afrika werde sich die Zahl der Menschen nach UN-Schätzungen bis zum Jahr 2100 auf 4,5 Milliarden rund verdreifachen. Dagegen werde die Bevölkerung Europas von aktuell 742 Millionen auf 653 Millionen sinken. Der Anteil Europas an der Weltbevölkerung falle damit von heute zehn auf dann sechs Prozent. Auch Deutschland werde zu den Bevölkerungsverlierern gehören. Dort werden nach den UN-Berechnungen zum Ende des Jahrhunderts rund elf Millionen Einwohner weniger leben. Gemessen an der heutigen Bevölkerung entspreche dies einem Rückgang von rund 13 Prozent.

Länder wie Nigeria, Uganda, Äthiopien und Pakistan wird eine Zunahme der Bevölkerung vorausgesagt. Das gelte auch für Indien, das China voraussichtlich im Jahr 2028 als bevölkerungsreichstes Land der Erde überholen werde.

Quelle: Marktkommentar Deutsche Finance

Die Deutsche Finance Group mit Sitz München ist als Finanzdienstleistungskonzern in den Geschäftsbereichen Asset Management, Fund Management, Strategieberatung, Anlageberatung und Anlegerverwaltung tätig und spezialisiert auf institutionelle Private Market Investments in den Assetklassen Immobilien, Private Equity Real Estate und Infrastruktur.

www.deutsche-finance-blog.de

Deutscher Immobilienfinanzierungsindex rutscht weiter ins Minus

Der Abwärtstrend des Deutschen Immobilienfinanzierungsindex (DIFI) des Immobilienberaters JLL und des Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) setzt sich im zweiten Quartal 2018 fort. Mit einem Stand von minus 8,2 Punkten verzeichnet der DIFI einen Rückgang um 0,4 Punkte im Vergleich zum Vorquartal. Grund ist die zunehmend schlechtere Finanzierungssituation: Deren Einschätzung durch die Experten ist gegenüber dem Vorquartal um 9,5 Punkte zurückgegangen und bewegt sich aktuell mit 0,6 Punkten nur noch knapp über null.

Um 8,7 Punkte zugelegt haben dagegen die Erwartungen für gewerbliche Immobilienfinanzierungen über die nächsten sechs Monate – mit minus 16,9 Punkten liegen sie aber trotzdem im negativen Bereich. „Dies kann durch die erwarteten Zinsentwicklungen im Euroraum erklärt werden, auch in Zusammenhang mit der nun feststehenden Reduzierung des Anleihekaufprogramms durch die Europäische Zentralbank zum Herbst und dessen möglicher, wenngleich noch nicht beschlossener, Beendigung zum Jahresende. Merkliche Zinssteigerungen wären allerdings selbst dann frühestens nach einer Leitzinserhöhung zu erwarten“, so Anke Herz, Team Leader Debt Advisory JLL Germany.

Kaum Änderungen im Vergleich zum Vorquartal ergeben sich bei den Einschätzungen der Immobilienfinanzierungsmärkte für die Nutzungsarten Büro und Wohnen: Die entsprechenden Teilindikatoren gehen auf jeweils minus 2,7 Punkte zurück. Einen neuen Tiefstand notiert die Einschätzung von Einzelhandelsfinanzierungen mit einem weiteren Rückgang vom bereits niedrigen Vorquartalsstand auf jetzt minus 32,8 Punkte. „Verantwortlich ist die zunehmend eingetrübte Stimmung bei der aktuellen Finanzierungssituation. Der seit Anfang 2017 spürbare Abwärtstrend in dieser Nutzungsart, der maßgeblich auf den weiter zunehmenden Online-Handel zurückzuführen ist, setzt sich weiter fort und spiegelt sich auch in pessimistischen Erwartungen wider“, so Dr. Carolin Schmidt, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement am ZEW.

Mit einem Stand von 5,6 Punkten bewegt sich dieser Teilindikator Logistikfinanzierungen auf ähnlichem Niveau wie im vergangenen Jahr. Zurückzuführen sei dies auf die positiv bewertete Finanzierungssituation der vergangenen sechs Monate.

Die Bewertungen der aktuellen Lage und der Erwartungen für die Entwicklung der Refinanzierungsmärkte durch die Experten fallen unterschiedlich aus, haben sich aber im Vergleich zum Vorquartal im Schnitt leicht verschlechtert. Auffällig sind die rückläufigen Einschätzungen in den vergangenen sechs Monaten bei Schuldverschreibungen, Mortgage Backed Securities und Immobilienaktien. Für die kommenden sechs Monate werden die Refinanzierungsinstrumente eher kritisch betrachtet und liegen in ihrer Bewertung deutlich hinter der aktuellen Refinanzierungslage zurück. Leicht optimistische Tendenzen sind bei Pfandbriefen und Immobilienaktien zu erkennen.

Quelle: Pressemitteilung JLL

Jones Lang Lasalle Incorporated ist ein international tätiges Dienstleistungs-, Beratungs- und Investment-Management-Unternehmen im Immobiliensektor mit Sitz in Chicago. Das Unternehmen verantwortet ein Immobilienportfolio von 372 Millionen Quadratmetern.

www.jll.de

Bundestag ändert mehrere Finanzmarktgesetze

Am 28. Juni 2018 hat der Bundestag den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Ausübung von Optionen der EU-Prospektverordnung und zur Anpassung weiterer Finanzmarktgesetze in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung verabschiedet. Damit wurden mehrere Finanzmarktgesetz an die EU-Vorgaben angepasst und Auslegungsfragen geklärt.

Ziel des Gesetzentwurfes ist es laut Finanzministerium, in einem rechtssicheren Umfeld zu stabilen und transparenten Finanzmärkten beizutragen sowie Anlegern die wesentlichen Informationen verfügbar zu machen.

Daher ist vorgesehen, dass ein Emittent bei Wertpapieremissionen bis zu einem jährlichen Volumen von acht Millionen Euro pro Jahr keinen Wertpapierprospekt mehr erstellen muss. Ausreichend sei die Veröffentlichung eines dreiseitigen Wertpapierinformationsblattes, das „in übersichtlicher und leicht verständlicher Weise den Anleger über das Wertpapier und die damit verbundenen wesentlichen Anlagerisiken informiert“, heißt es aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Weitere Hintergrundinformationen wie zum Beispiel der Jahresabschluss des Unternehmens sind parallel dazu auf der Internetseite des Emittenten zu veröffentlichen. Kleinanleger dürfen in Abhängigkeit von ihrer Vermögenssituation maximal 10.000 Euro in diese Wertpapiere investieren.

Die Linke forderte die Bundesregierung in einem Entschließungsantrag auf, eine obligatorische Zulassungsprüfung für Finanzinstrumente und Kapitalanlagen aller Art einzuführen und sich auf EU-Ebene für die Einführung eines „Finanz-TÜV“ einzusetzen. Diese Bemühungen sollten durch die Einrichtung einer öffentlich-rechtlichen Zertifizierungsbehörde für Finanzinstrumente auf nationaler Ebene flankiert werden.

Darüber hinaus sollten Anleger ein Recht auf vollständige Übersetzung des Wertpapierprospekts haben. Die Schwellen für die prospektfreie Einwerbung von Kapital wollte die Fraktion bei höchstens 2,5 Millionen Euro und damit niedriger festlegen, um gemeinnützige Projekte oder junge Start-up-Unternehmen zu entlasten. Der Bundestag lehnte diesen Entschließungsantrag bei Enthaltung der Grünen ab.

Quelle: Homepage Bundestag

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