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Patrizia erhöht Prognose 2018

Die Immobilien-Investmentgesellschaft Patrizia hat ihre Prognose für das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2018 von einer Spanne von 85,0 bis 100,0 Millionen Euro auf eine Spanne von 100,0 bis 110,0 Millionen Euro erhöht.

Die Gesellschaft hat auf Basis aktueller Berechnungen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 ein operatives Ergebnis in Höhe von 72,5 Millionen Euro erwirtschaftet, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 106,6 Prozent entspricht.

Der strategiekonforme Abbau von Principal Investments (Eigenbestand) habe hierbei die Netto- Erträge aus Verkäufen des Eigenbestands und aus Co-Investments im ersten Halbjahr 2018 positiv beeinflusst und ist in dieser Höhe nicht mehr im zweiten Halbjahr 2018 zu erwarten, da ein Großteil der geplanten Verkäufe bereits im ersten Halbjahr 2018 realisiert wurde.

Gleichzeitig haben Kostenoptimierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit den Akquisitionen von SPI, Triuva und Rockspring im ersten Halbjahr 2018 ihre Wirkung schneller als erwartet entfaltet. Die Nettoaufwandspositionen (operative Kosten) lagen mit 90,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2018 entsprechend unter den bisherigen internen Planungen. Aus diesem Grund passt die Gesellschaft ihre Prognose für die Nettoaufwandspositionen im Geschäftsjahr 2018 von einer Spanne von bisher 210,0 bis 230,0 Millionen Euro auf eine Spanne von 200,0 bis 210,0 Millionen Euro an.

Insgesamt erwarte Patrizia im Vergleich zur ursprünglichen Kostenprognose 2018 aktuell jährliche Kostensynergien aus der Integration von SPI, Triuva und Rockspring in Höhe von rund 22,0 Millionen Euro, die bei unverändertem Geschäftsverlauf erstmals voll im Geschäftsjahr 2019 wirken werden.

Zur Realisierung dieser Kostensynergien erwartet die Gesellschaft Restrukturierungskosten in Höhe von rund 30,0 Millionen Euro, die voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 anfallen, das operative Ergebnis jedoch nicht beeinflussen.

Die Veröffentlichung des Halbjahresfinanzberichts mit weiteren Details erfolgt am 7. August 2018.

Quelle: Pressemitteilung Patrizia

Die Patrizia Immobilien AG ist ein als Investor und Dienstleister tätiges, börsennotiertes Immobilienunternehmen mit Sitz in Augsburg. Derzeit betreut das 1984 gegründete Unternehmen ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 40 Milliarden Euro größtenteils als Co-Investor und Portfoliomanager für Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Staatsfonds und Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

www.patrizia.ag

Emissionsaktivitäten geschlossener Publikums-AIF: Weniger Fonds, mehr Volumen

Die Ratingagentur Scope hat die im zweiten Quartal 2018 emittierten geschlossenen Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) erfasst: Es wurden sieben geschlossene Publikums-AIF mit einem prospektierten Eigenkapitalvolumen von insgesamt rund 317 Millionen Euro zum Vertrieb zugelassen. Damit bewegt sich das Emissionsvolumen auf dem Niveau des ersten Quartals.

In der ersten Jahreshälfte 2018 wurden insgesamt 14 Publikums-AIF von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) zum Vertrieb zugelassen. Das sind zwar drei AIF weniger als im Vorjahreszeitraum, das prospektierte Eigenkapitalvolumen liegt dennoch 80 Prozent über dem Vorjahresniveau: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres belief es sich auf rund 630 Millionen Euro – im ersten Halbjahr 2017 lag es über alle 17 AIF bei nur rund 350 Millionen Euro.

„Die Anzahl der emittierten Publikums-AIF befindet sich weiter auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Lediglich Wealthcap hat mit zwei großvolumigen Fonds in den ersten sechs Monaten dieses Jahres für eine Belebung gesorgt“, sagt Stephanie Lebert, Senior Analystin von Scope Analysis.

„Wir erwarten für die zweite Jahreshälfte ein leicht geringeres Emissionsniveau als für die ersten sechs Monate dieses Jahres. Im Vergleich zum Vorjahr erwarten wir für 2018 aber ein insgesamt höheres Emissionsvolumen. Sollte der neue Jamestown-Fonds noch in diesem Jahr kommen, hätte das sogar eine Verdopplung des Emissionsvolumens im Vergleich zum Vorjahr zur Folge“, sagt Lebert.

Das Angebot neuer Vermögensanlagen besteht im zweiten Quartal 2018 aus zwölf Produkten. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum waren es noch 28 Vermögensanlagen – ein Rückgang um 57 Prozent. Auch das zu platzierende Kapital geht zurück: Es beläuft sich auf rund 133 Millionen Euro – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (rund 292 Millionen Euro) bedeutet dies einen Rückgang um rund 54 Prozent.

In der ersten Jahreshälfte 2018 wurden insgesamt 23 Vermögensanlagen von der BaFin genehmigt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit insgesamt 41 genehmigten Produkten ist das ein Rückgang um 44 Prozent. Das gesamte zu platzierende Volumen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres beläuft sich auf rund 367 Millionen Euro – im ersten Halbjahr 2017 lag es über alle 41 Vermögensanlagen bei rund 440 Millionen Euro, dies entspricht einem Rückgang von rund 17 Prozent.

Quelle: Pressemitteilung Scope

Die 2002 gegründete Scope-Unternehmensgruppe ist eine bankenunabhängige Ratingagentur mit Sitz in Berlin. Sie ist auf das Rating von Unternehmen, Anleihen, Fonds und Zertifikaten spezialisiert.

www.scoperatings.com

Investmentgesellschaft PCE: Neues 4-Sterne-Flusskreuzfahrtschiff „VistaStar“ abgeliefert

Die in Hamburg ansässige Investmentgesellschaft PCE hat einen Vier-Sterne-Flusskreuzfahrtneubau auf der holländischen Den Breejen Werft in Auftrag gegeben und mit dem deutschen Flusskreuzfahrtunternehmen 1AVista Reisen aus Köln eine langfristige Beschäftigung vereinbart. Der Neubau wurde am Sonntag, den 29. Juli 2018 in Köln getauft.

PCE ist seit zehn Jahren in der Flusskreuzfahrt aktiv und hat Flusskreuzfahrtschiffe für internationale Touristikunternehmen realisiert. Mit der „VistaStar“ hat PCE das siebte Flusskreuzfahrtschiff in die Flotte bekommen. Ein weiterer Neubau befindet sich ebenfalls in der Vorbereitung. Das von der PCE in diesem Segment umgesetzte Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 96 Millionen Euro. Alle Flusskreuzfahrtschiffe der PCE sind bis mindestens 2021 verchartert und fahren für europäische und amerikanische Touristikunternehmen auf den europäischen Flüssen. Die Anleger aller Flusskreuzfahrtschiffe haben Anfang Juli ihre jeweiligen Halbjahresauszahlungen erhalten.

„VistaStar“ bietet auf 135 Metern Platz für 203 Gäste in 99 Außenkabinen, größtenteils mit französischen Balkonen. Nach der Ablieferung in diesen Tagen ist der Flusskreuzfahrtneubau für das deutsche Touristikunternehmen 1AVista vornehmlich auf dem Rhein unterwegs und für 2018 schon ausgebucht.

Quelle: Pressemitteilung PCE

Die PCE-Unternehmen konzipieren und emittieren seit der Gründung Anfang 2004 Beteiligungsangebote in Sachwerte für unterschiedliche Investorengruppen. Das Leistungsspektrum umfasst sowohl die Identifizierung geeigneter Objekte und deren Finanzierung als auch das Management während der Laufzeit und den Verkauf. In der Handelsschifffahrt und seit 2008 in der Flusskreuzfahrt realisierte PCE bisher 22 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 560 Millionen US-Dollar.

www.pce-capital.de

Produktanbieter Forest Finance publiziert Geschäftsbericht

Die Forest-Finance Gruppe hat ihren Geschäftsbericht 2017/2018 veröffentlicht. Das Geschäftsjahr 2017 habe im Zeichen der Diversifizierung der Produktpalette hin zu mehr Agroforstsystemen und Landnutzungsangeboten gestanden. Der Jahresüberschuss beträgt per 31. Dezember 2017 1.163.737 Euro (Vorjahr: 2.030.288 Euro).

Trotz des verunsicherten Marktumfeldes und der regulatorischen Maßnahmen der Finanzaufsicht in Deutschland und anderen Ländern, sei es gelungen den Geschäftsverlauf positiv zu gestalten. „Wir können auf ein zufriedenstellendes Jahr zurückblicken“, heißt es. Der Jahresüberschuss sei im Vergleich zum Vorjahr zwar gesunken, da stärker in Personal und sonstige Leistungen investiert wurde.

Die Bilanzsumme habe sich im Vergleich zum Vorjahr um rund sieben Millionen Euro verringert. Dies beruhe im Wesentlichen auf der Reduzierung des Sachanlagevermögens auf der Aktivseite durch den Grundstücksverkauf und der Reduzierung der Rechnungsabgrenzungsposten und der sonstigen

Verbindlichkeiten auf der Passivseite. Das Eigenkapital hat sich um 1,2 Millionen Euro verringert, heißt es. Die Eigenkapitalquote betrage zwölf Prozent. Die Finanzlage sei als stabil zu bezeichnen.

Im Geschäftsjahr 2018 werde Forest Finance den strategischen Umbau weiter vorantreiben. Dazu sollen Wachstumsinitiativen fortgeführt werden, erklärt das Unternehmen. Dazu zählten der Ausbau des Vertriebes, die Digitalisierung, die Diversifizierung auf andere Länder und Regionen und die Konzipierung von Agroforstprodukten mit kürzeren Laufzeiten von weniger als zehn Jahren.

Quelle: Pressemitteilung Forest Finance

Die Forest-Finance Gruppe ist in der Entwicklung nachhaltiger Forst- und Agroforstinvestments tätig.

www.forestfinance.de

„INP Deutsche Pflege Invest“: Portfolio des offenen Spezial-AIF auf zehn Immobilien erweitert

Das Immobilienportfolio des offenen Spezial-AIF „INP Deutsche Pflege Invest“ ist um zwei Fondsimmobilien weiter vergrößert worden. Die INP-Gruppe, Asset Manager des Spezialfonds, der sich ausschließlich an institutionelle Investoren richtet, konnte die Seniorenwohnanlage „Haus St. Elisabeth“ in der Stadt Pottenstein (Bayern) und das „Christofferhaus“ in der Stadt Siegen (Nordrhein-Westfalen) für den Fonds erwerben.

Nach dem Erwerb der beiden Fondsimmobilien in Pottenstein und Siegen umfasst das Portfolio des „INP Deutsche Pflege Invest“ nunmehr zehn Objekte – neun Pflege-/Wohneinrichtungen und eine Kindertagesstätte – an verschiedenen deutschen Standorten. Das gesamte Portfolio der INP-Gruppe ist auf 52 Fondsimmobilien gewachsen.

Der „INP Deutsche Pflege Invest“ hat aktuell ein Volumen von rund 82 Millionen Euro bezogen auf die Kaufpreise aller Fondsimmobilien erreicht. Das Zielinvestitionsvolumen beträgt insgesamt 175 Millionen Euro. Neben der INP-Gruppe als Asset Manager fungieren die Service-KVG IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft als aufsichtsrechtlich Verantwortlicher sowie die M.M. Warburg & Co. (AG & Co.) KGaA als Verwahrstelle als wesentliche Fondspartner.

Quelle: Pressemitteilung INP-Gruppe

Die INP Holding AG ist seit der Gründung im Jahr 2005 als Anbieter alternativer Investmentfonds und als Asset Manager im Bereich der Sozialimmobilien tätig. Unter dem Dach der INP Holding AG befinden sich verschiedene Tochtergesellschaften, die die operativen Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Initiierung, dem Vertrieb und dem Management der INP-Fonds im Bereich der Sozialimmobilien abdecken. Das von der INP-Gruppe betreute Investitionsvolumen beläuft sich auf mehr als 470 Millionen Euro, verteilt auf 47 Pflegeimmobilien und fünf Kindertagesstätten.

www.inp-gruppe.de

Euramco Invest: „Lage der Gesellschaft bleibt kurzfristig herausfordernd“

Die Geschäftsführung der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Euramco Invest schätzt die Lage der Gesellschaft kurzfristig als herausfordernd ein, langfristig sieht sie jedoch gute Chancen, die Gesellschaft als Investment- und Assetmanager erfolgreich zu etablieren. Das schreibt Euramco Invest im veröffentlichten Lagebericht zum Geschäftsjahr 2017.

Aus heutiger Sicht kann die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in den beiden kommenden Geschäftsjahren nicht genau prognostiziert werden. Denn obwohl erfolgversprechende neue Investitionsprogramme vorbereitet und angeboten werden, ist deren Vertriebserfolg noch nicht einzuschätzen. Die Gesellschaft schätzt bei Erfolg aller geplanten neuen Projekte Provisionserträge für 2018 in Höhe von 0,67 Millionen Euro und ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von minus 0,825 Millionen Euro. Würde sich dagegen keines der geplanten Projekte in 2018 materialisieren lassen, so würden die Provisionserträge (bei gleichbleibenden Kosten) auf 0,04 Millionen Euro beschränkt bleiben, mit entsprechend großen Auswirkungen auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit.

Seit 2015 befindet sich die Gesellschaft im strukturellen Umbruch: bestehende Fonds werden aufgelöst beziehungsweise befinden sich kurz vor Auflösung. Damit entfallen wesentliche Einnahmen für die KVG. Gleichzeitig werden aber intensiv neue Emissionsangebote für professionelle, semi-professionelle und für private Investoren vorbereitet. Zukünftige Investitionen sind weiterhin in Form von Investment-Kommanditgesellschaften als geschlossene AIF geplant.

An neuen Beteiligungsprogrammen für Investments in Büroimmobilien in Australien und Europa wird gearbeitet. Konkret geplant ist ein Publikums-AIF für australische Immobilien, der im ersten Halbjahr 2018 zur Vertriebszulassung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingereicht werden soll. Die Anlagebedingungen wurden bereits in 2017 genehmigt.

Euramco Invest erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt einen Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 1,15 Millionen Euro (Vorjahr: minus 1,25 Millionen Euro), welcher aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der Muttergesellschaft Euramco Asset übernommen und damit ausgeglichen wurde.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 Euramco Invest

Die Euramco Invest GmbH ist die voll lizensierte Kapitalverwaltungsgesellschaft der Euramco Gruppe (Aschheim bei München). Innerhalb der Gruppe ist die Euramco Invest für das Investment- und Portfoliomanagement für institutionelle Investoren zuständig und übernimmt die Rolle des Investmentmanagers für alle geschlossenen Investmentvermögen in der Unternehmensgruppe.

www.euramco-asset.de

Hahn-Gruppe lanciert weiteren Publikums-AIF

Der Asset und Investment Manager Hahn-Gruppe hat über seine Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment den Publikums-AIF „Pluswertfonds 172“ aufgelegt. Das neue Beteiligungsangebot investiert mit einem Gesamtvolumen von rund 24,3 Millionen Euro in ein SB-Warenhaus in der Stadt Witten. Das Eigenkapital des „Pluswertfonds 172“ beläuft sich insgesamt auf 13 Millionen Euro (ohne Agio), wovon 11,66 Millionen Euro für die Platzierung an die Anleger zur Verfügung stehen. Die Mindestbeteiligungssumme beträgt 20.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag.

Das SB-Warenhaus wurde auf einem rund 24.327 Quadratmeter großen Grundstück in Witten errichtet und verfügt über eine Mietfläche von rund 8.710 Quadratmeter, die langfristig an die Supermarktkette Real, einer Konzerntochter der Metro, vermietet ist. Der Kaufpreis der Immobilie beträgt 22,6 Millionen Euro.

Der Grundbesitz des SB-Warenhauses befindet sich laut Verkaufsprospekt seit 2007 in der Verwaltung der Hahn Gruppe. 94,9 Prozent der Anteile an der Fondsgesellschaft wurden im Jahr 2007 in das Portfolio des geschlossenen Immobilienfonds „Pluswertfonds 143“ aufgenommen, der seinerseits erstmalig im Jahr 2007 an Privatanleger veräußert wurde. Die zur Zeichnung stehenden Anteile am „Pluswertfonds 172“ wurden durch die Hahn-Gruppe im Geschäftsjahr 2018 vom „Pluswertfonds 143“ erworben.

Die anfängliche jährliche Ausschüttung beim „Pluswertfonds 172“ liegt bei fünf Prozent. Die Laufzeit der Beteiligung ist bis zum 31. Dezember 2032 geplant. Verwahrstelle des AIF ist die Caceis Bank S.A., Germany Branch, mit Sitz in München.

Quelle: Website Hahn-Gruppe, Verkaufsprospekt

Die Hahn-Gruppe ist als Asset und Investment Manager seit mehr als drei Jahrzehnten auf großflächige Handelsimmobilien spezialisiert. In ihrer Unternehmensgeschichte hat die Hahn Gruppe über 180 Immobilienfonds aufgelegt. Das verwaltete Vermögen liegt bei rund 2,8 Milliarden Euro. (Stand: 31. Dezember 2017)

www.hahnag.de

Wealthcap baut Real Estate-Bereich weiter aus

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap setzt auf ein Managementtrio zur Umsetzung der neuen Real-Estate-Strategie. Michael Stüber wird neuer Head of Asset Management und Real Estate Services. Das Investmentmanagement wird von Joachim Mur geführt. Das Portfoliomanagement leitet Gilbert Horst.

Stüber startet zum 1. September bei Wealthcap und wird die Assetmanagement-Kompetenz des Unternehmens weiter ausbauen. Dazu zählt neben dem aktiven Management der Bestandsobjekte auch die Steuerung der strategischen Partner in den unterschiedlichen Nutzungsarten. Hinzu kommt der Aufbau der Real Estate Services, umfassende Immobiliendienstleistungen für nationale und internationale Kunden.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Michael Stüber für unsere Wachstumsziele und Ambitionen im neu ausgerichteten Real-Estate-Bereich gewinnen konnten. Herr Stüber bringt langjährige und breite Erfahrungen im Management von Büro-, Handels- und Wohnimmobilien mit. Er denkt nach vorne und teilt unsere Philosophie des zukunftsorientierten unternehmerischen Handelns“, sagt Gabriele Volz, Geschäftsführerin von Wealthcap.

Den Bereich Investmentmanagement verantwortet Mur. Mur ist bereits seit rund 20 Jahren für Immobilientransaktionen bei Wealthcap zuständig und verfügt über 24 Jahre Erfahrung im Immobiliengeschäft. Das Portfoliomanagement wird weiterhin von Horst geleitet. Bereits seit 2013 führt Horst das Portfoliomanagement und vertritt als Geschäftsführer Immobilienfonds von Wealthcap.

Wealthcap hat seine für den angekündigten Wachstumskurs erforderlichen Strategieerweiterungen abgeschlossen. Dafür wurden die Investitionsstrategien weiter konkretisiert. Im Segment Immobilien wird sich der Real Asset und Investment Manager auf den deutschen Heimatmarkt fokussieren, in diesem aber die Abdeckung erheblich verbreitern. Unverändert bleibt dabei unabhängig von der Nutzungsart oder Zielgruppe die Risikoklasse mit Core und Core plus.

Quelle. Pressemitteilung Wealthcap

Wealthcap ist ein Real Asset und Investment Manager mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Das Unternehmen mit Sitz in München verwaltet Assets in Höhe von rund zehn Milliarden Euro und hat mehr als 150 Beteiligungen mit einem Eigenkapital von insgesamt 8,6 Milliarden Euro platziert. (TH1)

www.wealthcap.com

Auktionsplattform für Windparks und Photovoltaikanlagen gegründet

Der Projektentwickler und Bestandsmanager VentusVentures und der Finanzdienstleister Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler haben unter dem Dach der Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover das Gemeinschaftsunternehmen Assettra GmbH gegründet. In dieser Gesellschaft bündeln die beiden Partner ihr individuelles Know-how und ihre langjährige Expertise, um qualifizierte Projekte aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien mit professionellen Investoren zusammenzubringen. Ziel von Assettra ist es, eine Auktionsplattform für Erneuerbare Energien Anlagen zu etablieren.

Über die neue Plattform können Eigentümer ihre Windparks oder Photovoltaikanlagen veräußern und potenzielle Investoren eben diese erwerben. „Einen Windpark zu verkaufen ist auch heute schon möglich. Was Assettra bietet, sind transparente und standardisierte Prozesse und eine börsliche Transaktionsüberwachung. Das gewährt eine hohe Prozesssicherheit für Käufer und Verkäufer, reduziert Kosten auf beiden Seiten und beschleunigt die Eigentumsübertragung deutlich“, erklärt Assettra-Geschäftsführer Jan-Peter Schmidt die Vorteile.

Es ist beabsichtigt,  den Transaktionsmarkt für Sachwerte im Bereich Erneuerbare Energien in das digitale Zeitalter zu heben. Zu jedem Verkaufsangebot – gleich ob einzelne Anlage oder ein gesamter Park – wird zunächst eine Prüfung nach fest definierten Standards durchgeführt, um die entsprechende Vermarktbarkeit des Objektes zu dokumentieren. Kommt es im Anschluss zu einer Transaktion, folgt ein standardisierter Prozess, der unter Einbindung von versierten Partnern sowohl eine Due Diligence als auch die begleitete Erstellung der Vertragsunterlagen umfasst: „Die sichere und digitale Transaktionslogik erhöht die Geschwindigkeit bei gleichzeitig wesentlich niedrigerem finanziellen Aufwand im Vergleich zu Transaktionen, die von Investmentbanken initiiert sind“, erklärt Kai Flatau, ebenfalls Geschäftsführer bei Assettra.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung von VentusVentures und des Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmaklers kann Assettra auf ein breites Netzwerk an versierten Partnern zurückgreifen. So können auch juristische Beratung, die Restrukturierung der Fremdfinanzierung oder eine Optimierung der technischen Parameter der Parks im Rahmen des Transaktionsprozesses erfolgen.

Quelle: Pressemitteilung Assettra

Assettra ist ein Dienstleister, der für private und institutionelle Kunden eine Auktionsplattform für Investitionen in Erneuerbare Energien betreibt. Dieser börslich überwachte Handelsplatz für Geschäftsanteile aus den Bereichen Wind und Photovoltaik bietet Käufern und Verkäufern eine transparente Preisbildung, standardisierte Prozesse sowie effizientes Transaktionsmanagement.

www.assettra.de

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ist ein von den Börsen Hamburg und Hannover initiierter Finanzdienstleister im Bereich der alternativen Investmentfonds. Unter der Dachmarke Zweitmarkt.de betreut die Fondsbörse Deutschland den Handel mit Geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland. Mit der Zeichnungsplattform Erstmarkt.de erschließt sich das Unternehmen seit 2017 einen weiteren Teil des Marktes für alternative Investmentfonds.

www.zweitmarkt.de

Wide Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement mit positiver Entwicklung

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Wide Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement hat am 20. November 2017 die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb als vollregulierte KVG erhalten. Die Erlaubnis umfasst die kollektive Vermögensverwaltung von geschlossenen alternativen Investmentvermögen (AIF) mit Anlageziel Immobilien für Privatanleger sowie professionelle und semi-professionelle Anleger. Für den in 2017 zum Vertrieb zugelassenen Publikums-AIF „Wide Fonds 7“ wurden im vergangenen Jahr rund 10,2 Millionen Euro Eigenkapital platziert. Das schreibt die Gesellschaft in ihrem Lagebericht zum Geschäftsjahr 2017.

Im laufenden Jahr führt die KVG die Platzierung des „Wide Fonds 7“ fort. Laut einer aktuellen Information beträgt der Platzierungsstand zum 18. Juli 2018 über 15 Millionen Euro Kommanditkapital. In Abhängigkeit vom Platzierungserfolg soll im zweiten Halbjahr eine Entscheidung über die Neuauflage eines weiteren Publikums-AIF mit Anlageziel deutsche Wohn- und Gewerbeimmobilien getroffen werden.

Die KVG kalkuliert für das Jahr 2018 mit einem positiv verlaufenden Jahresergebnis. Mit einer zunehmenden Anzahl von verwalteten Investmentvermögen erzielt die Gesellschaft stabile Einnahmen. Im vergangenen Jahr konnte der Jahresüberschuss auf 219.000 Euro (Vorjahr: 164.000 Euro) gesteigert werden.

Zum 31.12.2017 verwaltete Wide Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement einen geschlossenen Spezial-AIF und einen geschlossenen Publikums-AIF mit Schwerpunkt Bestandswohnimmobilien in Deutschland.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 Wide Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement

Die Wide Wertimmobilien Deutschland Gruppe ist ein Anbieter von geschlossenen Immobilienfonds mit Sitz in Ebermannstadt (Bayern). Die Wide Wertimmobilien Deutschland Fondsmanagement GmbH übernimmt innerhalb der Gruppe die Aufgaben einer Kapitalverwaltungsgesellschaft.

www.wide-gruppe.de

AIF Kapitalverwaltung: Neu-Ausrichtung der KVG schreitet planmäßig voran

Die ehemals als Flex Fonds Invest firmierende AIF Kapitalverwaltungs-AG (KVG) wird die in 2017 begonnene Neu-Ausrichtung der Gesellschaft auf das institutionelle Geschäft fortsetzen. Dazu hat die Gesellschaft in diesem Jahr einen bereits in 2017 gestellten Antrag zur Erweiterung der Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb um die erlaubte Assetklasse „Wertpapiere“ wiederaufleben lassen. Ferner befindet sich die KVG in Vorbereitung auf eine Erweiterung der Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb um offene Spezialfonds als erlaubte Anlagevehikel. Das schreibt die AIF Kapitalverwaltungs-AG in ihrem Lagebericht zum 31. Dezember 2017.

Im Geschäftsjahr 2017 hat die KVG die Platzierung des Immobilien-AIF „Flex Fonds Select 1“ fortgesetzt. Begonnen wurde mit dem Vertrieb am 1. Juli 2016. Bis zum Jahresende 2017 konnte die mit dem Vertrieb beauftragte PF Private Finance Vermittlungsgesellschaft von Vermögensanlagen rund 3,83 Millionen Euro Eigenkapital für den Publikums-AIF platzieren. Mit dem Verlauf der Einwerbung des Eigenkapitals ist die KVG „nicht zufrieden“. Daher finde ein enger Austausch mit der beauftragten Vertriebsgesellschaft statt, wie die aktuelle Vertriebsleistung gesteigert und die geplanten Neu-Produkte am Markt platziert werden können.

Nach Auffassung des Vorstands ist die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Geschäftsberichts „weiterhin zufriedenstellend“. Die KVG erzielte in 2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von rund 228.300 Euro (Vorjahr: 283.500 Euro). In den folgenden zwei Jahren werden sich Ertrags- und Aufwandsströme der KVG laut Lagebericht weiter verstetigen. Die avisierten Produktentwicklungen werden im Unternehmen weitere Impulse setzen.

Am 23. August 2017 erhielt die AIF Kapitalverwaltungs-AG von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die beantragte Erweiterung der Zulassung zum Geschäftsbetrieb. Der Gesellschaft ist es nunmehr im Rahmen der kollektiven Vermögensverwaltung erlaubt, Beteiligungen an Unternehmen einzugehen, die nicht zum Handel an einer Börse oder in einem organisierten Markt einbezogen sind. Ferner darf sie Gelddarlehen gemäß § 261 Abs. 1 Nr. 8 KAGB vergeben. Die sonstige Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb blieb unverändert bestehen.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 AIF Kapitalverwaltungs-AG

Die AIF Kapitalverwaltungs-AG (ehemals Flex Fonds Invest AG Kapitalverwaltungsgesellschaft) wurde im Jahr 2013 als Service Kapitalverwaltungsgesellschaft gegründet. Sie bietet als Dienstleistungsunternehmen die Konzeption und das Portfolio- & Risikomanagement von alternativen Investmentfonds für die Assetklassen Immobilien, Erneuerbare Energien und Private Equity / Mezzanine an.

www.aif-ag.de

HKA Hanseatische Kapitalverwaltung bleibt auf Wachstumskurs

Mit einem platzierten Eigenkapital von insgesamt 61,76 Millionen Euro hat die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung (Hanseatische) im Geschäftsjahr 2017 das Vorjahresergebnis in Höhe von 27,69 Millionen Euro deutlich übertroffen. Damit bewegt sich der Hamburger Anbieter von alternativen Investmentfonds (AIF) mit seinen zwei exklusiven Geschäftspartnern, der Immac-Gruppe und der DFV-Gruppe, oberhalb des geplanten Niveaus von 50 Millionen Euro. Für 2018 belaufen sich die zu platzierenden Eigenkapitalvolumina auf eine im Vergleich zu den Vorjahren nochmals erheblich gesteigerte Spanne von insgesamt circa 100 bis 120 Millionen Euro. Das geht aus dem veröffentlichten Lagebericht der Hanseatischen für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Im vergangenen Jahr hat die Hanseatische vier neue geschlossene Investmentvermögen als Spezial-AIF sowie drei als Publikums-AIF, investierend in sechs Pflegeheime, einen Klinikanbau mit Immac sowie zwei Hotels mit DFV, konzipiert und voll platziert. Offene Einzahlungen zum Bilanzstichtag bei einem Fonds in Höhe von 2,7 Millionen Euro erfolgten nach dem Bilanzstichtag während des Berichtszeitraumes.

Das zweite Halbjahr 2017 war insbesondere geprägt von der Konzeption von zwei neuen AIF-Produktlinien. Zum einen hat die Hanseatische zusammen mit Immac den Eintritt in den Health Care Markt in Irland mit einer Transaktion begleitet, die in Form eines risikogemischten Private-Equity-Fonds für Privatanleger mit drei Pflegeheimstandorten rund um Dublin strukturiert wurde. Das Produkt befand sich zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes in den vorbereitenden Arbeiten zur Genehmigung bei der Regulierungsbehörde. Zum anderen wurden die konzeptionellen Arbeiten für die neue Produktgruppe Infrastruktur zusammen mit der DFV und externen Beratern durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung befand sich dieser als Spezial-AIF konzipierte Fonds, der in Energiefonds in den USA investiert sein wird, in den abschließenden Arbeiten zur Genehmigung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Für das Jahr 2018 ist ein Investitionsvolumen für neue AIF in Höhe von circa 165 bis 215 Millionen Euro mit den Partnern Immac und DFV sowohl für Direktinvestments in Deutschland und Österreich sowie Beteiligungen (Private Equity) mit Pflegeheimstandorten in Irland abgestimmt. Zudem sind Investitionen in Infrastrukturprojekte im Energiemarkt der USA ab 2018 geplant.

Insgesamt sollen bis zu 13 neue AIF strukturiert werden. Dabei sind bis zu zwei risikogemischte Portfolio-AIF im In- und Ausland und bis zu drei Objekt-AIF mit Investitionen in Österreich und Irland zu konzipieren. Investiert werden soll dabei überwiegend in Immobilien der Sozialwirtschaft und Hotels sowie erstmals in Infrastrukturprojekte, beispielsweise Energie in den USA.

Das Geschäftsjahr 2017 schließt die Hanseatische mit einem Jahresüberschuss von 115.937 Euro oberhalb des Ergebnisses aus dem Geschäftsjahr 2016 (85.582 Euro) ab, insgesamt aber unterhalb der Planung gemäß Lagebericht 2016 (150.000 Euro). Im Rahmen der Businessplanung geht die Geschäftsleitung der Hanseatischen für das Jahr 2018 von einem gesteigerten Jahresüberschuss in Höhe von circa 200.000 Euro aus.

Ein Hindernis für einen noch größeren Erfolg bei der Konzeption und der Platzierung neuer geschlossener Publikums-AIF für den Retail-Markt sieht die Hanseatische vor allem darin, angemessen bepreiste Investments für attraktive Publikums-Produkte zu erwerben. Der Wettbewerb bei der Akquisition von Sozialimmobilien für Neugeschäftstransaktionen bleibe durch weiterhin hohe Aktivitäten anderer Marktteilnehmer sowie deutlich gestiegene Preise anspruchsvoll.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 Hanseatische

Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG (Hanseatische) konzipiert als regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für private und institutionelle Kunden gemeinsam mit Immac und DFV Deutsche Fondsvermögen alternative Investmentfonds (AIF) nach dem KAGB. Die AIF investieren sowohl in Spezialobjekte, insbesondere Immobilien der stationären Pflege und Reha-Kliniken, als auch Hotels und Objekte mit wohnwirtschaftlicher Nutzung. Mit einem verwalteten Immobilienvermögen in Deutschland und Österreich von annährend 1,4 Milliarden Euro in mehr als 80 Fonds betreut die Hanseatische über 7.800 Anleger. (Stand: 31. Dezember 2017)

www.diehanseatische.de

Neuer Publikums-AIF von Project mit „sehr gut“ bewertet

Das Analysehaus Dextro hat den am 2. Juli 2018 in die Platzierung gestarteten Immobilienentwicklungsfonds „Metropolen 18“ der Investmentgesellschaft Project mit einem sehr guten Rating („AA“) bewertet. Auch TKL erteilte dem nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten Alternativen Investmentfonds (AIF) ein sehr gutes 5-Sterne-Rating. Als „gelungene Kombination attraktiver Ertragschancen mit einem starken Sicherheitskonzept“ beurteilt das Branchenmagazin „kapital-markt intern“ das rein eigenkapitalbasierte Beteiligungsangebot.

Die Dextro Analyseexperten untersuchten im Rahmen ihrer Stabilitätsanalyse die Qualität des Fondskonzeptes des „Metropolen 18“ und des Asset Managers. Besonders positiv wurde die hohe Managementkompetenz mit positivem Track Record in der Assetklasse Wohnimmobilien, der Investitionsfokus auf Wohnungen in Metropolregionen sowie die signifikante Portfoliodiversifizierung in Bezug auf mehrere Projekte und Standorte eingestuft. „Geplant ist der Aufbau eines überwiegend wohnwirtschaftlich orientierten Immobilienportfolios. Diese Strategie erfordert eine entsprechende Erfahrung des Managements, die auf Basis des aktuellen Track-Records bestätigt werden kann. Der Fonds investiert überwiegend in Deutschland. Die im Rahmen der Konzeption getroffenen Annahmen sind als realistisch zu bewerten. Positiv zu beurteilen ist die angestrebte Diversifizierung und Fokussierung des geplanten Portfolios auf Wohnimmobilien in Deutschlands Metropolen. Die Spezialisierung auf Projektentwicklungen und die auf Reinvestition ausgelegte Strategie erklären die Rentabilität des Fondskonzeptes“, urteilt Dextro.

Unabhängig vom Dextro-Rating hat TKL eine Analyse zum „Metropolen 18“ durchgeführt. Im Rahmen der Untersuchung, die sich aus den fünf Einzelwertungen Initiator, Fondskonzeption, Investitionsobjekt, Ankaufsprozess sowie Kostenstruktur und Ergebnisverteilung zusammensetzt, konnte der Publikums-AIF die Gesamtnote 1,95 erzielen. Besonders positiv stellen die Analysten von TKL die Kosteneffizienz heraus: „Die Fondskosten in der Investitionsphase sind marktüblich, die Kosten in der Betriebsphase sind unterdurchschnittlich. Positiv anzumerken ist, dass im Gesellschaftsvertrag ein Abschöpfen von möglichen Zwischengewinnen beim Objekteinkauf durch Project-Gesellschaften oder deren Gesellschafter ausgeschlossen ist. Dadurch wird das Risiko versteckter Kosten reduziert. (…) Insgesamt handelt es sich um ein sehr gutes Angebot mit einem in der Projektentwicklung sehr erfahrenen Fondsmanagement, das über sehr ausgeprägtes Immobilien-Know-how verfügt“, so das TKL Gesamturteil.

Quelle: Pressemitteilung Project

Die Project Investment AG wurde im Mai 2013 gegründet, um als Kapitalverwaltungsgesellschaft der Project Investment Gruppe die Verwaltung von alternativen Investmentfonds zu übernehmen. Die Project Investment AG wurde im Dezember 2014 als Kapitalverwaltungsgesellschaft zugelassen. Die 1995 gegründete Project Investment-Gruppe ist spezialisiert auf die Entwicklung, Initiierung und Verwaltung von eigenkapitalbasierten Wohnimmobilien-Entwicklungsfonds.

www.project-investment.de

Deutsche Finance Group erhält institutionelles Mandat über 250 Millionen US-Dollar

Der Finanzkonzern Deutsche Finance Group hat als Investmentmanager in New York die als „Gucci-Building“ bekannte Immobilie in der 685 Fifth Avenue erworben und in ein Mandat überführt. Das Mandat ist ein Joint Venture bestehend aus Versicherungen, Versorgungseinrichtungen und institutionellen Immobilienfonds der Deutsche Finance Group.

In den nächsten zwei Jahren wird das Gebäude um fünf Etagen aufgestockt und in Luxus-Apartments mit Flächen von circa 60 – 130 Quadratmeter umgewandelt, um diese anschließend im Rahmen eines Branded Residences-Konzeptes zu vermarkten.

Dr. Sven Neubauer, Chief Investment Officer der Deutsche Finance Group: „685 Fifth Avenue ist wegen seiner herausragenden Lage und des pied-á-terre-Konzeptes ein einzigartiges Projekt in Manhattan.“

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Finance Group

Die Deutsche Finance Group ist ein internationaler Finanzkonzern und spezialisiert auf Financial Services und Investment Management.

www.deutsche-finance.de

Weiterer Publikums-AIF von Patrizia am Markt

Die Patrizia GrundInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Immobilien-Investmentgesellschaft Patrizia, bietet Anlegern die Investitionsmöglichkeit in eine Immobilie in Hofheim am Taunus. Das Emissionskapital des Publikums-AIF „Patrizia GrundInvest Frankfurt/Hofheim“ beläuft sich laut einer Produktinformation auf voraussichtlich 28,28 Millionen Euro (zuzüglich fünf Prozent Ausgabeaufschlag). Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 Euro plus Agio.

Der Publikums-AIF investiert in das Nahversorgungszentrum „Chinon Center“, das 2010 in Hofheim am Taunus in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main errichtet wurde. Der Kaufpreis der Fondsimmobilie beträgt 46,45 Millionen Euro, das Gesamtinvestitionsvolumen laut Produktinformation 56,224 Millionen Euro (Prognose). Durch seine laut Produktinformation exponierte Innenstadtlage ist das „Chinon Center“ der Einkaufsmittelpunkt Hofheims und weise eine sehr gute Verkehrsanbindung auf.

Die Fondsimmobilie verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 14.780 Quadratmetern. Diese erstreckt sich über drei Ebenen. Zudem verfügt die Immobilie über drei Parkebenen mit rund 451 Stellplätzen und zusätzlicher Nutzfläche. Die insgesamt 19 Mieteinheiten sind an unterschiedliche Nutzer aus den Branchen Einzelhandel, Gastronomie, Freizeit und Dienstleistung vermietet. Das Anlageobjekt weist bei Kaufvertragsabschluss am 9. März 2018 einen Vermietungsstand von rund 100 Prozent auf. Die gewichtete Restlaufzeit der Miet- und Pachtverträge beträgt rund sieben Jahre

Während der geplanten Haltedauer des Anlageobjekts über einen Zeitraum von rund zehn Jahren wird, bezogen auf den Beteiligungsbetrag (ohne Ausgabeaufschlag), eine durchschnittliche Auszahlung von 4,5 Prozent per annum vor Steuern an die Anleger angestrebt. Zusätzliche Erträge für die Anleger sollen im Rahmen der Veräußerung des Anlageobjekts erwirtschaftet werden.

Die Patrizia Deutschland GmbH (Augsburg) ist Platzierungsgarant, als Verwahrstelle für die Fondsgesellschaft wurde Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG bestellt.

Quelle: Produktinformation Patrizia GrundInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die Patrizia GrundInvest Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der börsennotierten Patrizia Immobilien AG mit Sitz in Augsburg. Diese wurde 1984 gegründet und betreut ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 40 Milliarden Euro größtenteils als Co-Investor und Portfoliomanager für Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Staatsfonds und Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

www.patrizia.ag

Forest Finance Service will Retailgeschäft weiter ausbauen

Trotz eines risikobehafteten Umfeldes beurteilt der Finanzdienstleister Forest Finance Service die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Prinzipiell ist die Marktsituation für das Unternehmen gut, mit marktkonformen Produkten sei die Gesellschaft wettbewerbsfähig. Die Vertriebsergebnisse sollen weiter gesteigert werden, dabei liegt der Hauptfokus auf dem Ausbau des Retailgeschäfts. Das schreibt die Forest Finance Service in ihrem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017.

Das Unternehmen gestaltet, konzeptioniert und vertreibt ökologische Forst und Agro-Forstdienstleistungen und Produkte sowohl für Privatpersonen als auch institutionelle Investoren. Im Jahr 2017 hat das Unternehmen eigene Walddirektinvestments angeboten sowie diverse Serviceleistungen für andere Unternehmen und Organisationen erbracht. Insgesamt blickt das Management auf ein „zufriedenstellendes Jahr“ zurück. Der Jahresüberschuss ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zwar um ein Drittel auf rund 96.500 Euro gesunken, es wurde aber „auch wieder mehr in Personal und sonstige Leistungen investiert“.

Für das laufende Geschäftsjahr plant der Finanzdienstleister eine Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr. Der Jahresüberschuss sollte ähnlich wie im Jahr 2017 ausfallen. Die durch das Verschwinden von Mitbewerbern hervorgerufene Verunsicherung bei den Marktteilnehmern und Vertriebspartnern sei allerdings weiterhin zu spüren.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 Forest Finance Service

Die Forest Finance Service GmbH gestaltet, konzeptioniert und vertreibt ökologische Forst und Agro-Forstdienstleistungen und Produkte sowohl für Privatpersonen als auch institutionelle Investoren. Sitz der Gesellschaft ist Bonn.

www.forestfinance.de

CBRE-Market Flash: US-Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal mit stärkstem Wachstum seit 2014

Der weltgrößte Immobiliendienstleister CBRE veröffentlicht in einem „Market Flash“ auf Grundlage der Fundamentaldaten der US-Wirtschaft eine Einschätzung der US-Immobilienmärkte. Demnach wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal mit einer annualisierten Rate von 4,1 Prozent – dem stärksten Zuwachs seit 2014. Zudem wurde das Wachstum im ersten Quartal von 2,0 Prozent auf 2,2 Prozent nach oben korrigiert. Das Wachstum wurde von einem breiten Anstieg des Konsums, der Exporte, der Investitionen und der Staatsausgaben getragen.

Die jüngste Ankündigung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr mindestens zweimal erhöhen wird. Wir halten an unserer Prognose fest, dass die zehnjährige Treasury Rate bis zum Jahresende voraussichtlich über drei Prozent steigen wird, ohne dass es zu einem schwarzen Schwan-Ereignis kommt. Die Fed nimmt weiterhin ihre Absicht zur Kenntnis, ihre 4,5 Billionen Dollar-Bilanz zu reduzieren. Diese anhaltenden Maßnahmen der Fed haben die Zinskurve im vergangenen Jahr abgeflacht.

Eine günstige Fiskalpolitik auf Bundes- und Landesebene könnte die Arbeitslosenquote weiter senken, was zu weiterer Schaffung von Arbeitsplätzen und Lohnwachstum führen könnte. Das Lohnwachstum wiederum könnte dazu führen, dass Arbeitskräfte am Rande wieder in den Arbeitsmarkt eintreten, was die Erwerbsquote erhöhen würde. Andererseits bleibt das Produktivitätswachstum im historischen Vergleich uneinheitlich und niedrig. Infolgedessen geht CBRE davon aus, dass die Inflation leicht anziehen wird und das Risiko moderat nach oben bleibt. Seit heute liegt das zehnjährige Treasury knapp unter drei Prozent Die zehnjährige Break-even-Inflationsrate – ein Maß für die Inflationserwartung der Märkte in zehn Jahren – liegt knapp über 2,1 Prozent.

Für die US-Immobilienmärkte sieht CBRE folgende Auswirkungen:

Einzelhandel: Konsumwachstum und ein starker Arbeitsmarkt verheißen positive Entwicklungen für Verbraucher und Händler in den kommenden Quartalen. Die Einzelhandelsumsätze wuchsen auch im zweiten Quartal kontinuierlich.

Büro: Da die Wirtschaft ausgelastet oder nahezu ausgelastet ist, kann es für Arbeitgeber schwierig sein, qualifizierte Stellen mit den derzeitigen Arbeitskräften zu besetzen. Während ein Anstieg der Erwerbsbeteiligung helfen würde, wird das Wachstum durch eine alternde Bevölkerung und andere demographische Faktoren begrenzt. Ebenso kann die Fiskalpolitik den Arbeitsmarkt ankurbeln, aber die Gewinne dürften bescheiden ausfallen, da der Zeitpunkt mit der fast voll ausgelasteten Wirtschaft zusammenfällt.

Logistik: Mögliche Veränderungen in der Handelspolitik scheinen weitgehend rhetorisch zu sein, was sich positiv auf Industrieimmobilien auswirkt. Importe verbrauchen mehr Platz als Exporte. Bei steigenden persönlichen verfügbaren Einkommen könnten die Verbraucher in den kommenden Monaten mehr für Importe ausgeben.

Multifamily: Die Nachfrage nach Wohnungen ist weiterhin hoch, aber das Angebot hat die Nachfrage nach Class-A-Einheiten übertroffen. Das Mietpreiswachstum der Klasse B/C bleibt positiv, aber das Mietpreiswachstum der Klasse A ist ins Stocken geraten. Ein solides Wirtschaftswachstum lässt erwarten, dass Mieter sich höhere Wohnkosten leisten können. Die jüngste Steuerreform dürfte dem Multifamily-Sektor weiter zugutekommen, da höhere Pauschalabzüge das Mieten für Haushalte mit mittlerem Einkommen attraktiver mache und niedrigere Hypothekenzinsabzüge das Mieten für diejenigen, die höhere Einkommen erzielen, attraktiver mache.

Quelle: CBRE Research

Die CBRE Group, Inc. mit Hauptsitz in Los Angeles und Deutschlandzentrale in Frankfurt am Main ist eines der großen internationalen Dienstleistungsunternehmen für Eigentümer, Investoren und Nutzer auf dem gewerblichen Immobiliensektor. CBRE beschäftigt weltweit mehr als 44.000 Mitarbeiter in mehr als 350 Büros.

www.cbre.us

Analyse: Hotelimmobilienmarkt profitiert vom überproportional wachsenden Städtetourismus

Der Städtetourismus in Deutschland ist 2017 deutlich stärker gewachsen als der gesamtdeutsche Tourismus. Während die Zahl der Übernachtungen bundesweit im Vergleich zu 2016 in 2017 um 2,7 Prozent gestiegen ist, betrug das Wachstum in den Top-10-Städten 4,6 Prozent. Das ist ein Ergebnis des „Hotelmarktberichts 2018“ des Asset Managers Dr. Lübke & Kelber, für den die Top-10-Hotelmärkte in Deutschland analysiert wurden.

Insgesamt 20,9 Prozent aller touristischen Übernachtungen in Deutschland entfielen auf diese Städte. Im Jahr 2017 zählten die Top-10-Märkte 3.003 Hotelbetriebe mit 473.282 Betten. Insgesamt wurden fast 96 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die durchschnittliche Bettenauslastung in den Top-10 betrug fast 55 Prozent und hat sich gegenüber 2016 nur minimal geändert. „An der positiven Entwicklung des gesamtdeutschen Tourismus haben die Städte einen maßgeblichen Anteil. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Hotelimmobilienmärkte, die sich in den größten deutschen Städten in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt und professionalisiert haben sowie bekanntlich stark in der Investorengunst gestiegen sind“, sagt Daniela M. Bense, Project Manager Hotel bei Dr. Lübke & Kelber. Auch der RevPAR (Revenue per available room = Erlös pro verfügbarem Zimmer) ist in allen zehn Städten gestiegen. Im Durchschnitt lag der Logiserlös pro verfügbarem Zimmer 7,30 Euro höher als noch 2014.

Berlin ist, wie auch in den vergangenen Jahren, der mit Abstand größte Hotelmarkt in Deutschland. Insgesamt verzeichneten die Berliner Hoteliers 2017 mehr als 31,1 Millionen Übernachtungen. Das sind mehr Übernachtungen als in München und Hamburg, den zweit- und drittgrößten Hotelmärkten, zusammen. In München wurden in 2017 15,7 Millionen Übernachtungen, in Hamburg 13,8 Millionen erfasst. Schlusslichter unter den zehn größten deutschen Hotelmärkten sind Nürnberg mit 3,3 Millionen und Leipzig mit 3,2 Millionen Übernachtungen.

Das Touristenaufkommen ist 2017 in allen zehn Städten gestiegen, allerdings weisen die Werte Diskrepanzen auf. Das größte Wachstum verzeichnete München mit 11,6 Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahr, gefolgt von Leipzig mit 9,4 Prozent, Frankfurt mit 8,4 Prozent und Köln mit 8,1 Prozent. Anders sieht es in Berlin aus, wo die Anzahl an Übernachtungen lediglich um 0,3 Prozent gestiegen ist. „ Nach dem stagnierenden Touristenaufkommen in 2016 aufgrund des schlechten Wetters und der wahrgenommenen Terrorgefahr während des Oktoberfests, trugen unter anderem das gute Sommerwetter sowie das längere Oktoberfest zu dem deutlichen Wachstum in 2017 bei. Leipzig wiederum verzeichnet schon seit 2010 ein rasantes Wachstum. Die Stadt steigt auch aufgrund der eindrucksvoll restaurierten Innenstadt schon seit Jahren bei Touristen immer höher in der Gunst“, erläutert Bense.Die ungebrochene Stärke des Städtetourismus zeige sich auch bei den Übernachtungen ausländischer Gäste: Während 2017 rund 41 Prozent der Übernachtungen in den Top-10 von internationalen Gästen gebucht wurden, lag deren Anteil deutschlandweit lediglich bei 18 Prozent. So kam fast jeder zweite Übernachtungsgast in München aus dem Ausland, in Berlin betrug der Anteil fast 45 Prozent, in Frankfurt und Düsseldorf jeweils etwa 41 Prozent.

Quelle: Pressemitteilung Dr. Lübke & Kelber

Die Dr. Lübke & Kelber GmbH ist ein Transaktionsberater und Asset Manager mit Sitz in Frankfurt. Die Gesellschaft wurde 1968 unter dem Namen Dr. Lübke GmbH in Stuttgart gegründet.

www.dr-luebke.com

Rekordergebnis am Investmentmarkt für studentisches Wohnen und Mikroapartments

Im ersten Halbjahr 2018 wurden am deutschen Investmentmarkt für Studentenwohnheime und Mikroapartments mehr als 1,6 Milliarden Euro investiert. Das ist ein neuer Rekord für ein erstes Halbjahr und ein Plus von 224 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt wechselten in den ersten sechs Monaten über 8.800 Apartmenteinheiten (plus 110 Prozent) mit einer Wohnfläche von 277.000 Quadratmeter (plus 118 Prozent) den Eigentümer. Dies ist ein Ergebnis einer Analyse des Immobiliendienstleisters CBRE.

„Die sehr dynamische Entwicklung ist vor allem auf einige große Portfoliotransaktionen im ersten Halbjahr zurückzuführen. Hierbei prägte zunehmend internationales Kapital die großvolumigen Transaktionen“, sagt Konstantin Lüttger, Head of Residential Investment bei CBRE in Deutschland. Die größte Transaktion war der Erwerb von mehreren Mikroapartmententwicklungen im Rahmen eines Forward-Deals durch Corestate für einen für die Bayerische Versorgungskammer aufgelegten Fonds, gefolgt von dem Kauf von vier Studentenwohnheimen durch die britische Global Student Accomodation.

„Aber auch ohne diese herausragenden Deals, die sich in dieser Größenordnung und Zahl sicherlich nicht jedes Halbjahr wiederholen werden, ist der Markt für Studentenwohnheime und Mikroapartments deutlich gewachsen. Investoren sind von der Professionalisierung des Marktes überzeugt und schätzen den attraktiven Renditevorsprung gegenüber klassischen Wohnimmobilien, der trotz der Renditekompression fortbesteht. Mittlerweile gibt es bereits mehrere Spezialfonds, die sich vollständig auf diese Assetklasse fokussieren“, ergänzt Lüttger. „Bereits das aktuelle Halbjahresergebnis garantiert, dass auch das Gesamtjahr ein Rekordergebnis vorweisen wird. Auch mit sehr konservativen Schätzungen gehen wir von einem Investitionsvolumen oberhalb der Zwei-Milliarden-Euro-Marke aus“, prognostiziert Lüttger.

Projektentwicklungen gewinnen laut CBRE aufgrund des Mangels an verfügbaren Bestandsimmobilien am Investmentmarkt immer mehr an Bedeutung. „Trotz des Mangels an Bestandsobjekten und der hohen Nachfrage am Markt für studentisches Wohnen sollten Investoren vor allem Projektentwicklungen gut prüfen. Entscheidend ist dabei vor allem, ob die Nachfrage nach den geplanten Wohnflächen der Entwicklungen vor Ort groß genug ist, um einen hohen Vermietungsgrad zu garantieren. Dabei kommt es nicht nur auf die Stadt an, sondern auch auf die Mikrolage – wie weit sind Universitäten und Szeneviertel entfernt, ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gegeben und gibt es in der unmittelbaren Umgebung Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs“, erläutert Marcus Pesch, Associate Director Studentisches Wohnen & Microliving VAS bei CBRE. Die Spitzenrenditen liegen bei circa 3,75 Prozent. Dabei gebe es vor allem bei Bestandsobjekten in guten Lagen eine deutliche Renditekompression (minus 50 Basispunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), die bei vielen Veräußerungen von Projektentwicklungen in Form von Forward Deals nicht in diesem Ausmaß zu beobachten seien.

Quelle: Pressemitteilung CBRE

Die CBRE Group, Inc. mit Hauptsitz in Los Angeles und Deutschlandzentrale in Frankfurt am Main ist eines der großen internationalen Dienstleistungsunternehmen für Eigentümer, Investoren und Nutzer auf dem gewerblichen Immobiliensektor.

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CBRE: Cap Rates für US-Immobilien bleiben stabil

Der weltgrößte Immobiliendienstleister CBRE hat seinen halbjährlichen „US Cap Rate Survey“ für das erste Halbjahr 2018 veröffentlicht. Demnach bleiben die Anfangsrenditen im ersten Halbjahr 2018 weitgehend stabil, mit Ausnahme bestimmter Einzelhandelssegmente und des Industriesektors.

Der Industriesektor zeigt sich nach wie vor sehr stark, mit Zuwächsen von durchschnittlich zehn Basispunkten und 17 Basispunkten für Produkte der Klasse B. Im Einzelhandel verzeichneten Großcenter einen durchschnittlichen Anstieg der Cap-Rate um 26 Basispunkten , Nachbarschafts-Center um neun Basispunkten und High Street-Lagen waren stabil. Auch Mehrfamilien-, Büro- und Hotel-Cap-Raten waren stabil.

Der durchschnittliche Cap-Satz über das zehnjährige Treasury sank um 42 Basispunkte. Die Spreads waren am niedrigsten für den Einzelhandel und am höchsten für Vorstadthotels.

Quelle: CBRE Research

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US-Büromärkte: Nettoabsorption steigt auf den höchsten Stand seit 2015

Die Nettoabsorption der US-amerikanischen Büromärkte hat sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal und dem Vorjahr auf 15,5 Millionen Quadratfuß (1,44 Millionen Quadratmeter) mehr als verdoppelt – der höchste Wert seit dem vierten Quartal 2015. Diese Zahlen veröffentlichte der weltgrößte Immobiliendienstleister CBRE in der Studie „Office Figures“ für das zweite Quartal 2018. Mehr als drei Viertel der von CBRE Research beobachteten Märkte verzeichneten im zweiten Quartal eine positive Absorption, gegenüber 65 Prozent der Märkte im ersten Quartal. San Jose, San Francisco und Washington, D. C. waren sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr die wichtigsten Märkte für die Nettoabsorption.

Die Baufertigstellungen lagen im achten Quartal in Folge über zehn Millionen Quadratfuß, verlangsamten sich jedoch gegenüber den beiden Vorquartalen leicht auf 11,1 Millionen Quadratfuß. Fast 60 Prozent der von CBRE Research betreuten Flächen wurden vorvermietet, was die starke Nachfrage der Mieter nach hochwertigen Flächen widerspiegele.

Die Leerstandsrate sank erstmals seit vier Quartalen um zehn Basispunkte (bps) auf 13,0 Prozent. In den Innenstadtbezirken sank die Leerstandsrate sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch gegenüber dem Vorjahr um 20 Basispunkte auf 10,5 Prozent. Die Leerstandsrate in den Vorortbezirken sank gegenüber dem ersten Quartal um zehn Basispunkte und blieb gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert. Fast zwei Drittel der von CBRE Research beobachteten Märkte verzeichneten vierteljährliche Leerstandsrückgänge.

Das Wachstum der Bruttomieten hat sich weiter verlangsamt, was ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage in den letzten Jahren widerspiegelt. Die Durchschnittsmiete stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent. Die Vorortmärkte setzten den Trend der letzten Quartale fort und verzeichneten ein stärkeres jährliches Wachstum von 3,0 Prozent. Die Mieten in den Innenstadtbezirken blieben im zweiten Quartal und im vergangenen Jahr unverändert. Trotz der Verlangsamung verzeichneten 84 Prozent der Märkte gegenüber dem Vorjahr Mieterhöhungen. Vier der fünf wichtigsten Märkte für das jährliche Mietwachstum lagen im Westen: Los Angeles, Portland, Oakland und Seattle.

Quelle: CBRE-Research Office Figures

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