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KGAL tätigt erstes Investment in den Niederlanden

Mit dem Erwerb des Stadtteilzentrums Raaks in Haarlem bei Amsterdam tritt der unabhängige Investment- und Assetmanager KGAL in den Immobilienmarkt der Niederlande ein. Das Investment ist ein weiterer Schritt der Internationalisierungsstrategie des Unternehmens. Das Gebäude-Ensemble wird Gegenstand eines paneuropäischen Immobilien-Spezial-AIF.

„Die glänzende Konstellation aus dynamischem städtischem Wachstum, starker Passantenfrequenz und hohen Werten beim verfügbaren Haushaltseinkommen in Haarlem/Amsterdam hat uns bei diesem Investment zügig zugreifen lassen“, betont André Zücker, Geschäftsführer von KGAL Investment Management und verantwortlich für die Assetklasse Immobilien.

Das im Jahr 2011 errichtete und aus vier Gebäudeteilen bestehende Stadtteilzentrum Raaks, mit bis zu fünf Obergeschossen, umfasst rund 12.100 Quadratmeter Einzelhandelsmietfläche. Mieter sind die Pathé Cinemas sowie die Supermarktkette Albert Heijn, die Handelskette Bever und Intersport Twinsport. Dreizehn weitere Mieter ergänzen das Konsum- und Produktangebot. Die Zentrumslage mit laut KGAL ausgezeichneter Verkehrsanbindung und einem ausreichendem Parkraum-Angebot untermauere die positiven Zukunftsperspektiven des Stadtteilzentrums.

Gegenstand des Investments waren nahezu ausschließlich die Einzelhandels-, Kino- und Gastronomie-Flächen des Immobilien-Ensembles. Verkäuferin des vollständig vermieteten Komplexes ist der Fonds „EPISO 4“ („European Property Investors Special Opportunities 4 LP“), der von Tristan Capital Partners und Timeless Investments gemanagt wird.

Quelle: Pressemitteilung KGAL

Die KGAL-Gruppe ist ein Asset- und Investmentmanager mit einem Investitionsvolumen von rund 22,7 Milliarden Euro. Die europaweit tätige Gruppe mit Hauptsitz in Grünwald bei München wurde 1968 gegründet und beschäftigt 340 Mitarbeiter. (Stand: 31. Dezember 2017)

www.kgal.de

Weiterer Publikumsfonds der PI-Gruppe in den Startlöchern

Die auf Wohnimmobilien spezialisierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) PI Fondsmanagement hat für den 10. September 2018 den Vertriebsstart ihres neuen Publikums-AIF „PI Pro·Investor Immobilienfonds 4“ bekanntgegeben. Die Anlagestrategie der Fondsgesellschaft besteht darin, mittelbar über Objektgesellschaften oder unmittelbar mehrere Bestandsimmobilien (Wohnimmobilien, gemischt genutzte Wohn- und Geschäftsimmobilien sowie Gewerbeimmobilien) in Deutschland zu erwerben und in deren Erhaltung, Sanierung sowie mögliche Ausbau- und Erweiterungsmaßnahmen zu investieren. Das geplante Investitionsvolumen beträgt 59,3 Millionen Euro.

Von Anlegern sollen 30 Millionen Euro Eigenkapital eingeworben werden. Mit Zustimmung der KVG kann das Kommanditkapital auf maximal 50 Millionen Euro erhöht werden. Dabei beträgt die Mindestbeteiligung 10.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio. Die Platzierungsphase endet spätestens am 31. Dezember 2021.

Die Grundlaufzeit des Fonds geht bis zum 31. Dezember 2026 und kann zweimal um jeweils maximal 24 Monate verlängert werden. Der im Verkaufsprospekt kalkulierte Gesamtkapitalrückfluss beträgt circa 153,7 Prozent des eingesetzten Kapitals (Kommanditeinlage zuzüglich Ausgabeaufschlag). Bei einer angenommenen Beteiligungsdauer von 7,7 Jahren würde dies einem durchschnittlichen Jahresertrag von circa 7,0 Prozent des eingesetzten Kapitals entsprechen.

Zum Zeitpunkt der Prospekterstellung ist die Fondsgesellschaft noch nicht investiert (so genannter Blind Pool). Auch liegt derzeit noch kein risikogemischtes Investmentvermögen gemäß § 262 Abs. 1 KAGB vor. Eine Risikomischung muss 18 Monate nach Vertriebsbeginn vorliegen. Die dafür erforderlichen Investitionen der Fondsgesellschaft sollen spätestens 18 Monate nach Vertriebsbeginn abgeschlossen und grundsätzlich bis zu dem Beginn der Liquidationsphase beibehalten werden.

Als Verwahrstelle wurde die Asservandum Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mit Sitz in Erlangen von der KVG bestellt.

Quelle: Verkaufsprospekt „PI Pro·Investor Immobilienfonds 4“

Die PI Pro Investor GmbH & Co. KG wurde im Jahr 2009 als Initiator von geschlossenen Beteiligungen gegründet. Das jüngste Unternehmen der PI-Gruppe ist die Kapitalverwaltungsgesellschaft PI Fondsmanagement GmbH & Co. KG. Sitz der Gesellschaft ist Röthenbach an der Pegnitz. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Konzeption und Administration alternativer Investmentfonds (AIF) im Bereich der Immobilien und Erneuerbare Energien.

www.proinvestorfonds.de

Immac expandiert nach Irland und legt Publikumsfonds auf

Zusammen mit der hauseigenen Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) HKA Hanseatische Kapitalverwaltung hat die Hamburger Investmentgesellschaft Immac den Vertriebsstart für den neuen Publikums-AIF „Immac Irland Sozialimmobilien I Renditefonds“ bekanntgegeben. Nach über einem Jahr Marktrecherche hatte Immac im Dezember 2017 drei Pflegeheime in Dublin erworben, die nun als Investitionsobjekte in den ersten Irland-Pflegefonds eingehen. Nach Deutschland und Österreich erschließt Immac somit für Anleger einen weiteren Pflegemarkt, der nach Überzeugung der Hamburger ideale Grundvoraussetzungen für eine Expansion bietet.

Die Pflegeeinrichtungen Beechfeld Manor Nursing Home, Glengara Park Nursing Home und Mount Hybla Nursing Home sind laut Immac am Markt etabliert und nachhaltig hoch ausgelastet und befinden sich in sehr guten Lagen des Großraums Dublin. Das Investitionsvolumen des Fonds beträgt 37,716 Millionen Euro. Davon sollen 20,92 Millionen Euro (zuzüglich fünf Prozent Agio) Eigenkapital bei Anlegern eingeworben werden. Die Mindestbeteiligung wurde auf 10.000 Euro festgelegt.

Geplant sind jährliche Auszahlungen an die Anleger in Höhe von 5,25 Prozent per annum. Im Laufe der Bewirtschaftungsphase der Pflegeimmobilien sind Rückflüsse von insgesamt circa 78,75 Prozent der Zeichnungssumme prognostiziert. In der Prognoserechnung wird unterstellt, dass die Fondsobjekte nach einem Haltezeitraum von 15 Jahren veräußert werden. Der geplante Veräußerungserlös im Jahr 2033 beträgt 128,50 Prozent. Inklusive der kalkulierten Liquiditätsreserve (8,19 Prozent) sollen somit Auszahlungen vor Steuern in Höhe von circa 215,44 Prozent der KG-Einlage vorgenommen werden. Nach Steuern wird Anlegern im Verkaufsprospekt ein durchschnittlicher Wertzuwachs von insgesamt 5,01 Prozent per annum in Aussicht gestellt.

Tim Sauer, bei Immac für Auslandsinvestments zuständiger Geschäftsführer: „Mit der Gestattung des Vertriebs durch die BaFin zeigt Immac, dass sie gemeinsam mit der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG die Strukturierungskompetenz und Erfahrung aus 20 Jahren Investments in Sozialimmobilien erfolgreich in ein neues attraktives Investmentprodukt mit der Assetklasse Unternehmensbeteiligungen in einem neuen europäischen Markt überführt hat. Ich freue mich sehr, unsere weiteren Expansions-Pläne in Irland gemeinsam mit unserer Niederlassung in Dublin zu verfolgen und weitere Investitionsmöglichkeiten in diesem fundamental sehr interessanten europäischen Pflegemarkt für die Anleger von Immac AIFs zu realisieren.“

Quelle: Pressemiteilung Immac, Verkaufsprospekt „Immac Irland Sozialimmobilien I Renditefonds“

Die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG (Hanseatische) konzipiert als regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für private und institutionelle Kunden gemeinsam mit Immac und DFV Deutsche Fondsvermögen alternative Investmentfonds (AIF) nach dem KAGB. Die AIF investieren sowohl in Spezialobjekte, insbesondere Immobilien der stationären Pflege und Reha-Kliniken, als auch Hotels und Objekte mit wohnwirtschaftlicher Nutzung. Mit einem verwalteten Immobilienvermögen in Deutschland und Österreich von annährend 1,4 Milliarden Euro in mehr als 80 Fonds betreut die Hanseatische über 7.800 Anleger. (Stand: 31. Dezember 2017)

www.diehanseatische.de

Publikums-AIF der PI-Gruppe mit „sehr gut“ bewertet

Das Analysehaus Dextro hat den Publikums-AIF „PI Pro·Investor Immobilienfonds 4“ der Kapitalverwaltungsgesellschaft PI Fondsmanagement mit der Note „AA-“ (sehr gut) geratet. Der Fonds wurde in die Risikoklasse 3 (nach Wertpapierhandelsgesetz, WpHG) eingestuft.

Bei dem geprüften Beteiligungsangebot „PI Pro·Investor Immobilienfonds 4“ handelt es sich um einen Publikums-AIF, der als Blind-Pool aufgelegt wurde. Geplant ist der Aufbau eines überwiegend wohnungswirtschaftlich orientierten Immobilienportfolios in Deutschland. Der Fokus liegt auf Bestandsobjekten in deutschen B- und C-Standorten mit guter Infrastruktur. Die Immobilien sollen sukzessive in den Jahren 2018 bis 2020 erworben werden. Eine Wertsteigerung des Portfolios durch Maßnahmen auf Objektebene wie Revitalisierungs- und Vermietungsmanagement ist vorgesehen. In den Aufbau des Portfolios werden gemäß aktueller Mittelverwendungsprognose mittelbar oder unmittelbar circa 53 Millionen Euro (inklusive Revitalisierungs- und Nebenkosten) investiert. Zur Finanzierung des Vorhabens ist eine Fremdkapitalaufnahme in Höhe von 29,3 Millionen Euro beziehungsweise rund 48 Prozent des Fondsvolumens (inklusive Ausgabeaufschlag) geplant. Die prognostizierte Laufzeit des Fonds beträgt rund acht Jahre bis 2026, eine Verlängerung durch die Gesellschafter ist möglich.

Das Gesamtvolumen (Prognose) des Fonds beträgt 60,80 Millionen Euro. Die Mindestbeteiligung beträgt 10.000 Euro.

Dextro begründet die Bewertung folgendermaßen: „Die angestrebte Performance des überwiegend als Blindpool konzipierten Beteiligungskonzeptes beruht wesentlich auf der Entwicklung im relevanten Marktsegment sowie auf der Leistungsfähigkeit des Emissionshauses, die Strategie umzusetzen.

Das dem Fondskonzept zugrundeliegende Marktsegment verfügte in den vergangenen Jahren über eine sehr positive Performance. Das Preisniveau in den angestrebten Immobilienmärkten ist deutlich gestiegen; es besteht eine starke Ankaufskonkurrenz. Wesentlichen Einfluss auf die Performance des Beteiligungsangebotes hat daher die Auswahl der Investitionsobjekte. Die Investitionskriterien ermöglichen ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich der Objekt- und Standortauswahl. Das Fondskonzept basiert auf der Value-Added-Strategie. Diese Strategie erfordert eine entsprechende Erfahrung des Managements, die auf Basis des Track-Records bestätigt werden kann.

Die generellen Hinweise beim Erwerb eines AIF, insbesondere das Risiko des Totalverlusts, sind zu beachten.“

Quelle: Ratingmitteilung Dextro

Die PI-Gruppe konzipiert seit ihrer Gründung vor 15 Jahren Geschlossene Fonds/AIF. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf Wohnimmobilien in B-Städten und Mittel- und Oberzentren Deutschlands. Seit 2014 verfügt die Unternehmensgruppe mit der PI Fondsmanagement GmbH & Co. KG über eine eigene voll regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft und kann damit den gesamten Lebenszyklus einer Sachwertkapitalanlage abbilden.

www.proinvestorfonds.de

Veränderung im Vorstand von Publity

Seit 1. September 2018 ist Thomas Olek Alleinvorstand von Publity. Frederik Mehlitz, der seit 2014 im Publity-Vorstand das Finanz-Resort verantwortete, ist zum 31. August 2018 aus dem Vorstand des Asset Managers ausgeschieden, um eine andere Führungsposition im Immobilienbereich anzutreten.

Quelle: Ad-hoc-Mitteilung Publity

Die 1999 gegründete Publity Finanzgruppe ist ein auf die Initiierung, den Vertrieb und das Management von Kapitalanlagen spezialisierter Finanzinvestor mit Sitz in Leipzig. Das Produktportfolio umfasst sachwertgestützte Finanzanlagen, AIFM-konforme Geschlossene Immobilienfonds, Verbriefungen nach Luxemburger Verbriefungsgesetz und Sachwertpolicen für Lebensversicherungen. Anlageobjekte sind deutsche Immobilien aus Bankenverwertung und Non Performing Loans (NPL) deutscher Banken.

www.publity.de

Weiterer Publikums-AIF von HTB am Markt

Das Bremer Fondshaus HTB bietet mit dem „HTB 10. Immobilien Portfolio“ einen weiteren Portfolio-Fonds aus seiner Reihe der Immobilien-Zweitmarktfonds an. Anleger können sich mit einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro an dem Publikums-AIF (Alternativer Investmentfonds) beteiligen. Das Konzept des Zweitmarktfonds sieht vor, vielversprechende Immobilienfondsanteile günstig einzukaufen und zu bündeln. Dadurch würde eine höhere Risikodiversifikation erreicht als bei einem Einzelinvestment. Ein laut HTB bewährter Ansatz: Die Ausschüttungen aller laufenden Immobilienzweitmarktfonds der HTB liegen aktuell im Plan oder darüber.

Für den reinen Eigenkapitalfonds sind für die zehnjährige Laufzeit nach Vollinvestition Ausschüttungen von insgesamt 57 Prozent vorgesehen. Ermöglicht würden diese Renditen auch durch Rückflüsse aus der Veräußerung von Objekten auf Zielfondsebene sowie der Möglichkeit, Fondsanteile mit Kursgewinn wieder zu verkaufen. Wie seine jüngeren Vorgänger wird der neue Fonds aktiv gemanaged, statt auf eine Buy and Hold-Strategie zu setzen. Am Ende ist für die Anleger ein Rückfluss vor Steuern von insgesamt rund 157 Prozent des angelegten Kapitals geplant.

Quelle: Pressemitteilung HTB-Gruppe

Seit 2002 ist die HTB-Gruppe als Fondsemittent sowie als Asset Manager aktiv und verfügt aus ihrer Tätigkeit heraus mit fast 3.000 bewerteten Fonds über eine der umfangreichsten Bewertungsdatenbanken für Immobilien und Schiffe in Deutschland. 2014 erhielt die HTB-Gruppe ihre Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Die HTB-Gruppe ist Pionier im Zweitmarkt und mit mehr als 20 platzierten Fonds einer der Marktführer in diesem Segment.

www.htb-fondsinvest.de

ILG Kapitalverwaltungsgesellschaft: Weitere Immobilienfonds in 2018 und 2019 geplant

„Das erhebliche Interesse privater und institutioneller Anleger bietet erhebliche Chancen für eine Ausweitung des Geschäftsumfangs“, schreibt die ILG Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) in ihrem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017. Im vergangenen Jahr wurden Ankaufsprozesse für mehrere potenzielle Fondsimmobilien geführt. Es sei davon auszugehen, dass diese Prozesse im Jahr 2018 erfolgreich abgeschlossen und somit weitere Fonds in 2018 und 2019 aufgelegt und platziert werden können.

Die langjährige Marktpräsenz der ILG-Gruppe führt laut Lagebericht dazu, dass diese trotz der angespannten Situation der Immobilienteilmärkte der Handels- und Pflegeimmobilien in der Lage ist, insbesondere attraktive Handelsimmobilien zu erwerben. Der Ankauf diverser neuer Fondsimmobilien befinde sich in einem fortgeschrittenen Stadium. Risiken sieht die KVG gleichwohl insbesondere in der limitierten Verfügbarkeit an Immobilien.

Die KVG verwaltet derzeit nach den Anforderungen des KAGB aufgelegte inländische Investmentvermögen im Volumen von rund 54 Millionen Euro. Daneben übernimmt die Gesellschaft die fondsbezogene Verwaltung von Fonds, die vor Einführung des KAGB von der ILG Fonds GmbH im Volumen von rund 390 Millionen Euro aufgelegt wurden.

Sollte eine neue Fondsauflage wider Erwarten im Jahr 2018 nicht erfolgen, wurde der ILG KVG eine harte Patronatserklärung durch die Muttergesellschaft (ILG Holding) erteilt, wonach sich diese verpflichtet, die KVG mit finanziellen Mitteln so auszustatten, dass sie stets in der Lage ist, sämtliche gegenwärtigen und künftigen Verpflichtungen/Verbindlichkeiten fristgerecht zu erfüllen.

Im Geschäftsjahr 2017 ging das Betriebsergebnis der ILG KVG auf minus 839.000 Euro zurück (2016: plus 163.000 Euro). Für das kommende Jahr erwartet die Geschäftsführung einen Anstieg der Erträge und damit ein besseres Ergebnis.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 ILG Kapitalverwaltungsgesellschaft

Die ILG-Gruppe mit Sitz in München konzipiert, vertreibt und verwaltet geschlossene Immobilienfonds mit dem Schwerpunkt auf Handels- und Pflegeimmobilien. Das Unternehmen hat seit 1980 insgesamt 41 Publikumsfonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von rund einer Milliarde Euro aufgelegt. Die ILG Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, eine Tochtergesellschaft der ILG Holding GmbH, wurde gegründet, um auch Publikumsfonds nach dem KAGB aufzulegen.

www.ilg-gruppe.de

MPC Capital erwartet dynamisches zweites Halbjahr

Das operative Geschäft des Asset und Investment Managers MPC Capital hat sich im ersten Halbjahr 2018 Unternehmensangaben zufolge erwartungsgemäß entwickelt. Die Umsatzerlöse betrugen 19,7 Millionen Euro (erstes Halbjahr 2017: 22,7 Millionen Euro). Dabei lagen sowohl die Management Fees aufgrund hoher Einmaleffekte im Vorjahr als auch die Transaction Fees, bedingt durch eine geringere Transaktionstätigkeit im ersten Halbjahr 2018, jeweils unter den Vorjahreswerten. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug 3,8 Millionen Euro – ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (3,5 Millionen Euro). Der Konzerngewinn belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf 2,8 Millionen Euro. Das Vorjahresergebnis in Höhe von 3,9 Millionen Euro sei durch einen einmaligen positiven Steuereffekt geprägt gewesen.

Insgesamt hat MPC Capital im ersten Halbjahr neue Assets im Wert von rund 0,6 Milliarden Euro angebunden. Demgegenüber standen Abflüsse aus Assetverkäufen und -abgängen. In Summe konnte das Unternehmen einen Anstieg der Assets under Management (AuM) auf 5,2 Milliarden Euro verzeichnen. Davon sind erstmals mehr als die Hälfte dem Geschäft mit institutionellen Investoren zuzuordnen.

Die Mittel aus der Anfang März platzierten Barkapitalerhöhung hat MPC Capital bereits weitestgehend im Rahmen ihrer Co-Investment-Strategie investiert, darunter das Wohnungsbauprojekt „Bajes Kwartier“ in Amsterdam, der „MPC Caribbean Clean Energy Fund“ für Erneuerbare Energien in der Karibik sowie der Feeder-Spezialist MPC Container Ships in Oslo. Das Finanzanlagevermögen ist auf 78,2 Millionen Euro (31. Dezember 2017: 54,5 Millionen Euro) angestiegen. Der Cash-Bestand lag zum 30. Juni 2018 bei 28,9 Millionen Euro (31. Dezember 2017: 28,9 Millionen Euro). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich weiter von 75,5 Prozent auf 81,4 Prozent.

Für das zweite Halbjahr 2018 erwartet der Vorstand eine deutliche Steigerung der Umsätze aus Management- und Transaktionstätigkeit. Insbesondere im Shipping-Bereich sei durch den Ausbau der Flotte der MPC Container Ships und einer Reihe von Einzelprojekten mit einer weiteren Erhöhung des Umsatzniveaus zu rechnen. Auch in den Segmenten Real Estate und Infrastructure dürften auf Basis der regen Investitionstätigkeit des ersten Halbjahres die Erlöse weiter steigen. Im Micro-Living-Bereich werden aktuell neue Entwicklungs- und Bestandsprojekte in Deutschland und auf der iberischen Halbinsel analysiert. Das niederländische Team arbeitet neben der Entwicklung des „Bajes Kwartier“ an der Ausdehnung der bestehenden Strategien Office, Retail und Logistics/Light Industrials. Das Team der MPC Renewable Energies GmbH prüft die Anbindung weiterer Windparks und Solarprojekte für den „MPC Caribbean Clean Energy Fund“. Im Bereich Industrial Opportunities liegt der Schwerpunkt auf der Strukturierung der Finanzierung von großvolumigen Industrieanlagen.

Für das Gesamtjahr 2018 geht MPC Capital unverändert von einem Konzernumsatzwachstum von mindestens zehn Prozent sowie einem überproportionalen Anstieg des EBT aus.

Quelle: Pressemitteilung MPC Capital

Die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG wurde 1994 gegründet. Der Investment- und Asset-Manager im Sachwertbereich beschäftigt circa 260 Mitarbeiter und verfügt über rund fünf Milliarden Euro AuM (Assets under Management zum 30. Juni 2017).

www.mpc-capital.de

TSO-DNL-Vermögensanlage schließt zweiten Immobilienverkauf ab

Der Fondsinitiator TSO Europe Funds (TSO) gibt bekannt, dass die Vermögensanlage TSO-DNL Active Property, LP das Selbstlagerzentrum „Jacksonville Self-Storage“ in Florida nach einer Haltedauer von 34 Monaten verkauft hat. Das 87.000 Quadratfuß (rund 8.100 Quadratmeter) große „Jacksonville Self-Storage“ stellt den zweiten Verkauf einer Immobilie aus dem Portfolio der Vermögensanlage dar. Die gesamten Ankaufs- und Entwicklungskosten der beiden bisher veräußerten Immobilien belaufen sich auf 15,24 Millionen US-Dollar. Der gesamte Verkaufspreis dieser Immobilien beträgt 19,481 Millionen US-Dollar. TSO-DNL Active Property, LP hatte 225 Millionen US-Dollar Eigenkapital auf dem deutschen Markt eingeworben und investierte dieses in 14 Immobilien im Südosten der USA.

Die Vermögensanlage erwarb „Jacksonville Self-Storage“ im Juni 2015 und entwickelte die Immobilie als Neubauprojekt. Die Eigenkapitalrendite vor Steuer aus der Objektbewirtschaftung und dem anteiligen Verkaufsgewinn von „Jacksonville Self-Storage“ beträgt für die Limited Partner 27,00 Prozent per annum (bezogen auf die Haltedauer). Die Limited Partner der Vermögensanlage investierten 4,09 Millionen US-Dollar und werden nach Abzug aller Kosten eine Gesamtausschüttung aus dem Verkauf in Höhe von 6,264 Millionen US-Dollar erhalten – zuzüglich zu den bisher aus dem operativen Geschäft gezahlten acht Prozent per annum.

Die Vermögensanlage wird in Bezug auf den Verkauf von „Jacksonville Self-Storage“ eine Sonderausschüttung gemäß dem Gesellschaftsvertrag vornehmen. Inklusive der Ausschüttung aus diesem Verkauf hat TSO-DNL Active Property, LP bisher Ausschüttungen in Höhe von 60,163 Millionen US-Dollar vorgenommen.

Quelle: Pressemitteilung TSO

Der Initiator TSO Europe Funds, Inc. ist eine Tochtergesellschaft der 1988 gegründeten Immobilieninvestmentgesellschaft The Simpson Organization (TSO) mit Sitz in Atlanta/USA. Das 2006 gegründete Unternehmen hat bislang fünf geschlossene US-Immobilienfonds aufgelegt, die über die DNL Real Invest AG (DNL) platziert werden.

www.dnl-invest.com

Publikums-AIF der Hahn-Gruppe „lässt mäßige risiko-adjustierte Rendite erwarten“

Das Analysehaus Scope bewertet den geschlossenen alternativen Investmentfonds „Hahn Pluswertfonds 172“ des Asset und Investment Managers Hahn-Gruppe mit einem Rating von „bb+ (AIF)“. Damit lässt der Fonds eine mäßige risiko-adjustierte Rendite erwarten. Die Erfahrung des Asset Managers hat das Rating positiv beeinflusst, während vor allem die nicht vorhandene Risikodiversifikation und das Alter der Immobilie das Rating beschränken.

Der Anleger beteiligt sich an einem Publikums-AIF mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Euro (Eigenkapital: 13,6 Millionen Euro). Gemäß seiner Anlagestrategie investiert der Fonds in eine Gewerbeimmobilie in Witten, Nordrhein-Westfalen.

Die Immobilie, die sich gemäß Emittentenangaben in einem guten Zustand befindet, ist bis Ende September 2029 komplett an die real GmbH vermietet. Daran anschließend verfügt die Mieterin über zusätzliche Verlängerungsoptionen um zuerst acht und dann weitere sieben Jahre.

Die Zinsbindung des Fremdkapitals läuft analog der Mietlaufzeit bis zum 30. September 2029. Somit besteht vor Ende der geplanten Fondslaufzeit 2032 die Notwendigkeit zur Refinanzierung.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 1,65 Prozent per annum mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 1,52 Prozent. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine mäßige risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch den sehr erfahrenen Asset Manager im Bereich Einzelhandelsimmobilien, die bonitätsstarke Mieterin, die über die Option zur Verlängerung des Mietvertrags verfügt, und die Vertrautheit mit der Immobilie, da sich diese seit 2007 im Asset Management der Hahn-Gruppe befindet.

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem die nicht vorhandene Risikodiversifikation, die recht geringe Restnutzungsdauer der Immobilie am Ende der Fondslaufzeit, und das Anschlussvermietungs- und Refinanzierungsrisiko, da Mietvertrag und Zinsbindung vor Ende der Fondslaufzeit enden.

Die von Scope vorgenommene Kapitalflusssimulation hat für den AIF eine Break-even-Wahrscheinlichkeit von 93,5 Prozent ergeben. Die Verlustmöglichkeit liegt bei 6,5 Prozent und der Value-at-Risk beträgt 21,8 Prozent (ein Verlust von 21,8 Prozent wird in 99 Prozent aller Simulationen nicht überschritten). Der Publikums-AIF wurde in „Risikoklasse 5“ eingestuft.

Quelle: Ratingmitteilung Scope

Die Hahn-Gruppe ist als Asset und Investment Manager seit mehr als drei Jahrzehnten auf großflächige Handelsimmobilien spezialisiert. In ihrer Unternehmensgeschichte hat die Hahn Gruppe über 180 Immobilienfonds aufgelegt. Das verwaltete Vermögen liegt bei rund 2,8 Milliarden Euro. (Stand: 31. Dezember 2017)

www.hahnag.de

www.scoperatings.com

One Group bringt Vermögensanlage für semi-professionelle Investoren

Mit der „ProReal Private 1 Namensschuldverschreibung“ hat die ProReal Private 1 GmbH, eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Hamburger One Group, eine Vermögensanlage für semi-professionelle Investoren auf den Markt gebracht. Die Emittentin beabsichtigt, das Anlegerkapital überwiegend in Wohnimmobilienneubau- und Revitalisierungsvorhaben in deutschen Metropolregionen zu investieren. Sie kann dabei sowohl auf Projekte ihrer Konzernmutter, der Münchener Isaria Wohnbau AG, zurückgreifen als auch in Bauvorhaben anderer Projektentwickler investieren.

Laut Investment Memorandum beträgt das geplante Emissionsvolumen bis zu zehn Millionen Euro mit einer Option der Emittentin, den Gesamtnennbetrag aller Namensschuldverschreibungen auf bis zu 20 Millionen Euro zu erhöhen. Die Aufnahme weiteren Fremdkapitals ist nicht vorgesehen. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 200.000 Euro zuzüglich 1,5 Prozent Agio. Die geplante Laufzeit der Namensschuldverschreibung endet am 31. Dezember 2022 mit einer Option der Emittentin, diese ein- oder mehrmals um insgesamt maximal sechs Monate zu verlängern. Den Anlegern wird eine erfolgsabhängige Verzinsung in Höhe von 5,0 Prozent p.a. bis 30. Juni 2019 (Frühzeichnerverzinsung) und 7,0 Prozent p.a. ab 1. Juli 2019 (laufende Verzinsung) in Aussicht gestellt. Zusätzlich partizipieren die Anleger mit 50 Prozent am kumulierten Gesamterfolg der Emittentin nach Ende der Laufzeit.

Ziel der ProReal Private 1 GmbH ist es, mit der Vergabe von Finanzierungen Erträge zu erwirtschaften, die für die laufende Verzinsung und die Rückzahlung der Namensschuldverschreibung verwendet werden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Investment Memorandums stehen die konkreten Immobilienprojekte der Emittentin noch nicht fest (Blindpool). Die Emittentin hat sich dabei zur Einhaltung klarer Investitionskriterien verpflichtet, die von einem externen Mittelverwendungskontrolleur, der nbs partners audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, überwacht werden. Die Investitionsquote beträgt laut Factsheet 95,2 Prozent.

Quellen: Investment Memorandum, Factsheet

Die One Group GmbH ist ein Anbieter von Investmentprodukten im Wohnimmobiliensegment mit Sitz in Hamburg. Das 2009 gegründete Unternehmen gehört seit Ende 2013 zum Münchener Isaria-Konzern. An der ProReal Deutschland-Fondsserie der One Group haben sich seit 2012 mehr als 7.000 Anleger mit einem Eigenkapitalvolumen von rund 230 Millionen Euro beteiligt.

www.onegroup.ag

Publity will weitere Fonds auflegen

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Publity Performance sieht aufgrund des allgemein niedrigen Zinsniveaus und fehlender Anlagealternativen mit geringem Risikoprofil gute Möglichkeiten, künftig weitere Fonds aufzulegen. Zum Jahresende 2017 verwaltete das Unternehmen drei Publikums-AIF mit einem Nettoinventarwert von circa 99 Millionen Euro. Das geht aus dem Lagebericht der KVG für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

„Insgesamt betrachtet war 2017 für die Gesellschaft ein erfolgreiches Jahr“, heißt es im Lagebericht. Es konnte ein Ergebnis in Höhe von 1,16 Millionen Euro vor Gewinnabführung erwirtschaftet werden (Vorjahr: 1,47 Millionen Euro). Geplant war, ein Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 1,937 Millionen Euro zu erzielen. Die Emissionsphase für den Publikums-AIF „Publity Performance Fonds Nr. 8“ endete zum 31. Dezember 2017 mit einem Platzierungsvolumen in Höhe von 30,3 Millionen Euro.

Die Investitionsstrategie der Gesellschaft besteht darin, Immobilien aus den Verwertungsbeständen von Banken und anderen institutionellen Finanzinvestoren unterhalb des Verkehrswertes auf Kalkulationsbasis der tatsächlich erzielten Mieten zu erwerben, weiterzuentwickeln, zu vermieten und möglichst schnell wieder zu veräußern. Hierbei sollen lediglich solche Anlageobjekte erworben werden, deren Investitionspreis weniger als 90 Prozent des Marktwertes beträgt.

Im Rahmen der Unternehmensplanung geht die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2018 aufgrund der abgeschlossenen Emissionsphase für „Fonds Nr. 8“ von einem Rückgang der Umsatzerlöse um 47,9 Prozent aus. Allerdings erwartet die Geschäftsleitung ein dennoch positives Jahresergebnis in Höhe von 1,3 Millionen Euro.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 Publity Performance

Die Publity Performance GmbH ist eine Kapitalverwaltungsgesellschaft, die zur Publity Finanzgruppe gehört. Die 1999 gegründete Publity Finanzgruppe ist ein auf die Initiierung, den Vertrieb und das Management von Kapitalanlagen spezialisierter Finanzinvestor mit Sitz in Leipzig. Das Produktportfolio umfasst sachwertgestützte Finanzanlagen, AIFM-konforme geschlossene Immobilienfonds, Verbriefungen nach Luxemburger Verbriefungsgesetz und Sachwertpolicen für Lebensversicherungen. Anlageobjekte sind deutsche Immobilien aus Bankenverwertung und Non Performing Loans (NPL) deutscher Banken.

www.publity.de

HTB steigert verwaltetes Investmentvermögen auf über 150 Millionen Euro

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) HTB Hanseatische Fondshaus (HTB) hat im Geschäftsjahr 2017 die Vermögensverwaltung für 14 alternative Investmentvermögen (AIF) erbracht. Das verwaltete Investmentvermögen ohne Spezial-AIF konnte im Jahresverlauf auf rund 155 Millionen Euro gesteigert werden. Trotz der positiven Entwicklung haben sich die Erwartungen der HTB im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vollständig erfüllt. Das schreibt die Gesellschaft im veröffentlichten Lagebericht zum Geschäftsjahr 2017.

Das gesteckte Ziel der Platzierung von einem oder mehreren Erstmarkt-Immobilienfonds konnte trotz Prüfung zahlreicher Immobilienassets und Bindung personeller und finanzieller Ressourcen nicht umgesetzt werden. Dafür ist mit der Genehmigung der HTB Erste Immobilien Investment AG seit dem 9. Januar 2018 ein Produkt mit einem Platzierungsvolumen in Höhe von 50 Millionen Euro im Vertrieb, welches laut HTB eine „echte“ Innovation darstellt. Das Geschäftsjahr 2017 schließt die HTB mit einem Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von rund 403.000 Euro (Vorjahr: 350.318 Euro).

Die KVG verfolgt das Ziel, ihr Profil als nachhaltiger Anbieter von KAGB-konformen Investmentvermögen stetig auszubauen. Chancen sieht das Unternehmen darin, neue Produkte und Lösungen, die sich unter Beachtung von Rendite und Risiko gezielt an spezielle Kundenwünsche orientieren, zu entwickeln. Service-KVG-Leistungen sollen auch weiterhin ausgewählten Partnern angeboten werden. Ein weiteres wesentliches Augenmerk soll auf die aktive Vertriebsunterstützung gerichtet werden. Vorrangiges Ziel ist dabei, den Bekanntheitsgrad regulierter Fondsprodukte zu erhöhen und neue Vertriebskanäle zu generieren.

In wirtschaftlicher Hinsicht wird für das Geschäftsjahr 2018 ein Ergebnis über Vorjahresniveau erwartet.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 HTB

Seit 2002 ist die HTB-Gruppe als Fondsemittent sowie als Asset Manager aktiv und verfügt aus ihrer Tätigkeit heraus mit fast 3.000 bewerteten Fonds über eine der umfangreichsten Bewertungsdatenbanken für Immobilien und Schiffe in Deutschland. 2014 erhielt die HTB-Gruppe ihre Zulassung als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) gemäß Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Die HTB-Gruppe ist Pionier im Zweitmarkt und mit mehr als 20 platzierten Fonds einer der Marktführer in diesem Segment.

www.htb-fondsinvest.de

DeWert: Verwaltetes Immobilienvermögen nimmt weiter zu

Die Geschäftsführung der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) DeWert Deutsche Wertinvestment (DeWert), eine Tochtergesellschaft der auf Handelsimmobilien spezialisierten Hahn Gruppe, sieht sich weiterhin in einer guten und starken Ausgangslage, um in den kommenden Jahren von der positiven Nachfrage nach Handelsimmobilieninvestments zu profitieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 hat die KVG ihre gute Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Von Privatanlegern und institutionellen Investoren wurde Eigenkapital in Höhe von rund 98 Millionen Euro eingeworben. Das verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich entsprechend auf 751 Millionen Euro. Das geht aus dem veröffentlichten Lagebericht der KVG für das Geschäftsjahr 2017 hervor.

Das Geschäftsjahr 2017 wurde stark durch die Akquisition von Investments für etablierte Investmentvermögen und dem Abruf von bereits eingeworbenem Eigenkapital geprägt. Die Investitionsvolumina mit Einzelhandelsimmobilien in diesem Bereich erhöhten sich um rund 408 Millionen Euro auf 751 Millionen Euro. Für den Privatkundenbereich wurden drei Publikums-AIF aufgelegt und platziert. Hierzu hat DeWert in 2017 rund 36 Millionen Euro (Vorjahr: 39 Millionen Euro) Eigenkapital bei Privatanlegern eingeworben.

Die KVG hat im vorigen Jahr im Segment Bestandsmanagement die Ertragsziele aufgrund der frühzeitigeren Anbindung von Verwaltungsvermögen übertreffen können. Im Segment Neugeschäft konnten die Ertragsziele aufgrund der beschränkten Produktverfügbarkeit im Bereich der großflächigen Einzelhandelsimmobilien dagegen nicht erreicht werden. Das Ergebnis nach Steuern lag insgesamt mit 1,08 Millionen Euro in der oberen Hälfte der prognostizierten Bandbreite von 0,8 Millionen Euro und 1,2 Millionen Euro.

Die Geschäftsführung der DeWert erwartet, dass aufgrund der weiterhin niedrigen Verzinsung alternativer Investments und der hohen Volatilität an den Aktienmärkten das Interesse der institutionellen Investoren und Anleger an gemanagten Immobilieninvestments konstant hoch bleiben wird. Auch bei privaten Anlegern sei die Investitionsbereitschaft positiv zu bewerten. Mit dem regulierten Finanzprodukt des Publikums-AIF stehe ein attraktives Anlagevehikel zur Verfügung, das Privatanlegern hohe Transparenz und Anlegerschutz biete.

Im Neugeschäft erwartet die Gesellschaft in 2018 im institutionellen Fondsgeschäft Neuinvestitionen mit einem Volumen von 274 Millionen Euro, wobei der Großteil der Investitionen für bereits aufgelegte geschlossene Spezial-AIF sowie für ein offenes Spezial-Sondervermögen der DeWert erfolgen wird. Im Privatkundengeschäft ist geplant, Publikums-AIF mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 66 Millionen Euro neu aufzulegen und zu platzieren.

Auf Grundlage der Annahmen und Prognosen für die einzelnen Geschäftsbereiche rechnet die Geschäftsführung der DeWert mit einem Ergebnis nach Steuern, das sich in einer Bandbreite zwischen 1,0 Millionen Euro und 1,5 Millionen Euro bewegen wird.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 DeWert Deutsche Wertinvestment

Die DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH ist eine Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Bergisch Gladbach. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter der Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG, welche die Holdinggesellschaft der Hahn Gruppe ist. Die Hahn Gruppe ist ein auf Handelsimmobilien spezialisierter Asset und Investment Manager. Das Unternehmen verwaltet ein Immobilienvermögen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro.

www.hahnag.de

Aquila Capital Investmentgesellschaft: „Interesse institutioneller Investoren erneut gestiegen“

Die Hamburger Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Aquila Capital Investmentgesellschaft (ACI) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 ein deutlich über den Erwartungen der Geschäftsführung liegendes Ergebnis erzielt. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von rund 178.000 Euro auf 3,78 Millionen Euro. Das Interesse institutioneller Investoren an Alternative Investments und dazugehörenden Strukturierungsdienstleistungen der ACI ist in 2017 weiter gestiegen. Das schreibt die Gesellschaft in ihrem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017.

Die Geschäftsentwicklung der KVG war wie im Vorjahr geprägt durch die Konzeption neuer Sachwert-Fonds und die Strukturierung von Sachwertprojekten sowie die weitere Verbesserung und Anpassung der eingeführten Prozesse als lizenzierte Service-KVG. Das Geschäftsergebnis 2017 liegt aufgrund von Strukturierungsdienstleistungen für großvolumige Sachwertprojekte deutlich über den Erwartungen der Geschäftsführung.

Aufgrund der geringen Korrelation von Sachwertinvestments mit den liquiden Kapitalmärkten sowie der aus den Sachwertinvestments prognostizierbaren Cashflows geht ACI weiterhin von einer steigenden Bedeutung alternativer Investments aus. Die hundertprozentige Tochtergesellschaft der Aquila Capital Holding plant, die Gesellschaft langfristig im Bereich der alternativen Investments zur führenden KVG für semiprofessionelle und professionelle Anleger auszubauen.

Für das Geschäftsjahr 2018 wird ein positives Ergebnis unterhalb des Geschäftsjahresergebnisses aber deutlich oberhalb des Vorjahresergebnisses erwartet. Maßgeblich für die prognostizierte Entwicklung ist insbesondere auch die Vereinnahmung von Erträgen aus Strukturierungsdienstleistungen, die sowohl der Höhe als auch dem Zeitpunkt des Anfalls nach nur begrenzt planbar sind.

Quelle: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 Aquila Capital Investmentgesellschaft

Die Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH ist eine regulierte Kapitalverwaltungsgesellschaft und hundertprozentige Tochtergesellschaft der Aquila-Gruppe. Die 2001 gegründete Unternehmensgruppe strukturiert und managt alternative Investments für institutionelle Investoren. Sie beschäftigt über 200 Mitarbeiter an zehn Standorten weltweit und verwaltet ein Vermögen in Höhe von 6,8 Milliarden Euro (Stand: 30. Juni 2018).

www.aquila-capital.de

Primus Valor kauft weitere Immobilien-Portfolios

Das Fondshaus Primus Valor hat für den Immobilien-Publikums-AIF „Primus Valor ICD 8“ weitere Ankäufe getätigt. Damit steigt die Zahl der Immobilien-Portfolios im Fonds, der Ende Mai 2018 mit einem platzierten Eigenkapital von knapp 85 Millionen geschlossen wurde, auf insgesamt 20 an. Der Kaufpreis für die insgesamt über 8.500 Quadratmeter vermietbare Fläche beträgt rund 6,5 Millionen Euro. Die geplante Mietrendite liegt bei über acht Prozent.

Investiert wird in Wohnhäuser an zwei Standorten in Duisburg, ein Objekt in Bad Salzuflen und ein weiteres in Gelsenkirchen. Etwas mehr als 100 Quadratmeter der über 8.500 Quadratmeter vermietbaren Fläche werden gewerblich genutzt. Das entsprich rund 1,4 Prozent.

Aktuell liegt die Mietrendite aller Objekte bei über 6,5 Prozent. Durch die geplanten Sanierungsmaßnahmen, für die Investitionen in Höhe von 550.000 Euro veranschlagt werden, soll die Mietrendite auf über acht Prozent gesteigert werden. Das dies möglich ist, belegten laut Primus Valor die am jeweiligen Standort üblichen Vergleichsmieten.

Aus Investorensicht sei neben der Mietrendite auch die mögliche Wertsteigerung der einzelnen Objekte von entscheidender Bedeutung. Während in Metropolregionen wie München, Hamburg oder Berlin bereits eine rasante Entwicklung der Preise stattgefunden habe, hätten Städte wie Gelsenkirchen, Bad Salzuflen oder Duisburg noch entsprechendes Potenzial nach oben. In Kombination mit der geplanten Mietrendite für dann frisch renovierte Liegenschaften sei sogar ein zeitnaher Verkauf, noch deutlich vor dem Ende der geplanten Fondslaufzeit von sechs Jahren, möglich.

Quelle: Pressemitteilung Primus Valor

Die Primus Valor AG ist ein Fondshaus mit Sitz in Mannheim. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2007. Die hauseigene Objektverwaltung betreut über 2.000 Wohneinheiten.

www.primusvalor.de

TSO-DNL zahlt Vorzugsausschüttungen und Frühzeichnerbonus

Der Fondsinitiator TSO Europe Funds (TSO) gibt bekannt, dass er zusätzlich zu den regulären Vorzugsausschüttungen von zwei Prozent für das zweite Quartal 2018 für die Beteiligungen „TSO-DNL Fund II-IV“ sowie die „TSO-DNL Active Property“ und die „TSO-DNL Active Property II“ den Frühzeichnerbonus von vier Prozent aus dem laufenden Netto-Cash-Flow der Gesellschaft auszahlen wird.

Die Ausschüttungen der TSO-DNL Beteiligungen werden wie folgt vorgenommen:

TSO-DNL Fund II: 212.845,68 US-Dollar

TSO-DNL Fund III: 857.779,46 US-Dollar

TSO-DNL Fund IV: 2.196.381,02 US-Dollar

TSO-DNL Active Property: 4.359.243,23 US-Dollar

TSO-DNL Active Property II: 2.058.200,00 US-Dollar (Frühzeichnerbonus)

Der Versand an die Kommanditisten ist für Anfang September 2018 vorgesehen.

Quelle: Pressemitteilung DNL Real Invest

Der Initiator TSO Europe Funds, Inc. ist eine Tochtergesellschaft der 1988 gegründeten Immobilieninvestmentgesellschaft The Simpson Organization (TSO) mit Sitz in Atlanta/USA. Das 2006 gegründete Unternehmen hat bislang sechs geschlossene US-Immobilienfonds aufgelegt, die über die DNL Real Invest AG platziert wurden beziehungsweise werden.

www.dnl-invest.com

Xolaris-Gruppe schließt das Kapitel Canada Gold Trust ab

Wie vor einem Jahr den Anlegern der Canada Gold Trust-Fonds I bis IV berichtet, übergibt die Xolaris-Gruppe die Geschäftsführung und Verwaltung der Fondsgesellschaften an die internationale Investorengruppe bgm Partners. Diese will die Fonds mit dem kommunizierten Sanierungskonzept fortführen und den Anlegern die Chance auf künftige Auszahlungen erhalten. Die Xolaris Treuhandgesellschaft war 2015 gegen die Initiatoren und ursprüngliche Geschäftsführung der Fonds vorgegangen, nachdem Ungereimtheiten bei der Projektfinanzierung in Kanada offenbar wurden. Seitdem habe sich die Xolaris-Gruppe um die erfolgreiche Sanierung der Fonds bemüht.

Im Juli 2017 hatten die Anleger mit einer durchschnittlichen Mehrheit von rund 95,33 Prozent für die Annahme und Umsetzung eines entsprechenden von der als Komplementärin eingesetzten Alasco GmbH (vormals Xolaris Verwaltungs GmbH) vorgelegten Investorenkonzeptes gestimmt. Deren Geschäftsführer Rudolf Döring wechselt in gleicher Position zur neuen Komplementärgesellschaft, so dass sein Detailwissen den Fonds erhalten bleibt. Die Treuhandgesellschaft wird künftig ebenfalls neu aufgestellt.

Im Rahmen des Investorenkonzeptes übernimmt die internationale Investorengruppe auch die Schuldnerin der Fonds, die Henning Gold Mines Inc. (HGM), und führt deren Geschäfte fort. Die internationale Gruppe, welche die Interessen von mehreren Familien vertritt und über Erfahrungen im Rohstoffsektor verfüge, will aus der insolventen Minengesellschaft mittelfristig ein erfolgreiches Rohstoff- und Bergbauunternehmen entwickeln.

Die Darlehen der deutschen Fondsgesellschaften bleiben weiterhin bestehen und erhalten die Chance auf künftige Auszahlungen. So sollen die Canada Gold Trust-Fonds direkt über Aktien an der HGM beteiligt werden und die Anleger mittelbar an den künftigen Ergebnissen der zu entwickelnden Rohstoff- und Minengesellschaft partizipieren.

„Wir haben unsere Aufgabe als Treuhänder und später Fondsgeschäftsführung sehr ernst genommen und lange gegen erhebliche Widerstände gekämpft, um einen Totalverlust für die Anleger zu verhindern und die Chance auf Auszahlungen aus den Fonds zu erhalten“, erläutert Stefan Klaile, Gründer und Geschäftsführer der Xolaris-Gruppe. „Ohne die Umsetzung des Sanierungskonzeptes wären die Fonds nicht mehr zu retten und das eingesetzte Kapital der Investoren endgültig verloren gewesen. Mit der Übergabe an bgm Partners ist unsere Aufgabe nun erfüllt, so dass wir das Kapitel Canada Gold Trust für uns abschließen können.“

Quelle: Pressemitteilung Xolaris-Gruppe

Die Xolaris-Gruppe wurde 2010 als Full Service- Dienstleister für Initiatoren Geschlossener Fonds in Deutschland gegründet. Heute bietet das Unternehmen ein Leistungsportfolio entlang der gesamten Wertschöpfungskette illiquider Investmentvermögen. Dazu zählen sowohl alle Treuhanddienstleistungen als auch Dienstleistungen im Bereich der Fondsverwaltung, des Fondcontrollings und -reportings für bestehende Geschlossene Fonds als auch das Angebot einer unabhängigen Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft für Alternative Investmentfonds (AIF).

www.xolaris-kvg.de

Catella: Deutscher Immobilienmarkt weiter im Investorenfokus

Eine deutliche Mehrzahl der europäischen Märkte erwartet keine weiteren Preissteigerungen in den Assetklassen Office, Retail und Logistik. Insbesondere für Einzelhandelsimmobilien scheint die Dynamik der bisherigen Preisrallye vorbei zu sein. Einzig bei Büroimmobilien ist die Kauflaune der Investoren ungebrochen. Dort bleibt bei 26 von 40 untersuchten Standorten die Renditeerwartung bis Ende des Jahres stabil. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Immobiliendienstleisters Catella, in der für insgesamt 40 europäische Standorte die Spitzenrenditen für die Assetklassen Office, Retail und Logistik untersucht wurden. Die Analyse setzt die jeweilig tatsächlichen Spitzenrenditen im ersten Halbjahr 2018 in Bezug zu den Erwartungen zum Jahresende.

Weiterhin stark im Blickfeld der Investoren ist und bleibt der deutsche Markt, gefolgt von Frankreich. In Großbritannien agieren die Investoren dagegen nach wie vor zurückhaltend, so die Analyse. Noch immer macht sich dort die Unsicherheit im Hinblick auf die endgültigen Bedingungen des Brexits bemerkbar. Überhaupt seien die Aktivitäten der Investoren von sehr rationalen Entscheidungen geprägt. Erste deutliche Anzeichen für eine strukturelle Verlagerung von Investitionen weg von Einzelhandels- hin zu Logistikimmobilien sind bemerkbar, so Catella Research.

Laut Catella bleiben die Renditen in der Assetklasse Büro in 26 Standorten bis zum Jahresende stabil. Bei den restlichen 14 Standorte fallen die Spitzenwerte dagegen weiter, darunter in Brüssel, Helsinki, Paris, Berlin, Frankfurt, München, den baltischen Staaten, Luxemburg und Oslo. Gleichwohl sehen Investoren weiter Wachstumspotenzial an diesen Standorten und bleiben im Kaufmodus.

In der Assetklasse Retail bleibt die Rendite an fast allen Standorten stabil. Für Helsinki, München und Stuttgart erwartet Catella dagegen sinkende Renditen. Insgesamt wird eine starke Beruhigung auf breiter Front prognostiziert. Lediglich in Süddeutschland scheinen weiter steigende Preise möglich. Dabei ist offensichtlich das Thema „Online-Shopping“ bei vielen Investoren mittlerweile weitgehend eingepreist.

Beim Segment Logistik wurde an den untersuchten Standorten nicht allein das jeweilige Stadtgebiet betrachtet, sondern aufgrund der Besonderheit dieser Assetklasse der gesamte zugehörige Regional-Cluster. Für 24 der verbleibenden 39 Standorte prognostizieren die Experten von Catella bis zum Ende des Jahres eine stabile Spitzenrendite. Fallende Renditen hingegen sagen die Analysten für die restlichen 15 Standorte voraus, darunter Wien, Helsinki, alle untersuchten deutschen Regionen, Rom und Mailand, Amsterdam, Lissabon, Barcelona sowie Zürich. Insgesamt bleibt die Dynamik im europäischen Investmentmarkt für Logistik hoch. Im Mittelpunkt steht die Identifikation von Wachstumszonen mit Fokus auf europäische Ballungszentren. Deutschland ist Zielmarkt Nummer Eins, gefolgt von den Niederlanden und bestimmten Regionen in Frankreich.

Quelle: Pressemitteilung Catella

Die Catella Property Group fungiert als Transaktionsberater in den europäischen Immobilienmärkten. Muttergesellschaft ist die 1987 gegründete Catella AB mit Sitz in Stockholm, Schweden. Im deutschen Immobilienmarkt ist Catella seit 1990 vertreten.

www.catella.de

KVGen lagern zunehmend administrative Leistungen aus

Immer mehr Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVG) nehmen die Dienste von Service-KVGen in Anspruch. Während diese Häuser bislang in der Regel alle Leistungen selbst erbracht haben, lagern sie zunehmend administrative Teilaufgaben an Service-KVGen aus, berichtet die Service-KVG Intreal. Die Auslagerung betrifft insbesondere die Bereiche Buchhaltung, Controlling, Reporting sowie Beteiligungs- und Risikomanagement. Der Grund für diese Entwicklung laut Intreal: Die Komplexität des Immobilienfondsgeschäfts ist durch die zunehmende Regulierung und die fortschreitende Digitalisierung gestiegen.

„Die Leistungen für andere, zugelassene KVGen bündeln wir in unserem Geschäftsbereich KVG-Services. Die Assets under Administration (AuA) sind von 4,6 Milliarden Euro Ende 2015 über 5,4 Milliarden Euro 2016 auf rund sieben Milliarden Euro zum 30. Juni 2018 gestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs um rund 50 Prozent in zweieinhalb Jahren“, so Malte Priester, Leiter KVG-Services bei Intreal.

Michael Schneider, Geschäftsführer von Intreal: „Alle Management-KVGen stehen vor der Herausforderung, sich bei wachsender Konkurrenz und Margendruck wirtschaftlich optimal zu positionieren und kommen dadurch bei den administrativen Aufgaben zunehmend an ihre Grenzen. Auch 2018 hat sich die regulatorische Komplexität zum Beispiel durch die Investmentsteuerreform und MiFID II noch einmal deutlich erhöht. Hinzu kommen große Herausforderungen beim Thema IT auf die Branche zu, die wir als große Service-KVG mit einer eigenen, spezialisierten IT-Tochtergesellschaft erheblich effizienter lösen können.“

Eine wichtige Fähigkeit in diesem Bereich ist die Schnittstellenkompetenz. Funktionierende Schnittstellen sind essentiell für viele Leistungen einer KVG, da eine Unmenge von Daten von einem System beziehungsweise Unternehmen zu einem anderen fließen muss. Priester: „Wir können beispielsweise Daten von Property Managern automatisch einlesen. Andere KVGen müssen diese dagegen händisch buchen.“ Ein weiteres Beispiel sind Solvency-II-Reportings für Versicherungen. Priester weiter: „Wir administrieren aktuell 121 Immobilienfonds. Unter den Investoren sind viele Versicherungen. Für uns sind diese Reportings Alltag. Für eine kleinere KVG, die nur eine oder zwei Versicherungen unter ihren Anlegern hat, ist der initiale Aufwand dagegen extrem hoch.“

Intreal-Chef Schneider: „Die Konsolidierung in der KVG-Administration wird zwangsweise zunehmen. Den Vorteilen der offensichtlichen Synergieeffekte bei der Erbringung von Pflichtaufgaben werden sich zukünftig keine Player, gleich welcher Größe, verschließen können. Die Spezialisierung und die Arbeitsteilung wird sich verstärken. Künftig werden nur noch ganz große Häuser mit Assets under Management im zweistelligen Milliardenbereich wirtschaftlich alle Leistungen selbst erbringen können. Die anderen Häuser müssen die Arbeitsteilung verstärken.“

Quelle: Pressemitteilung Intreal

Die Intreal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ist eine auf Immobilien-Investmentprodukte spezialisierte Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg. Sie bietet Asset Managern, Vermögensverwaltern, Projektentwicklern und Bestandshaltern die Auflage und Administration von KAGB-regulierten Immobilienfonds an. Das 2009 gegründete Tochterunternehmen der Warburg-HIH Invest Real Estate GmbH verwaltet ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 19,6 Milliarden Euro in 121 Fonds. (Stand: 31. März 2018)

www.intreal.de

KGAL: Investment- und Assetmanager seit 50 Jahren auf Wachstumskurs

Die europaweit tätige KGAL-Gruppe begeht am 27. August 2018 ihr 50-jähriges Bestehen. Das Unternehmen hat die Geschäftstätigkeit im Jahr 1968 als Leasinggesellschaft aufgenommen. Im Verlauf hat es sich laut Unternehmensangaben zu einem der führenden europäischen Investment- und Assetmanager entwickelt. Die KGAL bietet Anlegern Anlagemöglichkeiten in langfristige Realkapitalanlagen in den Assetklassen Immobilien, Infrastruktur und Flugzeuge an.

„Wir haben uns kontinuierlich hinterfragt, verändert und auch neu erfunden“, sagt Gert Waltenbauer, CEO der KGAL GmbH & Co. KG. Dabei würden aktuelle Marktanforderungen sowie Zukunftstrends aufgegriffen. Treu bleibe die KGAL der Konzentration auf Sachwertinvestments. In das Jubiläumsjahr ist das Unternehmen mit einem Rekordergebnis gestartet. Im Jahr 2017 betrug das Neugeschäftsvolumen rund 2,8 Milliarden Euro. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 47 Prozent (2016: 1,9 Milliarden Euro).

Die KGAL-Gruppe setzt im Jubiläumsjahr zahlreiche Geschäftsinitiativen um. So startet die Tochtergesellschaft Physible den Retailvertrieb von Investmentprodukten über eine Onlineplattform. Die KGAL New Frontiers investiert in neue Regionen wie zum Beispiel in einen osteuropäischen Wasserkraftbetreiber. Voraussichtlich zum Jahresende wird die KGAL einen offenen Immobilienfonds für Privatanleger an den Start bringen.

Waltenbauer: „Sachwerte sind für Privatkunden interessant. Es gibt aber wenig Angebote. Diese Lücke werden wir schließen.“

Quelle: Pressemitteilung KGAL

Die KGAL-Gruppe ist ein Asset- und Investmentmanager mit einem Investitionsvolumen von rund 22,7 Milliarden Euro. Die europaweit tätige Gruppe mit Hauptsitz in Grünwald bei München wurde 1968 gegründet und beschäftigt 340 Mitarbeiter. (Stand: 31. Dezember 2017)

www.kgal.de

Lloyd Fonds erhält breite Unterstützung für Neuausrichtung

Der Hamburger Asset Manager Lloyd Fonds will sich als bankenunabhängiger, börsennotierter Vermögensverwalter positionieren. Die Gesellschaft will künftig nicht weiter als Anbieter geschlossener Fonds-Strukturen agieren, sondern sich auf andere Produktgattungen fokussieren – in erster Linie auf offene Publikumsfonds. Deshalb werden auch Deinvestments im aktuellen Bestandsgeschäft geprüft. Auf der ordentlichen Hauptversammlung vom 16. August 2018 wurde den Aktionären nun das Geschäftsmodell und die entsprechende „Lloyd Fonds Strategie 2019+“ vorgestellt. Bei einer Präsenz von rund 70 Prozent des Grundkapitals wurde allen 14 Tagesordnungspunkten mit breiter Mehrheit zugestimmt.

Das neue Geschäftsmodell von Lloyd Fonds stützt sich auf drei Säulen: die LF-Linie, das LF-System und die LF-Vermögen. Die LF-Linie konzipiert Lloyd Fonds-Publikumsfonds mit aktivem Asset-Management. Das LF-System stellt Kunden eine durch einen digitalen Portfolio-Algorithmus optimierte Vermögensverwaltung zur Verfügung. Schwerpunkt der Säule LF-Vermögen ist eine individuelle, direkte Vermögensverwaltung für wohlhabende und institutionelle Kunden sowie Family Offices. Ziel der Neuausrichtung ist es, die Lloyd Fonds AG mittelfristig unter den führenden Vermögensverwaltern in Deutschland zu etablieren.

Im Rahmen der Umsetzung des neuen Geschäftsmodells soll eine eigene Kapitalverwaltungsgesellschaft gegründet werden. Der Genehmigungsantrag soll noch in diesem Jahr bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingereicht werden. Anfang 2019 ist ein Relaunch der Marke Lloyd Fonds geplant. Der operative Testbetrieb und der Marktstart mit allen drei Säulen der Vermögensverwaltung sollen im zweiten Quartal 2019 erfolgen.

Das Wachstum soll organisch, aber auch anorganisch über Akquisitionen erfolgen. Für die Umsetzung dieser Neupositionierung sind laut Lloyd Fonds umfangreiche Investitionen in Infrastruktur, Technik und auch Personal notwendig. Im Ergebnis werden bei der Umsetzung der Strategie für das Jahr 2018 teilweise aktivierbare Investitionen und Einmalaufwendungen in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro erwartet.

Die ordentliche Hauptversammlung hat Achim Plate als Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. In der unmittelbar anschließenden Sitzung des Aufsichtsrats wurde er von den Mitgliedern des Aufsichtsrats zum Vorsitzenden und Dr. Stefan Rindfleisch zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Ferner wählte die Hauptversammlung Henning Soltau, Prof. Wolfgang Henseler, Marco Scheidler und Dr. Klaus Dimigen zu neuen Mitgliedern des Aufsichtsrats. Sämtliche Neuwahlen erfolgten für die Amtsperioden, die der Aufsichtsrat der Hauptversammlung in der Einberufung der Hauptversammlung vorgeschlagen hatte.

Quelle: Pressemitteilung Lloyd Fonds

Die Lloyd Fonds AG mit Sitz in Hamburg konzipiert Geschlossene Fonds in den Assetklassen Immobilien, Transport (Schifffahrt, Flugzeuge und Zweitmarktbeteiligungen) und Energie. Das 1995 gegründete Unternehmen hat bislang über 100 Fonds mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro realisiert.

www.lloydfonds.de

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