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Patrizia übernimmt 180 Millionen Euro Fondsmanagement-Mandat in Italien

Die Immobilien-Investmentgesellschaft Patrizia hat von der Fondazione Cariverona – einer italienischen Stiftung und Gründerin der Großbank Unicredit – ein Fondsmanagement Mandat in Italien erhalten. „Verona Property“ ist ein italienischer Immobilienfonds mit Objekten im Wert von 180 Millionen Euro. Der Fonds wird im Auftrag des institutionellen Investors Fondazione Cariverona verwaltet. Ziel ist es, den Wert der gemanagten Objekte zu erhöhen und ein diversifizierteres Immobilienportfolio zu schaffen.

Das Fondsportfolio beinhaltet vier Objekte mit einer Gesamtfläche von rund 40.000 Quadratmetern im historischen Zentrum von Verona sowie eine Projektentwicklung am Rande der Stadt, in der Nähe des Messegeländes. Die Projektentwicklung mit einer Fläche von 44.000 Quadratmetern umfasst Büros und Einzelhandelsflächen mit renommierten Mietern wie Glaxosmithkline, Unicredit und Eataly.

Die größten Objekte liegen im Zentrum von Verona und haben eine Gesamtfläche von 30.000 Quadratmeter. Es ist vorgesehen, die derzeitige Nutzung von Büroflächen in einen Komplex mit Hotels, betreuten Wohnungen und dem ersten Kongresszentrum in Verona umzuwandeln.

Dario Strano und Pierluigi Scialanga, die seit September 2018 für die Patrizia Italien arbeiten, managen dieses Mandat. Strano: „Dieses Fondsmanagement Mandat zeigt, dass Patrizias Leistungsspektrum auch für institutionelle Investoren in neuen Regionen attraktiv ist, dank der Kombination aus unserer globalen Reputation und unserer Expertise vor Ort. Italien ist für Patrizia eine Wachstumsplattform und wir freuen uns darauf, unser lokales Know-how und unsere Erfahrung im gesamten Immobilienspektrum für italienische und paneuropäische Immobilieninvestoren zu nutzen, die hier investieren möchten.“

Patrizia verwaltet in Italien ein Immobilienvermögen von rund 700 Millionen Euro.

Quelle: Pressemitteilung Patrizia

Die Patrizia Immobilien AG ist ein als Investor und Dienstleister tätiges, börsennotiertes Immobilienunternehmen mit Sitz in Augsburg. Derzeit betreut das 1984 gegründete Unternehmen ein Immobilienvermögen in Höhe von rund 40 Milliarden Euro größtenteils als Co-Investor und Portfoliomanager für Versicherungen, Altersvorsorgeeinrichtungen, Staatsfonds und Sparkassen und Genossenschaftsbanken.

www.patrizia.ag

ZBI-Gruppe mit neuem Vorsitzenden der Geschäftsführung

Zum 1. September 2019 wird Jörg Kotzenbauer Vorsitzender der Geschäftsführung der Management Holding der ZBI-Gruppe. Er übernimmt damit das operative Geschäft von Firmengründer Peter Groner, der als Aufsichtsratsvorsitzender der Management Holding das Unternehmen weiterhin unterstützen wird. Kotzenbauer kommt von der Union Asset Management Holding, die seit rund zwei Jahren 49,9 Prozent der Anteile an der ZBI-Gruppe hält. Er wird in der neu geschaffenen Position vor allem für die strategische Ausrichtung und die Steuerung des operativen Geschäfts der ZBI zuständig sein. Insbesondere soll er dabei das Geschäft der Kapitalverwaltungsgesellschaft als Aufsichtsratsvorsitzender von ZBI Fondsmanagement verantworten.

Kotzenbauer war zuletzt in der Konzernentwicklung von Union Investment verantwortlich für die Bereiche Strategie, Corporate M&A, Innovationsmanagement, Markt- und Wettbewerbsforschung sowie strategische Markenführung. Er initiierte und begleitete die Partnerschaft von Union Investment mit der ZBI-Gruppe und ist seit 2017 Aufsichtsrat der Management Holding der ZBI.

„Wir sind sehr froh, dass wir mit Jörg Kotzenbauer eine unternehmerisch handelnde Persönlichkeit gewinnen konnten, die einschlägige Erfolge im Geschäftsfeld der ZBI vorzuweisen hat und zudem Brücken zur Genossenschaftlichen Finanzgruppe und Union Investment baut. Diese Doppelqualifikation bietet die größtmögliche Gewähr für eine erfolgreiche Zukunft der ZBI als Wohnimmobilienexperte innerhalb der Union Investment-Gruppe“, kommentiert Groner, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der ZBI, die Besetzung. „Jörg Kotzenbauer bringt mit seiner großen Strategiekompetenz und Transaktionserfahrung die Expertise mit, die man die erfolgreiche Ausübung dieser Position benötigt“, ergänzt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

Quelle: Pressemitteilung ZBI-Gruppe

Die ZBI-Gruppe mit Sitz in Erlangen konzipiert seit dem Jahr 2002 Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Das Unternehmen beschäftigt in der Gruppe deutschlandweit rund 700 Mitarbeiter und verwaltet über 57.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten.

www.zbi-ag.de

Brickvest legt ersten Fonds mit aktiver Strategie auf

Die voll regulierte europäische Investmentplattform Brickvest legt mit „Harvest Active 1“ zum ersten Mal einen Fonds mit aktiver Anlagestrategie auf. Der Fonds bildet zugleich den Auftakt für eine neue Serie von Fonds, die sich im Rahmen von aktiven Anlagestrategien auf den Erwerb und die Weiterveräußerung von Beteiligungen an Immobilienprojekten über den Zweitmarkt fokussieren. Auf diese Weise streben die „Harvest Active“-Fonds eine Erhöhung der Markliquidität an, die sowohl für Käufer als auch für Verkäufer Vorteile mit sich bringt.

„Harvest Active 1“, der erste Fonds der neuen Serie, investiert zunächst in eine Minderheitsbeteiligung an einem Portfolio von Core-Immobilienprojekten, die sich in der Slowakei und in Tschechien befinden. Aktuell umfasst das Portfolio vier Liegenschaften, darunter drei Büroprojekte und ein Einzelhandelsprojekt. Die aktuell bereits zu 96 Prozent vermietet sind und jährliche Nettomieteinnahmen in Höhe eines zweistelligen Millionen-Euro-Betrages generieren.

Dieses Investment wurde im Rahmen einer Partnerschaft mit HB Reavis realisiert, einem Immobilienprojektentwickler mit starker Marktpräsenz in Zentraleuropa, Deutschland und Großbritannien.

Nach diesem Startinvestment wird die Strategie des Fonds darin bestehen, Anteile an dem zugrundeliegenden Vermögensgegenstand aktiv am Zweitmarkt zu akquirieren und weiterzuveräußern. Die Strategie zielt darauf ab, Beteiligungen zu Preisen unterhalt ihres Net Asset Values (NAV) zu erwerben, den Anteilseignern im Gegenzug Liquidität zur Verfügung zu stellen und auf diese Weise erhöhte Renditen zu generieren.

Der Fonds „Harvest Active 1“ wird gegenwärtig über Brickvest Access, Brickvests digitale Vertriebs- und Liquiditätsplattform für AIFM, vertrieben, deren Investmentcommunity rund 6.000 Investoren umfasst.

Dr. Thomas Schneider, Mitgründer und CIO von Brickvest, kommentiert: „Mit dem Start der Fonds-Serie ,Harvest Active‘ stellt Brickvest einmal mehr seinen innovativen Ansatz im Bereich der Immobilieninvestments unter Beweis. Fehlende Liquidität war und ist traditionelle eine der wichtigsten Markeintrittsbarrieren für Immobilieninvestoren. Mit den ,Harvest Active‘-Fonds erhalten sie nun Zugang zu einem Zweitmarkt mit fairen Preisen, einer wesentlichen Voraussetzung, um höhere Renditen erzielen zu können.“

Quelle: Pressemitteilung Brickvest

Brickvest ist eine in London ansässige voll regulierte europäische Online-Plattform für Immobilieninvestments.

www.brickvest.com

DFV Deutsche Fondsvermögen verstärkt sich mit Transaktionsmanager

Markus Gretenkord wechselt als Transaktionsmanager zur DFV Deutsche Fondsvermögen. Der 37-jährige ist bei dem Hamburger Investmentspezialist für Immobilien und Infrastrukturprojekte für den weiteren Ausbau des Hotelportfolios zuständig. Gretenkord ist seit 15 Jahren in der Hotelberatung und bei nationalen und internationalen Hotelbetreibergesellschaften tätig. „Mit Herrn Gretenkord hat die DFV Deutsche Fondvermögen eine im Hotelbereich erfahrene Führungskraft gefunden, die zur weiteren Expansion des Unternehmens einen starken Beitrag leisten wird“, so Tim Sauer, Geschäftsführer der DFV Deutsche Fondsvermögen.

Quelle: Pressemitteilung DFV

Die Immac Group ist marktführendes Investmentunternehmen für Immobilien im Healthcare-Sektor. Die vor 20 Jahren gegründete Konzerngruppe investiert in stationäre Pflegeheime, Kliniken und Seniorenwohnanlagen. Mit ihren spezialisierten Tochtergesellschaften, zu denen als Bauträger auch die Immac Sozialbau und die Immac Wohnbau, sowie die Spezialistin für Hotels, Wohn- und Infrastrukturprojekte DFV Deutsche Fondsvermögen GmbH gehören, hat die Immac Group bisher über 1,5 Milliarden Euro in Bestands- und Neubauimmobilien investiert. Die Objekte wurden vorwiegend als Investments für Spezial- oder Publikumsfonds gebaut und erworben. Immac ist in Deutschland, Österreich, Irland, England und USA tätig.

www.immac.de

„Hausinvest“ steigt mit Wertgrund in den Wohnungsmarkt ein

Der offene Immobilienfonds „Hausinvest“ des Asset- und Investmentmanagers Commerz Real will innerhalb der kommenden vier bis fünf Jahre etwa zwei Milliarden Euro in Wohnimmobilien investieren. Um dies zu erreichen, arbeitet die Commerz Real mit dem Wohnspezialisten Wertgrund Immobilien zusammen. Wie beide Unternehmen mitteilen, wird Wertgrund Transaktionen begleiten sowie für das komplette Asset- und Immobilienmanagement verantwortlich sein. Die Ankaufsentscheidung sowie das Fondsmanagement verbleiben bei der Commerz Real.

Investiert werden soll neben Bestandsobjekten hauptsächlich in größere Neubauprojekte ab einer Größe von etwa 50 Millionen Euro in den deutschen Metropolen sowie wachsenden Mittel- und Universitätsstädten. Dabei liegt der Fokus auf bezahlbarem Wohnraum, inklusive öffentlich gefördertem Wohnbau. Perspektivisch sind auch Investitionen in einzelnen europäischen Märkten denkbar.

„Wohnimmobilien sind eine hoch interessante und stabile Anlageklasse und sehr gut geeignet, das Portfolio des ,Hausinvest´ weiter zu diversifizieren“, sagt Andreas Muschter, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real. „Unsere Anleger profitieren dabei einerseits von der Erfahrung und dem Marktzugang eines erfolgreichen Spezialisten wie Wertgrund und andererseits von der gewohnten Qualität unseres Fondsmanagements.“ Bislang investierte „Hausinvest“, der aktuell ein Vermögen von rund 14,4 Milliarden Euro verwaltet, vornehmlich in Gewerbeimmobilien, mit Wohnen als Beimischung in einzelnen Objekten.

„Mit der Kapitalstärke von Commerz Real und unserer Expertise im Bereich der Wohnimmobilien wollen wir mittel- bis langfristig ein deutschland- und europaweites Wohnimmobilienportfolio aufbauen. Hierbei setzen wir vor allem auf Partnerschaften mit Projektentwicklern und Kommunen. Erste Projekte sind bereits in der exklusiven Ankaufsprüfung“, so Thomas Meyer, Vorstand der Wertgrund Immobilien.

Quelle: Pressemitteilung Commerz Real und Wertgrund

Die Commerz Real AG, eine Fondsgesellschaft mit Sitz in Wiesbaden, ist eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Das Fondsangebot umfasst offene Immobilienfonds, institutionelle Anlageprodukte und unternehmerische Beteiligungen für Immobilien, Flugzeuge, regenerative Energien und Schiffe.

www.commerzreal.com

Die Wertgrund Immobilien AG ist ein Investment- und Managementunternehmen für Bestandswohnimmobilien in Deutschland. Das Unternehmen ist seit 1992 am Markt und verwaltet und managt aktuell etwa 8.000 Wohneinheiten mit circa 100 Mitarbeitern an acht Standorten in Deutschland.

www.wertgrund.de

Mondial erweitert Handelsportfolio auf 90 Märkte

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) Mondial hat mit der Übernahme ihres 90. Objektes ihr Portfolio von Lebensmitteleinzelhandelsmärkten innerhalb von vier Jahren auf ein Volumen von über 420 Millionen Euro erweitert. Mondial zählt somit zu einem der größten Investoren im Bereich Lebensmitteleinzelhandel. Für 2019 plant Mondial im gesamten Bundesgebiet weitere 100 Millionen Euro in diesem Segment zu investieren. Die Objektgrößen reichen von zwei bis 15 Millionen Euro.

„Alle Objekte wurden im Zuge von Einzeltransaktionen erworben. Portfolio-Deals haben wir von Anfang an nicht verfolgt, wir streben keinen Wachstum um jeden Preis an. Vor allem in der aktuellen Marktphase steht die Prüfung der Objektqualität an oberster Stelle“, so Michael Vogt, Sprecher der Geschäftsführung der Mondial KVG.

Quelle: Pressemitteilung Mondial

Die Mondial Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ist ein unabhängiger Anbieter von Immobilienspezialfonds für institutionelle Investoren mit Sitz in München. Das im Februar 2012 gegründete Unternehmen hat bislang sechs Spezial-AIF mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als einer Milliarde Euro aufgelegt.

www.mondial-kvg.de

Publity: Signifikante Umsatz- und Gewinnsteigerung bestätigt

Der Asset Manager Publity hat nach endgültigen, geprüften HGB-Zahlen im Geschäftsjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr eine rund 50-prozentige Steigerung beim Umsatz, Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie beim Jahresüberschuss erzielt. Der Umsatz erhöhte sich in 2018 nach HGB-Rechnungslegung auf 34,6 Millionen Euro von 23,6 Millionen Euro in 2017, während das EBIT auf 23,3 Millionen Euro von 16,1 Millionen Euro in 2017 und der Jahresüberschuss auf 14,9 Millionen Euro von 10,1 Millionen Euro im Vorjahr stieg. Somit werden die am 15. März 2019 veröffentlichten vorläufigen HGB-Zahlen vollumfänglich bestätigt.

Die deutliche Umsatz- und Gewinn-Steigerung konnte vor allem durch signifikante Success Fees aufgrund der sehr guten Positionierung von Publity erreicht werden. Positiv in 2018 hatten sich auch die laufenden Asset-Management-Honorare ausgewirkt.

Für das Geschäftsjahr 2018 erstellt Publity erstmals einen Konzernabschluss nach IFRS. Im Zuge der Jahresabschlussarbeiten hat sich nun herausgestellt, dass der IFRS-Jahresüberschuss – auf zunächst noch vorläufiger, ungeprüfter Basis – mit 26,4 Millionen Euro sogar noch etwas über dem am 15. März 2019 prognostizierten Niveau von 25 Millionen Euro liegt.

Wie bereits berichtet, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat von Publity der am 16. Mai 2019 stattfindenden Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 1,50 Euro je Aktie vor. Die Dividende soll wahlweise in Publity-Aktien oder in bar ausgezahlt werden. Die dem CEO von Publity, Thomas Olek, zuzurechnenden Publity-Mehrheitsaktionärinnen TO-Holding GmbH und TO Holding 2 GmbH, die zusammen einen Anteil von mehr als 67 Prozent halten, haben sich bereits verbindlich für die Wahl von Publity-Aktien als Dividende bereiterklärt, vorbehaltlich des Beschusses der Hauptversammlung.

Quelle: Pressemitteilung Publity

Die 1999 gegründete Publity Finanzgruppe ist ein auf die Initiierung, den Vertrieb und das Management von Kapitalanlagen spezialisierter Finanzinvestor mit Sitz in Leipzig. Das Produktportfolio umfasst sachwertgestützte Finanzanlagen, AIFM-konforme Geschlossene Immobilienfonds, Verbriefungen nach Luxemburger Verbriefungsgesetz und Sachwertpolicen für Lebensversicherungen. Anlageobjekte sind deutsche Immobilien aus Bankenverwertung und Non Performing Loans (NPL) deutscher Banken.

www.publity.de

Studentenwohnheime: Deutsche Finance plant weitere Investitionen in Dänemark

Die international tätige Investmentgesellschaft Deutsche Finance plant derzeit weitere Investitionen für ihre institutionelle Investmentstrategie mit Fokus auf Studentenwohnheime in Dänemark. Die Investmentstrategie mit einem geplanten Volumen von rund 125 Millionen Euro konzentriert sich auf den Aufbau eines Portfolios von Immobilien in Kopenhagen, Aarhus und Odense.

Nach der Durchführung von umfangreichen Asset-Management-Maßnahmen, wie Vermietung, Sanierung, Entwicklung oder Re-Development sollen die laufenden Erträge der Investments stabilisiert und einzeln oder im Paket an institutionelle Anleger veräußert werden.

Aktuell wird eine Due Diligence für mehrere Investments in Kopenhagen durchgeführt. Die Investmentstrategie konnte bereits im vergangenen Jahr zwei Studentenwohnheime in der dänischen Hauptstadt erwerben.

Quelle: Pressemitteilung Deutsche Finance

Die Deutsche Finance Group ist ein unabhängiger Investmentmanager mit Sitz in München. Die 2005 gegründete Unternehmensgruppe hat 2,05 Milliarden Euro Assets under Management.

www.deutsche-finance-group.de

Crowdinvesting: Hamburger Fintech Marvest startet zweites Projekt

Nach der im Februar erfolgten Platzierung des Mehrzweckschiffes „Louise Auerbach“ mit einem Volumen von 1,1 Millionen Euro hat das im maritimen Sektor tätige Fintech Marvest nun ein zweites Projekt für Investoren veröffentlicht.

Bei der „FL Levante“ der Reederei FL Schifffahrt handelt es sich um einen Massengutfrachter, für den über die Plattform www.marvest.de eine Mezzaninetranche in Höhe von 350.000 Euro über Investoren eingesammelt werden soll. Investoren erhalten nach erfolgreicher Platzierung des Projektes 7,0 Prozent Zinsen per annum bei gleichzeitiger partieller Tilgung des gewährten Darlehens.

Die Besonderheit bei dem Massengutfrachter der Reederei FL Schifffahrt ist der exklusive Befrachtungsvertrag mit einem der größten Getreide- und Düngemittelhändler Dänemarks. Wie auch bei dem ersten Marvest-Projekt erwerben Anleger keinen Kommanditanteil am Projekt, sondern können diesem ab einer Mindestanlage von 500 Euro ein Nachrangdarlehen gewähren.

Quelle: Pressemitteilung Marvest

Die Marvest GmbH mit Sitz in Hamburg wurde im Jahr 2018 von Nikolaus Reus gegründet. Reus begleitete bereits eine der führenden Investment-Plattformen in Deutschland und war zuvor für die Peter Döhle Schifffahrts-KG tätig.

www.marvest.de

Fondsbörse Deutschland meldet Umsatzplus

Mit einer zweistelligen Umsatzsteigerung zu den Vormonaten beendet die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler ein zufriedenstellendes erstes Handelsquartal 2019. Insgesamt kamen in den ersten drei Monaten dieses Jahres 1.558 Transaktionen zustande, 83 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (1.475 Transaktionen). Der Quartalsumsatz blieb mit 50,98 Millionen Euro hinter dem Vergleichszeitraum zurück (59,98 Millionen Euro), lässt aber ein Erreichen des Umsatzjahresziels realistisch erscheinen. Bedingt durch den geringen Anteil vermittelter Immobilienbeteiligungen verringerte sich im ersten Quartal der Durchschnittskurs über alle Anteilsklassen hinweg auf 66,00 Prozent (Vergleichszeitraum: 72,34 Prozent).

Alex Gadeberg, Vorstandsmitglied der Fondsbörse Deutschland: „An der starken Zweitmarkt-Nachfrage für geschlossene Beteiligungen kann man gut sehen, wie attraktiv der Zweitmarkt als Anlagealternative ist – auch im Vergleich zu anderen Anlageformen. Was wir jetzt brauchen, ist eine längst überfällige Belebung des Emissionsgeschäftes im Erstmarkt.“

Auf Monatssicht war der März traditionell lebhaft und lag mit einem nominalen Umsatz von 18,87 Millionen Euro oberhalb der Vormonate (15,92 Millionen Euro und 16,19 Millionen Euro). Mit 59,13 Prozent Umsatzanteil dominierten Immobilien das Handelsgeschehen etwas weniger als gewohnt, erreichten aber mit 85,22 Prozent abermals einen hohen Durchschnittskurs.

Einen außergewöhnlich regen Handel verzeichneten Schiffsbeteiligungen (Umsatzanteil 22,14 Prozent, Durchschnittskurs 27,55 Prozent). Dort standen 95 Vermittlungen (Vormonate: 50 beziehungsweise 59) und ein Gesamtumsatz von 4,18 Millionen Euro (Vormonate: 1,54 Millionen Euro beziehungsweise 1,77 Millionen Euro) für eine Verdoppelung zu den Vormonaten. „Sonstige Beteiligungen“ wie Private-Equity-, Erneuerbare-Energien- und Flugzeugfonds (Umsatzanteil 18,73 Prozent, Durchschnittskurs 44,56 Prozent) blieben mit einem Gesamtumsatz von 3,53 Millionen Euro aus 124 Vermittlungen im gewohnten Rahmen.

Auch im abgelaufenen Geschäftsmonat kamen zahlreiche Transaktionen durch die Kooperation zwischen der Fondsbörse Deutschland und dem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG (DZAG) zustande. Davon betroffen waren insgesamt 89 Handelsabschlüsse mit einem nominalen Umsatz von insgesamt 3,95 Millionen Euro. In 51 Fällen davon bot der Verkäufer seine Beteiligung über die Fondsbörse Deutschland an, der Käufer fand sich über die DZAG. In 38 Fällen kam das Verkaufsangebot über die DZAG und die Käuferseite über die Fondsbörse Deutschland.

Quelle: Pressemitteilung Fondsbörse Deutschland

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ist ein von den Börsen Düsseldorf-Hamburg-Hannover betriebener Finanzdienstleister im Bereich der alternativen Investmentfonds. Unter der Dachmarke Zweitmarkt.de betreut die Fondsbörse Deutschland den Handel mit Geschlossenen Fonds an der Fondsbörse Deutschland.

www.zweitmarkt.de

ZBI schließt Publikums-AIF mit einem Eigenkapitalvolumen von fast 140 Millionen Euro

Der Fondsinitiator ZBI-Gruppe (ZBI) hat seinen Immobilien-Publikums-AIF „ZBI Professional 11“ zum 31. März 2019 mit einem Kommanditkapital von rund 138 Millionen Euro geschlossen. Mit der Platzierung zeigt sich das Erlanger Unternehmen überaus zufrieden. Wie ZBI mitteilt, liegt die Quote der Wiederanleger bei deutlich über 50 Prozent. Darin spiegele sich das nachhaltige Interesse der Anleger an der ZBI-Produktphilosophie wider.

Am 15. April 2019 setzt der Fondsinitiator die ZBI Professional-Linie mit dem Publikums-AIF „ZBI Professional 12“ fort. „Die bewährte Konzeption und das Asset bleiben gleich, allerdings ist das Zielvolumen mit 80 Millionen Euro angesetzt“, so das Unternehmen. Beim „ZBI Professional 11“ lag das Zielvolumen bei Auflage des Fonds im Oktober 2017 bei 40 Millionen Euro.

Der weiterhin im Vertrieb befindliche geschlossene Publikums-AIF „ZBI Wohnwert 1“ erfreut sich nach einer Etablierungsphase im Vertriebsmanagement beziehungsweise im Anlegerkreis einer verstärkten Nachfrage. Zum Ende des ersten Quartals liegt der Platzierungsstand laut ZBI bei 9,6 Millionen Euro (24 Prozent des geplanten KG-Kapitals).

Eine neue Einwerbungsphase starten die Erlanger in diesem Jahr für den offenen Spezial-AIF „ZBI Union Wohnen Plus“ sowie für den offenen Publikums-AIF „UniImmo: Wohnen ZBI“.

Quelle: Eigene Recherche

Die ZBI Zentral Boden Immobilien AG mit Sitz in Erlangen konzipiert Wohnimmobilienfonds für private und institutionelle Anleger. Das 1999 gegründete Unternehmen beschäftigt in der Gruppe deutschlandweit über 460 Mitarbeiter und verwaltet über 41.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Das realisierte Transaktionsvolumen der ZBI-Gruppe liegt bei rund sieben Milliarden Euro.

www.zbi-ag.de

KAIT-Rundschreiben zur Konsultation gestellt

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt den Entwurf des Rundschreibens „Kapitalverwaltungsaufsichtliche Anforderungen an die IT (KAIT)“ nebst Schätzung des Erfüllungsaufwands zur Konsultation. Das Rundschreiben findet Anwendung auf alle Kapitalverwaltungsgesellschaften im Sinne des § 17 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB), soweit diese über eine Erlaubnis nach § 20 Absatz 1 KAGB verfügen. Es enthält Hinweise zur Auslegung der nationalen und europarechtlichen Vorschriften über die Geschäftsorganisation, soweit sie sich auf die technisch-organisatorische Ausstattung der Kapitalverwaltungsgesellschaften beziehen. Die BaFin berücksichtigt damit die besondere Bedeutung der Informationstechnik.

Zentrales Ziel dieses Rundschreibens ist es, die IT-Sicherheit im Markt zu erhöhen und das IT-Risikobewusstsein in den Kapitalverwaltungsgesellschaften zu schärfen. Das Rundschreiben gibt dem Management einen flexiblen und praxisnahen Rahmen für die technisch-organisatorische Ausgestaltung der IT vor, insbesondere auch für das Management der IT-Ressourcen und für das IT-Risikomanagement. Da immer mehr Unternehmen IT-Dienstleistungen von Dritten in Anspruch nehmen, wird auch der Umgang mit Auslagerungen von IT-Aktivitäten und IT-Prozessen geregelt.

Die Anforderungen des Rundschreibens sind prinzipienorientiert und tragen dem Proportionalitätsprinzip Rechnung.

Die in den Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk) enthaltenden Anforderungen an die IT bleiben unberührt. Die Themenbereiche sind nach Regelungstiefe und -umfang darüber hinaus nicht abschließender Natur. Die Kapitalverwaltungsgesellschaften bleiben folglich auch jenseits der Konkretisierungen durch die KAIT verpflichtet, grundsätzlich auf gängige IT-Standards abzustellen sowie den Stand der Technik zu berücksichtigen.

Es besteht die Möglichkeit, den Entwurf des Rundschreibens zu kommentieren. Stellungnahmen sind bis zum 6. Mai 2019 an die BaFin zu übersenden. Die Konsultation wird ausschließlich im schriftlichen Verfahren erfolgen.

Quelle: Homepage BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn und Frankfurt am Main. Sie vereinigt die Aufsicht über Banken und Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel unter einem Dach. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten.

www.bafin.de

Deutsche Einzelhandels-Investments: vielversprechender Jahresauftakt

In den ersten drei Monaten 2019 wurde auf dem deutschen Retail-Investmentmarkt ein Transaktionsvolumen von 2,54 Milliarden Euro erreicht. Damit liegt das Ergebnis zum einem im Bereich des zehnjährigen Durchschnitts, zum anderen konnte die Vorjahresbilanz um 44 Prozent übertroffen werden. Dies ergibt die Analyse des Immobilienberaters BNP Paribas Real Estate (BNPPRE). „Dass Einzelverkäufe hierbei den besten Jahresauftakt seit 2011 verzeichnen und mit gut 1,94 Milliarden Euro mehr als drei Viertel des Gesamtvolumens generieren ist umso erfreulicher und kann als Indiz für ein insgesamt reges Marktgeschehen gewertet werden“, sagt Christoph Scharf, Geschäftsführer bei BNPPRE und Co-Head of Retail Services.

Das Portfoliosegment konnte zwar auf fast 600 Millionen Euro zulegen, verbuchte damit allerdings im langjährigen Vergleich einen eher geringen Wert (minus 35 Prozent). Vor dem Hintergrund des gestiegenen Gesamtumsatzes bei vergleichbarer Deal-Anzahl hat der durchschnittliche Kaufpreis pro Transaktion gegenüber 2018 von 18 auf 27 Millionen Euro angezogen.

Mit einer Bilanz von etwas mehr als eine Milliarde Euro erzielen die A-Städte in der Summe ein laut BNPPRE beachtliches Ergebnis, ein Blick auf die einzelnen Standorte zeigt jedoch ein differenziertes Bild: Während Berlin im ersten Quartal auf insgesamt 478 Millionen Euro kommt und somit alleine 47 Prozent zum Investitionsvolumen der bedeutendsten Metropolen beiträgt, konnten in Frankfurt und Hamburg bisher keine nennenswerten Retail-Investments registriert werden.

An Fach- und Supermärkten, die mit über einer Milliarde Euro und einem Umsatzanteil von knapp 43 Prozent erzielen, führt bei der Verteilung des Transaktionsvolumens auf die Objektarten weiterhin kein Weg vorbei. Den größten Sprung machen allerdings Geschäftshäuser, bei denen 917 Millionen Euro (plus 128 Prozent) und anteilig rund 36 Prozent den besten Jahresstart seit 2007 bedeuten. In Shoppingcenter wurden insgesamt 513 Millionen Euro (anteilig rund 23 Prozent) investiert.

Während die Spitzenrenditen für Geschäftshäuser an den meisten A-Standorten seit 2017 stagnieren, haben sich Geschäftshäuser in den Top-Lagen München und Berlins mit jeweils 2,80 Prozent noch einmal verteuert und somit den Abstand auf Hamburg (3,00 Prozent) ausgebaut. Frankfurt behauptet mit 3,10 Prozent seine Position vor Düsseldorf, Köln und Stuttgart (alle 3,20 Prozent).

Bei gut funktionierenden und verkehrsgünstig angeschlossenen Fachmarktzentren mit bonitätsstarken Mietern sind die Spitzenrenditen um 20 Basispunkte auf 4,30 Prozent gesunken. Damit nähern sie sich den Shoppingcentern an, die zehn Basispunkte zulegen und bei 4,10 Prozent notieren. Für einzelne Fachmärkte sind nach wie vor 5,30 Prozent anzusetzen.

Quelle: Pressemitteilung BNPPRE

Das international tätige Immobilienberatungsunternehmen BNP Paribas Real Estate S.A.S. ist eine Tochtergesellschaft der französischen Großbank BNP Paribas.

www.realestate.bnpparibas.de

Hotel-Investments: Jahresauftakt auf Vorjahresniveau

Mit einem Investmentumsatz von 617 Millionen Euro startet der Hotel-Investmentmarkt abermals stark in das Jahr. Im Vergleich zum langjährigen Schnitt ist das Ergebnis damit erneut als überdurchschnittlich einzuordnen (plus 13 Prozent). Im Gegensatz zum ersten Quartal 2018 generiert sich das Volumen jedoch ausschließlich aus einzelnen Transaktionen; Portfolioverkäufe konnten dagegen noch nicht registriert werden. Dies ergibt die Analyse des Immobiliendienstleisters BNP Paribas Real Estate.

„Auch fehlen bisher noch die im Vorjahr starken Verkäufe im dreistelligen Millionenbereich. Umso erfreulicher ist das aktuelle Resultat also zu bewerten“, sagt Alexander Trobitz, Head of Hotel Services der BNP Paribas Real Estate. „Das durchschnittliche Volumen pro Verkaufsfall liegt mit knapp 24 Millionen Euro trotzdem über dem Vorjahreswert. Zu verdanken ist das außerordentlich gute Ergebnis in erster Linie dem regen Marktgeschehen in den mittelgroßen Größenklassen.“ Zu den bislang größten Transaktionen zählen der Verkauf des Bonner Marriott World Conference Hotel, das sich Art-Invest gesichert hat, und das The Westin Bellevue Dresden, welches an das am Singapore Exchange notierte Unternehmen First Sponsor Group ging.

In den ersten drei Monaten des Jahres wurde der Hotel-Investmentmarkt in ungewöhnlich starkem Maße von Spezialfonds dominiert. Sie zeichnen für einige der größten, aber auch mit Abstand für die meisten Transaktionen verantwortlich und stellen damit rund 48 Prozent des Ergebnisses. Mit Anteilen zwischen neun und zehn Prozent liegen Immobilienunternehmen, Investment/Asset Manager sowie offene Fonds allesamt sehr nah beieinander. Auch Immobilien AGs/REITs kommen mit knapp acht Prozent auf einen ähnlichen Anteil. Vervollständigt wird das Ranking von gemeinnützigen Institutionen/Stiftungen (fünf Prozent) sowie Versicherungen (vier Prozent). Die in diesem Segment traditionell recht starken Eigennutzer seien dagegen im ersten Quartal noch nicht in nennenswertem Umfang in Erscheinung getreten. Nichtsdestotrotz zeige die Vielzahl der beteiligten Investorentypen bereits zum Jahresanfang das breite Spektrum unterschiedlichster Investorentypen, die nach Anlagechancen in dieser Assetklasse Aussicht halten.

Mit einem Ausländeranteil von rund 53 Prozent bleibt das Verhältnis in- und ausländischer Anleger ausgewogen. Im Vergleich zum gewerblichen Investmentmarkt (36 Prozent) ist die Beteiligung aus dem Ausland in diesem Segment damit nach wie vor etwas höher.

Zwar befindet sich das Hotel-Investmentvolumen insgesamt auf Vorjahresniveau, die Verteilung auf das Bundesgebiet weicht jedoch erheblich vom ersten Quartal 2018 ab. In den bedeutenden Märkten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart) summieren sich Hotel-Investments auf knapp 202 Millionen Euro, was einem Rückgang um rund 44 Prozent gleichkommt. Verantwortlich hierfür ist allerdings nicht ein rückläufiges Investoreninteresse, sondern wie auch in anderen Assetklassen ein nicht ausreichendes Angebot, insbesondere im großvolumigen Segment. Umso erfreulicher ist es, dass das Anlagevolumen außerhalb dieser Standorte um stolze 62 Prozent zugelegt hat.

Quelle: Pressemitteilung BNP Paribas Real Estate

BNP Paribas Real Estate ist ein internationaler Immobiliendienstleister, der seinen Kunden Leistungen in allen Phasen des Immobilienzyklus bietet: Transaction, Consulting, Valuation, Property Management, Investment Management und Property Development. BNP Paribas Real Estate ist Teil der BNP Paribas Gruppe.

www.realestate.bnpparibas.de

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