Die BRSG-Aktion wurde planmäßig zum 31.12.2019 beendet. Der Bedarf nach einfachen Umsetzungsmöglichkeiten bleibt jedoch weiterhin bestehen. Denn für bereits bestehende Zusagen ist die Weitergabe der Sozialversicherungsersparnis als Arbeitgeberzuschuss erst ab Januar 2022 Pflicht. Folgende Aktionsbestandteile sind daher nun standardmäßig zugelassen:

1. Erhöhung um den verpflichtenden Arbeitgeberzuschuss

Voraussetzungen

  • Möglich für Direktversicherungen nach § 3 Nr. 63 EStG ab Tarifwerk 01.2005.
  • Der aktuelle Beitrag kann ausschließlich arbeitgeberfinanziert um bis zu 20 % erhöht werden.
  • Bei Verträgen mit BU-/EU-Zusatzversicherungen ist keine Gesundheitserklärung abzugeben.
  • Bei selbstständigen BU-/EU-Versicherungen ist eine Gesundheits-/Risikoerklärung abzugeben.
  • Der BRSG-Antrag wird durch den Änderungsantrag zur Beitragsanpassung einer Direktversicherung ersetzt.
2. Anschlusskollektive für Fremdversorgungen

Insbesondere Arbeitgeber, die ihren Mitarbeitern eine kollektive bAV-Versorgung anbieten, benötigen Unterstützung. Viele bAV-Anbieter lassen keine Erhöhungen in Altverträgen zu, sodass der Zuschuss nicht in bestehenden Verträgen untergebracht werden kann.

Voraussetzungen

  • Es wird ein Kollektivvertrag mit der Continentale geschlossen.
  • „Volle Versorgungen“ neuer Mitarbeiter (EUW + Zuschuss) werden über die Continentale eingerichtet.
  • Mindestrenten und -beiträge dürfen unterschritten werden.
  • Anfragen dazu können über die bAV-Direktionsbeauftragten gestellt werden.

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Alle Informationen zum Betriebsrentenstärkungsgesetz finden Sie in unserem Maklerportal unter makler.continentale.de/brsg.