Alle Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder gerne in die Schule gehen und gute Leistungen bringen. Für viele Schülerinnen und Schüler hat der Schulalltag aber Schattenseiten: Im Klassenzimmer herrscht beispielsweise oft Druck und das nicht allein wegen des hohen Leistungsanspruchs. Einer Studie zufolge werden bereits 13 % der Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 21 Jahren gemobbt – sowohl im realen Leben als auch im digitalen Raum.

Marie ist 12 Jahre alt und wird in einem Schüler-Chat massiv gemobbt. Schnell ist klar, dass jemand aus ihrer Klasse dahintersteckt. Den Eltern der Täterin ist das egal, schließlich kann ihre Tochter juristisch nicht zur Verantwortung gezogen werden. Ist diese Einstellung wirklich richtig?

Im heutigen Fall des Monats greifen wir diesmal nicht nur ein gesellschaftliches Problem auf, sondern legen Ihnen gleichzeitig auch die Wichtigkeit des Internet-Rechtsschutzes im Privat-Bereich dar.

JUR-Life 07/2020 – Fall des Monats (PDF)