Umfrage zum Altersvorsorgedepot

Millionenpotenzial für Berater und Vermittler

Mehr Renditechancen, weniger Garantien und neue Förderungsmaßnahmen: Ab kommendem Jahr wird das Altersvorsorgedepot als neue, staatlich geförderte Form der privaten Altersvorsorge eingeführt. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Für Vermittler eröffnet sich ein neuer Kundenkreis mit Millionenpotenzial.

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Das Altersvorsorgedepot schafft neue Beratungsanlässe und bietet Vermittlern sowie Beratern erhebliches Potenzial für das Neugeschäft. (Bild generiert durch Google Gemini)

Das Altersvorsorgedepot setzt auf Transparenz, Kapitalmarktbeteiligung und niedrigere Kosten. Genau darin liegt die große Chance für Verbraucher ebenso wie für Versicherungsvermittler und Anlageberater. Nach einer Marktuntersuchung des Beratungsinstituts Sirius Campus kennen bereits 58 % der rund 44 Millionen Förderberechtigten das neue Vorsorgeprodukt.

Unter den Kenner des Altersvorsorgedepots kann sich laut Studie ein Drittel (34 %) den Abschluss dieser neuen Form der geförderten privaten Altersvorsorge bestimmt oder wahrscheinlich vorstellen. Unter Berücksichtigung, dass erfahrungsgemäß nur rund ein Drittel der Vorsätze auch in tatsächliches Verhalten münden, sind 4,5 Millionen Abschlüsse für das neue Altersvorsorgedepot in der ersten Angebotswelle in 2027 möglich.

Die Studienautoren rechnen vor, dass bei durchschnittlich rund 1100 Euro Sparbeitrag plus Förderzulagen ein Sparvolumen von jährlich sieben Milliarden Euro möglich sind. Für Vermittler und Berater eröffnet sich dadurch ein neues Beratungsfeld mit erheblichem Potenzial. Denn auch wenn der öffentliche Fokus häufig auf dem geplanten Kostendeckel liegt, wird dabei oft übersehen: Der Deckel betrifft in erster Linie das staatliche Standardprodukt – nicht die gesamte Beratungs- und Produktwelt rund um das Altersvorsorgedepot.