
So zeigt eine repräsentative Umfrage des Deutschen Instituts für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA): 65 % der Befragten wünschen sich persönliche Beratung. Altersvorsorge sei ein komplexes Thema, das viele Menschen überfordere. Die Konsequenz sei dann oft „Nichts-Tun“. Aber genau das ist falsch, so die Studienautoren und resümieren: Es ist wichtig, dass es Berater und Vermittler gibt, die die Menschen aus ihrer Passivität holen und bei der Einrichtung der Verträge helfen.
Ein Drittel der Deutschen kennt die Reformpläne noch nicht
Beim Weg in eine effektive Altersvorsorge muss jedoch zuerst eine andere Hürde überwunden werden: Ein Drittel der Deutschen kennt die aktuellen Reformpläne überhaupt nicht. Und selbst unter den Informierten bewertet eine klare Mehrheit (65 %) ihr Wissen zu Inhalten und Auswirkungen als schlecht oder sehr schlecht. Das zeigt eine aktuelle repräsentative forsa-Studie.
Besonders ausgeprägt ist die Wissenslücke bei jungen Erwachsenen. Über die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen hat noch nie etwas von der Altersvorsorgereform und den daraus resultierenden neuen Produkten gehört. Das zeigt, dass die zentrale Zielgruppe – bei denen frühzeitige Weichenstellungen für ihre Altersvorsorge entscheidend sind – bisher nicht ausreichend erreicht wurde. Zudem wünschen sich unter den befragten 18- bis 29-Jährigen 69 % professionelle Unterstützung bei der privaten Altersvorsorge.













