Die Hälfte der deutschen Anleger ist in ETFs investiert

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Bild: CrailsheimStudio/iStock

Deutschland ist bereits jetzt ein ETF-Land, und die Beliebtheit der Exchance Traded Funds nimmt weiter zu. Laut einer aktuellen Studie planen 6,6 Millionen Deutsche, im kommenden Jahr in ETFs zu investieren. Rund ein Viertel von ihnen wird zum ersten Mal börsengehandelte Indexfonds kaufen.

Laut der Umfrage von BlackRock unter mehr als 40.000 Anlegern in 15 europäischen Staaten ist Deutschland mit 14,5 Millionen Anlegern der mit Abstand größte ETF-Markt Europas und steht für fast die Hälfte (44 %) der europäischen Anlagen in ETFs. Auch Akzeptanz und Bekanntheit von ETFs sind in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten am höchsten: 55 % der deutschen Anleger halten demnach ETFs – mehr als doppelt so viel wie im europäischen Durchschnitt.

Als Gründe, warum sie sich für ETFs entschieden haben, nennen die Befragten vor allem, dass sie sich gut für den Einstieg ins Investieren an den Kapitalmärkten eignen (43 %), niedrige Verwaltungsgebühren aufweisen (38 %) und das Potenzial haben, bessere Renditen zu erzielen als mit Sparkonten oder anderen Anlageformen (36 %).

Unter allen Befragten ist das Interesse an regelmäßigen Investitionen hoch. 50 % geben an, innerhalb der nächsten zwei Jahre einen ETF-Sparplan in Betracht zu ziehen. Bei der Produktauswahl interessieren sich potenzielle deutsche Anleger, die in den nächsten zwölf Monaten investieren möchten, vor allem für Aktien-ETFs (71 %).