Geldanlage: Das planen die Deutschen 2026

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Bild: ferrantraite/iStock

Trotz zahlreicher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten 2025 zeigen sich die Deutschen mit der Jahresbilanz ihrer Spar- und Investmentanlagen größtenteils zufrieden. Außerdem haben im vergangenen Jahr mehr Menschen Geld angelegt als 2024.

Wie aus einer repräsentativen Umfrage des Bundesverbands Deutscher Banken hervorgeht, ist nach einem Rückgang 2024 der Anteil der Deutschen, die überhaupt Geld angelegt haben, von 52 auf 57 % gestiegen. Unter den Finanzprodukten, die 2025 bevorzugt wurden, gehören neben Fonds und Tagesgeld auch Aktien. Gestiegen in der Gunst der Anleger sind im vergangenen Jahr zudem Anlagen in Sparpläne und Edelmetalle.

2026: Immobilien und Gold im Fokus – wenig Risikobereitschaft

Für den Fall, dass sie 2026 entsprechende Finanzmittel zur Verfügung hätten, würden die Befragten am liebsten in Immobilien investieren (53 %), aber auch Gold (46 %), Fonds und Aktien (je 45 %) sowie Tagesgeld (44 %) erfreuen sich größerer Beliebtheit. Der wichtigste Aspekt bei einer Geldanlage ist für die Befragten nach wie vor Sicherheit. 67 % von ihnen gaben dies an. Die Aussicht auf Rendite hielten dagegen 42 % für am wichtigsten. Verfügbarkeit landete auf Platz 3 mit 33 % Zustimmung.

Das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen bei der Geldanlage ist weiterhin hoch. Nur 21 % (gegenüber 19 % im Vorjahr) können sich vorstellen, ein höheres Anlagerisiko einzugehen, um damit gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Der Anteil derjenigen, die das für sich gänzlich ausschließen, ist allerdings von 52 auf nun 44 % gesunken. Dabei nimmt die Risikobereitschaft mit zunehmendem Alter deutlich ab.

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