
Die Deutschen schätzen den Kauf einer Immobilie zunehmend als herausfordernd ein, wie die repräsentative Umfrage sowohl unter „Käufern“ (Menschen, die in den nächsten ein bis zwei Jahren kaufen wollen) als auch unter „Planern“ (Menschen, die in den letzten fünf Jahren eine Wohnimmobilie gekauft haben) zeigt.
46 % der Befragten geben an, dass Immobilien in ihrer Wunschregion „kaum leistbar“ seien – ein Anstieg um sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Besonders in der Gruppe der Planer sagen 52 %, eine Immobilie in ihrer Wunschregion sei für sie persönlich schwer oder gar nicht leistbar. Von den Käufern sagen nur 23 % im Rückblick, der Kauf war schwer oder kaum leistbar.
Budgets steigen deutlich an
Das wieder höhere Zinsniveau und die dadurch gestiegenen Finanzierungskosten spiegeln sich auch in den kalkulierten Budgets wider: Das durchschnittlich kalkulierte Budget für den Erwerb oder Bau einer Immobilie ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – von rund 348.800 Euro auf nun 383.900 Euro.
Ein zentrales Thema der Studie 2026 ist der Aufbau von Eigenkapital. Viele Kaufinteressierte unterschätzen den Faktor Zeit: 54 % der Planer glauben, ihr Ansparziel in weniger als fünf Jahren zu erreichen. Die Erfahrung der tatsächlichen Käufer zeigt jedoch: Zwei von drei Käufern benötigten länger als fünf Jahre, jeder Dritte sogar über zehn Jahre.






















