
Die heimische Fondsbranche verbuchte im vergangenen Jahr so viel neues Anlagekapital wie zuletzt im Rekordjahr 2021. Insgesamt flossen Publikumsfonds 2025 netto 86 Milliarden Euro zu. Davon entfiel der größte Teil mit 52 Milliarden Euro auf Aktienfonds, fast 90 % dieses Neugeschäfts wurde dabei in ETFs investiert.
Die Deutschen lernen die Kapitalmärkte als probates Mittel für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge offensichtlich immer mehr zu schätzen. Laut Bundesbank gibt es mittlerweile 37 Millionen Wertpapierdepots in Deutschland, rund 60 % mehr als noch vor fünf Jahren. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem ETFs.
Laut der aktuellen ETF Sparplanstudie 2025 des Online-Portals ExtraETF erreichte das gesamte verwaltete ETF-Vermögen bei Brokern und Direktbanken in Kontinentaleuropa 2025 mit 341 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau (+28 % seit 2024).
Die Zahl der monatlich ausgeführten ETF-Sparpläne stieg von 10,8 Millionen in 2024 auf 15,1 Millionen im vergangenen Jahr – ein Anstieg um 39 % und ein neues Allzeithoch. Und auch das jährliche Sparvolumen ist gewachsen – von 17,6 Milliarden Euro in 2024 auf aktuell 22,7 Milliarden Euro (+29 %).





