Steuer und Co. 2021 – Das ändert sich im kommenden Jahr

49
Bild: mohamed_hassan/Pixabay

Das für uns alle herausfordernde Corona-Jahr 2020 geht jetzt mit großen Schritten zu Ende und wir hoffen gerade in Zeiten des zweiten Lockdowns auf eine schnelle Rückkehr zur Normalität.

Da Corona aktuell alle anderen Themen in den Hintergrund rücken lässt, fassen wir Ihnen kurz zusammen, welche relevanten Änderungen es 2021 gibt und wie Sie und Ihre Kunden davon profitieren.

Solidaritätszuschlag

Ab 2021 ist der Solidaritätszuschlag Geschichte. Rund 90 Prozent der Deutschen brauchen dann keinen monatlichen “Soli” mehr zu zahlen und sparen sich somit jede Menge Geld – rund elf Milliarden Euro haben die Bundesbürger dann mehr auf dem Konto.

Mit dem neuen JDC Soli-Rechner können Sie Ihren Kunden sofort zeigen, wie hoch ihre persönliche Einsparung durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags ist. Nach nur wenigen persönlichen Eingaben wird die monatliche sowie jährliche Ersparnis sofort angezeigt. Geld, das übrigbleibt, um privat für die Altersvorsorge zu sparen.

Allerdings bleibt der Soli an anderer Stelle noch erhalten. Sobald der Steuerpauschbetrag von 801 Euro für Kapitalerträge ausgeschöpft ist, fallen für darüber hinausgehende Erträge weiterhin 5,5 % Soli an.

Kindergeld & Kinderfreibetrag

Ab Januar 2021 steigt das Kindergeld um 15 Euro pro Monat. Für das erste und zweite Kind beträgt es dann 219 Euro pro Monat für das erste und zweite Kind, für das dritte Kind sind es 225 Euro. Ab dem vierten Kind erhöht sich das Kindergeld sogar auf 250 Euro pro Monat. Darüber hinaus wird der steuerliche Kinderfreibetrag um mehr als 500 Euro auf 8388 Euro angehoben. In Summe ergeben sich also spürbare Entlastungen für Familien, die damit in die Zukunft Ihrer Kinder investieren können. Leistungsstarke Kinderprodukte gibt es schon ab 25 Euro pro Monat.

Grundfreibetrag & Spitzensteuersatz

Der Grundfreibetrag steigt von 9.408 auf 9.744 Euro. Bis zum Grundfreibetrag muss keine Einkommenssteuer gezahlt werden. Geringverdiener haben damit mehr Geld in der Tasche. Die Grenze für den Spitzensteuersatz (42 %) steigt leicht auf 57.919 Euro Jahresbruttoeinkommen.

Mehrwertsteuer

Die befristete Mehrwertsteuersenkung von 19 % auf 16 % , bzw.  von 7 % auf 5 % beim ermäßigten Steuersatz endet am 01.01.2021.